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Neuer Referentenentwurf: Gesundheitsämter prüfen Eignung?
Proud NRA Member antwortete auf mrhurra's Thema in Waffenlobby
Korrigiert. -
Große Magazine in welcher Sicherheitsklasse lagern.
Proud NRA Member antwortete auf Hauptgefreiter's Thema in Waffenrecht
Da wird's aber schon wieder logisch eng. Dank der amerikanischen Rechtslage für kurzläufige Karabiner gibt es natürlich AR-10 als Pistolen. Ich würde einfach mal darauf tippen, dass mindestens eines davon es auch in den Geltungsbereich des WaffG geschafft hat. Warum wäre dann das AR-10-Magazin ein Langwaffenmagazin und das Glock-Magazin ein Kurzwaffenmagazin, einmal unterstellt, dass für keines der Formate eine Erlaubnis zum Besitz einer Langwaffe vorliege? -
Große Magazine in welcher Sicherheitsklasse lagern.
Proud NRA Member antwortete auf Hauptgefreiter's Thema in Waffenrecht
Ist es wirklich so? Offensichtlich ist die Eigenschaft als Kurz- oder Langwaffenmagazin keine stoffliche Eigenschaft der Magazine. Eine Unterscheidung nach vorgesehenem Kaliber, das--unabhängig von der wirklichen Verwendung--rechtlich als Kurz- oder Langwaffenkaliber gilt, ist auch für die Magazine nicht vorgesehen. Weiterhin ist auch keine Bindung von Magazinen an bestimmte Waffen vorgesehen, und eine Vorschrift, dass die Langwaffe vor dem Magazin im Haus sein muss, gibt es auch nicht. Es ist im Gegenteil doch nicht so unüblich, dass man bei Zubehör schon einmal zugreift, wenn man's gerade haben kann, auch wenn die Waffe noch auf sich warten lässt. Würdest Du eine Meldung auch für eine Falschangabe halten, wenn es sich z.B. um AR-10-Magazine für .308 handeln würde, der Besitzer aber noch kein AR-10 hat, weder in Gewehr- noch in Pistolenkonfiguration? Die dürfte er doch wohl anmelden, mit der Absicht sich ein AR-10 zuzulegen. Warum sollte das bei Glock-Magazinen anders sein? Was ändert der Besitz einer Pistole für diese Magazine daran? -
Also ich mache auch mit meinen rein sportlichen Waffen eigentlich eine ganze Menge. Saubermachen, Trockenüben, irgendwelche technischen Modifikationen. Mal abgesehen davon, dass ich eigentlich zu viel auf Wettbewerben schieße und zu wenig übe, so dass meine Kanonen genauso oft auf Wettbewerbe zu einem fremden Stand mitkommen wie zu meinem eigenen. Sollten die dann vom Paktetdienst von Stand zu Stand befördert werden, wenn sie nicht mit heim sollen? Und ja, ich halte auch Waffen für den Heimschutz und zum Ausführen vorrätig, allerdings zu diesem Zweck natürlich nicht die Sportler mit Super-Duper-Abzugsüberarbeitung, Magazintrichter, usw. So, und morgen geht's statt zu einem Wettbewerb zu einem Lehrgang, den ein paar ex-Infanteristen in meinem Verein anbieten, wie man gegen einen Gegner Löcher macht, selber keine gemacht bekommt, und wie man unter ungünstigen Bedingungen Löcher flickt. Einmal im Monat, mit Themen von den Grundlagen des Sicherns eines Hauses bis zur Arbeit bei Nacht oder aus dem Auto. Mit Schutzweste und Zeug am Mann statt Sportbekleidung und Waffen auf dem 3Gun-Kinderwagen. Das haben wir seit ein paar Jahren mit enormer Nachfrage, und dieses Jahr bin ich endlich reingekommen. Könntest Du da zugucken, dann kämst Du aus dem Stutzen gar nicht mehr raus...
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Du könntest es ja versuchen. Allerdings wohl auf das Risiko, dass sie Dich dann in die Reichsbürgerkartei einstellen...
