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IGNORED

Magtech 9mm mit Fehlladung


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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb JoergS:

dass man verucht hat, die betroffene Munition von ihm zurück zu bekommen. Die Einschaltung eines unabhängigen Prüfinstituts war NICHT der initiale Wunsch seitens der Anbieter

Du

 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Fyodor:

Das ist so natürlich alles nur auf YouTube wahr.

 

Und selbst da nicht. Das war da genauso eine Kaspergeschichte von Anfängern für Klicks wie es sie hier auch ist. Aber nichts anderes erwartet man ja mittlerweile. 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb JoergS:

Wenn’s mal nachvollziehbare Regeln geben würde. 
 

 

Angst eher nicht. Aber der wirtschaftliche Schaden wird beachtlich sein. Die Kosten des Rückrufs plus der Imageschaden.

 

Was für ein Schaden? Der wird wirtschaftlich und vom Ansehen her nicht größer sein, als wenn ein Neuwagen mit kaputten Blinker ausgeliefert wird. Produktionsfehler sind selbst bei der bestem QK nicht auszuschließen. 

Hier ist der vernunftbgegabte Mensch gefragt, was eigentlich eine Grundvoraussetzung für den Umgang mit Waffen und Munition ist. 

Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich mich bei mir im Schützenverein und in den Nachbarvereinen umhöre, dann haben 90% der Leute weder etwas von diesem Rückruf, noch von Tactical Dad mitbekommen.
Und das wundert mich nicht, sondern ist der Normalfall. Meine Beobachtung seit es Internet gibt und das themenübregreifend, also auch in Bereichen die nichts mit Waffen oder Munition zu tun haben.

Gerade wenn man viel im Internet unterwegs ist und deshalb viel mitbekommt, darf man nicht von sich selbst ausgehen.
 

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben

Niemals die Power von Google unterschätzen. Diese Rückrufaktion wird auch in 10 Jahren noch in jeder entsprechenden Suche auftauchen. 

 

Wie ich sagte, MagTech wird dadurch nicht untergehen. Aber ein Schaden ist entstanden und zwar ein durchaus signifikanter.  

Ich weiß wovon spreche, wir hatten auch schon Rückrufe (gerade eben wieder bei der neuen Evanix). Das ist teuer und wird die Absatzzahlen der Waffe dauerhaft beschädigen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 40 Minuten schrieb pedruckt:

Produktionsfehler sind selbst bei der bestem QK nicht auszuschließen. 

Hier ist der vernunftbgegabte Mensch gefragt, was eigentlich eine Grundvoraussetzung für den Umgang mit Waffen und Munition ist. 

 

Produktionsfehler sind nie auszuschließen und genau dafür gibt es eine Qualitätskontrolle. Dass an beiden Stellen offenbar gar nicht so selten versagt wurde, ist bei so einem einfachen Fehler in meinen Augen nicht akzeptabel. In der extrem kostengetriebenen produzierenden Industrie liegen die Fehlerraten bei automatisierten Prozessen mittlerweile im einstelligen ppm-Bereich (ppm = parts per million) und das bei deutlich komplexeren Produkten als einer Patrone. Und was da dann noch hinten fehlerhaft rauskommt, sind Produkte mit sehr schwer zu diagnostizierenden Fehlern oder Vorschädigungen, die beim Test noch durchgingen, aber kurz danach zum Ausfall führen. Aber sicher keine Produkte, in denen die Hälfte der Bauteile einfach fehlen.

 

Vernunft hilft übrigens da auch nur bei Disziplinen, wo nicht schnell hintereinander geschossen werden muss.

Bearbeitet von msk

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