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IGNORED

Angebliche Hetze gegen Legalwaffenbesitzer


AxelCGN

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Hi...

Folgende Email habe ich heute aufgrund meiner Homepage www.legalwaffen.de erhalten.

Besonders bemerkenswert sind die Sätze:

- Muss ein Sportschütze unbedingt eine geladene Waffe bei sich führen dürfen?

Seit wann darf man das als Sportschütze?

Hab ich da seit gut 30 Jahren etwas nicht gemacht, was ich hätte machen dürfen?

- Muss ein Waffennarr unbedingt Waffen sammeln können dürfen?

Warum sollte ein Waffensammler das mit einer amtlichen Genehmigung (roten WBK) nicht tun dürfen?

Ein Narr, der sich im Allgemeinen ja sehr unreif, dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und unwissend verhält, wird allerdings nie eine WBK erhalten...

Ich werde darauf wohl eher nicht antworten, daß scheint mir vergebene Liebesmühe zu sein...

-------

Sehr geehrter Herr xxx,

die Morde in Erfurt und Winnenden wurden mit legalen Waffen durchgeführt. Von illegalem Waffenhandel kann daher keine Rede sein. Ihre Ablenke von den Fakten erzeugt einen üblen Geschmack! An einer erfolgreichen Prävention solcher Massenhinrichtungen sind sie offenbar nicht interessiert.

Muss ein Sportschütze unbedingt eine geladene Waffe bei sich führen dürfen? Muss ein Waffennarr unbedingt Waffen sammeln können dürfen? Das allgemeine Interesse steht dem entgegen. Wenn ihnen das deutsche allgemeine Interesse zuwider ist, dürfen sie auswandern in ein Land wie Texas oder Paraguay. Das war zu Zeiten der DDR für DDR-Bürger nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen

xxx

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Also ich würde die Mail so sachlich es geht beantworten und auf die entsprechenden Aussagen argumentativ eingehen. Ob der Absender das dann auch hören/lesen möchte, wäre mir gleich. Immerhin kann er einem dann net unterstellen, man täte seine Anfragen einfach so ab, nur weil man dem Sportschützen und dem Waffenthema allgemein kritisch gegenüber steht. Aber das musst natürlich du entscheiden. ;)

grüße,

zykez

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Warum ignorieren?

Nicht aufregen - o. k.

Diesem Absender darf man aber höflich und bestimmt erklären, daß er

a ) lieber von Dingen reden sollte, von denen er Ahnung hat ( wenn es sowas gibt) und

b ) es nicht das deutsche allgemeine Interesse ist, wenn das Land weiterhin in dieser Geschwindigkeit verblödet - wobei er diese Statistik nicht unwesentlich bereichert

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also ich würde auf jedenfall konstruktiv antworten und schön ordentlich mit verweis aufs waffengesetz, am besten mit link zum selberlesen, die sachen richtigstellen, die der herr falsch verstanden hat, und sich bloß nicht auf polemische diskussionen einlassen

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. . . Das war zu Zeiten der DDR für DDR-Bürger nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen

xxx[/i]

. . . das war ja das Schlimme!

Die DDR- Bürger hatten ja keine Rechte und die Bonzen ihre Privilegien.

ich würde deshalb diesen Id... en ignorieren.

Gruß

Mattes

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etwas verwirrt der mann wie es scheint - zumal er als scheinbar höherer parteifunktionär in der ddr dort sicher ein schönes leben hatte

in seinem rechtsempfinden scheint es wohl recht zu sein wenn man jemand anderem etwas klaut das man dann der legalbesitzer ist - ja so war das in der ddr

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Gude....

das klingt nach einem von den unbelehrbaren Gutmenschen. Mach am besten einen einzigen Versuch

der Aufklärung wie schon Fjäldor geschrieben hat und gut is. Wenn er das dann nicht kapiert, ignorieren.

