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weyland

WO Silber
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Alle Inhalte von weyland

  1. weyland

    Wiechlice Empfehlungen

    Ich hätte mal noch eine rechtliche Frage zur Anreise nach Wiechlice: Müssen trotz Europäischem Feuerwaffenpass (und Einladung) Waffe & Munition vorab bei den Behörden angemeldet werden oder nicht? Oder beim Grenzübertritt angemeldet? Ich habe zwei unterschiedliche Aussagen von Schützen/Jägern, aber evtl. wurde da Mitnahme mit Verbringen verwechselt.
  2. weyland

    Krisenvorsorge

    Super, danke. Das werde ich mir für den Urlaub speichern.
  3. weyland

    Krisenvorsorge

    A4 finde ich nicht ideal, einen A3-Drucker habe ich nicht. Und Navi nutze ich eh nur im Notfall. Außerdem erfordert Ausdrucken immer Rechner anwerfen und exakt vorausplanen. Ich komme aber manchmal auf einem Wanderparkplatz an, und dann ist der schon (fast) voll, was für die Wege auch nix gutes bedeutet. Dann plane ich vor Ort spontan um, greife in meine Kartenbox, ... Die Frage ist auch, welche Qualität Du im Digitalen bekommst und was Du dafür ausgeben mußt. Bei mir am Ort beispielsweise gibt es Wege, die auf den OSM-Karten nicht drauf sind, auf den alten Topo-Karten aber schon. Und das bleibt auch schön so, damit ich von rasenden Rentnern auf eBikes verschont mit meinen Hunden ruhige, entspannte, einsame Touren laufen kann.
  4. weyland

