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IGNORED

Unbeabsichtigte Schussaulösung


fehl-x

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Eins vorweg, der Fall wird Off Topic schon diskutiert: Auf dem Münchener Flughafen hat ein Sicherheitsbeamter wohl eine Glasscheibe per MP5 erlegt.

Nur interessierten mich ein wenig mehr die rechtlichen Belange hinter dem Fall als der Streit ob solche Unfälle (un)entschuldbar, (un)erklärbar oder sonstwas sind.

Wie ich, als "Ungedienter", von meinen "gedienten" Freunden erfahren habe war es bei der BW "auf Wache" üblich (Vorschrift) die Waffe unterladen zu führen (Magazin in Waffe, KEINE Patrone im Lauf/Patronenlager), zusätzlich wohl noch Waffe gesichert (warum auch immer - damit beim Durchladen kein Schuss bricht?).

Kennt jemand die "Spielregeln" bei der Polizei / dem BGS?

Ist es üblich in Menschenansammlungen eine MP mit Patrone im Lager zu tragen? (Wenn ja, kennt auch jemand die Begründung)

Insbesondere da die Sicherung ja eine Schussabgabe nicht zu 100% verhindern kann.

Bei einer DA/DAO (oder auch Pistole mit aussenliegendem Hahn) Dienstpistole würd' ichs ja noch verstehen, da ists ja möglich fertig geladen und entspannt zu führen. Aber MP5 - die geht nur gespannt und gesichert (Cond1) oder unterladen (lieg ich da richtig?).

Weiss jemand, wie andere, insbesondere mit der Terrorabwehr erfahrene Dienste dieses Handhaben (von Israel hab ich gehört (gelesen) dass dort wohl immer unterladen geführt wird und dafür das schnelle und sicher Durchladen trainiert wird - durchladen wir auch als "Eskalationsstufe" (um der Drohung mit der Waffe mehr Ausdruck zu verleihen) verwendet)

Wie beriets gesagt, Off Topic wird schon heftig über das Thema diskutiert, nur zu rechtlichen Belangen hab ich da nichts erleuchtendes gefunden.

(Da geht's hauptsächlich drum ob solche Unfälle "halt mal passieren können/dürfen" oder halt nicht oder nur wenn man "Profi" ist oder auch nicht...)

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Guest Harlekin

wenn die MP "herausgeholt" wird, ist sie selbstverständlich durchgeladen und gesichert. Sonst brauch ich sie gar nicht erst in die Hand nehmen. Sie wird ja quasi in Bereitschaftshaltung wie die Pistole getragen und da würde mir ja auch nicht einfallen, diese unterladen zu führen.

Aus einer MP "löst" sich kein Schuss, genau so wenig wie aus einer Pistole. Jedenfalls habe ich über die MP5 noch nichts derartiges gehört. Anders sieht es mit der Uzi aus. Vielleicht tragen die Israelis sie deshalb immer unterladen

Harlekin

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Also zu meiner BW Zeit sind wir tagsüber unterladen und bei Dunkelheit fertig geladen Streife gelaufen.

Hängt ja auch immer von der Lage ab.

...Und von Ausbildungsstand der Rekruten Ich habe mich - damals (aka 2000) gegen BW entschieden da man in der Grundi eh nur noch rudimentär mit seine Aufgaben vertraut gemacht wurde. Dannach ist's meist eh nur Zeit totschlagen (um den Verteidigungsetat nicht unnötig zu blelasten). Dzf lieber zivi, da wurde man nebenbei auch noch besser entlohnt. Back2Topic:

Fertig geladen + gesichter, vermute ich mal.

Gibt's da ne Dienstvorschrift oder ist das Entscheidung des Befehlshabenden?

wenn die MP "herausgeholt" wird, ist sie selbstverständlich durchgeladen und gesichert. Sonst brauch ich sie gar nicht erst in die Hand nehmen. Sie wird ja quasi in Bereitschaftshaltung wie die Pistole getragen und da würde mir ja auch nicht einfallen, diese unterladen zu führen.

