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IGNORED

Magtech 9mm mit Fehlladung


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Geschrieben (bearbeitet)

@geissi
Das geht nur mit Muskelgedächtnis und ohne Nachdenken. Da hält man nichts auf.

 

Kenne das von ZG4 und ZG4 mod./ZG6. Bei letzteren 5 Schuss in 6 Sekunden. Da bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Da müssen die Schüsse raus. Da stockt es erst, wenn es „Klick“ statt „Peng“ macht.

 

Grüße

 

Stefan

Bearbeitet von Stefan Klein
Geschrieben

Ich kann mir schwer vorstellen , dass bei keiner/extrem geringer Pulverladung der Verschluss auswirft und eine neue Patrone zuführt. Also würde man eh gestoppt werden und müsste aktiv selbst manuell repetieren. Beim Revolver sieht das natürlich leider anders aus.

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Geschrieben

Naja, wie gesagt: Berufswaffenträgern wird eingebläut, dass sie eine Störung so schnell wie möglich beseitigen sollen und weiterschießen. Es macht klick, dann eben manuell repetieren, die vermeintliche Patrone (die nur eine Hülse ist) auswerfen und nochmal schießen. Dann ist es passiert.  

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb JoergS:

Ich bekomme von meinem Händler (Brandy) eine alte (aber voll funktionstüchtige) Glock 17 Gen 3 und ein paar gezünderte, aber leere 9mm Patronen sowie ein paar sehr sehr schwach geladene Exemplare. 

Oder bestelle einfach eine funkelnagelneue MIT Eigenschaftszusicherung TR deutsche Polizei. Und schiebe ein Geschoß mit dem Messingdorn o.ä. rein, ich würde bis kurz vor die Mündung gehen. Und dann eine Patrone aus einem als zuverlässig geltenden Los hinterher.

Nach meinem Verständnis der TR muß die Beamtenpistole das mehr als ein mal abkönnen? Wie oft? Natürlich nach entfernen des Hindernisses.

Geschrieben

Das wird mir dann doch etwas teuer. Die Gen3 bekomme ich für 250 Tacken. Das wird das Video hoffentlich einspielen. Wenn ich es sensationswirksam gestalte klappt das schon. Magtech wird's nicht toll finden, aber dann sollen sie eben in der Fertigung besser aufpassen. 

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Tatonka:

Jetzt reden die YTler über einander auf YT und 

wir können uns wieder auf Ostern und die weiteren Bezirksmeisterschaften konzentrieren. 

 

Schöne Ostertage 

 

 

Wollte der nicht wieder mal beleidigt sein kein you Tube mehr machen und hier auch nicht mehr sein?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Stefan Klein:

Das geht nur mit Muskelgedächtnis und ohne Nachdenken. Da hält man nichts auf.

Die genannte Disziplin schieße ich nicht. Aber auch dynamisch und recht schnell. Auch eine Störung lässt sich ins Muskelgedächtnis trainieren. Zumindest ein Stück weit. Natürlich hat man die Art der Störung dann noch nicht erkannt, aber der Finger bleibt beim nächsten Schuss automatisch lang. Danach spult das Programm ab das katastrophale Störungen erkennt, und dann wird nach Häufigkeit der Störung versucht zu beheben.

Geschrieben
4 minutes ago, Fyodor said:

Zum Glück lässt sich dieser Unsinn in YouTube mit einem Klick ausblenden.

Vielleicht kannst Du ja auch Deinen Monitor so fest zucrimpen, dass keine Videos mehr angezeigt werden. :)

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Fyodor:

Die genannte Disziplin schieße ich nicht. Aber auch dynamisch und recht schnell. Auch eine Störung lässt sich ins Muskelgedächtnis trainieren. Zumindest ein Stück weit. Natürlich hat man die Art der Störung dann noch nicht erkannt, aber der Finger bleibt beim nächsten Schuss automatisch lang. Danach spult das Programm ab das katastrophale Störungen erkennt, und dann wird nach Häufigkeit der Störung versucht zu beheben.


Ja, von mir aus auch das. Aber diese Disziplinen trainiert man auf Rhythmus und nicht auf Störungsbeseitigung. 
Eine Störung heißt in der Regel ohnehin Abbruch zu Lasten des Schützen. Danach kann man sich auf die Störungsbeseitigung konzentrieren.

Im Unterschied zu Dienstwaffenträgern gilt eben nicht: Durchrepetieren und weiterschießen…
 

Grüße 

 

Stefan

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Stefan Klein:

Aber diese Disziplinen trainiert man auf Rhythmus und nicht auf Störungsbeseitigung

Natürlich nicht. Mit Störung ist der Durchgang ohnehin gelaufen. Ist ja bei Fallscheibe genauso. Aber den Abbruch einzutrainieren kann durchaus Sinn haben.

