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Proud NRA Member

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  1. Obst und Gemüse funktionieren gut. Gebrauchte Kegel von der Kegelbahn auch. Zeug, das scharfkantige Splitter macht, wie Metalldosen oder Glasflaschen oder Steine eher weniger.
  2. Als Magazin oder Verschluss heißt die Valkyrie normal 6.8 mm Remington SPC (weil vom Hintern her identisch).
  3. Was aber als Argument voraussetzen würde, dass man offen zugibt, dass die Aufbewahrung lediglich der Schikane des Besitzers dient und ein Schutz gegen Diebstahl dadurch weder nötig noch angestrebt ist.
  4. Inhaltlich: Klassen: - Limited-Klasse hat fixe Erhöhung und kann nur am Gestell gedreht werden, glattes Rohr, runde Geschosse, Schwarzpulver, keine optischen oder elektronischen Zielhilfen. - Offene Kasse erlaubt beliebige Mechanismen zur Feineinstellung, beliebig geformte Geschosse, bei entsprechend ausgelegter Konstruktion Nitropulver OK, wer mag darf Optiken, Doppler-Radar, Aufklärungsdrohnen, was auch immer verwenden. Allgemein: - Geschosse sind logischerweise inert innerhalb eines vorgegebenen Masserahmens. - Es gibt mehrere Ziele in verschiedenen bekannten Entfernungen, durch sichtbare Kegel oder dergleichen gekennzeichnet. Wertungsdisziplinen: - Präzision: 5 Minuten pro Schuss, jeweils drei Schuss pro Ziel, Ringe entscheiden. Entfernung der Einschläge von den Zielen wird analog zu Ringen gewertet, halt mit einem gewissen Radius pro Ring. - Dynamisch: Ziele gelten mit einem Treffer innerhalb eines gewissen Radius als neutralisiert. Punkte für neutralisierte Ziele, Strafpunkte für No-shoot Ziele, die gemeinerweise nahe den Zielen installiert sind, und Strafpunkte für nicht beschossene und nicht neutralisierte Ziele. Wertung ist Punkte durch Zeit. Wenn das lächerlich klingt: 3Gun (amerikanischer Art) hat als eine Art Scherz angefangen, bis die Leute gemerkt haben, dass man das sicher und mit breitem Grinsen auf die Beine stellen kann.
  5. Für die technische Machbarkeit: Bei uns auf dem Club machen das einige. Trotz der theoretisch vorteilhafteren Ballistik ist es offenbar in der Praxis aber schwer, an die Genauigkeit der modernen Präzisionsgewehre auch nur entfernt ranzukommen. Es scheint Usus zu sein, zwischen jedem Schuß durchzuwischen, Hinter- oder Vorderlader. Üblicherweise sind die Kanonen auf Lafetten und werden mittels eines Pferdehängers zum Stand gebraucht. Lerneffekt am Rande: Wenn man mit seinem Gewehr daneben liegt, dann sieht man einmal, was für kleine Mengen Rauch schon ein effektiver Schutz vor Scharfschützen sind. Mit bloßem Auge sieht es gar nicht so rauchig aus, aber das auch ohne Rauch schwer sichtbare Ziel sieht man nicht mehr. Vergrößert man, dann bekommt man statt des Ziels eine graue Wand.
  6. Wie soll der Besitzer die dem Magazin nicht inhärente und aus dem Gesetz bestenfalls zu erahnende Kategorisierung in Kurzwaffen- und Langwaffenmagazin vornehmen? Wäre da nicht "KW/LW-Magazin über 10 Schuss" sicherer und ehrlicher?
  7. Ich will nichts zerreden, aber mir jedenfalls fällt es leichter, Probleme, technische, wirtschaftliche, juristische, von den Extremfällen her zu denken. Wenn man sich darüber einig ist, dass es Fälle gibt, wo einem ein Richter mit hoher Wahrscheinlichkeit--ob richtig oder falsch ist erstmal egal--nicht folgen würde; wenn es weiter Fälle gibt, wo man denkt, dass man gute Chancen hätte, dass er es tun würde: dann ergibt sich daraus, dass man es dazwischen mit einer großen Grauzone zu tun hat, eben weil der Gesetzgeber diese Grenze nicht weiter definiert hat. Wie weit man Grauzonen ausprobieren will ist eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft, im vorliegenden Fall wohl auch der der Eltern, und auch der Lebenssituation, angefangen mit der Wahrscheinlichkeit, dass einen auf dem eigenen Stand jemand zu verpfeifen versucht.
