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Bergler

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  1. Und gibt weniger Sauerei für die, die aufräumen müssen.
  2. So neu ist das nicht. Mir ist schon vor über 30 Jahren mal ein sogenannter "Theaterrevolver" untergekommen, bei dem der "Lauf" keine durchgehende Bohrung besass und dort, wo normalerweise der Übergangskonus ist, 2 schräge Ableitflächen vorhanden waren, die die Pulvergase nach links und rechts umlenkten. Modell und Hersteller weiss ich nicht mehr, war ein DA- Revolver und wurde mit den für Schreckschusswaffen üblichen 9mm- Platzpatronen betrieben. Aber auch bei den "normalen" Schreckschussrevolvern verlässt ein Grossteil der Pulvergase die Waffe via Trommelspalt und nicht nach vorn, weil der Lauf stark "verbaut" ist und nur einen sehr kleinen freien Durchgang bietet.
  3. Bei dem Seriefeuerschiessen, das ich kenne, darf nur mitmachen, wer eine AB hat und seine eigenen VA- Waffen mitbringt. Kanton Bern.
  4. Bergler

    IPSC Anfängerfrage

    Das ist verständlich formuliert (davon abgesehen, dass auch die Sicherheitsrast ein "Anschlag" ist). Bleibt noch die Frage, warum man die eigentlich sicherere Variante verbietet und die unsichere verlangt. Und wie das z.B. bei einer Waffe mit spornlosem Hammer ohne Entspannfunktion umgesetzt werden soll.
  5. Bergler

