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Online Verkauf - Ukraine


Cascadeur
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Folgender Sachverhalt:

ich habe kürzlich auf bekannter Plattform eine Dekowaffe angeboten und den Versand ins Ausland ausgeschlossen. Der Käufer sitzt jetzt allerdings in der Ukraine, hat mir aber eine Lieferadresse in Bayern genannt. Nun zum eigentlichen Problem: ich bekam nun eine Email meiner Bank, die wissen wolle was der Hintergrund der Transaktion (Geldeingang aus der Ukraine) sei. Nach einem Telefonat heute wurde mir gesagt ich solle eine Kopie der Verkausfaktivität zusenden. Wenn die Prüfer bei der Bank nun im angegebenen Verkaufslink das Bild einer deaktivierten Kriegswaffe sehen, werden die sicherlich einen Herzkasper bekommen.

Hat hier einer Erfahrungen und kann berichten?

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Du bist nicht verpflichtet deiner Bank irgendetwas zu den Transaktionen mitzuteilen. Ich kaufte vor einiger Zeit mal für mehrere tausend Euro bitcoins, meine Bank hielt die Überweisung in die Niederlande für 10 Tage zurück. Man wollte von mir wissen wofür. Ich hab klar gestellt, dass die Überweisung durchzuführen ist, die Bank keine rechtliche Handhabe hat mein Vermögen zurück zu halten, ohne dass staatliche Stellen daran beteiligt werden. Sollte dem nicht nachgekommen werden, würde ich umgehend mein Konto kündigen sowie Schadensersatz für die durch das Zurückhalten entstandenen Schäden einklagen.

.

Am nächsten Tag war das Geld auch gebucht.

Die machen das aus vorauseilendem Gehorsam und auch nur bei den kleinen Leuten. Wenn man Millionen verschiebt um Terroristen in aller Welt zu unterstützen kommt keine Bank auf die Idee zu fragen, ob dies denn so auch rechtlich und moralisch in Ordnung sei.

Auch ist die Bekämpfung von Geldwäsche oder sonstiger Straftaten nicht Aufgabe der Bank. Die hat bei Ermittlung mitzuwirken, aber nicht selbst in den Geldfluss einzugreifen. Wenn die der Meinung sind eine Transaktion verstößt gegen geltendes Recht, dann können die gerne die Staatsanwaltschaft oder die Finanzbehörden darauf aufmerksam machen, Geld zurückhalten oder nachfragen steht denen überhaupt nicht zu.

Meiner Meinung nach selbstbewusst auftreten. Du bist weder in der Pflicht eine Unschuld zu beweisen noch machst du irgendetwas falsch.

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Ich sehe das wie EzLord, allerdings musst du dann vielleicht mit Nachfrage durch staatliche Stellen oder einem Ermittlungsverfahren aka Strafanzeige rechnen.

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Sanktionen bezüglich Geldtransfers gibt es derzeit nur gegen Russland. Frag aber sicherheitshalber bei der BAFA nach.

Was den Waffenverkauf angeht würde ich auch mit der BAFA reden denn auch ein Verkauf über 3 Ecken kann genehmigungspflichtig sein.

Ich würde die Finger davon lassen. Es ist den ganzen Stress nicht wert.

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War zwar noch nicht in so einer Situation, finde es aber sehr interessant in der Hinsicht, wie der Bürger ausspioniert wird, vor allem wenn es ums Geld geht.
Der Mensch ist wohl nicht schon gläsern genug.
Vermutlich hängt es auch mit den hirnlosen Sanktionen gegen Russland zusammen, wo sich Deutschland dank der niederintelligenten Staatsvertreter selbst ins Knie schießt.
Aber die Staatsvertreter dürfen alles, Millionen verschenken und Waffen für Killertruppen, die ihre Länder destabilisieren.
Dem kleinen Mann will man noch in den Hintern gucken.

Würde noch gern oder lieber nicht in die Zukunft sehen können, wenn die Menschen zur Chipeinpflanzung gezwungen werden. Dann sind wir scanbar wie ein Hund.

Der Film "In Time" läßt grüßen.

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er verkauft aber nicht ins ausland. die dekowaffe verbleibt im inland (zumindest zunächst). wer wirtschaftlich eigentümer wird, sollte keine bedeutung haben.

ansonsten sagst du deiner bank, dass du im rahmen der unterstützung der ukraine (bis die NATO-mitgliedschaft durch ist) eine dekowaffe geliefert hast. diese wird dann mit einer büroklammer, einem hammer und einer tube klebstoff wieder in eine böse vollautomatische kriegswaffe verwandelt. das geht bei allen dekowaffen so einfach. am besten verweist du auf das video, das vom SWR oder WDR vor ein oder zwei jahren veröffentlicht wurde (das mit dem mg im lka in bremen). damit sollten sie sich zumindest nicht mehr trauen weitere fragen zu stellen ...