Aus einer MP "löst" sich kein Schuss, genau so wenig wie aus einer Pistole. Jedenfalls habe ich über die MP5 noch nichts derartiges gehört. Anders sieht es mit der Uzi aus. Vielleicht tragen die Israelis sie deshalb immer unterladen

Harlekin

Uzi: Auch in Israel langsam aus der Mode. Und die führen auch ihre Pistolen unterladen.

MP5: Wirkt die Sicherung auf Schlagstück oder Abzug?

Wieso die MP im Wachdienst in einem Flughafengebäude durchgeladen + gesichert getrage wird erschliesst sich mir nicht. sicher ist sie ein paar 10tel Sekunden schneller Schussbereit als wenn man noch durchlädt - nur was das bei nem Koffer- oder Suizidbomber bringenn soll?

Die Behörden benötigen für die Art ihrer Waffenführung überhaupt keine Begründung. Warum also hier eine herbeispekulieren?

Deshalb fragte ich ja ob hier jemand weiss ob es da "Spielregeln" (wie Dienstvorschriften, Anweisungen...) gibt die da auch dem Beamten rechtliche Sicherheit geben.

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In meiner Firma ist das ebenso:

MP5 fährt fertig geladen und gesichert im Auto mit spazieren; P6 bzw. P99 sind auch durchgeladen am Mann.

Vom Bund her kenne ich für die Streife nur teilgeladene Waffen, um im Falle des Falles noch mal ein Durchladegeräusch zur Meinungsverstärkung zu haben.

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MP5 fährt fertig geladen und gesichert im Auto mit spazieren; P6 bzw. P99 sind auch durchgeladen am Mann.

Alles andere ergibt für mich auch absolut keinen Sinn.

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In meiner Firma ist das ebenso:

MP5 fährt fertig geladen und gesichert im Auto mit spazieren; P6 bzw. P99 sind auch durchgeladen am Mann.

Deine Firma kenn ich nicht - vermute mal Sicherheitsbehörde. Wer stellt diese Spielregel bei deiner Firma auf? Gibt's da was Schriftliches?

Vom Bund her kenne ich für die Streife nur teilgeladene Waffen, um im Falle des Falles noch mal ein Durchladegeräusch zur Meinungsverstärkung zu haben.

...Meinungsverstärkung... macht für mich durchaus Sinn - und erhöht die Sicherheit fürs Umfeld (Wohne recht nah (<500m) an einem BW-Stadort und sind bislang noch nicht unter Beschuss (durch BW) geraten...

Alles andere ergibt für mich auch absolut keinen Sinn.

Und da hakt ich jetzt von der Warte des Aussenstehenden ein. Eine durchgeladene MP5 ist, meines erachtens nach, nicht 100% Erschütterungsfest (oder warum hat HK bie den neueren 416/417 ne zusätzliche Schlabosicherung integriert?). Die ist damit in einem Fzg, das auch mal in ne Unfall verwickelt werde kann, ein Sicherheitsrisiko. Wenn noch Zeit ist die Waffe aus dem Kofferraum (oder wird die MP griffbereit gefahren?) zu holen, dann ist auch noch Zeit den Durchladehebel nach hinten zu ziehen (und wieder loszulassen). Oder?

Die Behörden benötigen für die Art ihrer Waffenführung überhaupt keine Begründung. Warum also hier eine herbeispekulieren?

2nd: Keine Begründung = keine Dienstvorschrift? Kann ich mir grad nicht vorstellen - nicht in der BRD.

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Den Ladezustand beim Bund regelt z.B. die Dienstvorschrift 10/6 "Wachdienst in der Bundeswehr" oder die Marinedienstvorschrift "Dienst an Bord".

Diese wird ergänzt durch die Wachanweisungen der einzelnen Dienststellen, die alle unterschiedlich sind (bezogen auf das Objekt).

Hinzu kommen Besonderheiten bei Erhöhung der Bereitschaft.

Deshalb kann das nicht verallgemeinert werden.

Bei uns wurden die Waffen der Wache und Streife immer fertig geladen.

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Eins vorweg, der Fall wird Off Topic schon diskutiert: Auf dem Münchener Flughafen hat ein Sicherheitsbeamter wohl eine Glasscheibe per MP5 erlegt.

