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Bergler

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  1. Hätte er "LCC" gesagt, wüsste kein Journalist, worum es geht.
  2. Ich nicht, ich habe davon nur am Rande mitbekommen. War auch noch an der Stelle gerissen, wo die normalerweise reissen (Aussparung für den Verriegelungsblock), hat also vermutlich auch noch aufwendige Nachbearbeitung erfordert. Aber was solls, die Waffe wäre ohnehin Schrott gewesen, ist so noch eine Weile gelaufen. Und bei der Beretta besteht keine Gefahr für den Bediener, die hat eine Fangeinrichtung, die den hinteren Verschlussteil bei einem Bruch festhält. Ich könnte auch sagen: manche machen das einfach, weil sie es dürfen Bei den P49 mit hinten gerissenen Griffstücken war das sehr professionell gemacht, von der Reparatur hat man hinterher praktisch nichts mehr gesehen, und das hält nun auch schon seit mehreren Jahren (bei allerdings eher tiefen Schussbelastungen).
  3. Genau, aber fragen kann sich lohnen. Ich weiss z.B. von mehreren Fällen geschweisster P49- Griffstücke, und das scheint zu funktionieren. Ein geschweisster Beretta 92- Verschluss hat allerdings auch nicht sehr lange gehalten.
  4. Was in der Schweiz keine Rolle spielt, muss der BüMa selbst verantworten.
  5. Anatomisch stimmt das sicher, statistisch aber nicht. Kommt auch darauf an, wie intensiv dein SV- oder Einsatztraining ausfällt und auf welche Szenarien es vorbereiten soll.
  6. Das ist ziemlich unübersichtlich, 2% spricht eher dafür, dass der Hersteller in "major capsaicinoids" misst, je nach Zielmarkt wird für dasselbe Produkt dann aber u.U. "10% Wirkstoffkonzentration" angegeben. Vielleicht kann ein Hersteller- FAQ aufklären, ich habe auf die Schnelle nichts gefunden, ausser https://www.sabrered.com/pepper-spray/tactical-pepper-gel-flip-top-belt-holster (runterscrollen). Anscheinend gibt es in verschiedenen US- Staaten gesetzliche Beschränkungen, einige Hersteller bieten ihre Produkte jedenflalls in unterschiedlichen Konzentrationen an (bei Sabre steht "red" meines Wissens für die höchste). Da OC aus Naturprodukten gewonnen wird, ist eine konstante Qualität offenbar eine Herausforderung. Bei den Behördenmodellen hat sich hier mittlerweile das synthetische PAVA durchgesetzt.
  7. Naja, irgendwo hier im Forum wurde mal über robuste Gehstöcke philosophiert. Noch nix für mein Alter, aber ich habe einen Schirm. Der ist in Deutschland sicher auch verboten.
  8. Das ist nicht korrekt. Zivil werden (wurden?) in Deutschland Produkte von Sabre (red) vertrieben, habe ich mal bei Globetrotter gesehen. Auch andere US- Marken sind mir schon untergekommen, die 10% OC angeben. Würde mich interessieren, wenn da in letzter Zeit gesetzliche Beschränkungen eingeführt wurden. Die dienstlich gelieferten RSG (meist wohl von Hoernecke) weisen eine deutlich geringere Wirkstoffkonzentration aus. Das hängt sicher nicht zuletzt damit zusammen, das gesprayte Personen, derer man habhaft wurde, bis zum Abklingen der Symptome überwacht werden müssen, was Personal bindet. Ausserdem hat man in diesem Umfeld immer weitere Einsatzmittel als Rückfallebene und ist auch kaum allein. Die Wirkstoffkonzentration ist nicht unbedingt mit Wirksamkeit gleichzusetzen, und einige Hersteller geben SHU an, weil "Millionen" nach mehr klingt. Mit den bekannten US- Marken kann man sicher nichts falsch machen, ich würde mich aber auch mit einem Hoernecke oder Curds nicht underequipped fühlen. Im Zweifel einfach selbst testen...
  9. Das ist symptomatisch, die Leute kaufen sich irgendeine Waffe, kennen aber die Basics der Einsatztaktik nicht. Wenn rechtlich Notwehr gegeben ist, also ein Angriff unmittelbar bevorsteht, gibt man (gleichzeitig mit der Ansprache je nach Kontext, z.B. "Auf den Boden, Waffe weg!" oder "sofort aufhören") einen Sprühstoss auf den Angreifer ab, sofern er sich innerhalb des Wirkungsbereiches (den man kennen sollte) befindet. Dann wird sofort seitlich ausgewichen. Zeigt der erste Sprühstoss Wirkung, ist jetzt Gelegenheit zur Flucht. Läuft der Angriff weiter, erfolgt ein 2. oder 3. Sprühstoss, jeweils wieder mit sofortigem seitlichen Ausweichen. Falls es der Angreifer bis Kontaktdistanz schafft, sollte er bereits derart beeinträchtigt sein, dass deine Chancen mit Fusstritten (und/oder Stock, wenn vorhanden) deutlich besser ausfallen sollten als ohne Einsatz des Sprays. OC hat selbstverständlich keine 100%ig sichere Stoppwirkung und muss deshalb in ein Konzept eingebettet sein. Als das OC aufkam, haben wir mal praktisch getestet, wieviele Bruchtestbretter man nach einer Ladung OC noch durch bekommt. Antwort: keines, man kann nicht mehr sicher genug zielen. Einen Sandsack verdreschen kann man aber mit Willenskraft noch recht lang. Deshalb ist es so wichtig, kein stehendes Ziel zu bieten. Da räumliche Zwänge die Bewegungsfreiheit einengen können, ist Überblick und Raumaufteilung gefragt, aber das ist bei der SV immer ein entscheidendes Element, das geübt werden muss. In die eigene Gaswolke nach vorn zu laufen würde ich wenn immer möglich vermeiden, weil du damit den Vorteil, den dir der Spray verschafft hat, wieder egalisierst. Wenn man für eine Festnahme nach vorn muss, lohnt es sich, die Windrichtung zu checken und den Weg entsprechend zu wählen. Man bekommt aber praktisch immer auch selbst eine Nase voll ab. Ein Problem sollte man noch beachten, wenn man mit scharfen Waffen trainiert und dann eine SRS zur SV führt: im Schiesstraining wird immer "center mass" geübt, mit der SRS ist aber dann "Richtung Kopf" verlangt.