Gruß

Turrican

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So würde ich es auch machen. Die Argumente hast du ja.

OK, dann versuche ich es mal und tippe eine freundlich sachliche Antwort... :gutidee:

Positive und anerkennende Mails habe ich schon viele bekommen...

Sogar sehr spezielle Anfragen nach waffenrechtlichen Dingen wie Exportbestimmungen bei geplanten Reisen etc.

Was mich aber etwas stutzig macht ist, daß das in der ganzen Zeit wirklich die erste negative Mail ist.

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So, folgende Antwort ist nun an diesen Herrn raus:

Sehr geehrter Herr xxx,

erst einmal vielen Dank für Ihre zugegeben sehr kritische Email, auf die ich kurz antworten möchte.

> die Morde in Erfurt und Winnenden wurden mit legalen Waffen durchgeführt.

> Von illegalem Waffenhandel kann daher keine Rede sein.

Zur Tat von Robert Steinhäuser in Erfurt:

Die zum Erwerb nötigen behördlichen Eintragungen in der Waffenbesitzkarte, sowie die von Steinhäuser für die Erlangung dieser Eintragungen beigebrachten Unterlagen, die Ausfertigung dieser Unterlagen durch zuständige Vereinsorgane oder Anlagenbetreiber und die für die Erlangung der Unterlagen von Steinhäuser gemachten Angaben entsprachen jedoch nicht den Anforderungen des deutschen Waffengesetzes. Steinhäuser wusste vermutlich, dass die Eintragungen in seiner Waffenbesitzkarte gesetzwidrig waren und der Kauf somit illegal.

Der Kauf der beiden Tatwaffen erfolgte nach späteren Untersuchungen auf Grundlage der nötigen Eintragungen in der Waffenbesitzkarte von Steinhäuser und war somit aus Sicht des Verkäufers legal. Er meldete den Weiterverkauf pflichtgemäß den Behörden. Diese hätten aufgrund dieser Meldung wegen der mutmaßlich fehlerhaften Eintragungen in der Waffenkarte die Waffen unverzüglich von Steinhäuser einziehen müssen.

Zur Tat von Tim Kretschmer in Winnenden:

Die benutzte Tatwaffe gehörte seinem Vater, die er ganz legal besessen hatte. Tim Kretschmer hatte sich die Waffe und die Munition seine Vaters widerrechtlich angeeignet - Tim Kretschmer hatte dazu keine waffenrechliche Erlaubnis, geschweigen denn die seines Vaters. Ein ganz einfacher Diebstahl - leider mit sehr tragischem Ausgang...

Allerdings war die Aufbewahrung dieser Sportwaffe ganz und gar nicht legal. Der Vater hatte seine Sportwaffe illegal im Schlafzimmer deponiert. Das widerspricht dem §36 Aufbewahrung von Waffen oder Munition des WaffG der im Wortlaut folgendes aussagt:

[Den §-Text spare ich mir jetzt]

> Ihre Ablenke von den Fakten erzeugt einen üblen Geschmack!

> An einer erfolgreichen Prävention solcher Massenhinrichtungen sind sie offenbar nicht interessiert.

Wenn Sie das Denken haben Sie meine Homepage und die vielen Seiten und Argumente gerade für eine wirksame Präventionsarbeit nicht gelesen bzw. verstanden. Eine erfolgreiche Prävention muß schon in der Erziehung zu Hause bei Kindern und Jugendlichen passieren. Dazu können Sie auf meiner HP u.a. die folgenden Worte lesen:

•Konsequente Ahndung von Gewaltdelikten, gerade schon bei Jugendlichen beginnend: Nur wenn hier frühzeitig auch harte Maßnahmen ergriffen werden, setzt bei ihre Grenzen austestenden Jugendlichen ein entsprechender Erziehungseffekt ein. Hier sind klare Signale zu setzen, daß Gewalt und Straftaten in unserem Land nicht geduldet werden. Dieselbe Konsequenz ist selbstverständlich auch bei erwachsenen Straftätern anzuwenden. Hierzu sind keine schärferen Gesetze notwendig, sondern nur die konsequente Ausschöpfung der heute bereits vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten.