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Aber mal Hand auf' s Herz .

Kommt Euch das nicht " komisch" vor.

Ein Typ aus Ukraine kauft die Deko und bezahlt aus der Ukraine , in Empfang nehmen soll Sie

jemand aus Bayern.

Hier kommen ( zumindest bei mir ) fragen auf verbunden mit schlechten Gedanken.

Sollte man sich denn bei gesunden Menschenverstand wirklich auf soetwas einlassen ?

Edited by Gonzzo
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.....

Wenn du ein Ei verzehrst, fragst du dich dann auch ob das der Henne die das Ei gelegt hat Recht ist ?

Edited by coltdragoon
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Hallo,

ich finde es schon einmal merkwürdig, daß Dir Deine Bank eine Email schickt. Woher haben die Deine Emailadresse?

Meine Bank hat keinerlei Emailadresse von mir. Selbst wenn sie Deine Emailadresse hat, wäre ein Anruf des Sachbearbeiters oder ein Postbrief doch etwas üblicher.

Da Deine Bankverbindung in Osteuropa ja nun schon bekannt ist, kommt mir das alles etwas merkwürdig vor.

Hast Du schon einmal bei Deiner Bank angerufen?

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Mir wäre das alles zu viel Stress. Wenn ohne negative Folgen möglich, würde ich den Kauf stornieren.

Warum denn?

Jetzt wird's doch erst lustig!

Meine hat sich von mir auch schon mal 'ne Einstweilige eingefangen und auf die Weise alle jahrelang von mir zuvor kassierten Gebühren in den Sand gesetzt ... :awm:

:bud:

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Ein Typ aus Ukraine kauft die Deko und bezahlt aus der Ukraine , in Empfang nehmen soll Sie

jemand aus Bayern.

der Verkauf und das Überlassen muss waffenrechtlich korrekt ablaufen.

das tut es! es wird innerhalb von Deutschland an einen Berechtigten (Deko ab 18) überlassen. woher das Geld dafür kommt geht keinen was an.

wenn die Bank meint da was wollen zu müssen, dann soll sie das doch bitte mal rechtlich begründen, ansonsten die Füße still halten.

der Verkäufer/Überlasser ist rechtlich raus, sobald der Empfänger in Bayern sie erworben hat. was danach kommt ist dessen Problem!

da hat keiner was zu wollen und wer ein schlechtes Gefühl dabei hat, der soll seine Auktionen derart gestalten, dass Auslandsverkäufe bzw. -überlassungen ausgeschlossen sind. KANN man Alles regeln, wenn man Schiß hat......oder einfach nicht will!

Bank und Bafa geht das in diesem Fall mal garnix an (was den Verkäufer/Überlasser betrifft).

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Ich kaufte vor einiger Zeit mal für mehrere tausend Euro bitcoins, meine Bank hielt die Überweisung in die Niederlande für 10 Tage zurück

Hast du damit wenigstens schon ordentlich Gewinn eingefahren oder bist du hodler? :D

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Ganz so, wie viele das hier sehen ist es nicht.

Erst mal, auch der Export einer Dekowaffe in nicht EU-Staaten ist von der BAFA genehmigungspflichtig.

Dadurch ist der Export auch dem Zoll zu deklarieren.

Cascadeur weiß, dass die Deko in die Ukraine gehen soll.

Sollte das Teil illegal ausgeführt werden, wird ihm im Falle des Falles mit Sicherheit eine Mitschuld (Mitwissen) angehängt.

Zudem ist der Verkäufer verpflichtet sich zu vergewissern, dass die Deko im Empfangsland nicht ev. verboten ist.

Ich würde den Empfänger in Deutschland mitteilen, dass er für den legalen Export eine Genehmigung und Zolldeklaration braucht,

und mir dann schriftlich von ihm bestätigen lassen, dass er die Dekowaffe gesetzeskonform mit Exportgenehmigung und Zolldeklaration in die Ukraine versenden wird.

Wenn diese schriftliche Bestätigung nicht kommt....... unbedingt Finger weg! Nicht versenden!

Zur Bank.

Bei welcher Provinz Popelsbank bist Du?

Die Bank geht es einen feuchten Kehricht an aus welchem Grund ich aus einem Drittland Geld bekomme, oder dorthin überweise.

Es sei denn, der Betrag ist größer als € 12.499,99

Ab € 12.500,-- ist ein solcher Transfer der deutschen Bundesbank zu melden.

Darauf dürfte mich dann die Bank hinweisen.

Weswegen das Geld geflossen ist, geht sie dann aber immer noch nichts an.

