karlyman
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Das ist es nicht. Aber man muss andererseits auch nicht damit "hausieren gehen". Das Thema LWB findet nicht im politisch luftleeren Raum statt.
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Wobei es (jenseits aller Praktikabilitätserwägungen) auch nicht gerade smart ist, das Thema "lockerer HA-Erwerb auf JS" quasi auf Plakatwände zu schreiben...
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Woher weißt du, dass der Bürgermeister diese "Medizin" bzw. Politik befürwortet? Viele, sehr viele Bürgermeister müssen schlicht nur die - ungeliebte und bittere - Suppe auslöffeln, die ihnen die Bundespolitik eingebrockt hat. Ich bin von daher sehr vorsichtig mit Häme.
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Wenn die Funktion als Waffenbehörde (wie du schreibst, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich) von der Kommune wahrgenommen wird, dann handelt es sich dabei in aller Regel um größere Kommunen/Städte. Zum Beispiel in Baden-Württemberg mindestens die Große Kreisstadt (über 20.000 Einwohner) oder gleich richtige Großstädte, die dann Stadtkreise sind. Bei dem Bürgermeister in NRW, um den es geht, hatte ich aus der Berichterstattung eher den Eindruck, dass es sich da um eine kleinere Kommune bzw. ein kleineres Städtchen handelt. Ich denke nicht, dass er da selbst eine Zuständigkeit hat (zumal die in NRW wohl bei Polizeidienststellen liegt...). Nein, er hat hier wohl bei einer anderen, zuständigen Waffenbehörde den WS-Antrag gestellt, und der wurde dann abgelehnt.
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Alleine die spontanen Antworten der Politik (in dem Fall etwa der NRW-Landesregierung) auf das aktuelle Thema (Bürgermeister/WS) zeigen schon, welch extrem dicke und harte Bretter es dazu in D zu bohren gäbe...
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Dann könnte man das "kleiner..." in der Threadüberschrift auch streichen.
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Anscheinend wird das Ganze - deswegen auch die Meldung - aktuell vor einem Verwaltungsgericht in NRW ausgetragen. Alleine das, und die geschilderten Umstände der Bedrohung des Amtsträgers, spricht doch sehr dafür, dass es nicht um den "Kinderwaffenschein", sondern den richtigen geht... Antrag an die Behörde, negativ beschieden, dann geklagt...
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Das machte heute morgen auch schon rundfunkmäßig die Runde... und in der WELT ist ein Artikel drüber. Es wurde der "richtige", nicht (s. Threadüberschrift) der "kleine" WS beantragt, sonst wäre das wohl auch kein Aufregerthema... Dabei ging es wohl um wiederholte Bedrohung des Bürgermeisters durch Rechtsextremisten. Lt. Rundfunkmeldung heute morgen hat sich der NRW-IM H. Reul dazu zu Wort gemeldet und mitgeteilt, er "rate Mandatsträgern und auch anderen Bürgern von einer Bewaffnung ab". Wahrscheinlich will der Innenminister statt dessen mindestens jedem bedrohten Mandatsträger einen Polizisten auf den Rücken binden, wer weiß...
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störende Kurzwaffe beim BÜMA gegen neuwertige gebrauchte tauschen?
karlyman antwortete auf B52's Thema in Waffenrecht
Zumal einem niemand verbieten kann, zur Übung mit der jagdlichen KW - auch - auf irgendwelche Ringscheiben zu schießen. Hauptsache, es dient der Übung, dem Erhalt und der Verbesserung der Schießfertigkeit... -
Drei Bücher über Preußische Zündnadelgewehre von Wolfgang Finze
karlyman antwortete auf EkelAlfred's Thema in Buchforum
Ich... Aber mit EWB und Verbands-/SpO-Pflicht etc. hast du natürlich Recht. -
Drei Bücher über Preußische Zündnadelgewehre von Wolfgang Finze
karlyman antwortete auf EkelAlfred's Thema in Buchforum
Aus Klaus Müller (Ares-Verlag) "1866: Bismarcks deutscher Bruderkrieg": Angriff der 1. Württembergischen Infanteriebrigade auf (Tauber-)Bischofsheim am 24. Juli 1866 gegen die - die Stadt besetzenden - preußischen Verbände; Kampf an und auf der Mainbrücke: "Obwohl die Württemberger zwischen 14.30 und 17.00 Uhr mehrere Versuche unternahmen, um zunächst wieder in den Besitz der strategisch wichtigen Mainbrücke zu gelangen, scheiterten ihre Vorhaben am Schnellfeuer der modernen preußischen Zündnadelgewehre". Dafür haben die Dreyses also ausgereicht. Leider. -
Sehe ich auch so... Wäre noch zu ergänzen durch Veröffentlichungen der Kreisjägerschaft für die dort Aktiven, etc. Und im Schießsportbereich wurde auch schon auf die einschlägigen Publikationen hingewiesen. Auszuschließen ist natürlich nichts, aber ich denke, bevor sich ein "Interessent" ins NWR einhackt, wird er solche im Grunde öffentlichen Quellen nutzen, um an Namen zu kommen.