  10. Das kommt auf Strahlform und Packungsgrösse an. Die Familienpackung reicht über 7 m, der Strahl geht aber schon recht auf und wird auf diese Distanz windanfällig. Bei den 60- bzw. 100 ml- Dosen liegen die Einsatzentfernungen nach meiner Erfahrung (Markenprodukte von Mace und Sabre) bei Strahl über 5m, Foam bis ca. 5 m und bei Spray bei 2-3 m. Die abgegebene Reizstoffmenge ist (bei den guten Produkten, manche Behörden- RSG enthalten nur 0.3% PAVA) höher als bei SRS, und bei Strahl bzw. Foam ist das Zielen auf Maximaldistanz einfacher, weil man sieht, wo die Ladung landet. Da die Dosen ein Ablaufdatum haben (bei mir aber immer auch 2 oder 3 Jahre danach noch zuverlässig funktioniert haben) kann man das mit einer abgelaufenen Packung im Wald gut selbst testen. Dabei wird sich auch die manchmal geäusserte Meinung, dass Foam für Innenräume geeignet sei oder nicht vom Wind verfrachtet wird, etwas relativieren. Es gibt inerte Traininssprays, die man (anders als eine SRS) auch ins FOF- Training integrieren kann, selbst mit Laien in einem SV- Kurs. Die Frage ist aber "SRS oder Spraydose", und bei mir lautet die Antwort "bloss keine SRS, solange ich einen guten Spray mit passender Strahlform haben kann".
  11. Und mal was dagegen: Vor fast 30 Jahren habe ich einen Querschnitt solcher Waffen gekauft und getestet. Die Pistolen erwiesen sich mit wenigen Ausnahmen als nicht handhabungssicher. Keine Fangrast, keine Entspannfunktion, Schlagbolzensicherung sowieso nicht. In einem Fall liess sich die durchgeladene, gesicherte Waffe ohne Abzugsbetätigung auslösen, indem der Hammer nach hinten gezogen und losgelassen wurde. Modelle mit einer Sicherung à la PPK waren in gesichertem Zustand problemlos, müssten aber (über den Abzug) entspannt und gesichert geführt werden. Die Zuverlässigkeit bewegte sich zwischen katastrophal und passabel. Auf Schussbelastung ausgelegt waren die alle nicht, in einem Fall ist der Verschluss gerissen, bei anderen zeigten sich Stauchmarken. Die beiden getesteten Revolver waren handhabungssicher, die Schlösser waren ziemlich genaue Kopien der scharfen Vorbilder. Allerdings verliess ein Grossteil der Gase diese Waffen nicht durch den Lauf nach vorn, sondern seitlich durch die recht grossen Trommelspalte. Muss nicht heissen, dass das bei heutigen Konstruktionen auch noch so ist, aber ich wäre vorsichtig. Mit OC- Spray hat man abgesehen vom fehlenden Lärm die bessere Wirkung, bei weniger Nebenwirkungen in verschiedenen Belangen. Wie sind in D eigentlich die Piexon JPX und Guardian Angel rechtlich gestellt, braucht man für die auch einen kleinen Waffenschein?
  12. Da gibt es noch andere Möglichkeiten. Ich habe mal ein Kantholz auf den Boden gelegt, längs oder quer, beide Füsse müssen in Schiessposition drauf sein. Hat erstaunlich häufig den Gleichgewichtssinn überfordert und wenig Begeisterung hervorgerufen.
  13. Passend zur Debatte ein Video aus seriöser Quelle, das beweist, dass das HK doch das beste von allen ist.
  14. Das bezog sich auch nicht aufs KSK, sondern auf die Aussage von proud NRA member, dass das "Privileg" von Polizisten, die Dienstwaffe mit nach Hause zu nehmen, nicht zu rechtfertigen sei, weil die nicht stärker gefährdet seien als der Durchschnitt. Und für dieses "Privileg" habe ich eine weitere Begründung beigesteuert.
  15. Sein Gerödel überwerfen, in sein Pikettfahrzeug steigen, sich anmelden und losfahren. Aber eben- andere Länder, andere Sitten.
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