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Neuer Referentenentwurf: Gesundheitsämter prüfen Eignung?
Proud NRA Member antwortete auf mrhurra's Thema in Waffenlobby
Bevor man etwas umkrempeln kann, muss man erst einmal in der Lage sein, sich vorzustellen, dass es auch anders sein könnte, als es ist. Es fehlt Deutschland an einer lebendigen freiheitlichen Tradition. Natürlich meckert der Deutsche, wenn die Bürokratie allzu lächerlich und kleinlich wird, aber durfte man innerhalb von Grenzen sogar als überzeugtes SED-Mitglied in der Zone. Es gibt aber in Deutschland kaum jemanden, der freiheitliche Position mit Inbrunst vertreten würde. Deswegen kennen viele Bürger, die nicht gerade politische Klassiker im Bücherschrank stehen haben, auch kaum die Argumente für die freiheitliche Position. Um das Thema dieses Forums als Beispiel zu nehmen: Kaum jemand in Deutschland hat (jedenfalls aus dem Mund eines Deutschen, wenn er nicht gerade ausländische Quellen bemüht) auch nur die Argument für ein freiheitliches Waffenrecht je gehört. Die Argumente für ein staatsmonopolistisches Waffenrecht werden dagegen von ihren Verfechtern dauernd heruntergebetet. Auch die Waffenbesitzer, die sich von den besonders großen Dummheiten des Waffenrechts belästigt fühlen, akzeptieren im Grunde mehrheitlich die Position der Gegner und wollen es lediglich für sich selbst etwas erleichtert haben. Das tun sie normalerweise eher im Ton der Entschuldigung, während die andere Seite auf den lauteren Registern von Empörung, Selbstverständlichkeit, Zukunftsvision einer Gesellschaft ohne Gewalt usw. spielt. Man muss ja gar nicht der Ansicht sein, dass ein Waffenrecht, das im Wesentlich aus der Garantie des Waffenbesitzes besteht, wünschenswert sei. Aber ohne Frage wünschenswert wäre doch wohl, wenn die durchaus triftigen Argumente dafür immerhin Gegenstand des politischen Diskurses wären. So lange sie das nicht sind, bleibt es ein reines Rückzugsgefecht ein reiner Rückzug. Bei anderen Dingen sieht es nicht anders aus. In Deutschland traut sich doch kaum jemand, ohne sich zu entschuldigen z.B. die Argumente für freie Märkte vorzutragen. Auch nicht die Argumente für Redefreiheit, dafür, ein Verhalten erst einmal nicht zu regulieren und zu sehen, ob es die Gesellschaft nicht selber regeln wird, usw. Die Amis haben auch Linke, in vielerlei Hinsicht sogar härtere als in Deutschland. Aber es gibt immerhin eine Balance, denn sie haben auch Rechte im Sinne von kleiner Staat, die ihre Meinung nicht verstecken. Amis wissen, egal ob sie dem zustimmen oder nicht, dass es intelligente Leute gibt, die allgemeinen Waffenbesitz für gut und wünschenswert halten, Preiskontrollen für schädlich und ungerecht, und die es für besser halten, wenn jemand den Holocaust leugnet als wenn Gerichte oder Gesetzgeber anfangen, historische Tatsachen strafrechtlich zu normieren. Egal ob man dem zustimmt oder nicht, es gibt jedenfalls Argumente dafür. In Deutschland merkt jemand, der nicht allzu viele Bücher liest, gar nicht, dass solche Argumente überhaupt existieren könnten. Radikalisiert wurde diese Fehlentwicklung dadurch, dass das einzige wirkliche Sammelbecken (sehr gemäßigt und unideologisch) konservativer und liberaler Inhalte der Nachkriegs-Bundesrepublik, die CDU, gekapert und in eine linke Partei umgewandelt wurde. Damit einher ging auch eine Verengung des Korridors der veröffentlichten Meinung. -
Einfuhr der eigenen Waffe USA (Tourist)
Proud NRA Member antwortete auf Bill_Hickok's Thema in Waffenrecht
In Nationalparks darf man das seit einiger Zeit. Meine Erfahrung in Glacier war aber, dass der Park hinreichend überlaufen ist, dass ordentliche Schuhe (mit denen man schneller als jemand anders ist) als Verteidigung ausreichen sollten. Anders dagegen im benachbarten Nationalwald, der nicht Teil des Parks ist. Da habe ich ordentliche Tagestouren gemacht, auf denen ich nicht einer Seele begegnet bin. -
Vollkommen richtig, aber weil das Verbot gewollt ist, wird auf das nach willkürlicher Auslegung schreiende Kriterium der angeblichen besonderen Gefährdung abgestellt, nicht auf die Zuverlässigkeit. Im Übrigen: Gerade weil die Waffenscheine nicht an Normalbürger sondern an Ausnahmefälle, z.B. bezüglich der politischen Konnexion, vergeben werden, würde ich nicht darauf wetten, dass mit denen untypisch wenig passiert. Unvergessen Hans-Otto Scholl. So dämlich ist ein Programmierer oder Autoschlosser oder Rezeptionist in aller Regel nicht.