    Krisenvorsorge

    Ich bin zu "echten" Karten zurückgekehrt und kaufe nach, was ich in sinnvollem Maßstab bekommen kann. Wenn's mal länger dauert (verlaufen, verletzt, im Gelände verschätzt, Brücke weggespült, Sperrung aufgrund Erdrutsch, Baumwurf, Fällungen oder Jagd, ...), Du evtl. ungeplant übernachten mußt, der Akku langsam zur Neige geht, Du beim Bachqueren mit Handy ins Wasser fällst - weißt Du Landkarten zu schätzen. (Stirn)Lampe am besten mit Rotfilter und ein Kompaß sind eine sinnvolle Ergänzung. Wie @MAHRS bevorzuge ich hierzulande 1:25.000 zur Wegfindung plus 1:100.000 zur Orientierung. Auf letzteres kann man verzichten wenn man die Region kennt.
  5. 1000 halte ich für viel zu niedrig kalkuliert. Allein bei einem der kommenden großen IPSC-Handgun-Wettkämpfe in Süddeutschland stehen 450 Teilnehmer auf der Starterliste. Und daß bei einem Wettkampf 50% aller Schützen nach Süddeutschland anreisen ist sehr unwahrscheinlich. Daneben gibt es etliche Schützen, die nur IPSC Rifle, Rifle 1500J (PCC) oder Shotgun schießen. Steel-Community und CAS obendrauf. Der Schießsport insgesamt läßt sich durch diese Gruppe kaum erhalten, aber sie kämpft wenigsten um Nachwuchs und bildet aus. Die Modernisierung auf'm Ort ist die, die stockt, auf den Schießständen, aber vor allem in den Köpfen. Wenn dieses unsägliche zwangweise Hochdienen über Luftpistole und KK zum GK mal aufhört. Das Heruntermachen von modernen Sportwaffen als böses Militär-Pfui während man selbst die alten, originalen Kriegswaffen im Schrank stehen hat. Wenn man mal z.b. in eine Fallplattenanlage investiert, damit direkt ein attraktiveres, dynamischeres Angebot für die Jüngeren hat, ohne viel Aufwand (geht auch mit KK und Kunststoff-Fallplatten).
  6. Das ist Quatsch. Als ich Mitte der 1980er Jahren mit dem Schießsport angefangen habe, waren wir deutlich regulierter, es gab kaum attraktive Disziplinen, der Schießsport war von Trachtenvereinen geprägt, die den Weg in den Großkalibersport eher versperrten denn ermöglichten und ein großer Teil der heute üblichen Waffen war für uns verboten. Ja, die Rahmenbedingungen für Neubauten wären besser gewesen, aber in großem Umfang neu gebaut und zukunftssicher modernisiert wurde trotzdem nicht. Die lokale Infrastruktur stammt eher aus den 50er Jahren oder ist noch älter. Heute haben wir eine Vielzahl an Disziplinen, Wettbewerbe, die auch international anziehen und lebendiges Treiben. Die Anfänger sind älter geworden, aber die Leute leben und sporteln aber auch viel länger. Was früher extreme "Randgebiete" des Schießsports waren, wenn es sie denn überhaupt schon gab, also z.B. Western, IPSC, Steel, Long Range, nun auch 3Gun, sind eine extrem lebendige Szene, um die man sich keine Sorgen machen muß. Die Leute fahren zig Kilomter, investieren viel Zeit und Geld, um attraktive Wettkämpfe auszurichten. Was unter Druck ist, sind "alte Disziplinen" und nicht erneuerungswillige Vereine vor Ort, und mit denen verfällt die lokale Infrastruktur.
  7. Rätselhaft Deine Worte sind. Laß Dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Was sind denn "diverse Waffenteile", die man vorher problemlos ein- und ausführen konnte und die nun mit der Feuerwaffenrichtlinie Probleme machen? Ok, zum rechtlichen Rahmen von Jagdreisen habe ich als Nichtjäger kein Hintergrundwissen. War das denn wirklich vor der Feuerwaffenrichtlinie problemlos möglich?
  8. Wo siehst Du denn eine Verschlechterung durch die Feuerwaffenrichtlinie jenseits der Magazinproblematik? Mir fällt da nichts ein gegenüber vorher, wo man z.B. mit bestimmtem Waffen / Kalibern nicht in bestimmte Länder ...
  9. @drummer Das ist aber verständlich: Der DSB ist ja gar nicht betroffen weil er keine Disziplinen hat, bei denen große Magazine notwendig sind und auch international an keiner solchen teilnimmt. Mitglied der IPSC bist Du dann auch nicht bzw. hast gar keine IPSC-Wettkampflizenz. Wenn ich mich recht erinnere, war IPSC die einzige Disziplin, wo LW-Magazine > 10 Schuß sportlich notwendig sind, um international sinnvoll mitschießen zu können.
  10. Mach es nicht so spannend. Was hat denn Dein Verband auf Deine Anfrage geantwortet? Es ist halt eine EU-Feuerwaffenrichtlinie, keine EU-Verordnung. Bei Richtlinien entscheiden die Einzelstaaten, wie ein gemeinsam definiertes Ziel im Detail umgesetzt wird. Das verursacht automatisch Unterschiede und war auch so beabsichtigt. Unterschiede im Waffenrecht der Staaten mußt Du ja sowieso beachten: Transport von Waffen und Munition, Schalldämpfer, Zielbeleuchtung, ...
  11. Nach meiner Erfahrung wird Dir Deine Behörde keine Kat. B-Waffe aus der WBK als Kat. A-Waffe in den EFP eintragen. Ergo darfst Du in einigen Ländern (z.B. Finnland, Estland) keine Magazine mit hoher Kapazität nutzen. Es gilt die Rechtsauslegung der lokalen Behörden. Die Tendenz scheint zu sein, daß die nordischen Staaten es eher enger auslegen als die osteuropäischen.
  12. weyland

    AR15 + Bedürfnis

    Nein, das steht da nicht. Da steht, daß der Verein ein solches Mietverhältnis nachweisen kann. Zwischen welchen Parteien dieses Mietverhältnis besteht, ist explizit nicht ausgeführt. Man kann argumentieren, das wäre implizit damit gemeint. Ich würde aber argumentieren, daß, wenn man das so hätte haben wollen, man das sicher so geschrieben hätte. Wenn also der Verein sich vom Schützen einen schriftlichen Nachweis eines Mietverhältnisses geben läßt, so kann er auf Verlangen "ein Mietverhältnis nachweisen". Das ist die rechtliche Seite. Die persönliche ist leider manchmal eine andere. Deswegen meinen Hinweis darauf, daß sowas praktisch oft auf einen Zweitverein bzw. neuen Verein hinausläuft, auch aus Kostengründen.
  13. weyland