  8. Mit Pech vielleicht aber doch. Die Auslegung von Gesetzen, deren (so natürlich nirgendwo explizit genannter, aber überall heraustriefender) Zweck in Schikane und Entrechtung besteht, lädt zu einer gewissen ad-hoc-Interpretation doch geradezu ein. Nimm als hypothetischen Extremfall jemanden, der offen zugibt, den Aufwand mit dem Jagdschein nur deshalb auf sich genommen zu haben, um irgendwie noch eine Chance zu haben, ins internationale Spitzenfeld im IPSC vorzustoßen. Da kann man nun sagen, dass sichere Handhabung, geschmeidige Bewegung, Visualisierung und korrekte Abarbeitung von Situationen alle auch jagdlich verwendbar seien. Andererseits hätte ein Richter vermutlich nicht ganz unrecht mit der Annahme, dass der Gesetzgeber das offensichtlich nicht wollte, worauf er sich bemüht, diese Lücke zu schließen, wie auch immer, und natürlich im Grunde willkürlich. Wie das ausginge, wenn man es durchficht, weiß nur der liebe Gott, aber ein Potential für Ärger wäre in meinem konstruierten Szenario wohl offensichtlich enthalten.
  9. Das verbieten und strengstens ahnden zu wollen, legt eine Freud'sche Interpretation nahezu zwingend nahe...
  10. Die Illegalwaffenbesitzer aber auch, wenn man den Schätzungen über den Bestand Glauben schenken darf. Übrigens auch die Besitzer stumpfer Gegenstände. Selbst in Amerika, wo man sich ein AR-15 kaufen kann, ohne es auch nur schießen zu wollen oder zu wissen, welches Kaliber es ist, gibt es mehr Morde mit stumpfen Gegenständen als Tatwaffe als mit Langwaffen. Für beide Gruppen von Gegenständen ist die Deliktrelevanz im Vergleich zur Verbreitung schlicht vernachlässigbar. Bei den stumpfen Gegenständen, die für in der Praxis geschehende Morde offenbar genauso taugen wie Gewehre, würde es mit dem Verbieten als Rezept auch irgendwie schwierig. Selbst wenn man alle Bierflaschen und Hämmer abschaffen könnte, die Abschaffung von Ästen und Steinen stieße auf gewisse praktische Probleme. Womit zur Verhinderung von Morden durch den Entzug dazu geeigneter Gegenstände eigentlich schon alles gesagt ist.
  11. OK, 20-er STANAG. Ohne Frage in einer Kurzwaffe verwendbar.
  12. Aber was bedeutet das? Praktisch jedes Magazin für Kaliber unter 20mm oder so ist technisch für Kurz- und Langwaffen verwendbar. Für die meisten wird es auch mindestens eine Kurzwaffe im Geltungsbereich des WaffG geben, für die es verwendbar ist. Sind dann 30er-STANAG-Magazine z.B. OK wenn man keine Erlaubnis für eine passende Langwaffe hat oder nicht?
  13. Ich habe schon Leuten, die mir erzählt haben, dass sie seit Jahren ein ungeschossenes AR-15 daheim haben, angeboten, sie auf meinen Stand zu nehmen und es mit ihnen auszuprobieren, sogar mit gestellter Munition, die sie auch nicht haben, ihnen zu zeigen, wie man es putzt, usw. Manchmal wird das dankbar angenommen, oftmals besteht kein Interesse. Vielen geht es offenbar wirklich nur um das Haben, manchmal wegen Torschlusspanik wenn mal wieder ein Politiker das Ding verbieten will. Niemand hat so viele AR-15 verkauft wie Typen wie Clinton, Obama, BLM, usw. Vor dem Clinton-Verbot waren es nur Leute wie ich, die eines haben wollten. Heute sind sie überall. So gesehen sollte er eigentlich eine Medaille des Verbands der Hersteller bekommen...