Nur interessierten mich ein wenig mehr die rechtlichen Belange hinter dem Fall als der Streit ob solche Unfälle (un)entschuldbar

Kommt auf das Maß später ermittelter Fahlässigkeit an

, (un)erklärbar
Erklärbar ist das ganz einfach

  1. In den aller meisten Fällen zieht ein Finger am Abzug einer ungesicherten Waffe, bis die Sperrklinke den Hahn/Schlagbolzen/Verschluß frei gibt
  2. in deutlich selteneren Fällen zieht etwas anderes am Anzug (diese Variante soll bei Jagdwaffen auf der Jagd sehr beliebt sein) und
  3. ganz ganz selten (außer bei abgenudelten UZIs) kommt es vor, dass die Fangklinke nicht mehr sauber gehalten wird und eine stoßartige Erschütterung den Hahn/Schlagbolzen/Verschluß frei gibt.
  4. Danach geht es weiter wie halt bei jedem Schuß

oder sonstwas sind.
gefährliche S******e, die sich auch mit noch so guten Training nie ganz weg zubekommen sein wird.

Deswegen gibt es ja redundantes Sicherheitsverhalten, wie dass in solchen Situationen die Mündung der Waffe auf den Boden vor den eigen Füßen zurichten ist, bis sie zum Einsatz kommen soll - "Low Save" (auf freiem Feld gibt es natürlich noch die Alternative "High Save")

Wie ich, als "Ungedienter", von meinen "gedienten" Freunden erfahren habe war es bei der BW "auf Wache" üblich (Vorschrift) die Waffe unterladen zu führen (Magazin in Waffe, KEINE Patrone im Lauf/Patronenlager), zusätzlich wohl noch Waffe gesichert (warum auch immer - damit beim Durchladen kein Schuss bricht?).

... und in weiten Bereichen der US Armee ist es üblich, erst gar keine Mun. auszugeben. So war das massive Aufgebot an bewaffneter Nationalgarde 2002 am Bradley Intern. Airport in L.A. auch hilflos, als einer auf die Menschenschlange vorm El Al-Schalter schoß. :closedeyes:

Kennt jemand die "Spielregeln" bei der Polizei / dem BGS?

Ist es üblich in Menschenansammlungen eine MP mit Patrone im Lager zu tragen? (Wenn ja, kennt auch jemand die Begründung)

Insbesondere da die Sicherung ja eine Schussabgabe nicht zu 100% verhindern kann.

Wie kommst Du auf diese verrückte Idee? :huh:

Selbstverständlich kann eine technisch einwandfreie Sicherung eine Schußabgabe zu 100% verhindern. Sie muß halt nur auch "on" sein. B)

Bei einer DA/DAO (oder auch Pistole mit aussenliegendem Hahn) Dienstpistole würd' ichs ja noch verstehen, da ists ja möglich fertig geladen und entspannt zu führen. Aber MP5 - die geht nur gespannt und gesichert (Cond1) oder unterladen (lieg ich da richtig?).

Na ja,

  • wie oben schon geschrieben kann man sie nach Ami-Vorbild völlig ohne Mun. führen und hoffen, dass die Abschreckung funktioniert, und
  • man kann sie auch fertig geladen und entsichert führen. Solange nichts und niemand am Abzug bis zum Auslösen zieht, passiert auch da nichts

Weiss jemand, wie andere, insbesondere mit der Terrorabwehr erfahrene Dienste dieses Handhaben (von Israel hab ich gehört (gelesen) dass dort wohl immer unterladen geführt wird und dafür das schnelle und sicher Durchladen trainiert wird - durchladen wir auch als "Eskalationsstufe" (um der Drohung mit der Waffe mehr Ausdruck zu verleihen) verwendet)

USA

Massivst Nationalgarde mit M16A1 und A2 den Flughafen belagern lassen, dass man selbst kaum noch einen Platz bei MäcDoof bekommt, aber den Leuten keine Mun. ausgeben.

Wie beriets gesagt, Off Topic wird schon heftig über das Thema diskutiert, nur zu rechtlichen Belangen hab ich da nichts erleuchtendes gefunden.

(Da geht's hauptsächlich drum ob solche Unfälle "halt mal passieren können/dürfen" oder halt nicht oder nur wenn man "Profi" ist oder auch nicht...)