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Einfuhr der eigenen Waffe USA (Tourist)
Proud NRA Member antwortete auf Bill_Hickok's Thema in Waffenrecht
Sicher, aber ohne rechtliche Erfordernis oder Prüfung, dass die Waffen auch wirklich sportlich oder zur Jagd verwendet werden sollen. Solange sich jemand sicher ist, dass eine andere Verwendung legal ist, ist auch das OK. -
Einfuhr der eigenen Waffe USA (Tourist)
Proud NRA Member antwortete auf Bill_Hickok's Thema in Waffenrecht
Meines Wissen zählt visa waiver (eigentlich für den Sinn und Zweck dieses Gesetzes unlogisch) nicht als Visum. Damit wäre gar keine Begründung nötig. Es gibt auch keine direkte Zweckbindung der Waffen. Man kann zum Beispiel auch auf einem non-immigrant visa eine Sammler-FFL bekommen, muss aber halt den Jagdschein nachweisen, weil ohne (oder eine andere Ausnahme) der Waffenbesitz verboten wäre. Die Sammlerwaffen sind dann aber nicht an die Jagd gebunden. Auch wenn unter dem Recht des Bundes alles OK ist, sollte man mit dem Recht der Einzelstaaten vorsichtig sein. Manche haben Vorschriften speziell bezüglich Ausländern, und teilweise sind die sehr konfus und auch praktisch nie vor Gericht, so dass sich ein Richter erstmal überlegen müsste, was der Quark bedeuten soll. Kalifornien wäre ein Extremfall. Mir wäre es für den genannten Zweck vermutlich zu viel Aufwand pro Nutzen. Gehen tut vermutlich vieles, wenn man sich dahinterklemmt. -
Vermutlich eher nicht. Eine der Absurditäten mit der angeblich besonderen Gefährdung ist, dass weil Straftaten ganz überwiegend im eigenen sozialen Umfeld begangen werden, die Gefährlichsten auch die Gefährdetsten sind. Die Präsidenten gewisser Arten von 1%er-"Motorrad"clubs sind in der Tat weit mehr als die Allgemeinheit gefährdet, und manche davon sind auch schlau genug, dass die Zuverlässigkeit jedenfalls nicht wegen Vorstrafen ausgeschlossen ist. Schießstände oder Jagdreviere pflegen sich dagegen nicht in "sozialen Brennpunkten", wie man das so schön nennt, zu befinden, und die Personen, die sich da aufzuhalten pflegen, sind auch eher entspannt drauf. Als Extremfall: Wenn man auf einem offenen Stand alleine schießt (bei mir möglich und üblich, wenn das Wetter nicht so einladend ist) und die 200-Meter-Bahn vorlatscht, dann nimmt keine Sau einen Karabiner zum Sichern mit nach vorne, sondern man lässt das Zeug liegen, obwohl es das wirklich einfach machen würde. Da passiert nichts. Weil die besondere Gefährdung objektiv ausgelegt, sagen wir im Sinne aktuarischer Wahrscheinlichkeiten, aber zu einer offensichtlich vollkommen absurden Vergabepraxis bevorzugt an Leute mit Halbweltbezug führen würde, ist die besondere Gefährdung immer und überall ein Feigenblatt für eigentlich anders gelagerte Vergabekriterien, die man nicht so ausdrücklich benennen möchte.
