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Schwarzseher

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  1. Wer Grundimmunität besitzt, hat tendenziell einen milderen Krankheitsverlauf. Die Impfungen werden jährlich angepasst, um einen möglichst optimalen Schutz gegen die neuesten bedeutsamen Unterarten zu erreichen. In Italien sind jetzt schon in einigen Zeitungen die Beilagen mit den Todesanzeigen so dick wie noch nie. Aus China gab es Berichte über eine massive Auslastung der Krematorien. Das sollte dir doch alles zu denken geben.
  2. Nein, wenn die Angst zu Stress wird und das Immunsystem belastet, ist das auch nicht gut. Deine Maßnahmen sind sehr sinnvoll, nur müssen wir alle zusätzlich bedenken, dass nach aktueller Erkenntnislage (auch laut RKI) die Tröpfcheninfektion der absolut wichtigste Verbreitungsweg ist. Die Tröpfchen verbreiten sich über mehrere Meter(!) und können einige Zeit (schlimmstenfalls mehrere Stunden) in der Luft wabern. Eine Verbreitung im Freien über den Wind gibt es wohl nicht, aber in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr bestimmt. Die berüchtigte "Armlänge Abstand" reicht keinesfalls. Es braucht eine allgemeine Maskenpflicht wie in China! Ich gehe davon aus, dass diese ausschließlich deshalb nicht angeordnet wird, weil es keine Masken mehr zu kaufen gibt und es politisch sehr brisant wäre, wenn die Menschen sich jetzt Stofftücher selbst basteln müssen und ein Kampf um jede richtige FFP2/3-Maske entsteht. Trotzdem ist die Maskenpflicht nötig, denn schon ein einfaches Tuch vor Mund und Nase reduziert die Ansteckungsgefahr für andere bedeutend und wenn das jeder macht, hat es einen ganz entscheidenden Effekt. Das größte Problem ist offenbar, dass unser Verstand schlecht einschätzen kann, was exponentielles Wachstum real bedeutet. Die mathematischen Modelle sind erschreckend. Das Gesundheitssystem wird schon sehr bald völlig überlastet werden. Jede einzelne Übertragung, die wir jetzt verhindern, wird sich später umso stärker auszahlen, und zwar in Menschenleben.
  3. Bitte informiere dich nochmal zur aktuellen Situation. COVID-19 ist wesentlich gefährlicher als die Grippe. Gegen die Grippe lässt sich ein großer Teil der Bevölkerung jährlich impfen oder hat bereits eine Grundimmunität, wodurch die Ausbreitung stark eindämmt wird, sodass das Gesundheitssystem auch nicht überlastet wird. Insbesondere aber ist das neue Coronavirus aggressiver - die Rate an schweren Verläufen (ggf. mit dauerhaften Lungenschäden) sowie Todesfällen ist bei COVID-19 deutlich höher. Selbst unter jungen Menschen ist die Todesrate beachtlich - wenn sie letztlich bei 0,2% liegen würde, bedeutet das allein bei den unter 50-Jährigen in Deutschland mehrere 100000 Tote, und unter den Älteren definitiv noch deutlich mehr. Bei einer Überlastung des Gesundheitssystems steigt die Rate erheblich weiter. In Italien können jetzt vielerorts schon keine Menschen über 60 Jahre oder mit bestimmten Vorerkrankungen mehr behandelt werden. Intensivversorgung erhalten nur noch die Fälle mit der höchsten Überlebenswahrscheinlichkeit. Je mehr krank werden, desto strenger werden die Auswahlkriterien. Im Übrigen gefährdest du die Allgemeinheit, wenn du infiziert wirst und das Virus verbreitest, egal wie gut du die Chancen für dich und dein engeres Umfeld einschätzt.