Passieren "können" tun sie immer. Deshalb schicken die Amis ja ihre Leute ohne Mun. los.

Passieren "dürfen" tut sie nie.

Darum kann ich die Aufregung über die von vielen BuPos beim Führen der MP5 gezeigte Unfähigkeit in zwei Threads hier, bevor überhaupt etwas passiert war (eimal zur Terrorwahrstufe und einmal zur Terrorwahrstufe und SKfz), völlig verstehen. :closedeyes:

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Kommt auf das Maß später ermittelter Fahlässigkeit an

gefährliche S******e, die sich auch mit noch so guten Training nie ganz weg zubekommen sein wird.

Deswegen gibt es ja redundantes Sicherheitsverhalten, wie dass in solchen Situationen die Mündung der Waffe auf den Boden vor den eigen Füßen zurichten ist, bis sie zum Einsatz kommen soll - "Low Save" (auf freiem Feld gibt es natürlich noch die Alternative "High Save")

Na klar - das Allheilmittel. Was genau passiert denn bei

"Hoch Sicher" oder "Tief Sicher" (ist an sich schon Blödsinn) nach einer Schußabgabe/Schusslösung?? Natürlich wird sich das VMR-Geschoss auf dem Fliesen-/Steinboden oder unter der mit Stahlträgern abgestützten Decke einen sicheren Geschossfang suchen und verschämt dort verkriechen.

Aber in einem hast du Recht: Absolute Sicherheit gibt es NIE!

Ich kann mich an Aktionen in Ffm erinnern am Gericht/Flughafen, d wurde die MP nach schräg oben lt. Dienstvorschrift geführt. Ergebnis? Beschwerden!!! von Bürgern, die bei den lediglich der Mindestgröße entsprechenden Beamten und vor allem -innen beim Ansprechen die Mündung in der nase hatten. Waren natürlich die Beamten schuld. Die BIld hat damals jeden Tag berichtet, bis das MdI reagiert hatte. Was draus geworden ist - keine Ahnung.

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Kann mir bitte mal einer erklären, warum bei der gegenwärtigen Sicherheitslage die SchuPo überhaupt mit MPs auf Flughäfen und Bahnhöfen rumläuft?

Was wird dadurch sicherer?

Otto Normal-Terrorist denkt dann „Au weia, ein SchuPo mit ‘ner MP, da muss ich meine Bombe aber schnell wieder mitnehmen sonst...“.

Ja was sonst ???

Wo wollen die im Falle eines Falles mit ihrer Spritze denn hinschießen?

Wahrscheinlich sind die Dinger aus dem Grund sowieso nur mit Platzpatronen geladen oder gleich Attrappen (wäre billiger und vor Allem ungefährlicher).

Die ganze Geschichte ist mal wieder Opium für’s Volk „Schlaft ruhig, wir wachen über Euch und schaut mal her wie doll, sogar ‘ne MP nehmen wir mit, damit sich die bösen Terroristen schon bei unserem Anblick in die Hosen machen.“

Geht’s noch ?

Schönen Sonntag

Uli

PS

Zu meiner BW-Zeit war die Lebach Geschichte noch gut im Gedächtnis.

Deswegen habe die meisten und auch ich die Waffe insbesondere nachts immer fertig geladen und gesichert geführt.

War zwar verboten aber....

PPS

Der Fred ist hier im Waffenrecht aber nicht so richtig zuhause.

Ich poste noch mal im Off Topik.

Vielleicht schiebt ein Mod ja mal alles zusammen.

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...

1. ganz ganz selten (außer bei abgenudelten UZIs) kommt es vor, dass die Fangklinke nicht mehr sauber gehalten wird und eine stoßartige Erschütterung den Hahn/Schlagbolzen/Verschluß frei gibt.

...

2. Selbstverständlich kann eine technisch einwandfreie Sicherung eine Schußabgabe zu 100% verhindern.

...

3. man kann sie auch fertig geladen und entsichert führen. Solange nichts und niemand am Abzug bis zum Auslösen zieht, passiert auch da nichts

...

1.: Besonders diese (technische) Frage habe ich ja auch schon gestellt. (Das Problem der alten Uzis kenn ich).