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Hallo

mal ehrlich: Ich versteigere eine Dekowaffe. Wer die kauft, kann mir egal sein, solange er über 18 ist. Ich verkaufe das Teil nach deutschem Recht. Und dann schicke ich es auch noch an eine Adresse in Deutschland. Alles OK. Ob der Käufer mir irgendwann mal gesagt hat, das Teil geht in die Ukraine oder nach Nordkorea, ist mir vollkommen gleichgültig. Es betrifft mich nicht. Ich handel nach deutschem Recht.

Steven

Edited by steven
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...Cascadeur weiß, dass die Deko in die Ukraine gehen soll.

Das sagst du.

Er weiß das Geld kommt aus der Ukraine.

Er weiß die Deko geht nach Bayern.

Ich glaube der Onkel in der Ukraine kauft seinem Neffen in Bayern eine Deko.

Was du glaubst weiß ich nicht, aber etwas glauben heisst nicht es zu wissen.

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Die ganze S******e riecht irgendwie nach nach:

Familienhund in die Tierpension bringen

Hausschlüssel außen stecken lassen

Kiste Kaltgetränke für die netten Herren vom SEK/Zoll-SEK kalt ins Treppenhaus stellen

am Flughafen last minute 4 Wochen Karibik mit sofortigem Abflug buchen

dort die Blöd - Zeitung lesen, was zu Hause abgeht.

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Ganz ehrlich:

Da will jemand in einem nach hiesigen Maßstäben Kriegsgebiet eine unbrauchbar gemachte Kriegswaffe kaufen???

Nääähhhhhhhh....... Das ist nicht dein Krieg, vielleicht irgendwo unser Krieg aber nicht deiner.

Da der Staat beim Thema Geld wesentlich weniger Spaß versteht, als z.B. bei umherziehenden Einbruchsbanden, hat er die Banken zu umfangreichen Mitwirkungspflichten beim Thema Geldwäsche und Bekämpfung organisierter Kriminalität verdonnert. Da gibt es ganze Kataloge, was denn alles ein Verdachtsfall ist und was wie zu melden ist usw. Ihr glaubt ja gar nicht, was es alles schon für Probleme gab, weil jemand einen witzig gemeinten Text in das Textfeld einer Überweisung geschrieben hat. Und wenn sich dann Wirtschaftsprüfer und Compliance-Abteilung noch gegenseitig überbieten wollen, was man denn darüber hinaus noch alles in die Verdachtsregeln aufnehmen könnte, dann kann das schon recht weit gehen. Die Überwachung geht da viel weiter als man das glauben will - und damit ist noch nicht das legale und darüber hinaus gehende illegale Anzapfen von SWIFT im internationalen Zahlungsverkehr gemeint. Da gelten dann schon fast keine Regeln mehr.

Mein Tipp:

1.) Du kontaktierst per PM Mausebär und sprichst ihn mal darauf an. Der könnte sich da in den Details auskennen.

2.) Du rufst bei deiner Bank an und fragst nach: So eine Frage fändest du total merkwürdig, das sei dir so noch nie passiert, du fändest das komisch. Du möchtest wissen, ob das eine Betrügermasche ist wo jemand an deine Kontodaten will, man hört ja recht viel in letzter Zeit von diesen Geschichten. Du verstehst nicht, wieso das alles notwendig ist, da ist ja nur Geld rein gekommen und das sei ja nicht verboten usw. Anders formuliert, du stellst dich dumm und kitzelst möglichst viel Infos aus deiner Bank raus. Lass dich im Zweifel mit der entsprechenden Fachabteilung verbinden, die das angestoßen hat (der Name der Abteilung sagt vielleicht auch schon viel darüber aus).

3.) Wenn dann irgendwas mit Geldwäsche, EU-Sanktionen, Organisierte Kriminalität usw. raus kommst, dann machst du einen auf voll erschüttert, damit willst du nichts zu tun haben, du hast dem Staat immer die Treue gehalten Blah Blah Blah und fragst die Bank, ob sie nicht einfach das Geld zurückschicken können. Du würdest eh nicht verstehen, wieso Geld aus der Ukraine kommt, wo du doch internationalen Versand ausgeschlossen hast.

4.) Dem Käufer in der Ukraine sagst du, dass du internationalen Versand ausgeschlossen hast und der Deal daher nicht zustande kommt. Das Geld sei schon auf dem Weg zurück.

5.) Die Plattform bittest du um Rückerstattung der Gebühren, weil du ja nichts dafür kannst, dass jemand aus der Ukraine die Deko ersteigert hat. Die werden evtl. fragen ob er eine Versandadresse in D hat und zwei Tage später antwortest du mit "Nein, hat er nicht."

bye knight

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