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Sollte man von Zeit zu Zeit einfach der Gewohnheit halber machen, sonst fühlt man sich mit der Kanone seltsam und glaubt, alle würden sie sehen. Wenn's keiner sieht, was keiner tut, dann lacht auch keiner.
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Anhörung Waffenrechtliche Zuverlässigkeit
Proud NRA Member antwortete auf frosch's Thema in Waffenrecht
Könnte das nicht die Verwendung als (effektiv) Bestandteil der Nationalhymne gewesen sein? Den Reiz des Verbotenen würde ich eher noch "Es zittern die morschen Knochen" zuschreiben, das ja ursprünglich noch nicht einmal ein Nazi-spezifisches Lied war, sondern wohl auf einer katholischen Jugendfreizeit entstand, dann eigentlich völlig unpassend zum Text zum Lied der Deutschen Arbeitsfront wurde. Auch interessant finde ich allerdings im Rückblick, dass damals in der Schule "Es geht eine helle Flöte" gesungen wurde, ohne dass wir einen Ahnung hatten, was der Autor dieses Liedes sonst noch so komponiert hatte. "Nur der Freiheit gehört unser Leben" nimmt da eine interessante Zwischenposition ein, weil es einerseits der Entstehungszeit und des Komponisten wegen wohl schon eine Beliebtheit in Kreise mit Nazi-Sympathien hat, andererseits der Text aber eigentlich eher noch als Aufruf zum gewalttätigen Rauswurf von Nazitypen verstanden werden kann. -
Sollte das der Fall sein, ist man dann auch für Sportfechten dran? Ist zwar einerseits olympisch, andererseits aber Mann gegen Mann mit Waffen, die wenn man den Schalter vorne wieder durch eine Spitze ersetzen würde, Löcher mit vergleichbarer Wirkung wie Kurzwaffen machen. Wie sieht's mit MMA aus? Footballspielen?
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Doch! Das Ergebnis von "may issue"-Regelungen ist nämlich regelmäßig eines von zweien: Entweder sie werden in der Praxis hauptsächliche wie "shall issue" gehandhabt, das ist der bessere Fall, bietet aber natürlich trotzdem Gelegenheit zur Willkür. Oder sie dienen der Ungleichbehandlung von Bürgern aufgrund anderer Merkmale als Gefährdung, Zuverlässigkeit, usw. Das ist der schlechtere Fall. Eine irgendwie "objektive" Vergabe nach solchen Kriterien würde schon daran scheitern, dass die wirklich im Sinne der Wahrscheinlichkeiten Gefährdeten gerade die sind, bei der man an der Zuverlässigkeit die meisten Zweifel hegen kann, denn Straftaten werden bekanntermaßen vorwiegend im eigenen sozialen Kreis begangen.