    AR15 + Bedürfnis

    Das wird Dir rein technisch nicht gelingen weil es das nicht gibt. Du meinst vermutlich eine AR-10 o.ä. *edit* Matthias war schneller Rechtlich kommt es auf Deinen Schießsportverband an, welche Regularien er zugrunde legt, denn er allein ist für Dein Bedürfnis zuständig. Dein Verein bescheinigt Dir a) die Trainingstätigkeit und b) daß entweder der Verein oder das Mitglied eine Möglichkeit hat, die zugrundegelegte Disziplin nachgewiesenermaßen regelmäßig zu schießen. Wenn ein Teil der heutigen Trainingseinheiten schon von einer solchen Gelegenheit stammt (kommerzieller Stand, Gast- oder Zweitverein), wäre das ein Indiz. Erfahrungsgemäß führt der Weg aber über einen Zweitverein, vor allem bei echtem sportlichem Interesse.
  14. Den Eindruck habe ich auch. Wenn man ehrlich ist, wäre er in 99% der Fälle auch nicht notwendig wenn sie ihre Digitalisierung mal hinbekommen hätten. Ich gehe lieber zum Zahnarzt als auf's Amt: Zeitverschwendung plus Schmerzen. Deine Sicht ist da etwas subjektiv durch Deine direkte Umgebung geprägt. Ich kann Dir aus einem weltweit tätigen Großunternehmen berichten, welches auch kritische Infrastruktur betreibt. Hier ist man weit weg von Normalbetrieb "wie früher" oder "arrangieren". Und das geht Partnerunternehmen genauso. Ich war seit Februar 2020 nur achtmal in meinem Büro. Eine Änderung ist nicht absehbar, wo nun die entsprechende Infrastruktur aufgebaut ist. Selbst ein Kraftwerk braucht nun nicht mehr unbedingt 24h jemanden vor Ort. Teams, die vor Ort sein müssen, um z.B. etwas aufzubauen / auszutauschen, müssen Prozeduren zur Kontaktminimierung, persönlichen Schutz etc. beachten, was die Aufwände erhöht. Es sind Kollegen an Covid-19 verstorben oder langzeiterkrankt. Ersatz ist schwierig, weil hochspezialisierte Mitarbeiter eh schon schwer zu bekommen waren und in etlichen Ländern Tendenzen wie "The Great Resignation" (z.B. USA), Stadtflucht (Indien, China, auch USA) und echte Lockdowns (China und andere asiatische Länder) hinzukommen. Die Personalausfälle durch akut Erkrankte steigen hierzulande - aber auch in anderen Ländern - seit Wochen konstant an. Wir versuchen, Mitarbeiter, die wollen/können, aus der Ukraine, Belarus und Russland zu extrahieren. Diese Kollegen kommen mit traumatischen Belastungen, möglicherweise Verletzungen, geringem bis keinem Impfschutz in Infektionssituationen, auf die ihr Körper nicht vorbereitet ist (Covid-19 BA.2, Masern). Währenddessen ist ihre Arbeit größtenteils nicht weggefallen, sondern muß anderweitig organisiert werden. Logistisch ist die Situation ja schon länger angespannt, d.h. der Aufwand im Verkauf aber vor allem Einkauf ist massiv gestiegen. Jetzt ist Shenzhen dicht gemacht worden und das ist eine logistische Katastrophe, weil a) Hightech nicht produziert wird und b) aus einem der größten Häfen der Welt nichts rauskommt. Soll heißen, wir können uns in keinster Weise erlauben, "normal" zu arbeiten oder "das Virus laufen zu lassen".
  15. Es geht / ging nicht um Besetzung, sondern die Infrastruktur nutzen können, speziell die Transportwege durch die Alpen.
  16. Mach einfach mal einen längeren Besuch in einem solchem Bunker. Dann vergeht Dir die Idee. Schutzmaßnahmen denkt man immer vom "Attack Vector" oder "Threat" aus. Reden wir von einem Nuklearkrieg, selbst auf einen Kontinent begrenzt, war's rausgeschmissenes Geld wegen nuklearem Winter. Einen atomaren Unfall überlebt man dadurch, daß man sich a) entfernt und b) die Aufnahme der Spaltprodukte minimiert. Krieg? Woanders ist's auch schön. Geht es darum, daß ein Düngemittellager o.ä. hochgeht? Dann bist Du im Zweifelsfall gerade nicht im Bunker. Geht's um Kriminelle? Dann reicht ein Safe Room. Wenn nicht, nutzt Dir der Kugelbunker auch nix. Nimm z.B. die riesigen Investitionen ins Schweizer Reduit. Das war bis zum Ende des zweiten Weltkrieges noch sinnvoll, danach rausgeschmissenes Geld. Die NATO hatte erstens eine Überblick über alle Verteidigungsanlagen und zweitens nie vor, sie zu überwinden. Im Verteidigungsfall hätte man die Schweiz zum Mitmachen aufgefordert. Für den Fall zögerlichen Entgegenkommens hatte man eine Liste von Städten ohne Eisenbahnknotenpunkte und wesentliche Infrastruktur. Da hätte man dann je eine kleine A-Bombe draufgeworfen bis kooperiert wird. Häßlich? Ja! Aber die Denke der 1950-70er Jahre. Daß "der Russe" bis in die Schweiz marschiert, war nie ein mögliches Szenario, weil die Schweiz von der NATO umschlossen ist und man "dem Russen" kaum das Gold überlassen hätte.
