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Schusswaffensteuer


Python

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Moin zusammen,

auf WDR.de habe ich grade diese Notiz defunden:

Schusswaffensteuer für Iserlohn?

Die Iserlohner Verwaltung wird prüfen, ob eine Schusswaffensteuer eingeführt werden kann. Da es eine solche Steuer in Nordrhein-Westfalen noch nicht gibt, muss die Stadt beim Land eine Genehmigung einholen. Die Linke hatte die Steuer beantragt, um eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Sie sei ein Anreiz für Waffenbesitzer, die Waffe abzugeben. Im Iserlohner Finanzausschuss zeichnete sich gestern eine Mehrheit dafür ab.

Von einer solchen Steuer habe ich noch nie gehört. Gibt es das wirklich irgendwo in .de oder wird hier der 1. April vorgezogen?

Gruß Python

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Sie sei ein Anreiz für Waffenbesitzer, die Waffe abzugeben.

Sie ist ein Anreiz für finanziell schwache Waffenbesitzer, die Waffe abzugeben.

Waffenbesitz nur noch für Wohlhabende und Besserverdiener!

Und so was von den Linken, ich bin erstaunt.

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Guest We are Borg
Waffenbesitz nur noch für Wohlhabende und Besserverdiener!

Und so was von den Linken, ich bin erstaunt.

Erstaunt mich nur wenig!

Ich hätte von denen eher "Waffenbesitz nur noch für verdiente Parteikader der mittleren bis höheren Ebene" erwartet! :rolleyes:

Edit: In den USA ist eine Sondersteuer auf Schusswaffen schon seit Jahrzehnten üblich. Das BATFE war ursprünglich mal eine reine Steuerbehörde, um die Verbrauchssteuern auf Alkohol, Tabak und eben Schusswaffen einzutreiben. Heutzutage ist sie eher eine Waffenhändler-Schikanier-Institution! :peinlich:

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Die Städte und Kommunen versuchen inzwischen mit vielen seltsamen Steuern in letzter Zeit die Menschen finanziell zu erleichtern.

Siehe Zweitwohnsitzsteuer : http://www.moenchengladbach.de/index.php?i...Hash=25dd9a4795

Und da muß nicht etwa der Vermieter der sich mit den Mieteinnahmen die Konten füllt zahlen, sondern der arme Student der hier für 4 Semester eine Wohnung gemietet hat oder derjenige der für 6 Monate hier einen befristeten Arbeitsvertrag hat usw.

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Kaum ist die Abschaffung der Jagdsteuer durch, wird schon wieder etwas neues erfunden...

Die defacto Nutznießer sind mal wieder die illegalen Waffenbesitzer, die nirgendwo verzeichnet sind.

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Das Erfinden neuer Steuern ist doch überall Gang und Gäbe.

In unserer Nachbarstadt haben sie erst eine Katzen- und dann eine Pferdesteuer diskutiert und dabei auf die Hundesteuer verwiesen.

Insbesondere bei der Pferdesteuer kammen ganz schnell die üblichen Neidargumente. :peinlich:

Zum Glück hat keines der Gedankenmodelle dei Serienreife erreicht.

Gruß

Michael

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Dann aber bitte auch auf die Dienstwaffen der Polizei, Militärs und Sichrheitsdienste.

Zusätzlich auf alle Dienstwaffen der Hauseigenen Sicherheutskräfte von Großkonzernen wie Banken und sonstige Unternehmen.

Und zuguter Letzt für alle Politiker mit Waffenschein. Nur damit es auch Fair bleibt.