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Das würden sie auch sonst sein. Du willst ja keinen für ein Bewachungsgewerbe oder dergleichen, nehme ich mal an. Eine Ausnahmesituation mit wirklich drastisch höherer Gefährdung als bei anderen Leuten hast Du hoffentlich auch nicht. Damit dürfte der von mir oben vorgeschlagene Weg "verwaltungsnaher Bonze" die einzige plausible Möglichkeit sein, die keiner Änderung der rechtlichen Grundlage und/oder Verwaltungspraxis bedürfte. Dazu gibt es verschiedene Wege. Aber eine gewissen Stufe von superreich und Parteispenden an alle Parteien nach Proporz gibt es sicher gewisse Möglichkeiten. Langjährige treue Dienst für den Dreck, den die Verwaltung nicht machen kann, will, oder darf (Extremfall wäre Werner Mauss in seinen besten Jahren) wären eine andere Möglichkeit. Aus der etwas offeneren Informationsfreiheit bei den Amis ergibt sich, dass auch der Glanz von Prominenz wirken kann, und das könnte in Deutschland schon auch so sein. Eine irgendwie sehr ungewöhnliche Lebenssituation macht es natürlich der Verwaltung leichter, die besondere Gefährdung zu bejahen. Das reicht aber nicht, sondern Du musst sie mit gutem Willen auf Seiten der Verwaltung, idealerweise dem Glauben--richtig oder falsch--der Entscheider an Deine guten Beziehungen mit dem Chef vom Chef vom Chef kombinieren. Du könntest also versuchen, superreich, Mann fürs Grobe der Politik, oder sehr prominent zu werden. Es gibt bestimmt noch mehr Möglichkeiten, etwas gleicher zu sein als die anderen. Ich will niemandem etwas unterstellen und noch weniger dazu auffordern, aber Entscheidungsspielräume, bei denen eigentlich niemand anderem etwas weggenommen wird, sondern Dir ein Gefallen getan wird, der keinem weh tut, laden natürlich auch zur Korruption ein. Man greift ja nichtmal in die Kasse, sondern macht etwas, das sich irgendwie schon begründen lässt wenn man nur will, so wie eine Ausnahme von Bauvorschriften usw. (Ein Klassiker bei den Briten in ähnliche Richtung wäre die schamlose Verleihung von Adelstiteln an Gönner von Politikern.) Wenn Du also die Talente hast, mit denen man einen "Maskendeal" oder eine eher ungewöhnliche Baugenehmigung bekommt, dann könntest Du die vielleicht auch im Sinne des hier diskutieren Wunsches mit Gewinn einsetzen.
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Die Wildbahn solltest Du da auch nochmal in wörtlichen Sinn und in den übertragenen Sinn aufteilen. Logischerweise ist die Jagdausübung (oder auch der Krieg) eine eher unfallträchtige Anwendung von Feuerwaffen, bringt sie es doch mit sich, auf Lebewesen zu schießen, die das nicht wünschen, damit Zeitdruck, ungünstige Positionen, schlechtes Licht, usw. Beim Tragen zum Selbstschutz ist dagegen der Normalfall, dass die Waffe im Holster bleibt.
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Vollendete Tötungsdelikte in Deutschland 545, Schweiz 45. Also hochgerechnet nach Deiner Logik in Deutschland 95 Tote mehr durch Tötungsdelikte. Im Übrigen: Hast Du schonmal die Eisenbahntoten pro Kopf zwischen München und Reykjavík verglichen? Und dann die Toten bei der Seefahrt? Soll man jetzt in Reykjavík die einzige im Lande vorhandene Lok wieder irgendwie fahrfähig machen und die Seefahrt verbieten? Oder in München diese Selbstmordmaschinen auf Schienen verbieten und die Bayern auf die Seefahrt verweisen? Natürlich gibt es zumindest bei Extremfall, dass ein Objekt ganz abgeschafft oder sonst nicht existent ist, eine Korrelation dahingehend, dass dann niemand mit diesem Objekt zu Tode kommt. Aber das ist doch um alles in der Welt für sich kein stichhaltiges Argument, um etwas zu verbieten. Natürlich kann man auch durch einen Sicherheitsgurt zu Tode kommen oder durch einen Airbag, die ja eine ähnliche Funktion haben sollen wie die wichtigste Funktion der Feuerwaffe, Leben zu retten. Aber das ist doch kein Grund, sie nicht zu benutzen, gar anderen Leuten vorzuenthalten.
