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Was man dann aber, bevor man den Kopf des Konstrukteurs fordert, wohl auch dem Serbu zugutehalten muss, einmal unterstellt, dass es mit geeigneter Munition sicher läuft. Serbu hat vermutlich nirgendwo zugesichert, dass es für eher zweifelhafte Überdruckmunition geeignet sei.
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Es scheint aber doch auch so zu sein, dass weder in den Lieferbedingungen drin stand noch tatsächlich ausprobiert wurde, was beim Dauerschießen wann zum Versagen führt, entweder, dass es nicht mehr schießt oder dass es nicht mehr trifft. HK hat dann ja doch wohl auch erfolgreich damit argumentiert, dass diesbezüglich eben nichts vereinbart war.
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Das ist natürlich auch eine Art, einen Eindruck zu hinterlassen. Ich kenne die Verhältnisse in Deutschland nicht, aber bei uns jedenfalls würde kein RO einen Anfänger bei einer irgendwie unklaren Lage heimschicken. Es ist eine Sache, wenn ein halbprofessioneller Schütze, bei dem das Einkommen an den Ergebnissen hängt, und der sowohl das Regelbuch auswendig kennt als auch genau visualisieren kann, was er gemacht hat, Einspruch einlegt. Für einen Anfänger halte ich das für keine gute Idee.
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Veröffentlichung Bundeslagebild Waffenkriminalität 2020
Proud NRA Member antwortete auf baer42's Thema in Waffenrecht
Vereinzelt werden aber auch Kugelschreiber als Mordwaffen eingesetzt. Aus Einzelfällen kann man jede Forderung aufstellen. Darauf werden wir, soweit nicht zu Unrecht, hingewiesen, wenn man wieder jemand, bei dem ein prügelnder Vater, wirtschaftliche Probleme, ideologische Radikalisierung, Drogenkonsum und Schizophrenie in unwahrscheinlicher Weise zusammentrafen, die Aloha Nacktbar besucht. Trotzdem besteht noch nicht mal jemand darauf, die Eingereisten alle anzumelden und nach Überprüfung ihrer Identität mit einer Karte auszustatten... -
Was wohl doch erstmal zu beweisen wäre. Ein statistischer Nachweis wäre eher schwierig, denn die Stückzahlen sind eh schon gering, mit den meisten wird nur wenig geschossen, und das dann wohl in aller Regel mit frischer Fabrik- oder normal wiedergeladener Munition und nicht mit Exoten. Ob man rechnerisch zeigen kann, dass dieses System eher in die Luft geht als z.B. die üblichen Halbautomaten dieses Kalibers, die ja der Funktion wegen auch ihre Schwachstellen haben müssen, dass da nicht etwas anderes mit nicht geringeren Konsequenzen explodiert wäre? (Bei mir als Linkshänder würde beispielsweise, weil es .50 Halbautomaten meines Wissens nicht in linkshändig gibt, das Auswurffenster direkt zum Gesicht zeigen, was nicht besser sein muss als die Hoffnung, dass die Kappe hält.) Ich bin jedenfalls froh, dass man bei uns ohne staatliche Genehmigung erstmal "Schund" bauen darf, wie es einem beliebt. Will ich mit einer selbstentworfenen Pistole aus dem 3D-Drucker experimentieren, dann ist das eine Sache zwischen mir und meinem Gesicht, und im Vergleich zu jeder anderen Art bescheuerter Unfälle mit ganz normalen Haushaltsgegenständen passiert da einfach nichts. Ruger hat seine erste Pistole auch in der Garage gemacht. Wenn man das dann verkauft, dann sollte man es natürlich schon weiter durchdenken, wofür ja die amerikanische Praxis der Produkthaftung auch jeden Anreiz gibt. Allgemein wäre natürlich wünschenswert, wenn es üblicher wäre, dass die Fehlermodi von Waffen bei Belastung bis zum Versagen stärker erforscht würden, und nicht nur von gewissen YouTubern, die das dankenswerterweise eher spektakulär als wissenschaftlich aber wenigsten überhaupt machen. Das dürften in größerer Masse verkaufte Kanonen aber offensichtlichere Kandidaten sein. Wie lange hat es nochmal gedauert, bis die Bundeswehr zur Schlussfolgerung kam, dass ihre Kanone ein Problem mit Vielschießen hat?
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Veröffentlichung Bundeslagebild Waffenkriminalität 2020
Proud NRA Member antwortete auf baer42's Thema in Waffenrecht
Nicht nur die bösen Buben, auch die um viele Größenordnungen höhere Zahl normaler Bürger. Warum sollte man denn das Risiko eingehen, dass die Amnestie aus irgendeinem Grund auf einen oder seine Waffe dann noch nicht anwendbar sei, dafür aber hinnehmen, dass auch bei erfolgreicher Amnestie ein Tresor, der mehr wert ist als die Waffe, fällig wird und der Büttel sich den von Zeit zu Zeit anschauen will? Ganz abgesehen davon, ob die Anmeldung nicht doch nach fünf Jahren zur Konfiskation führt. Um das Anmelden von Waffen wird man nicht umhin kommen, wenn man mit ihnen auch etwas machen will, namentlich Sporteln oder Jagen. Für die anderen hat es wenig Reiz, weswegen ja auch die geschätzten Zahlen nich angemeldeter Feuerwaffen weit über denen der angemeldeten liegen. Und mit den nicht angemeldeten passiert auch nichts. -
In der Tat. Oops.