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hallo

eine bundesweite schusswaffensteuer waere das beste was dem legalen waffenbesitz passieren koennte

sagen wir mal 15,- pro jahr oder so

von mir aus 35,-

das ergibt betraege auf die ein staatsbudget dann nicht mehr von einem tag auf den anderen verzichten kann

dann ist schluss mit dem versuch des staates die stueckzahl der privaten legalen waffen zu reduzieren

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Du übernimmst sicher die Kosten für mich, oder? Ach ja ... der Ex-Vorsitzende eines meiner Vereine besitzt zusammen mit seinem Bruder grob geschätzt ca. 400 Waffen (fast alles Langwaffen, darunter eine Vielzahl Ordonnanzgewehre in Top-Zustand und einige Raritäten), die sie von ihrem Vater geerbt haben. Der durfte vor 1972 so etwas noch frei kaufen und hat es fleißig getan. Du erklärst den beiden sicher gerne, warum sie nach deiner Vorstellung demnächst bis zu 14.000 EUR Waffensteuer pro Jahr abbrücken sollen. Sind ja beides "reiche" Rentner, denen kann man es ja abnehmen. Die Aufbewahrung (im Tresorraum einer Bank) kostet sie ja nicht bereits ein kleines Vermögen.

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hallo

eine bundesweite schusswaffensteuer waere das beste was dem legalen waffenbesitz passieren koennte

sagen wir mal 15,- pro jahr oder so

von mir aus 35,-

das ergibt betraege auf die ein staatsbudget dann nicht mehr von einem tag auf den anderen verzichten kann

dann ist schluss mit dem versuch des staates die stueckzahl der privaten legalen waffen zu reduzieren

Das ist aber jetzt nicht Dein Ernst, oder ?

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hallo

eine bundesweite schusswaffensteuer waere das beste was dem legalen waffenbesitz passieren koennte

sagen wir mal 15,- pro jahr oder so

von mir aus 35,-

das ergibt betraege auf die ein staatsbudget dann nicht mehr von einem tag auf den anderen verzichten kann

dann ist schluss mit dem versuch des staates die stueckzahl der privaten legalen waffen zu reduzieren

:gaga: Wir zahlen doch wohl schon genug "Schusswaffensteuern" in Form der Mehrwertsteuer bei dem Kauf von Tresoren in völlig überzogenen Sicherheitsstufen. Von den Anmeldegebühren für die angebliche aber meist nicht belegbare behördliche Prüfung beim Eintrag einer Waffe und den gleichhohen Gebühren für einen Austrag (für welche Leistung eigentlich?) ganz zu schweigen.

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Interessant wäre es grob zu wissen was der Staat "verlieren" würde wenn er Schusswaffen komplett verbietet.

Ein großes Stück Freiheit, Demokratie, den Glaube an das Grundgesetz und das letzte bisschen Vertrauen von mindestens 2,5 - 5 Millionen Bürgern!

P.s. Dein Argument auf das Du abzielst, hat z.B. bei der Tabaksteuer auch nicht interessiert. Die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und in Gaststätten kamen trotzdem. Und dabei geht es um höhrere Summen!

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Ein großes Stück Freiheit, Demokratie, den Glaube an das Grundgesetz und das letzte bisschen Vertrauen von mindestens 2,5 - 5 Millionen Bürgern!

Dachte an.. "Geld regiert die Welt" :-D

Das andere ist Politikern eh schnuz.... Peinlich, aber wahr.

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P.s. Dein Argument auf das Du abzielst, hat z.B. bei der Tabaksteuer auch nicht interessiert. Die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und in Gaststätten kamen trotzdem. Und dabei geht es um höhrere Summen!

Welche Chance hat dann noch der Schießsport?

Wobei wenn niemand anderes "belästigt" wird - also kein so beschissener Amoklauf mehr, dann sehe ich da schon einen großen Unterschied.

Das Rauchen an bestimmten Orten ist ja auch noch erlaubt....

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Welche Chance hat dann noch der Schießsport?

Wobei wenn niemand anderes "belästigt" wird - also kein so beschissener Amoklauf mehr, dann sehe ich da schon einen großen Unterschied.

Das Rauchen an bestimmten Orten ist ja auch noch erlaubt....

Bisher ist es noch erlaubt und wie groß die Chancen sind hängt einzig und allein von uns ab und ganz bestimmt nicht nicht von der Einführung einer Steuer.