Unabhängig das im einleitenden Fall wohl schlicht und einfach viele Fehler gemacht wurden (zu mindest war die Waffe nicht safe-low), wie schaut's bei der nun in jeder Stadt zu sehende MP5 mit der Fallsicherung aus? Kann der Schlabo, rein durch eine heftigen Schlag, eine Patrone zünden bzw kann das Schlagstück durch eine solchen ausgelöst werden?

2. Keine Sicherung ist 100% - Failsafe gibt's nicht. Mann kann die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Fehlfunktion nur Nahe an 0% bringen.

insbedondere da Du von "technisch Einwandfrei" sprichst - wer stellt das sicher? Gibt's nen Waffen-TÜV? Wer erkennt Materialfehler an Sperrklinken?

3. Never! Man stolpert, fällt, wird angerempelt. Oder, am Flughafen: Jemand mit Rucksack kommt vorbei, ne lockere Schnurr verfängt sich im Abzug - BUUUUMMMMM! Also gespannt + entsichert ist nur bie direkter Gefahr / unmittelbar vor Schussabgabe zu vertreten. An sonsten ist die Gefahr das es in falschen Moment knallt viel zu hoch.

Ps: 100% "Sicherung" gibts: Unterladen - erst "Ratscht" dann "Bumm".

Pps: Bundis auf Reisen haben auch keine Mun (stand zu mindest mal im Spiegel das die deshalb vom Airport bis ins Feldlager ohne Munition fahren und erst da ihre Mumpeln bekommen...)

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Deine Firma kenn ich nicht - vermute mal Sicherheitsbehörde. Wer stellt diese Spielregel bei deiner Firma auf? Gibt's da was Schriftliches?

Die Firma kenn ich gut. Schäuble ist der Boos! :rolleyes:

...Meinungsverstärkung... macht für mich durchaus Sinn - und erhöht die Sicherheit fürs Umfeld (Wohne recht nah (<500m) an einem BW-Stadort und sind bislang noch nicht unter Beschuss (durch BW) geraten...

Und da hakt ich jetzt von der Warte des Aussenstehenden ein. Eine durchgeladene MP5 ist, meines erachtens nach, nicht 100% Erschütterungsfest (oder warum hat HK bie den neueren 416/417 ne zusätzliche Schlabosicherung integriert?). Die ist damit in einem Fzg, das auch mal in ne Unfall verwickelt werde kann, ein Sicherheitsrisiko. Wenn noch Zeit ist die Waffe aus dem Kofferraum (oder wird die MP griffbereit gefahren?) zu holen, dann ist auch noch Zeit den Durchladehebel nach hinten zu ziehen (und wieder loszulassen). Oder?

2nd: Keine Begründung = keine Dienstvorschrift? Kann ich mir grad nicht vorstellen - nicht in der BRD.

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Kann mir bitte mal einer erklären, warum bei der gegenwärtigen Sicherheitslage die SchuPo überhaupt mit MPs auf Flughäfen und Bahnhöfen rumläuft?

Was wird dadurch sicherer?

....

Ich bin mir auch nicht sicher WAS die da sollen - denke mal Wähler (und das eigene Gewissen) beruhigen - frei nach dem Motto: Wir kenne' keine Lösung, aber wir machen was. Aber genau das kann/sollte/wird OffTopic diskutiert. Hier wollte ich Infos zu rechtlichen Gesichtspunkten des Ganzen.

...

PS

Zu meiner BW-Zeit war die Lebach Geschichte noch gut im Gedächtnis.

Deswegen habe die meisten und auch ich die Waffe insbesondere nachts immer fertig geladen und gesichert geführt.

War zwar verboten aber....

Wenn's auch noch verboten war - dann hätte man euch mit Anlauf in den AR***h treten sollen! Das Verbot hat seine Sinn (Damit D****n niemanden verletzten oder töten!)

PPS

Der Fred ist hier im Waffenrecht aber nicht so richtig zuhause.

Ich poste noch mal im Off Topik.

Vielleicht schiebt ein Mod ja mal alles zusammen.

Ich fänds recht angenehm, die rechtlichen Aspekte losgelöst von der emotionalen Diskussion OffTopic zu erörtern.