    IPSC Anfängerfrage

    Das heisst, wer mit der P226 antritt, wird bei dir automatisch immer DQ? Oder muss er den Finger auf dem Hammer lassen, damit der nicht in die Sicherheitsrast zurückspringt wie vorgesehen?
  6. Laut einigen Herstellern sollte Munition, die länger als 15 Jahre gelagert wurde, nicht mehr verschossen werden. Das ist sozusagen das offizielle Haltbarkeitsdatum, für das die garantieren können (korrekte Lagerung vorausgesetzt). Ich habe schon miterlebt, dass WK2- .45er surplus verschossen wurden. Haben nach über 60 Jahren noch einwandfrei funktioniert, aber ordentlich gestunken. Das Problem besteht nicht nur bei Munition, sondern auch anderer sicherheitsrelevanter Ausrüstung. Die Herstellerangaben sind meist auf der sicheren Seite, alles was man darüber hinaus betreibt, läuft unter Eigenverantwortung.
  7. Und die Empörung ebbt nicht ab, läuft aber wohl ins Leere: https://www.20min.ch/story/waffensammler-will-kanone-im-garten-anwohner-wehren-sich-400139506011
  8. Und wenn man den Verstand nicht benutzt und schärft, verkümmert er. Das ist sicher ein wesentlicher Faktor für die zunehmende Debilisierung und Infantilisierung der Gesellschaft.
  9. Und meine: es ist doch wirklich erstaunlich, dass man in der Schweiz zum Waffenerwerb keinerlei Sachkundenachweis braucht (und zum Wiederladen auch nicht), und trotzdem nicht mehr "passiert" als in Deutschland. Den Kristallcup schiessen Dienstwaffenträger mit ihrer Dienstwaffe, und die werden wahrscheinlich auch damit trainieren. Wenn der Verschleiss so ein Problem darstellt, sollten sie in D ihre Waffen besser im gepolsterten Koffer mitführen statt im Holster.
  10. Wie bitte? Hast du eine ungefähre Ahnung davon, was "liberal" eigentlich heisst?
  11. In der Schweiz bestünde auch noch die Gefahr, dass sie von Friedensaktivisten rosa angemalt würde. Ist in Thun mal einem Museumspanzer passiert.
  12. Im Artikel steht doch, die könne man im Internet problemlos kriegen. Stellt euch nicht so an!
  13. https://www.20min.ch/story/hausbesitzer-will-sich-eine-kanone-in-den-garten-stellen-253863962741
  14. Wobei die Geschossenergien in Manuals oft von der Marketingabteilung und nicht vom Chronographen festgestellt werden.
  15. Ich habe mir jetzt tatsächlich den immer wieder empfohlenen Dannecker geleistet. Das Layout scheint noch aus der Zeit der mechanischen Schreibmaschine zu stammen und passt damit gut zum Grossteil der Waffen, die im Buch besprochen werden. Zur VP70 und Gasschlupf steht da, dass der Zugdurchmesser 9.55 mm betrage im Vergleich zu 9.1 mm bei der P1 (Felddurchmesser identisch). Die Geschossenergie mit der Patrone DM41 betrage 360 bis 382 Joule bei 116 mm Rohrlänge. Also doch mit "Gasschlupfbremse"!
  16. MP5 mitsamt Verschlussträger? Hätte ich aus der Erinnerung deutlich schwerer geschätzt. Bei der MPX kommt das aber auch auf nur auf 234 g und sieht nach mehr aus.
  17. Das kann ich auch noch nachliefern. UZI (zuschiessend) 680 g, Mini UZI (aufschiessend) 500 g. Der leichteste, den ich finden konnte, ist der Verschluss des B&T P26 mit 470 g, so um 500 bis 600 g scheint bei Masseverschlüssen (9Para) Standard zu sein.
  18. Bei beiden ist die Laufseelenachse etwa gleich hoch, und beide haben eine zweistufige Schliessfeder, die sich beim Durchladen etwa gleich stark anfühlt. Die H11 hat sogar den grösseren Griffumfang und lässt sich etwas besser halten. Was sich nicht so leicht feststellen lässt und was eine Rolle spielen könnte ist die Geschwindigkeit, mit der der Verschluss am Griffstück anschlägt, d.h. wie stark der vorher noch abgebremst wird. Das hat auch auf die Funktionsreserve einen Einfluss.
  19. Ich hatte primär zwischen H11 und P365 verglichen, und die fühlen sich im Schuss trotz gleichem Verriegelungssystem und nahezu gleicher Masseverhältnisse sehr unterschiedlich an. Ich führe schon länger eine Tabelle mit den relevanten Massen verschiedener Dienstpistolen, weil ich gehofft hatte, darin eine Erklärung für den unterschiedlich empfundenen Rückstoss zu finden, und konnte bislang keine Zusammenhänge sehen (vom Gesamtgewicht abgesehen, das scheint der einzige relevante Faktor zu sein).
  20. Das hatte ich auch noch erwähnen wollen, die Läufe wiegen üblicherweise zwischen 70 Gramm (Glock 43) und 115 Gramm (Glock 17), bei Waffen mit Schwenkriegelverschluss mehr (Walther P5 150 g).
  21. Und in der Realität wiegt der Verschluss der VP70 423 Gramm. Dass die Züge ungewöhnlich tief seien konnte der Besitzer nicht bestätigen, das sehe etwa gleich aus wie bei der P210, messen kann er nicht. Von "erwünschtem" Gasschlupf wusste ich allerdings schon, bevor es Wikipedia gab, das muss mal irgendwo so veröffentlicht worden sein.
  22. Die Laufachse der P7 liegt sehr tief über der Hand, was zu geringem Mündungshochschlag führt. Der Rückstoss wirkt dadurch gerade nach hinten in die Hand. Kombiniert mit dem recht schmalen Griffrücken der M8 bzw. dem sehr breiten und kantigen der M13 wird das als unangenehm empfunden, die Waffe galt als "giftig" im Vergleich zur P5 oder P6. Diese Eigenschaft kann man aber auch als Vorteil sehen: Doubletten mit der P7 lagen bei mir immer sehr eng zusammen, das würde ich so mit keiner modernen Dienstpistole schaffen. Die M13 hat mir auch ordentlich auf einen Knochen am Daumenballen gehämmert, nach 200 Schuss ohne Handschuhe wurde das schmerzhaft. War einer von mehreren Gründen, warum ich sie verkauft habe. Die HS H11 hat übrigens eine Verschlussmasse von 230 Gramm, die SIG P365 260 Gramm. Bei auch sonst fast identischen Parametern schiesst sich die P365 deutlich weniger ruppig als die H11 (oder die P7). Neben den Masseverhältnissen dürften für den gefühlten Rückstoss noch einige Faktoren eine Rolle spielen, die sich nicht mit einfachen Überschlagsrechnungen erfassen lassen.
  23. Ich konnte vor Jahren mal eine VP70 (ohne Z) schiessen, kann mich aber nicht erinnern, dass das Durchladen übermässig schwer gegangen wäre, auch den Abzug habe ich nicht als so katastrophal in Erinnerung, wie die Legenden berichten (bin aber auch eher Behörden- als Sportabzüge gewohnt). Kann bei Gelegenheit mal fragen, ob die Waffe noch im Bestand ist. Ist aber inzwischen schon wieder weit weg vom ursprünglichen Thema.
  24. Nach meiner Erinnerung hat die aber auch recht tiefe Züge. Da nimmt man via Gasschlupf Energie aus dem System. Ob die P7 am Verschluss eingespannt repetieren würde, wäre ein interessanter Versuch. Ob da die Geschossreibung die Trägheit des Griffstückes überwinden könnte? Ich würde eher vermuten, dass das Geschoss aus dem Lauf ist, bevor die Massenträgheit überwunden ist...
  25. Und deshalb haben sie bei der P7M10 den Verschluss so absurd schwer gemacht? Ich denke, ganz so einfach ist es nicht, womöglich funktioniert es auch nicht bei jedem Kaliber. Wenn der Gasdruck niedrig und der Impuls hoch ist wie bei der .45 müsste der Piston dicker sein als der Lauf. Je länger man drüber nachdenkt, desto deutlicher wird, warum das ein Nischenprinzip geblieben ist, auch wenn es ein paar spezifische Vorteile hat.
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