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IGNORED

"Manchmal ist es die Hölle"


Ulrich Eichstädt

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Guest 112-Oymanns@fvlw.de
Upps, das hat aber sicher kein Polizei-Pressesprecher abgesegnet... :rolleyes:

steht doch aus so drin, das es aus ungefärbter Quelle kommt.

ist eben nicht der "schöne" Alltag wie bei "Toto und Harry"

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Leute ist das ernst gemeint, 36 Beamte zuständig für 600'000 Menschen? Das ist mehr als schockierend. :o Sorry aber das darf doch nicht wahr sein. Ich kann das fast nicht glauben. Alleine die Stapo Zürich (ohne Kapo Zürich) hat rund 1800 Mitglieder http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpolizei_Z%C3%BCrich und Zürich hat "nur" knapp 400'000 Einwohner.

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Leute ist das ernst gemeint, 36 Beamte zuständig für 600'000 Menschen? Das ist mehr als schockierend. :o Sorry aber das darf doch nicht wahr sein. Ich kann das fast nicht glauben. Alleine die Stapo Zürich (ohne Kapo Zürich) hat rund 1800 Mitglieder http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpolizei_Z%C3%BCrich und Zürich hat "nur" knapp 400'000 Einwohner.

(in Grün)> :heuldoch: <(in Grün)

Na, dann sag ich dir besser nicht, wieviele im nördlichen RLP nachts und am WE unterwegs sind, :ninja: und wie lange eine durchschnittliche Anfahrt dauert.

:crying:

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Na, dann sag ich dir besser nicht, wieviele im nördlichen RLP nachts und am WE unterwegs sind, :ninja: und wie lange eine durchschnittliche Anfahrt dauert.

:crying:

Och doch, ist doch beeindruckend: Zwei Kriminaler nachts für den winzigen Bereich zwischen Montabaur und Bingen. Und die Uniformierten kommen tagsüber bei Schlägereien u.ä. eh nur zum Zusammenfegen, wenn alles vorbei ist (naja, deren Präsenz hat sich im letzten Jahr durchaus gesteigert,, oder aber ich bin vielleicht immer dort, wo die auch grade rumlaufen... :rolleyes: ).

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Och doch, ist doch beeindruckend: Zwei Kriminaler nachts für den winzigen Bereich zwischen Montabaur und Bingen.

Vor zwei Jahren hatten wir nachts eine vermisste Person. Insgesamt waren 5 Streifenwagen da. Dafür war dann quasi der ganze Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis platt. Plus noch ein Teil von AK.

Und die Uniformierten kommen tagsüber bei Schlägereien u.ä. eh nur zum Zusammenfegen, wenn alles vorbei ist (naja, deren Präsenz hat sich im letzten Jahr durchaus gesteigert,, oder aber ich bin vielleicht immer dort, wo die auch grade rumlaufen... :rolleyes: ).

Du hast halt eben dein Büro in einem Brennpunkt. ;-)

Gruß

ML

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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht: Der Personenschutz unserer allseits beliebten Politiker (auch die Rundumüberwachung ihrer Privathäuser) fordert halt Einschnitte bei uns "normalen" Bürgern. Wir sind ja auch wesentlich weniger gefährdet und können ja untereinander bei Bedrohungen Beistand leisten und Zivilcourage zeigen, was dann wieder noch mehr Sicherheitskräfte für Spezialaufgaben in Politik, Wirtschaft, dem Fußball und Demos der Linken und Rechten freistellt. :angry2:

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Leute ist das ernst gemeint, 36 Beamte zuständig für 600'000 Menschen? Das ist mehr als schockierend. :o Sorry aber das darf doch nicht wahr sein. Ich kann das fast nicht glauben. Alleine die Stapo Zürich (ohne Kapo Zürich) hat rund 1800 Mitglieder http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpolizei_Z%C3%BCrich und Zürich hat "nur" knapp 400'000 Einwohner.

Die Anzahl "Mitglieder" sagt noch lange nichts darüber aus, wieviele auch auf der Strasse Dienst tun. Und es sagt auch nichts darüber aus, wieviele davon wieviele Ueberwochen und Uebermonate vor sich her schieben (von Ueberstunden kann man da schon lange nicht mehr sprechen).

Kommt noch die Politik hinzu, so wird es noch lustiger. Da hat man zu wenig Mitarbeiter aber aus politischen Gründen will man durchsetzen, dass die Polizei auch wieder alle Botschaften bewacht. Da man eine Vision Zero hat, ist es wichtig, dass die wenigen Beamten auch fleissig den fliessenden Verkehr überwachen - da kann es dann schon mal passieren, dass die Opfer einer Schlägerei an einem Dorffest mal eben 40 Minuten auf die Polizei warten müssen. Oder wie ein Bekannter von mir mal zynisch meinte:" Wenn Du feststellst, dass ein Einbrecher in Deinem Haus ist, dann ruf die Feuerwehr an und sage es brenne, da kommt nach 5 bis 10 Minuten ein Auto mit Blaulicht vorbei."