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Herztabletten auch abschaffen. Mit denen kann's ganz übel ausgehen wenn man die Dosierung nicht beachtet oder Kinder sie futtern. Wenn man danach geht, dass alles, was inhärente Gefahren hat, verboten gehört, unabhängig von einer Einschätzung der Größe dieser Gefahren oder gar dem Versuch einer Kosten/Nutzen-Abwägung, dann bleibt am Ende nur noch der kollektive Suizid aus Verzweiflung. Das "Vorsorgeprinzip" auf die Spitze getrieben ist nihilistisch, denn es versucht Unmögliches zu erreichen, den Himmel auf Erden, ohne Tod, ohne Leiden, ohne Unfälle, was offensichtlich unmöglich ist. Wer aus Angst vor dem Tod morgens nicht mehr aufstehen und die Gefahren des Lebens meistern will, der stirbt zuerst. In einer freien Gesellschaftsordnung ist im Übrigen die Einschätzung dieser Gefahren und des Kosten/Nutzen-Verhältnisses zunächst einmal Sache des einzelnen Bürgers, und staatliche Verbote sind nur bei ganz erheblichen Gefährdungen Dritter statthaft. Empirisch finden die bei der vorliegenden Frage nicht statt, womit die Frage in einer freien Gesellschaftsordnung auch beantwortet ist.
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Diese Behauptung entbehrt genau so der empirischen Grundlage wie diejenigen von "Sportwaffen" als "Mordwaffen" usw. Erfahrungsgemäß passiert überhaupt nichts statistisch Signifikantes. Die Staaten, die das Tragen von Waffen weitgehend liberalisiert haben, haben praktisch alle einen bedeutenden Rückgang der Gewaltkriminalität wie auch von Unfällen mit Feuerwaffen erlebt, was aber nicht notwendig kausal mit dieser Liberalisierung zu tun haben muss. Woher kommt denn diese Deine Ansicht, nachdem sie offensichtlich nicht aus einer statistisch belastbaren Datenbasis kommt? Als einzige Quellen kann ich mir da die reine Imagination und diffuse Ängste vorstellen, oder aber wie gerade in Deinem Umfeld mit Schusswaffen umgegangen wird. Sollte es Letzteres sein, dann würde ich mich an Deiner Stelle bemühen, entweder diesen Umgang zu ändern oder aber das Umfeld.
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Raubüberfall auf Jäger: Gewehr weg!
Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Ich bin jetzt nicht von der grünen Zunft, aber bei mir ist ein EDC-Messer eher klein und leicht und als Werkzeug, nicht als Waffe gedacht. So oder so ist wenn man bereits umschlungen ist, natürlich die Verwendung jeder Waffe etwas schwierig, alldieweil der Zweck des Umschlingens ja wohl ist, einem die Verwendung von Armen und Händen zu erschweren. Wenn man sich selber locht macht man die Situation nicht besser. Kann man natürlich, wie fast jede Herausforderung im Leben, üben, aber das ist dann halt wieder eine Frage des Aufwands. -
Neuer Referentenentwurf: Gesundheitsämter prüfen Eignung?
Proud NRA Member antwortete auf mrhurra's Thema in Waffenlobby
Je nach Methode früher oder später... -
Na ja, Hunter Bidens Autobiographie ist da ganz lehrreich. Hat es nach eigener Aussage nicht die paar Meter vom Schnapsladen nach Hause geschafft, sondern die erste Flasche regelmäßig sofort bearbeitet. Ich halte mich--bei angemessenen Voraussetzungen wie nicht Autofahren oder derartige Pläne--nicht für ein Kind von Traurigkeit, aber manche Leute haben dazu einen völlig anderen Bezug. Ein Deutscher konsumiert im Schnitt 11 Liter reinen Alkohol pro Jahr, z.B. etwas mehr als zwei Flaschen Wein die Woche. Jetzt gibt es nicht wenige, die gar nicht oder nur extrem mäßig trinken. Um dann auf diesen Durchschnitt zu kommen, muss es rein mathematisch eine gute Zahl Trinker geben, bei denen der Schnaps reingeht wie bei anderen Gatorade.
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Halt so ein Plastikkärtchen, auf dem draufsteht, dass ich mit einer verdeckten Waffe herumlaufen darf. In meinem Bundesstaat und in vielen anderen, die das anerkennen.
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Ich bin eigentlich ganz froh, dass ich ihn (in meinen Gefilden) habe, aber nicht das Gefühl habe, ihn zu brauchen. Bei der angegebenen Strategie könnte man in die umgekehrte Situation kommen, und selbst brauchen und haben ist ja nicht wirklich ganz optimal.