 

vor 4 Minuten schrieb Stefan Klein:

Im Unterschied zu Dienstwaffenträgern gilt eben nicht: Durchrepetieren und weiterschießen…

Ich bin selbst kein Dienstwaffenträger. Und ein öffentliches Video auf YouTube, durch einen Privatmenschen, mit einer Sportwaffe und Sportmunition, richtet sich nicht an solche. Sondern an Armchair-Warriors. Die zwei Dienstwaffenträger in meinem engeren Bekanntenkreis habe ich übrigens dazu befragt. Der eine ist gewöhnlicher Polizist, der sagt in der Ausbildung und dem Training werden Störungen nicht behandelt. Der andere, Soldat, sagt auch dort wird auf Störungen nicht näher eingegangen, außer dass eine defekte Waffe durch eine andere zu ersetzen ist. 

 

Keiner von beiden konnte bestätigen dass in Falle jeder Störung zuerst "Tap-Rack" eingedrillt wird.

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb JoergS:

Das wird mir dann doch etwas teuer. Die Gen3 bekomme ich für 250 Tacken. Das wird das Video hoffentlich einspielen. Wenn ich es sensationswirksam gestalte klappt das schon. Magtech wird's nicht toll finden, aber dann sollen sie eben in der Fertigung besser aufpassen. 

 

Sehr gut. Und dann setz doch mal in deinem Verschlag ;-) einen auf einen Laufstecker. Ich behaupte es kommen beide Geschosse aus dem Lauf. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 27 Minuten schrieb Fyodor:

Die zwei Dienstwaffenträger in meinem engeren Bekanntenkreis habe ich übrigens dazu befragt. 

 

Keiner von beiden konnte bestätigen dass in Falle jeder Störung zuerst "Tap-Rack" eingedrillt wird.

Das mag auch daran liegen, dass diese von ihren Dienstherren mit Munition versorgt werden, die i.d.R. deutlich höheren Qualitätsansprüchen genügen muss (und getestet wird) als dies bei zivilen Massenprodukten der Fall ist. Munitionsfehler wie im Video dürften dort nur in sehr homöopathischem Umfang vorkommen.

 

Was private Sicherheitsdienstleister nehmen, keine Ahnung. Aber auch dort könnte so etwas wie eine Arbeitsschutzrichtlinie eine Rolle spielen, dass dann zumindest non-tox genommen wird.

Bearbeitet von Zerberus
Geschrieben
41 minutes ago, callahan44er said:

 

Sehr gut. Und dann setz doch mal in deinem Verschlag ;-) einen auf einen Laufstecker. Ich behaupte es kommen beide Geschosse aus dem Lauf. 

Genau das ist der Plan. Ich werde erstmal testen, ob nur das Zündhütchen überhaupt ausreicht um das Geschoss von der Hülse zu schieben oder ob dazu ein wenig Pulver nötig ist. Danach werde ich einen richtigen Schuss hinterhersetzen, per Fernauslöser und alles mit der HighSpeed Cam aufzeichnen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Fyodor:

Der andere, Soldat, sagt auch dort wird auf Störungen nicht näher eingegangen, außer dass eine defekte Waffe durch eine andere zu ersetzen ist. 


Dann hat letzterer definitiv in der Ausbildung nicht aufgepasst.

 

Grüße

 

Stefan

 

Bearbeitet von Stefan Klein
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb JoergS:

Ich werde erstmal testen, ob nur das Zündhütchen überhaupt ausreicht um das Geschoss von der Hülse zu schieben oder ob dazu ein wenig Pulver nötig ist.

Die Energie vom ZH treibt das Geschoss auf jeden Fall in den Lauf und ohne Werkzeug hast keine Chance, es so rauszubekommen.

Erfahrungsgemäß hat bei mir jedenfalls keine weitere Patrone ins Lager gepasst. Sprich das erste Geschoss steckte direkt beim Übergang und hätte im Match einfach ne Störung verursacht. Tap&Rack hätte nichts gebracht.

 

Es waren einige Patronen, die beim Wiederladen als Ausschuss übrig blieben. Die jage ich dann mit der Glock raus (keine kritische Pulvermenge). 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb JoergS:

Genau das ist der Plan. Ich werde erstmal testen, ob nur das Zündhütchen überhaupt ausreicht um das Geschoss von der Hülse zu schieben oder ob dazu ein wenig Pulver nötig ist. Danach werde ich einen richtigen Schuss hinterhersetzen, per Fernauslöser und alles mit der HighSpeed Cam aufzeichnen. 