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Der Ruger 10/22-Schaft ist doch nichts als ein Langwaffenschaft, in den das System eingesetzt wird. Wenn das bereits ein "Gehäuseteil" (im Sinne der neuen, registrierungspflichtigen Teile) wäre, so wäre jeder Langwaffenschaft - in den System und Lauf eingesetzt werden - registrierungspflichtig... Das glaube ich erst dann, wenn ich es konkret im untergesetzlichen Regelwerk (VO, VwV) lese.
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Ein Schaft ist ein Gehäuseteil? Seit wann?
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Ich denke allerdings, dass wir beim Zivilschutz bzw. der Notversorgung die schlimmste Phase des "...brauchen wir nicht mehr, weg damit..." bereits hinter uns haben.
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Die Städte und Gemeinden haben es da in der Tat schwer. Sie sind in den seltensten Fällen (mit Ausnahme einiger kommunaler Stromerzeuger) E-Versorgungsunternehmen, und haben auf diese keinen direkten Zugriff. "Sicherstellung der Stromversorgung" durch die Kommunen, da wird ein sehr großes Fass aufgemacht... Die Kommunen können bislang offensichtlich noch nicht mal den eigenen Notfallbedarf umfassend decken, bis auf ein paar wirklich rudimentäre Notversorgungen ist da gar nichts. Von breiterer Versorgung der Öffentlichkeit braucht man somit noch gar nicht zu reden. "Die Öffentlichkeit" wird im Fall des Falles großteils auf sich selbst gestellt sein.
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In D bzw. deutschen Kreis- und Großstadtverwaltungen wird das Thema inzwischen offensichtlich auch "hochgefahren" und höher priorisiert. Jahrelang hatte man da leider einen anderen Eindruck.
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Geht es um "Ersatz-Lower" (z.B. Zusatzteil "im Regal"), oder auch um Gehäuseunterteile, die jetzt schon Teil einer kompletten, in eine WBK eingetragenen Waffe (z.B. AR 15) sind?
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"Gut..."?, naja, es hat offenbar irgendwie - unter Einschränkungen und Nachteilen - funktioniert. Aber die Beschränkung auf Flinte hatte dort bzw. dann spezielle Gründe.
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Die WELT ist auch noch ganz in Ordnung und bringt immer wieder Artikel bzw. Fragestellungen, die nicht ganz linksgrüner Meinungsmainstream sind.
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Leider "reicht" es aus, wenn die Grünen als kleinerer (nicht zu kleiner) Koalitionspartner eine Schwarz-Grün-Koalition ermöglichen. Die werden versuchen, beim LWB-Thema - wo sie seit Jahren einen Anlauf um den anderen nehmen - ihre Agenda oder Teile davon durchzudrücken. Und inwieweit die CDU/CSU auf dem Feld nennenswert dagegen halten würde... nett ausgedrückt, das ist völlig offen.
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Es gab ja etliche CDU- und sogar einzelne SPD-Abgeordnete (!), die den zwischenzeitlich mal geplanten Bedürfnis-Unsinn "x mal pro Waffe..." als unangebracht und auch unpraktikabel bezeichnet haben. Das sollte man nicht vergessen.
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Sexuelle Belästigung durch Ersthelfer-Handlungen, die das Überleben ermöglicht haben? Bei fehlenden Vitalzeichen tritt bekanntlich ohne HDM und die so hergestellte Not-Blutsauerstoffversorgung Hirnschädigung ein und dann bald darauf der Tod.... Ich kann mir, auch bei allen Skurrilitäten im US-Justizwesen (und so dumm eine entsprechende Klage ist), wirklich nicht vorstellen, dass es da tatsächlich zu einer Verurteilung kam.
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Ich denke, der grundsätzliche Wille. was zu bewegen und "schlagkräftig" zu werden, ist da. Die Leute, im Sinne von Mitgliederzahlen sowie betroffenen Unternehmen/Handel im gesamten LWB-Bereich, sind in D da. Gewisse Finanzmittel wären somit durchaus auch da. Was also ist der große Hinderungsgrund?
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Das LWB-Lobby-Problem in D ist eben, dass man es nicht schafft, sich endlich mal in EINER schlagkräftigen Struktur zu sammeln.