•Keine exzessive Gewaltdarstellung in den Medien: Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2002 enthalten fast 80 % aller Sendungen Gewaltdarstellungen, und dieser Prozentsatz dürfte sich seitdem kaum verringert haben. Gewalt wird alltäglich und führt so zur Abstumpfung. Muß es sein, daß ein Jugendlicher bis zum Erreichen des Erwachsenenalters bereits tausende von Morden und zigtausende von Gewaltdarstellungen gesehen hat? Die gleichen Medien, die Legalwaffenbesitzer diffamieren, verdienen ihr Geld mit der permanenten Darstellung von Gewalt.

•Vermittlung eines Werteverständnisses: Nur wenn Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, Werte wie soziale Verantwortung und Respekt im Umgang miteinander vermittelt werden, kann sich auch ein Bewußtsein für Recht und Unrecht entwickeln.

•Soziale Integration von Jugendlichen: Die frühzeitige soziale Einbindung von Jugendlichen in eine intakte Familie und in außerfamiliäre Institutionen wie Vereine - dazu zählen gerade auch Schützenvereine - ist zu fördern. Eine solche Integration führt zur Erfahrung von gewaltlosen Konfliktlösungen, zur Übernahme von Verantwortung, zum Respekt vor anderen und zum Verständnis von Gewaltlosigkeit im Umgang miteinander.

•Konsequente Bekämpfung des illegalen Waffenhandels: Nach polizeilichen Schätzungen sind in Deutschland doppelt so viele illegale Waffen wie legale Waffen im Umlauf. Nachdem 97% aller Schußwaffendelikte mit illegalen Waffen begangen werden, ist hier der eigentliche Ansatzpunkt für mehr Sicherheit in unserem Land. Aber es ist für Politiker natürlich leichter, den nicht deliktrelevanten legalen Waffenbesitz einzudämmen als den illegalen Waffenhandel zu bekämpfen.

Und Vieles mehr...

> Muss ein Sportschütze unbedingt eine geladene Waffe bei sich führen dürfen?

Woher haben Sie Ihre Information, daß das so wäre???

Scheinbar kennen Sie sich mit der von Ihnen ausgewählten und kommentierten Materie leider nicht aus. Ich empfehlen Ihnen mal die Lektüre des deutschen Waffengesetzes. Zugegeben, eine ziemlich trockene Angelegenheit. Aber für Legalwaffenbesitzer eine ständige Pflichtlektüre, um keine Ordnungswidrigkeiten oder gar Straftaten zu begehen...

Sie werden wahrscheinlich nicht den Unterschied zwischen "Führen" und "Transportieren" kennen. Oder zwischen einer "Waffenbesitzkarte" und einem "Waffenschein"...

Ein reiner Sportschütze, Jäger oder Waffensammler wird niemals einen Waffenschein zum Führen einer Schußwaffe bekommen. Denn (noch) sind Sportschützen und andere Legalwaffenbesitzer nicht wesentlich mehr als die Allgemeinheit durch Angriffe auf Leib oder Leben gefährdet. Was sich aber durch die mittlerweile sehr verbreitete Hetze gegen diese Personengruppe leider leicht ändern könnte...

Damit Sie sich mal ein Bild von den Vorschriften und Paragrafen des Waffengesetzes machen können, hier mal die §§ 10 und 19 im Wortlaut:

[Den §-Text spare ich mir jetzt]

Muss ein Waffennarr unbedingt Waffen sammeln können dürfen?