Ein Anfang wäre z.B. wenn Du Dich in Lobbyverbänden engagierst. Z.B. könntest Du Dir hier in WO wie alle Anderen auch, einen "Taler" holen und damit die Fvlw unterstützen. Es gibt aber auch noch ProLegal oder VDW die man unterstützen kann. Das wäre schon mal ein guter Anfang zur Vergrößerung unserer Chancen. Dass das was bringt haben die vielen Aktivitäten im letzten Jahr gezeigt.

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Moin zusammen,

auf WDR.de habe ich grade diese Notiz defunden:

Schusswaffensteuer für Iserlohn?

Die Iserlohner Verwaltung wird prüfen, ob eine Schusswaffensteuer eingeführt werden kann. Da es eine solche Steuer in Nordrhein-Westfalen noch nicht gibt, muss die Stadt beim Land eine Genehmigung einholen. Die Linke hatte die Steuer beantragt, um eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Sie sei ein Anreiz für Waffenbesitzer, die Waffe abzugeben. Im Iserlohner Finanzausschuss zeichnete sich gestern eine Mehrheit dafür ab.

Von einer solchen Steuer habe ich noch nie gehört. Gibt es das wirklich irgendwo in .de oder wird hier der 1. April vorgezogen?

Gruß Python

Kannst Du das mal mit einem Link belegen ? Ich habe im Netz nix finden können...

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Eine weitere (unnütze) Steuer im unübersichtlichen Steuerdschungel ... und ein weiteres Hindernis oder Erschwernis

für legalen Waffenerwerb und Waffenbesitz. Da würden ja gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geklatscht: "Böse Baller-

männer müssen blechen" (BILD- und Gutmenschenjubelkommentar) und der Staat profitiert noch davon grinsend davon.

Klasse Vorstellung.

Übrigens, Steuern ... weiß jemand aus welcher Zeit die die "Sekt- und Schaumweinsteuer" stammt? Die kommt aus

Kaiser Wilhelms II. Zeiten, sprich sie wurde zur Flottenaufrüstung um 1902 (!!) eingeführt. Die kaiserliche Flotte liegt

lange überall auf der Welt auf Grund, aber die Steuer blieb uns Gott sei Dank erhalten ... :icon13:

Prost Mahlzeit!

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Guest sanngetall

Hmmmja, so was habe ich von LINKEN (also SPD/ Grüne und ex-SED) erwartet. Diese Politik- Bonzen misstrauen eh frei denkenden liberalen Bürgern (siehe Signatur). Und freie Bürger mit Sportwaffen sind mehr als suspekt. :00000733:

Deswegen bekomme ich auch immer Brechreiz, wenn ich extrem linke oder rechte Parteifuzzis im TV sehe. Und wie stellen die sich das vor? Kontrollgebühr plus Waffensteuer = Schütze pleite-> Waffe weg, ohne monetären Ersatz, quasi enteignet. Naja, das AAW wirds wieder mal freuen und wir sind die D****n der Nation.

Hey, was passiert, wenn die vereinigten Rot-Dunkelrot-Grünen Linkskader die Macht in der Wüste übernehmen? Die ersten 5 Jahre nix, dann aber wird der Sand knapp. :heuldoch:

MfG sanngetall

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In der DDR hatten doch auch nur die Bonzen noch ne´Waffe daheim...paßt also prima!

Sie ist ein Anreiz für finanziell schwache Waffenbesitzer, die Waffe abzugeben.

Waffenbesitz nur noch für Wohlhabende und Besserverdiener!

Und so was von den Linken, ich bin erstaunt.

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Unter der Google Suche ist es noch zu finden.

Der Link führt allerdings jetzt zu einem anderen Artikel.

Schön. Ich habe es in meinem Blog auch thematisiert. Dort weiß ich wer alles mitliest, hier kann ich es mir denken.

Schnell reagiert, die bösen Buben. Fein, fein.

Desinformation pur. Gut gemacht. Der Artikel ist nirgends mehr zu finden.

Gruß

Michael

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