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Wenn Du feststellst, dass ein Einbrecher in Deinem Haus ist, dann ruf die Feuerwehr an und sage es brenne, da kommt nach 5 bis 10 Minuten ein Auto mit Blaulicht vorbei."

Daher ja auch der FF-Slogan:

"110: Männer, die man ruft - 112: Männer, dia auch kommen" :rolleyes:

abs4

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Kommt noch die Politik hinzu, so wird es noch lustiger. Da hat man zu wenig Mitarbeiter aber aus politischen Gründen will man durchsetzen, dass die Polizei auch wieder alle Botschaften bewacht. Da man eine Vision Zero hat, ist es wichtig, dass die wenigen Beamten auch fleissig den fliessenden Verkehr überwachen - da kann es dann schon mal passieren, dass die Opfer einer Schlägerei an einem Dorffest mal eben 40 Minuten auf die Polizei warten müssen. Oder wie ein Bekannter von mir mal zynisch meinte:" Wenn Du feststellst, dass ein Einbrecher in Deinem Haus ist, dann ruf die Feuerwehr an und sage es brenne, da kommt nach 5 bis 10 Minuten ein Auto mit Blaulicht vorbei."

Umso mehr wundert mich immer wieder die geradezu absurde Anzahl von Polizisten, die bei besondernen Situationen, wie heute in Ansbach oder neulich bei dem Fall in Schwalmtal wo dann plötzlich 200 Polizisten und Spezialeinheiten aus der ganzen Region vorhanden sind. siehe http://www.heute.at/news/welt/Deutsches-Fa...en;art414,97156 Keine Ahnung ob mich da meine wahrnehmung täuscht aber ich würde mal sagen vor 30 Jahren hätte man da vielleicht 20 statt 200 eingesetzt. Wenn ich dann die Fernsehbilder wie heute wieder sehe hab immer den Eindruck die stolpern regelrecht übereinander in ihrem Drang aufgeregt hin und her zu laufen.

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Also hier in Dortmund wird das schon lange SO gemacht!

Ich habe selber schon mehrmals beobachtet, wie Polizeiwagen (aus Eigenschutzgründen) in sicherer Entfernung zum Tatort gewartet haben, bis Verstärkung eingetroffen ist.

Und einen ganz kuriosen Fall in meiner Nähe gab es die Tage auch noch.

Ein Kollege von mir wurde vor einigen Wochen im Dienst für einen Sicherheitsdienst mit einem Messer attakiert.

Der Typ hatte versucht meinen Kollegen mit einem (verbotenen) Springmesser nieder zu stechen - er hatte aber -wie immer- seine Schutzweste an und das Messer prallte zum Glück an dieser ab. Dabei ist das Messer dann eingeklappt und hat dem Typen fast die eigenen Fingerkuppen abgeschnitten... :rolleyes:

Soweit so lustig.

Die Tage hat der Kollege von der Polizei bescheid bekommen, das gegen den Täter (der ihn ja praktisch töten wollte!) lediglich wegen einer "leichten Körperverletzung" ermittelt wird. :angry2: (...ist ja nix passiert)

Hätte er die Stichschutzweste nicht an gehabt, dannn wäre er jetzt wohl TOT!

SO werden hier in Deutschland Statistiken gemacht!

Diese Schönwetter Politiker in Berlin kriegen garnichts mehr mit!

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Na Klasse :angry2:

Und wenn die Klinge an der Weste abgebrochen wäre hätten sie ihn womöglich noch wegen Sachbeschädigung angezeigt. :peinlich:

Das war längst noch nicht alles!

Noch am gleichen Abend hatte es eine andere Auseinandersetzung vor dem Laden gegeben (hatte nichts mit dem vorangegangenen Vorfall zu tun) , bei dem anscheinend einem Unbeteiligten die Halsschlagader aufgeschlitzt wurde. Die ganze Strasse vor dem Laden, wo er arbeitete, war nach Aussage des Kollegen voller Blut gewesen! Eigentlich war das ein Fall für eine Mordkommission...aber es geschah garnichts! Es kam ein Krankenwagen, der den Verletzten abholte...und das wars.

Ich habe von dem Vorfall bis heute NIX mehr gehört! Weder in den Medien (ich habe hier nächte lang danach gegoogelt) noch die Kollegen haben bis heute etwas davon gehört, wie die Sache ausgegangen ist.

Keiner weiss etwas.

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"Wenn Du feststellst, dass ein Einbrecher in Deinem Haus ist,

dann ruf die Feuerwehr an und sage es brenne,

da kommt nach 5 bis 10 Minuten ein Auto mit Blaulicht vorbei."