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Ist bei uns völlig üblich. Haben auch mehrere meiner Taschen, bei denen ich dieses Feature nie nutze. Hauptanwendung dürfte sicher sein, die Tasche über einen weitläufigen Stand zu schleppen, insbesondere bei großen Taschen. Aber radeln, warum denn nicht, solange es eben von der Geometrie her passt? Insbesondere in diesem Fall sollten innen allerdings geeignete Features zum Festzurren der Waffen vorhanden sein, sonst wird's unpraktisch. Wenn sich jemand Sorgen über Zugriffsbereitschaft macht, mach halt ein Schlösschen dran. Es gibt meines Wissens noch keine Pflicht zur Verwendung von Kraftfahrzeugen.
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Wenn aus keinem anderen Grund, dann weil die Gamer ansonsten verlagerte "Sicherheits"rasten reinfeilen würden, die nur noch Millimeterbruchteile Abzugsweg vom Schuss entfernt wären. 😀
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Das könntest Du ausprobieren. Falze (muss nicht exakt sein), ein Stück Blech zu einer viereckigen Röhre mit ungefähr dem richtigen Querschnitt und mindestens einen halben Meter lang, mach ein paar Schweißpunkte oder auch einfach Niete drauf, schreib 9mm Parabellum drauf, und zeige Dich an...
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Meine Antwort bezog sich darauf, warum die technische Möglichkeit in manchen Fällen doch Sinn ergibt. Mit IPSC-Start hat das nichts zu tun, sondern eher damit wenn dreißig Hansel das in einer Kaserne oder bei der Polizei tun sollen. Die Beretta 92 wäre ein Beispiel.
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Hier kommt öfters die Frage nach Polizei oder Militär, wenn sie entweder mein Auto sehen (große Antenne drauf, und ein Aufkleber, dass man drinnen einen Defibrillator finde) oder wenn ich meinen Namen phonetisch buchstabiere... Völlig unlogischerweise auch mal bei einer größeren Munitionslieferung--seit wann kriegen Polizisten vierzig Kilo Munition ins Haus geliefert, und wieviele Polizisten ballern überhaupt groß? 🤣 Aber um auf das Thema des Threads zurückzukommen: Solange man nicht gerade mit einer Schutzweste mit MOLLE und eindeutig konnotierten Patches drauf durch den Supermarkt stolziert, in welchem Fall man wohl Aufmerksamkeit sucht, interessiert sich keine Sau dafür. Dafür braucht man die Kanone nicht umzurüsten.
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Abteilung besondere Perkussionsinstrumente. Kommt jedes Jahr zur Aufführung von Tschaikowskis 1812 zum Einsatz.
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Es gibt eine einigermaßen sinnvolle Anwendung, wegen derer das bei manchen Waffen auf Kosten höherer mechanischer Komplexität möglich ist: Man kann auf diese Weise beim Handling der Waffe die Sicherung drinhaben, bevor man mit dem Verschluss herumfuhrwerkt. Beim Revolver ist das weniger kritisch, weil da der "Verschluss" in einer Richtung rechtwinklig zu der, die es krachen lässt, betätigt wird und auch kaum Kraft braucht, die zu verkrampften (kleinen Frauen- 😅) Händen führen könnte, so wie bei einer Verschlussfeder.
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Vollkommen disziplinunabhängig und auch auf der Straße usw. bieten sich zwei offensichtliche Möglichkeiten: Gespannt und gesichert oder entspannt und entsichert. Eine seltener genutzte Möglichkeit wäre noch leere Kammer, entspannt und entsichert. Ist doch eigentlich easy peasy. Für den sportlichen Zweck halt so, wie es Deiner gewählten Division entspricht.
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Bis man sich daran gewöhnt hat, dass keiner etwas merkt, und diejenige wenigen, die etwas merken, sich nicht kümmern, kommt es einem so vor, als seien alle Augen auf einen gerichtet. Sind sie aber nicht. Typisch ist das beim verdeckten Tragen. Anfangs denkt man, das sei völlig offensichtlich. Mit der Zeit merkt man, dass es das nicht ist. Selbst bei offensichtlichen Zeichen wie einer von innen über den Gürtel gehenden Plastikkralle usw. denken die meisten Leute da einfach nicht drüber nach wenn sie es überhaupt merken, was sie meistens nicht tun. Ich habe auch mal, als ich das Auto zur Werkstatt schleppen lassen musste, eine eigentlich vollkommen offensichtliche Gewehrtasche mitten durch die Innenstadt einer total waffenfeindlichen amerikanischen Stadt getragen. (Im Zug wäre es verboten, also Fußmarsch.) Ich bin mehreren Polizeiautos begegnet, habe geschaut, dass ich sicherheitshalber Blickkontakt mit denen habe, so wie halt vor einer Kreuzung auch, aber niemand kümmert sich drum.