  17. Ja, kenne ich auch. Meist ändert sich das mit der ersten ernsteren Erkrankung oder einer gewissen Instabilität im besuchten Land (Unruhen, Terrorismus, Putsch, Tropensturm, Vulkanausbruch, ...). Oder mit einer Pandemie. Da lernt man plötzlich wieder, das behäbige, gemütlich stabile Deutschland zu schätzen.
  18. 🤣 Diesmal habe ich nix. Ich behalte Dich aber im Auge 🙃
  19. Falls jemand noch eine benötigt, zu identischen Konditionen, kann er sich gerne bei mir melden 😉 Ich habe auch noch eine über, in ebenso einwandfreiem Zustand, bin aber noch nicht zum Fotografieren und Texten gekommen. (Sorry für's Kapern des Threads, @tecnolli. Ich spendiere Dir eine Bockwurst in pburg).
  20. ... die halt gar nicht verbaut war 🙄 Faktenfreies Fabulieren?
  21. Solange auf der Production-Waffe keine Optik ist sollte das kein Problem sein. Zumindest kenne ich das so.
  22. Oldtimer-Fan? Die Anschaffungskosten der Pistole ist nicht das Problem; das sind am Ende Peanuts. Das Futter für sie, sowie die Kosten für Training und Matches sind das Thema. Ausrüstung kommt nochmal oben drauf. Diese Aussage verstehe ich nicht. Bedürfnis für zwei Waffen beantragen, einmal Production, einmal Open, beides kaufen. Dann später die CZ mit Optik (oder vice versa zur Alien). Bei IPSC ist die Division das interessante. Aus Sicht der BDS sind das dann mehrere Disziplinen, genauso wie bei Speed Steel und Steel Challenge. Bedürfnis für IPSC könnte spätestens bei der 3. Waffe am SuRT scheitern, sofern der bis dahin nicht absolviert wurde. Hast Du denn Gelegenheit, die dynamischen Disziplinen auszuleben? Möglichkeiten für IPSC und Steel sind ja in der Breite nur eingeschränkt verfügbar. Wir haben Kollegen, die 1,5 -2 h Anfahrt (pro Wegstrecke) zum Training und Wettkampf in Kauf nehmen. So ist das halt im Leben. Wenn man etwas erreichen will, muß man liefern. Ein Auto fahren darfst Du auch nicht ohne Führerschein. Alternativ bleibt ja die Möglichkeit, nur zum Spaß dauerhaft mit Leihwaffen zu schießen. Diverse kommerzielle Anbieter gibt es ja. Das ist eine reine Geldfrage.
  23. Eine umfassende Waffen-Disiziplin-Liste oder -Matrix gibt es nicht. Sie würde Dir auch nicht wirklich helfen, weil die Waffe darüberhinaus "liegen" muß, lieferbar sein, finanziell in Deinem Rahmen etc. Ich sehe es auch nicht so, daß IPSC generell bzw. eine Open-Pistole nur etwas für Fortgeschrittene ist. Im IPSC trainiere ich immer mal wieder Anfänger und die sind mir oft lieber - und zeigen mehr Fortschritte - als langjährige Präzisionsschützen, denen man erst wieder Unarten austreiben mußt (unsafe weapon handling etc.). Nur der Geldbeutel sollte fortgeschrittener sein 😉 Außerdem ist Selberladen definitiv ein Thema. Letztendlich muß man aber im Hinterkopf behalten, daß über dem Grundbedürfnis dauerhaftes Wettkampfengagement gefordert ist und in gewissem Grad auch -erfolge. Das ist aufwendig und teuer, weit über die Anschaffungskosten der Waffe hinaus. Daher würde ich die Kirche im Dorf lassen, mir vor allem mal bei Kollegen und auf Wettkämpfen anschauen, was mir liegt und was ich mir realistisch leisten kann. Dann als erste Überlegung sicherstellen, daß eine angeschaffte Production Pistole nicht für Standard Div. paßt und umgekehrt. Und daß eine Production Pistole mit Optik Dir die Open Division im gleichen Kaliber verbaut, eine 1911er für Präzision Dir u.U. IPSC Classic. usw. usw. BTW, weil das gerne mal wieder vergessen wird: Man kann Waffen auch wieder verkaufen,, auch wenn das mit etwas Aufwand und Kosten verbunden ist.
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