Warum sollte ein Waffensammler, der wie auch ein normaler Sportschütze von den Ordnungsbehörden ständig überwacht und kontrolliert wird, der sich nicht des kleinste Vergehens schuldig machen darf um seine waffenrechlichen Erlaubnisse nicht zu verlieren, das Sammeln von historisch wertvollen Waffen mit einer amtlichen Genehmigung (roten WBK) nicht tun dürfen?

Ein Narr, der sich im Allgemeinen ja sehr unreif, dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und unwissend verhält, wird allerdings nie eine waffenrechtliche Erlaubnis erhalten. Die gestellten Hürden wie die amtliche Waffensachkundeprüfung, das absolut saubere Führungszeugnis etc. würden für einen richtigen Narren zu hoch sein...

Aber sind wir mal ehrlich, wer dem deutschen Waffenrecht konform, evtl. sogar übers Grundkontigent hinaus, Waffen besitzt und freiwillig die ganzen Schikane, Bürokratie, Kosten, Diffamierung, Einschnitte im Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung usw. auf sich nimmt, der muss doch ein Narr sein, oder?

> Das allgemeine Interesse steht dem entgegen.

Woher haben Sie denn diese doch sehr interessante Weißheit?

> Wenn ihnen das deutsche allgemeine Interesse zuwider ist,

> dürfen sie auswandern in ein Land wie Texas oder Paraguay.

> Das war zu Zeiten der DDR für DDR-Bürger nicht erlaubt.

Das ist aber lieb von Ihnen, daß Sie mir die Ausreise erlauben. Ich werde Ihnen den Gefallen aber nicht machen...

In diesem Sinne einen freundlichen Gruß,

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@ der muss doch ein Narr sein

Sagt Fritzchen zur Lehrerin, mein Opa war im Bommelklub, deshalb haben wir ein Kugeldach auf unserem Haus. Da sagte die Lehrerin, meine Oma war im Häkelverein, aber wir haben keine Pullover mehr daheim *ggg*

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nee, zum Schluß noch ein Verweis auf die Webseite der Großgemeinde Lügenberg-Gansviel...da wird ihm geholfen und die Augen ein wenig geöffnet....;-)

Gute Idee, die sende ich ihm noch... :gutidee:

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Nur so machen wir Punkte! jeder Mensch ohne Bezug zum WaffG oder Waffen, der diese beiden Beiträge liest, wird sich sein Urteil bilden KÖNNEN! Ob er es tut, steht auf einem anderen Blatt.

Durch dein Schreiben hast du aber Toleranz und Wissen bewiesen, das macht auf den normalen Leser durchaus Eindruck.

Gut so!"

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Hi AxelCGN,

ich finde deine Seite sehr gut uns sehr umfassend informativ. Ich habe einen Vorschlag, den ich auf die Startseite bei dir setzen würde: Die x größten Irrtümer der öffentlichen Meinung zum legalen Waffenbesitz in Deutschland (oder so ähnlich). Dann kann der schnelle Leser direkt aufgeklärt werden. Ich würde Dinge aufführen wie:

- Sportschützen dürfen scharfe Waffen geladen mit sich rumtragen.

- Jeder darf sich MPs kaufen.

- Ich darf mein Taschenmesser mit mir rumtragen (ja, aber welches?)

- Legalwaffen stellen eine große Bedrohung da (verweis auf Aussagen aus Studien bzw. Kriminalstatistik)

usw.

das ist mir gerade spontan eingefallen

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Ich habe einen Vorschlag, den ich auf die Startseite bei dir setzen würde: Die x größten Irrtümer der öffentlichen Meinung zum legalen Waffenbesitz in Deutschland (oder so ähnlich). Dann kann der schnelle Leser direkt aufgeklärt werden.

Hi Fjäldor,

Danke für das Lob.

Hört man gerne... :eclipsee_gold_cup:

Das mit der Liste den größten Irrtümern ist eine sehr gute Idee.

Wenn ich diese Woche Zeit habe, werde ich das mal da reinbasteln... :gutidee:

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