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Ziele der FDP im Entwurf des Wahlprogramms 2021
Proud NRA Member antwortete auf Glockeroo's Thema in Waffenlobby
Er liebt doch alle Menschen! -
Der hat mit Deutschland oder mit verringerter Auffälligkeit gar nichts zu tun. Da geht es darum, bei den Amis eine Kanone rechtlich als Pistole laufen lassen zu können, damit sie unter 16" Lauf haben darf. Das ist auch der einzige plausible Grund für die Dinger, vom Spezialfall tatsächlich Behinderter mit Notwendigkeit einer Armstütze mal abgesehen.
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Nee, um vieles doofer. Es fängt doch schon damit an, dass man bei Magazinen mit entfernbarem Boden schon mit etwas Klebeband durch Zusammenfügen zweiter "Magazinkörper" und eine längere Feder oder Verbindung der beiden Federn--ggf. sogar einfach zwei Federn und Follower hintereinander--ein rund doppelt so großes Magazin machen kann, das zwar nicht gerade praktisch ist, aber leidlich funzt.
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Soweit das Ding unter die Regelung des Aussehens fällt: Ein verstellbarer Schaft, der offenbar ebenfalls als relevant angesehen wird, ändert gegenüber einem fixen mit ähnlichem Design auch nicht mehr. Jedenfalls ist der klappbare Schaft doch wohl ein Feature (wenn auch nicht die Dinger für die AR-15, wohl dann aber dessen Modifikationen), das tatsächlich noch eine gewisse Verbindung zur militärischen Anwendung hat, während die Längenverstellung der Tendenz nach im Sport ja eher wichtiger wäre als bei der Truppe, die sich nicht wirklich um Ergonomie kümmert. Keine Ahnung, wie der Amtsschimmel das sehen würde.
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Oder als Eisenbahnartillerie aufstellen...
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Man könnte sich natürlich auf die Position stellen, dass 60% oder so Sicherheitsaufschlag beim möglichen Druck zu wenig seien, aber andere Kanonen, auch welche, die nicht nach Garagendesign aussehen, haben da auch nicht unbedingt mehr. Ist halt eine Kosten-, Gewichts- und auch Ergonomiefrage. Eine Alternative wäre vielleicht noch irgendein Mechanismus, der wenn der Verschluss versagt, den Verschluss materialzerstörend auffängt. Sobald die Energie nicht auf einen Schlag übertragen wird, sondern durch Materialverformung langsamer abgegeben wird, sinken die auftretenden Kräfte enorm. (Klassisches Beispiel aus einem anderen Feld: Wenn man von 90 Sachen zum Stehen abbremsen will, dann ist das mit einem Bremsweg von rund drei(!) Metern möglich, ohne dabei eine Beschleunigung von 9G zu überschreiten, vorausgesetzt, es passiert gleichmäßig. Ein außer Kontrolle geratenes Auto in dichten Büschen radikal zum Stehen zu bringen kann man überleben und wird man wahrscheinlich überleben--es am Brückenpfeiler zum Stehen zu bringen dagegen nicht.)
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Mit hinreichender Kreativität könnte man wohl eine Situation konstruieren, die Anlass zu einer Feststellungsklage gibt. Freilich zu erheblichen Kosten an Zeit, Geld und Nerven.
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Wobei ja gerade der Zersetzungsgeruch (den man sicher auch chemisch/physikalisch quantifizieren könnte, auf allen Stufen zwischen Universalindikatorpapier und Massenspektrometer oder Gaschromatograph) eines der bekannten mit den Sinnen überprüfbaren Zeichen ist, dass das Pulver nicht mehr in gutem Zustand ist. Die Sicherheitsreserven sind bei .45 ACP und Verwendung einer modernen Waffe, von der bekannt ist, dass sie auch (außerhalb CIPistans...) mit modernen "+P+"-Landungen zuverlässig läuft, natürlich größer als bei .50 BMG, aber ich wollte es nicht darauf anlegen, das mit meinem Gesicht als Messinstrument auszuprobieren.
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Die Grünen - Grundsatzprogramm 2020
Proud NRA Member antwortete auf harry tasker's Thema in Waffenlobby
Und sonst halt nicht extra reguliert, also keine Vollautomaten, zu kurzen Gewehre oder Flinten, usw. Näheres hier. Und, wie gesagt, so wenige Probleme damit, dass sich nicht mal die Linken dieser "Lücke" annehmen wollen. Innerhalb eines Bundesstaates ja, wenn der Bundesstaat keine strengeren Regeln hat, aber über Staatsgrenzen muss es ohne diese Sammler- oder eben eine Händlerlizenz über Händler gehen.