Zum Inhalt springen

karlyman

WO Gold
  • Gesamte Inhalte

    54.408
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von karlyman

  1. Zum wiederholten Mal: Man sollte nicht den Riesenfehler machen, Rot-Grün von Anfang der 2000er mit dem potenziell drohenden Grün-Rot-Rot von heute zu verwechseln. Das ist mit Schröder/Schily nicht im Ansatz zu vergleichen. R-R-G oder G-R-R heute, da würde im LWB-Bereich kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.
  2. Wenn liberal, dann doch eher noch (bei allem berechtigten Einwand) das liberale Parteien-Original... Die AfD als "freiheitlich" zu bezeichnen, finde ich doch etwas weit hergeholt.
  3. Schon klar. Ich bin auch gegen das "Klein-klein" und ständige, z.T. vorauseilende, Ausweich-Strategien. Dennoch ist die 'Frage interessant, wie das nun mit den noch weitergeltenden "Alt-Gebl"-Erlaubnissen zu handhaben ist.
  4. Na gut, was sie letztlich wollen, können wir uns denken... steht jetzt aber auf einem anderen (eher politischen, nicht rechtlichen) Blatt.
  5. Merke (Standardregel bei hiesiger Medienberichterstattung über solche Fälle): Immer, wenn es ein "Nicht-Cop" war, der einen Angreifer in solcher Weise stoppte, dann war es ein "Wachmann", "Sicherheitsdienst", einfach jemand "mit besonderer Mütze". Denn es kann in der hiesigen Vorstellungswelt ja gar nicht sein, dass irgendein "gewöhnlicher" Bürger einen solchen Angreifer mit der Waffe stoppt. Wo kämen wir sonst hin, bzw., was wären daraus ggf. für Schlüsse zu ziehen....? Dieser Berichts-Mechanismus war zuletzt zu beobachten, als vor wenigen Jahren eine bewaffnete Kirchenbesucherin mit ihrer Beretta einen ebenfalls bewaffneten Angreifer im Gottesdienst niederschoss und die Sache beendete. Da stürzte man sich dann ganz schnell drauf, dass sie eine "Ex-Polizistin" war, und eine "Wachfrau".... Fakt war, sie war ein einfaches Gemeindemitglied, aber der dortige Kirchengemeinderat hatte freiwillige Kirchenbesucher/Bürger mit einschlägiger Erfahrung gebeten, zum Schutz die eigene Waffe bei den Gottesdiensten zu führen.
  6. Und darüber hinaus sind sie Leute, die offenbar gerne (über)leben.
  7. Was mich interessiert, ist, ob bei der 10er-Deckelung eine rechtliche Differenzierung zwischen WBK "Alt-Gelb" und WBK "Neu-Gelb" anzuwenden ist ("Alt-Gelb" hatte ja einen anderen Erlaubnis-Inhalt, die so erteilten waffenrechtl. Erlaubnisse gelten aber fort).
  8. Also, das ist - ziemlich klar - Intention des Gesetzes. Die wollen den jeweiligen Bestand auf 10 deckeln, aber nicht Erwerbsvorgänge. Sollte in der VO oder VwV klarzustellen sein (auch "gerichtsfest", d.h. für evtl. exotisch auslegende Verwaltungsrichter).
  9. Guter Punkt. Es ist die Frage nach der faktischen Begründung solcher Verschärfungen. Nächste Frage...
  10. Ich könnte mir prinzipiell schon vorstellen, das zu machen. Ich bin ja auch (noch) Bw-Reservist. Allerdings lehne ich es allerdings als grundsätzliches Modell für alle LWB, in der Art des Kuhhandels "Waffen behalten gegen staatl. Hilfsdienste", ab. Und unabhängig davon halte ich es auch für äußerst unrealistisch in D.
  11. Ich sehe nach wie vor diesen Ansatz nicht. Wir LWB, die ohnehin schon genügend behördlich überwacht und registriert sind, und deren Waffen nachweislich so gut wie keine deliktische Relevanz haben, sollen uns als Hilfspolizei anbieten, um gnädigerweise unseren (nochmal: geprüften, überwachten, registrierten) Waffenbesitz erhalten zu können....? Sorry, der Sinn entzieht sich mir völlig.... Und abgesehen davon ist das von der Realisierung her sowieso ein Hirngespinst. Wir sind von allen HiPo-, Miliz- etc. Modellen in D so weit entfernt, dass das außerhalb jeder Realität steht.