Hallo

ist schon einige Tage her. Meine MP war immer geladen und entsichert. P7 sowieso.

Steven

WO und WIESO? Feindbeschuss erwartet? Befehl?

Und die P7 ist ein gutes Beispiel wie man das Dilemma löst: Handspannung (die Unfälle mit der P7 waren auf "vorbildliches" Training zurück zu führen)

E.N.R.:"Die Firma kenn ich gut. Schäuble ist der Boos! rolleyes.gif "

Finanzministerium? Falls ein Buchhalter mit'm Tacker schmeisst?

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(von Israel hab ich gehört (gelesen) dass dort wohl immer unterladen geführt wird und dafür das schnelle und sicher Durchladen trainiert wird - durchladen wir auch als "Eskalationsstufe" (um der Drohung mit der Waffe mehr Ausdruck zu verleihen) verwendet)

Wo liest man denn sowas? Der israelische Waffenträger ist sicher nicht lebensmüder als z.B. ein deutscher Beamter, ein Franzose oder ein Amerikaner.

Gruß Tauschi

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Wo liest man denn sowas? Der israelische Waffenträger ist sicher nicht lebensmüder als z.B. ein deutscher Beamter, ein Franzose oder ein Amerikaner.

Gruß Tauschi

War mal ne Visier oder Caliber vor Jahren... ging da irgendwie ums taktische Pistolenschiessen bei irgendwelche wasweissich. Dieser Teil ist für mich immer nur "Klolektüre". Auf jeden Fall schrieben die da über ne Lehrgang wo die sich bei schnell-Durchladen-üben die Finger blutig schleifen. Hab's nicht mehr so genau im Kopf. Bei mir ist halt hängen geblieben:

Führen unterladen.

Durchladen als "Argument" vor Bumm, wenn Zeit.

Wenn nicht schnell durchladen und Bumm. Die müssen da recht flott sein, laden beim ziehen durch und krach. Der Autor war damals sehr begeistert. Ich fand die Aufnahmen von durch Heftpflaster zusammengeflickten händen weniger toll...

Zu guter letzt: Die Israelis begründeten das mit einer höheren Handhabungssicherheit. Die laden die Waffe erst beim ins-Ziel-bringen. Und wenn die (mir) sagen dass das "besser" ist glaub ich das - die habe Erfahrung. Aktuelle Erfahrung (unsere Polzie beruft sich ja gern noch auf RAF-Zeiten...).

Aber back to Topic: weiss jemand ob es da hier in D Vorschriften zu gibt? Oder man sollte... wenn nicht... dan aber...?

Hallo fehl-x

Eigensicherung.

Steven

da ist die Frage Wo und zu welcher Zeit...

Waffendepot BW Ende der 70er: verständlich.

Weihnachtsmarkt Düssledorf 2010: mir würde jedes Verständniss fehlen (dito Flufgh. München)

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Ganz einfach:

- gefülltes Magazin in das Griffstück einführen,

- Waffe NICHT spannen (Verschluss bleibt vorn).

Fertig.

Was ist daran so kompliziert?

CM :confused:

Der Unterschied Unterladen vs Geladen ist ob sich eine Patrone sich im Lager befindet. Was ja bei einer zuschiessende Waffe ein Unsinn ist.

Bei einer zuchiessenden Waffe ist der Verschluss entweder vorne oder hinten, aber nie befindet (zumindestens sollte) sich eine Patrone im Lager.

Ob jetzt mit dem Verschluss nach vorne, die Waffe so sicher ist. Da kann man diskutieren, hängt von der Waffe ab und dem Zustand der Sicherung. Je nach dem reicht es von einem Lastwagen zu springen mit der Waffe in der Hand und die Erschütterung lässt den Verschluss halb nach hinten gehen (so das er nicht einrastet aber eine Patrone mitnimmt und es bumm macht.

Eins auf jeden fall gibt es nicht, eine Unterladenen Zuschiessende Waffe.

Ausserdem laut deinen Ausführungen, würdest du ein Magazin einführen und dann den Verschluss nach hinten ziehen, wird aber so nicht gemacht.