  14. Entgegen der Aussage in Schillers Tell wird auch der Starke es alleine nicht lange machen. Sicher, um irgendwelche jedenfalls in Bezug auf die einzelnen Ziele unkoordinierten Angriffe auf ein leichteres Ziel umzulenken mag es reichen. Für irgendwie größere Szenarien als das wird man sich aber zumindest auf der kommunalen Ebene zusammentun müssen. Das, also die Miliz, haben die amerikanischen Verfassungsväter ja als "unverzichtbar für die Sicherheit eines freien Staates" in die Verfassung geschrieben, auch wenn es überall ignoriert wird.
  15. Da bleibt, wenn man wählen gehen will dann eigentlich nur noch ungültig, oder?
  16. Was eigentlich ganz erstaunlich ist, denn theoretisch ist der Faschismus ja jeder Art von Formalität spinnefeind und bevorzugt die rohe Aktion. Der Höhepunkt dieses Widerspruchs war vielleicht, als unter den Nazi Juristen symbolisch das Recht gehängt haben. Den eigenen Berufsstand in effigie hinzurichten, da gehört schon etwas dazu:
  17. Wo das bei einem Hochhaus hingeht, sollte eigentlich offensichtlich sein. Es ist ein ziemlich neuer zivilisatorischer Fortschritt, dass man über die Straße laufen kann und nur mit relativ geringer Wahrscheinlichkeit vom ausgeleerten Inhalt eines Nachttopfs getroffen wird. Dieser Fortschritt kann vermutlich relativ schnell rückgängig gemacht werden.
  18. Bootsunfälle sind doch auch häufig, gerade zu Zeiten wo Verbote wirksam werden.
  19. Also Dir würde ich mal unterstellen, dass das nicht in dem wörtlichen Sinn zutrifft wie bei vielen Amis. Es gibt wirklich erstaunlich viele Leute, die sich eine Kanone kaufen, aber nicht mal wissen, welche Munition da reinpasst, auch noch nie einen einzigen Schuss damit abgegeben haben.
  20. Ich würde sagen: In den Alltag integrieren. Um das Beispiel des Rucksacks zu nehmen, ich würde einmal unterstellen, dass ein 600€ Rucksack im Ernstfall nur dann einen wesentlichen Vorteil bringt, wenn man in der Tat so viele Wanderungen mit Gepäck macht, dass man einen solchen Rucksack braucht--und in dem Fall ist der Hauptvorteil nicht der Rucksack, auch wenn er sehr gut sein mag, sondern die Fitness und die Technik. Also schon gut, aber halt nur wenn Du ihn eh schon brauchst und hast. Von daher werden, wenn man nicht als "Prepper" eine Art Kostümhobby draus machen will, die Vorbereitungen auf große Krisen eher mit den Vorbereitungen auf kleinere, wahrscheinlichere Krisen zusammenfallen. Ein paar Sachen, die Du machen kannst: Wiederbelebung und Blutungskontrolle lernen und regelmäßig auffrischen. Gewisse Vorräte haltbarer Sachen, die Du auch tatsächlich im Alltag futterst, halten, und die dann regelmäßig verbrauchen und ersetzen, was auch für den Rest hier gilt. Gewisse Vorräte an Wasser, einen Teil in größeren Behältern, einen Teil in Einwegflaschen. Gewisse Vorräte notwendiger Medikamente, so für jemanden in der Familie relevant, halten. Gewisse Vorräte an Geld. Von mir aus einen Teil davon auch in gängigen Goldmünzen, aber mit Euro oder vielleicht noch Dollar kommt in der Mehrzahl der Fälle weiter. Gewisse Vorräte an Hygieneartikeln. Die Leute scheinen ungern auf Klopapier zu verzichten, auch wenn es eine junge Erfindung ist. Gewisse Vorräte an Spezialbedarf wie Baby- oder Tiernahrung usw. nach Situation. Gewisse Vorräte an Batterien für Zeug, das sie braucht. Eine Kochgelegenheit, die nicht am Strom- oder Gasnetz hängt. Zumindest minimales Werkzeug, und auch tatsächlich kleines Zeug im Haus selber machen. Wenn das Auto einigermaßen Platz bietet, da Zeug für allfällige Reparaturen rein, eine Schaufel, falls man mal im Schnee liegen bleibt, ein paar Astronautendecken und einen Kittel, etwas Medizinkram. (Bei mir ist auch ein Defibrillator drin, nach einer speziellen Erfahrung, zum Glück als Zeuge.) So Talent und Platz vorhanden auch kleinere Reparaturen am Auto selber machen. Wie weit man das treiben will und kann hängt natürlich von der Lebenssituation ab. Die Sachen mit Bezug auf dieses Forum will ich nicht verschweigen: Eine Schutzweste oder auch nur ein Battle Belt mit den nötigen Taschen dran und Munitionsvorräte, natürlich unter der Voraussetzung der entsprechenden Waffen und der Übung im defensiven Schießen damit, sind nicht blöde. Das ganze Taktikzeug ist auch sehr nützlich, aber eben auch nur wenn das Üben damit eh schon ein Hobby ist, was sich in Deutschland eher schwerer gestalten könnte. Also vielleicht auch einfach weglassen. Realistisch werden die viel weniger wahrscheinlich zum Einsatz kommen als der Rest des Zeugs. Wenn der Strom mal für sechs Stunden ausfällt ist noch nicht Bürgerkrieg. Auch wichtig, aber nicht zu kaufen: Soziale Netzwerke. Wohl dem, der jemanden hat, bei dem er unterkommen kann, der ihm Zeug leihen wird, usw.