Und was macht die Freiwillige Feuerwehr von Kleinkleckersdorf dann,

wenn es sich nicht um ein Feuer, sondern um rumän... ähh... staatsbürgerschaftlich neutrale

gewaltbereite Einbrecher handelt?

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Und was macht die Freiwillige Feuerwehr von Kleinkleckersdorf dann,

wenn es sich nicht um ein Feuer, sondern um rumän... ähh... staatsbürgerschaftlich neutrale

gewaltbereite Einbrecher handelt?

Da würde ich eher fragen was die (Berufs)Feuerwehr Berlin oder Hamburg macht wenn sie mit einem Fahrzeug und 6 Mann anrückt. Und sonst nichts passiert. In Kleinkleckersdorf geht die Sirene, nachts ist der Zug oder die Gruppe voll besetzt und die Nachbarn geben die Schaulustigen. Allerdings glaube ich mal generell nicht das die Einbrecher große Lust auf eine Konfrontation mit der Feuerwehr haben. Warum auch?

Gruß

ML

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Bei einem Notruf dauert es hier bei mir in einer sehr ländlichen Gegend nachts und am WE min. 35 Minuten bis ein Streifenwagen vor Ort sein kann - wenn die beiden einzigen Streifenwagen nicht gerade im Einsatz sind. Wenn, wie vorgesehen, der nächste Polizeiposten zum 01.01.2010 geschlossen wird, dann ist dies auch tagsüber so. Das Polizeirevier betreut hier einen Umkreis von rund 60 Kilometern und in diesem Gebiet sind Nachts 2 Streifenwagen im Einsatz ...

An der nächsten Tankstelle (ca. 20 km) entfernt, die bis 24 Uhr geöffnet hat, tanken inzwischen viele nach 21 Uhr nicht mehr, weil diese Tankstelle in den letzten drei/vier Jahren abends zum Treffpunkt jugendlicher Migranten geworden ist und es zu fortgeschrittener Stunde öfters zu Pöpeleien und auch mal zu handfesten Auseinandersetzungen kommt.

In einer Bürgerfragestunde i.d.J. in der dieses Thema auch auf der Tagesordnung stand, wurde aufgebrachten Bürgern genau dieses geraten: Eben vor Einbruch der Dunkelheit zu tanken. Man könne ja schließlich nicht bis 24 Uhr eine Streifenwagenbesatzung an der Tankstelle positionieren. Ein aufgebrachter Bürger meinte darauf hin: Ja, muss ich mir denn erst eine Pistole besorgen, wenn ich um 21 Uhr noch tanken gehen will? Der Vertreter der örtlichen Polizei meinte dann schulterzuckend: s´wär halt net erlaubt ... Der Saal nahm diese Bemerkung mit Kopfschütteln und Gelächter entgegen ...

Bereits mit den Waffenabgabeaktionen der Städte und Landkreise nach Winnenden waren zahlreiche Polizeibeamten beschäftigt. Nun wird in einigen Bundesländern überlegt, zur Unterstützung der jetzt anstehenden Waffenaufbewahrungskontrollen bei Legalwaffenbesitzern auch Polizeibeamte einzusetzen. Und das in einer Zeit, in der die Polizei bei der Tagesarbeit und der Verbrechensaufklärung sehr häufig völlig überlastet ist und ihren originären Aufgaben gar nicht mehr nachkommen kann. Manchmal kann ich mir nur noch an den Kopf fassen über diese innenpolitische Schizophrenie.

Gruss

SWJ

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steht doch aus so drin, das es aus ungefärbter Quelle kommt.

ist eben nicht der "schöne" Alltag wie bei "Toto und Harry"

Letzteres kommt mir eher wie eine Daily Soap vor, wenn ich schon sehe wie die Ihre "Kunden" gleich duzen....

Dazu gabs vom OLG sogar mal ein Urteil das es Amtsträgern untersagt zu duzen, beim normalo stellt es ja schließlich auch eine "Beamtenbeleidigung" dar. (ausser bei Dieter Bohlen der höchstrichterlich dazu eine Lizens hat :angry2: ).

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In einer Bürgerfragestunde i.d.J. in der dieses Thema auch auf der Tagesordnung stand, wurde aufgebrachten Bürgern genau dieses geraten: Eben vor Einbruch der Dunkelheit zu tanken. Man könne ja schließlich nicht bis 24 Uhr eine Streifenwagenbesatzung an der Tankstelle positionieren. Ein aufgebrachter Bürger meinte darauf hin: Ja, muss ich mir denn erst eine Pistole besorgen, wenn ich um 21 Uhr noch tanken gehen will? Der Vertreter der örtlichen Polizei meinte dann schulterzuckend: s´wär halt net erlaubt ... Der Saal nahm diese Bemerkung mit Kopfschütteln und Gelächter entgegen ...

Genau solche Diskussionen - und ihren absurden Ausgang - kann ich auch bestätigen.

Wir werden künftig noch mehr davon bekommen.

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