Waffe laden:

1°) Verschluss nach hinten

2°) Sicherung

3°) Magazin Einführen

Waffe transportieren:

1°) Magazin rausnehmen

2°) Verschluss nach vorne gleiten lassen

3°) Sicherung wenn vorhanden

Waffe entladen:

1°) Magazin rausnehmen

2°) Im Lager nachschauen das alles frei ist

3°) Verschluss nach vorne

4°) Sichern

Störung:

1°) Magazin rausnehmen

2°)n Verschluss nach hinten nehmen

3°) Neuers Magazin rein

wer 2 und 3 vertauscht kann mit einem "sich lösenden Schuss rechnen) bei der UZI

Wie man sieht haben zu und auf schiessende Waffen, eine Menge Unterschiede in der Handhabung.

War mal ne Visier oder Caliber vor Jahren... ging da irgendwie ums taktische Pistolenschiessen bei irgendwelche wasweissich. Dieser Teil ist für mich immer nur "Klolektüre". Auf jeden Fall schrieben die da über ne Lehrgang wo die sich bei schnell-Durchladen-üben die Finger blutig schleifen. Hab's nicht mehr so genau im Kopf. Bei mir ist halt hängen geblieben:

Führen unterladen.

Durchladen als "Argument" vor Bumm, wenn Zeit.

Wenn nicht schnell durchladen und Bumm. Die müssen da recht flott sein, laden beim ziehen durch und krach. Der Autor war damals sehr begeistert. Ich fand die Aufnahmen von durch Heftpflaster zusammengeflickten händen weniger toll...

Zu guter letzt: Die Israelis begründeten das mit einer höheren Handhabungssicherheit. Die laden die Waffe erst beim ins-Ziel-bringen. Und wenn die (mir) sagen dass das "besser" ist glaub ich das - die habe Erfahrung. Aktuelle Erfahrung (unsere Polzie beruft sich ja gern noch auf RAF-Zeiten...).

Taktisches Pistolenschiessen ist nur Klolekture, aber dich darüber auslassen und Meinungen haben klar :peinlich:

Nun nicht weil Israel draufsteht ist immer Israel drinnen, noch weniger wenn irgendwelche Taktikool Schulen sich damit Geld machen wollen.

Der Grund warum noch bis heute in Teilen der Israelischen Armee unterladen geführt wird hat zwei Gründe, einen historischen und einen Ausbildungsmangel.

Historisch in den Gründerzeiten Israels, hatten die Waffen aus allen himmelrichtungen und zum Teil in erbärmlichen Zuständen. Da machte es Sinn, das Prozeder zu vereinfachen und sicher zu machen durch Unterladen (niemand hat lust eine Ausgenudelte 1911 geladen rumzuschleppen zb) Oder eine Tokaerv wird immer unterladen geführt zb.

Aktuell müssen diejenigen die nicht den entsprechenden Ausbildungstand haben unterladen führen, weil das ganz einfach die Unfälle minimiert. Und das macht auch Sinn, wenn die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes einer Waffe minimal ist. Anders ist es wenn die Waffe in Kampfgebieten geführt wird, das ist niemand unterladen.

Zur praktischen Seite. Ich musste vor ein paar Wochen das Prozedere Untzerladen beibringen, weil es die REO so wollten. Nun es geht auch und bei der KW ist die Verzögerung minimal. Das Problem ist einfach man baut noch eine Hürde ein wo etwas schief gehen kann wenn es brennt.

Joker

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War mal ne Visier oder Caliber vor Jahren... ging da irgendwie ums taktische Pistolenschiessen bei irgendwelche wasweissich. Dieser Teil ist für mich immer nur "Klolektüre". Auf jeden Fall schrieben die da über ne Lehrgang wo die sich bei schnell-Durchladen-üben die Finger blutig schleifen. Hab's nicht mehr so genau im Kopf. Bei mir ist halt hängen geblieben:

Führen unterladen.

Durchladen als "Argument" vor Bumm, wenn Zeit.

Wenn nicht schnell durchladen und Bumm. Die müssen da recht flott sein, laden beim ziehen durch und krach. Der Autor war damals sehr begeistert. Ich fand die Aufnahmen von durch Heftpflaster zusammengeflickten händen weniger toll...

...

War ein Spiegel TV- Bericht über David Mirza.

Gruß JM

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