  4. Hi, deine Nachrichten-Inbox ist voll ...

  5. Widerrufs- / Rückgabe- / und Gewährleistungsrechte sind beim Kauf erlaubnispflichtiger Waffen genauso vorhanden wie bei anderen Waren auch. Besonderer Aufwand entsteht nur durch die Bürokratie rund um den waffenrechtlichen Erwerb. Es soll die Möglichkeit geben, dass Händler ihre Meldung zurücknehmen und den Besitzübergang als "nicht zustande gekommen" deklarieren, außerdem soll es Behörden geben, die auch komplette Rückabwicklungen innerhalb der 14 Tage unkompliziert vornehmen; andere Behörden verlangen dagegen den vollen Spießrutenlauf (kostenpflichtiges Ein- und Austragen + neues Bedürfnis + neuer Voreintrag). Ich wünsche mir, dass ein Betroffener mal gerichtlich prüfen lässt, ob dies mit den deutschen und europäischen Verbraucherrechten in Einklang zu bringen ist. Es ist schließlich ein erheblicher Vorteil für den Onlinehandel, dass dem Kunden zur Prüfung der Ware, bei Widerruf erheblich mehr Probleme entstehen als bei der Prüfung im Laden. Eine Lösung für solche Fälle wäre, dass entweder seitens der Behörden auf Gebühren und Bedürfniserneuerung verzichtet wird, oder dass Kunden bei Fernabsatzkäufen von Waffenhändlern zunächst Anspruch auf einen Leihschein für den Zeitraum der Widerrufsfrist erhalten (und der Leihschein natürlich legitimiert ist, indem waffenrechtlich noch keine Absicht zum dauerhaften Erwerb unterstellt wird, solange der Kaufvertrag schwebend ist).
  6. Solange reguläre sportliche oder jagdliche Übungen geschossen werden, ist die Aufsicht nicht zur Kontrolle der Erwerbsberechtigung verpflichtet.
  7. Gibt es Bundesländer, die pro Erlaubnis eine wiederkehrende Gebühr erheben? Die Zuverlässigkeitsüberprüfung kenne ich nur so, dass sie pro Person läuft und nicht pro Erlaubnis. Ich meine, es fallen nicht öfter Überprüfungen und entsprechende Gebühren an, nur weil man z.B. neben der grünen WBK auch noch einen KWS besitzt. Von daher mag die Überprüfungsgebühr beim KWS eine Abschreckung für Bürger sein, die keine sonstige Erlaubnis besitzen; wer jedoch als WBK-Inhaber sowieso überprüft wird, kann sich ohne regelmäßige Mehrkosten den KWS holen. Besser einen haben, als einen brauchen. Es ist ohnehin ein Unding, dass die KWS-Berechtigung bei der WBK nicht automatisch inklusive ist, schließlich wird die einzige Voraussetzung (persönliche Eignung und Zuverlässigkeit) damit ebenfalls nachgewiesen. Den KWS einige Wochen vor der WBK zu beantragen, kann den Vorteil haben, dass dann bereits die Zuverlässigkeitsüberprüfung vorliegt und somit die Bearbeitung des WBK-Antrags schneller geht. Soweit ich gehört habe, sollen sich viele Behörden nach einer 3-Monats-Frist richten, in der nicht erneut geprüft wird. Es gibt übrigens auch Gegenden, in denen bis zuletzt immer noch lange Wartezeiten für die WBK-Beantragung herrschen. Aus Brandenburg hörte ich von über drei Monaten.
  8. Arg abgenutzt ist der in dieser Sendung mal wieder gebrachte Hinweis zu Schreckschusswaffen, dass diese tödlich wirken können. Gerne würde ich wissen, wie viele Menschen tatsächlich jemals bei einem Angriff mit zugelassenen PTB-Schreckschusswaffen getötet wurden. Soweit ich Literatur dazu finde, sind das ganz vereinzelte Fälle. Wohl in der Größenordnung von alle 10-20 Jahre mal ein Fall. Die Mündung muss dazu schließlich (nahezu) aufgesetzt werden, und es muss eine sehr kritische Körperstelle getroffen werden. Realistisch betrachtet ist das Risiko bei einem Angriff etwa mittels Glasflasche, Holzlatte, Schraubendreher oder einem ähnlichen Alltagsgegenstand wesentlich höher.
  9. Nein, denn genau das ist illegal! Im 'Jägerschrank' muss nämlich die gesamte Munition für alle im Schrank befindlichen Waffen innerhalb des B-Innenfachs aufbewahrt werden. Eine Über-Kreuz-Lagerung innerhalb des Schrankes ist unzulässig, bzw. darf im A-Bereich nur Munition aufbewahrt werden, die zu keiner der Waffen passt (weder zu denen im A-, noch zu denen im B-Fach). Das ist eine Sonderregelung für diese A-B-Kombischränke, die explizit in der alten AWaffV steht; das habe ich sehr gewissenhaft nachgelesen und hier im Forum schon mal genauer dargelegt. - Noch eine Anmerkung zu @uwewittenburg : Bei einer SRS-Waffe muss der Verbleib nicht nachgewiesen werden, denn auch die Nachweispflicht über die Zerstörung sowie die Aushändigung der Überreste auf Verlangen, betrifft ebenfalls nur erlaubnispflichtige Waffen (§ 37 Absatz 3 Waffengesetz).