  21. Wobei das Urteil insofern in die falsche Richtung geht, als dass es gerade nicht darauf ankommt, dass das AR-15 ausser militärischen auch zivile Anwendungen hat. Der absolute Kernbereich des zweiten Verfassungszusatzes ist die Miliz. (Einen solchen Kernbereich hat z.B. auch der erste Verfassungszusatz mit politischer Rede, an deren Schutz noch strengere Anforderungen zu stellen sind als an den sonstiger Rede.) Wenn der Gouverneur selber meint, dass das AR-15 eine gute und universelle persönliche Waffe auf dem Schlachtfeld sei, dann folgt daraus ein besonderer Schutz und kein verringerter. Das hat das Urteil leider gar nicht herausgearbeitet.
  22. Oh, große Magazine sind doch auch betroffen, oder? Zum Beispiel meine 40er (noch praktikabel, wenn man aus dem Stehen schießt und keine engen Ecken zu überwinden sind) oder 60er Quadruple-Stack (einzig sinnvolle Verwendung: Breites Grinsen wenn jemand mit Blick auf die 40er-Magazine eine Hoser-Stage mit 42 Schuß stellt...) für .223 wären doch auch betroffen. Freilich dürfte die Deliktrelevanz tatsächlich ungewöhnlich großer Magazine noch geringer sein als die von Langwaffen mit kleinen Kalibern und deswegen mehr Schuss fassenden Standardmagazinen, nämlich exakt Null.
  23. So funktioniert das nicht. Die Rotröcke hatten Musketen. Die Bürger hatten Gewehre und die Übung mit ihnen, um eine wesentlich größere effektive Reichweite zu erzielen. Das war der berühmte "Ring of Fire" welcher die Briten von Lexington und Concord bis zurück ins Quartier nach Boston begleitete.
  24. In der Praxis waren die Zielscheiben von BLM, denen sie das Haus abgefackelt haben während Leute drin waren, doch eher nicht-weiß und arm...
  25. Das wird schwierig. Es bauen ja sogar Witzbolde Pistolen in .50 BMG. Sinnlos, lustig, aber es illustriert das Prinzip, dass natürlich jedes Langwaffenmagazin im Prinzip für eine Kurzwaffe verwendet werden kann, die meisten vermutlich sogar für eine irgendwo wirklich existierende Kurzwaffe. Man braucht im Grunde ja nur eine Langwaffe zu kürzen. Nachdem der Gesetzgeber auf eine an konstruktiven Merkmalen anknüpfende Definition verzichtet hat, scheint das plausibel. Wenn es nicht so ist, und die Eigenschaft als Langwaffenmagazin durch die Verwendung an einer Langwaffe entstehen würde: Würde sich dieser Status übertragen, wenn ein Magazin vom Vorbesitzer in einer Langwaffe verwendet wurde? Würde der Status entstehen, wenn man alle seine Magazine einmal bei einem Freund in dessen Langwaffe stecken würde? Solche Möglichkeiten erscheinen mir noch mehr schizo als einfach auf die subjektiv geäußerte Verwendungsabsicht abzuzielen.
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