  12. Erstmal nichts, aber diese irrwitzigen, im Raum stehenden Verbotspläne des Bundesstaats werden angegangen werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie so (zumal sie reichlich willkürlich und sinnlos erscheinen) vor dem US Supreme Court keinen Bestand haben.
  13. Ja, und obendrein die bereits genannte GST. Auch Nordkorea wurde schon erwähnt...
  14. So geht es mir auch. Das sind seit Jahren erteilte, bestandskräftige waffenrechtliche Erlaubnisse, die an keiner Stelle "gedeckelt" wurden.
  15. Es gibt keine faktischen, irgendwie belegten Gründe für das Verbot und die Wegnahme halbautomatischer Schusswaffen. Und insbesondere nicht bei den Langwaffen. Wozu also "betteln für behalten-dürfen"...? Mit Verlaub: Falscher Ansatz, bzw. "Glühwein-Phantasien zwischen den Jahren"...
  16. Du hast aber schon mitbekommen, dass der Freiwillige Polizeidienst in Ba.-Wü. einigermaßen "unter Beschuss" ist, vor allem die grün-linke Ecke ist da gar kein Freund davon und fordert immer mal wieder die Abschaffung... Außerdem, wenn ich mir hierzulande das Ansehen und die Stellung des Bw-Reservistenwesens so anschaue - da ist an solche Modelle (s.o.) in D nicht mal ansatzweise zu denken.
  17. Nichts. Denn erstens halte ich weder dies- noch jenseits des Atlantiks etwas von Bettelei. Vor allem um Dinge, deren Verbot völlig sinnlos ist. Und zweitens wird das, was Virginia da als Gesetz vorbereitet, mit gewisser Wahrscheinlichkeit vor dem Hintergrund 2A und dem neuerdings konservativen Supreme Court ohnehin nicht standhalten, sprich, nach einiger Zeit in die Tonne wandern. Und das ist auch gut so.
  18. Ja, das ist der "Masterplan" der Kommission (zumindest Stand 2015), und einen Teil davon konnte diese (von niemandem gewähllte) EU-Regierung mit der novellierten EU-FWR auch durchsetzen.
  19. Ja, z.B. im Bereich individuelle, motorisierte Mobilität ist das erkennbar genauso. Alle paar Jahre jetzt neue Abgaben, technische Regulierungen und verschärfende Vorgaben, Beschränkungen etc. Das ist wie eine üble, dunkle "Gesetzmäßigkeit". Ich sehe leider in Europa die Freiheit (einschließlich Schutz des Eigentums) lauf dem absteigenden Ast.
  20. Es scheint "wichtig" zu sein, die Betroffenen "alle Jahre wieder" ohne faktische Notwendigkeit zu piesacken. Ganz prima für demokratische "Volksvertreter", muss ich schon sagen.
  21. Dann kann aber auch kaum die Rede davon sein, dass ihnen LWB egal sei.... Irgendwie ereifern sie sich immer wieder dran. Scheint irgendwie doch "wichtig zu sein"...
  22. OK - dann sollen sie uns mit unseren Legalwaffen doch einfach in Ruhe lassen!
  23. Deren "Crash" lag bei uns auf dem Gabentisch.... Man kann die Verfasser zwar als "Schwarzmaler" bezeichnen, aber viele Entwicklungen, die sie beschreiben, sind leider sehr real.
  24. Angestellte und Selbständige, die der Mittelstandsschicht zuzurechnen sind, haben keinen wirklichen Grund mehr, SPD zu wählen. Denn die SPD wird gerade vollends zur mittelstands-feindlichen Partei.
  25. Die wirklichen Arbeiter, die es noch gibt, werden (in der Tat) großteils entweder AfD oder die Linke wählen.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.