  10. Erkläre das bitte genauer. Unter einem B-Fach verstehe ich ein B-Innenfach innerhalb eines A-Schranks, und in so einem B-Innenfach ist die gemeinsame Aufbewahrung von Waffen und Munition ausdrücklich erlaubt (bei Bestandsschutz) - das ist die klassische Jägerschrankbestückung. Oder meinst du einen separaten B-Würfel / B-Schrank? Der kleine Waffenschein ist völlig unabhängig vom Besitz einer entsprechenden SRS-Waffe und die Pflicht, die sichere Aufbewahrung nachzuweisen, betrifft auch nur den Besitz erlaubnispflichtiger Waffen und Munition.
  11. Welche Funktion ist das genau? Wenn bei einem Artikel nur ein "vorbestellen" möglich ist und dieser mit verfügbaren Artikeln zusammen in einer Bestellung bestellt wird, wird das dann separat verschickt und es sind zwei Mal Versandkosten zu zahlen?
  12. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein reiner Online-Test in der Psychologie "lege artis" ist, so ganz ohne weiteres Untersuchungsgespräch. Um alle Waffenbesitzer zur einer richtigen MPU zu verdonnern, gibt es aber vermutlich nicht genug Psychologen. Es soll sowieso schon ein erheblicher Mangel bestehen, hinsichtlich des Bedarfs zur Patientenbehandlung.
  13. Es gibt eine Studie, wonach improvisierte Tourniquets in den meisten Fällen nicht gut funktionieren, man sollte derartige Lösungen daher eher nur als Druckverband betrachten. Dass ein vollständiges Abklemmen gelingt, ist in der Praxis nur bei hochwertigen Fertigprodukten (mit Winden-Funktionsweise) wahrscheinlich und selbst da müssen wohl oft zwei hintereinander gesetzt werden (zumindest an sehr muskulösen Oberschenkeln). Zu deinem Beispiel: Ein Gürtel ist oft zu steif und lässt sich dann nicht richtig eindrehen, und Holzstöcke sind in der Regel morsch, weil Bäume nur tote Äste abwerfen. Die Winde muss große Kräfte aushalten und daher ziemlich stabil sein.
  14. Ich habe zunächst auf das Datum des Artikels geschaut, weil dieser Vorschlag vor einigen Jahren schon in den Medien war. Unglaublich, dass das jetzt ernsthaft vorangetrieben werden soll. Auf Youtube gibt es einen Kanal von einem Japaner, der aus allen möglichen oder unmöglichen Materialien scharfe Messer herstellt. In einem Video nutzt er Styropor und ein Extrakt aus Orangenschalen, um einen sehr harten und bruchfesten Kunststoff zu synthetisieren. Aber auch Pappe, Holz, Nudeln und Ähnliches. https://www.youtube.com/channel/UCg3qsVzHeUt5_cPpcRtoaJQ/videos
  15. In den USA sind jetzt wohl "ankle kits" angesagt - eine absolute Minimalausrüstung, die so klein und kompakt ist, dass man sie ständig am Fußknöchel mit sich herumtragen kann. Vieles wurde hier ja schon aufgezählt. Ich würde noch isotonische Kochsalzlösung einpacken. Die lässt sich zur Wundreinigung verwenden, zum Benetzen von Verbandmaterial (sodass es mit bestimmten Verletzungen wie Brand- oder Schürfwunden nicht verklebt), zum Kühlen von Verbrennungen sowie als Augenspülung. Bei ernsten Augenverätzungen ist eine gewisse Menge nötig, um einige Minuten lang zu spülen und so die ätzende Substanz zu verdünnen und abzuwaschen (ebenso bei öligen Substanzen wie etwa Pfefferspray). Fertige Augenspülflaschen enthalten meist 200 - 500ml, bei sehr kleinen Verbandtaschen könnte eine 20ml Kunststoffampulle aber auch schon für einige Anwendungsfälle nützlich sein (und sei es nur, falls mal jemandem eine Kontaktlinse herausgefallen ist und gereinigt werden muss). Rettungsdecken sind auch sehr vielseitig. Insbesondere bei Bewusstlosigkeit, Schock und großen Verbrennungen ist der Wärmeerhalt ein wichtiges Thema. Außerdem können Rettungsdecken behelfsmäßig für Druckverbände / Tourniquets genutzt werden, sowie als Beckenschlinge (gegen schwere innere Blutungen bei einem Beckenbruch) oder als Armschlinge beziehungsweise für sonstige improvisierte Schienen. Zudem als Sonnen- und Regenschutz oder als Signalmittel. Besonders auf Gebirgstouren würde ich mindestens zwei Stück mitnehmen.
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