 

Druck Zündhütchen reicht. Vielleicht nicht immer, aber schon mehrfach erlebt. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb mickmick:

 

 

Wollte der nicht wieder mal beleidigt sein kein you Tube mehr machen und hier auch nicht mehr sein?

Ist doch egal. Er macht das jetzt länger als die meisten anderen "gunfluencer" und immer noch hauptsächlich zum eigenen Vergnügen und nicht, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das heißt, er muss nicht auf Krampf Content liefern um dem heiligen YT-Algorithmus zu huldigen. Er muss nicht auf Krampf irgendwelche Mücken zu Elefantenherden hochskandalisieren, weil das die Klickrate nach oben treibt und das dann wieder die Einnahmen erhöht. Er kann sich halt den Luxus erlauben, wenn er die Schnauze voll hat, hinzuschmeißen und sich ein paar Tage, Wochen oder Monate sinnvolleren Dingen zuzuwenden. Und irgendwann packt es einen dann wieder und dann kommt halt wieder Content, wenn er Bock hat.
So what? Ich kann das nachvollziehen. Die Waffen-Bubble ist sehr speziell und wie im Rest der Gesellschaft nimmt die Diskursfähigkeit immer weiter ab. Sich das anzutun ohne daraus wenigstens einen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen, ist schon Masochismus pur.
Er ist wie er ist und seine temporären Abschiede sind halt sowas wie sein Markenkern. Ich freue mich jedenfalls immer wieder, wenn er (erwartungsgemäß) doch wieder weiter macht.

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Geschrieben

Ich hänge mich hier an, da es ebenfalls um ein aktuelles Problem mit 9mm von Magtech geht.
 

Eigentlich wollte ich kein Fass aufmachen, aber die Reaktion von Frakonia hat mich doch zur Veröffentlichung überredet.

 

Knappe Zusammenfassung

Pistole wurde mit Magtech 9mm VMJ 124 gr geladen und benutzt.

Plötzliche Funktionsstörung beim Schießen. Patrone wurde nicht mehr zugeführt.

Nach manuellen Herausrepetieren und Betrachten der Patrone trat folgender Fehler zum Vorschein:
Im Geschoss steckt ein Fremdköper aus (gehärtetem) Stahl.
Dieser hat sich beim Repetierversuch in die Zuführrampe gebohrt und einen Grat aufgestellt. Folglich keine Zuführung mehr möglich.

 

7cTR6sM.jpeg

 

tMndaEE.jpeg


Der Waffenhersteller - Grüße und Dank für die schnelle Reparatur :) - konnte mir bestätigen, dass der Fremdkörper nicht von der Pistole stammt.
Nach Reparatur der Rampe funktionierte die Pistole auch wieder einwandfrei.
 

Hier die Antwort von Frankonia:

Wir verstehen Ihre Sorge bezüglich des beschriebenen Splitters am Geschossmantel und möchten Ihnen versichern, dass wir höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit legen.
Magtech Patronen werden maschinell verladen und durchlaufen eine kamera- und optisch unterstützte Qualitätskontrolle, die etwaige Mängel zuverlässig erkennt.
Ein Splitter, wie von Ihnen beschrieben, hätte daher das Produktionsverfahren nicht passieren können.
Zudem gehen wir davon aus, dass Ihnen beim Befüllen des Magazins eine solche Unregelmäßigkeit aufgefallen wäre, da Munition beim Laden stets in die Hand genommen und angesehen wird.
Aus diesen Gründen liegt die Vermutung nahe, dass die Beschädigung durch einen anderen Fremdkörper verursacht wurde. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen in diesem speziellen Fall leider keine weitere Unterstützung anbieten können.

 

Es läuft aktuell bekanntlich eine andere Rückrufaktion für die 9mm von Magtech.
Gleichzeitig wird meine Beschwerde mit Verweis auf die unfehlbare Qualitätskontrolle zurückgewiesen.

"Das hätte die Kontrolle ja gar nicht passieren können..."

Ich habe nicht mal eine Erstattung oder Rückgabe gefordert.

Daher finde ich es unmöglich, dass der Fehler pauschal abgewiesen und auf mich geschoben wird.


Das Fehlerbild ist sehr ungewöhnlich und ich sehe keine Möglichkeit als einen Produktionsfehler.

Bitte berichtigt mich andernfalls.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb callahan44er:

 

Sehr gut. Und dann setz doch mal in deinem Verschlag ;-) einen auf einen Laufstecker. Ich behaupte es kommen beide Geschosse aus dem Lauf. 

Tippe ich auch drauf. Hab schon einige Läufe mit Aufbauchung gesehen, oft auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, bei welchen die Schützen Ihr Schützenleben lang nicht gemerkt haben, dass sie einen Stecker hatten, den sie mit dem Folgeschuss gelöst haben. Habe aber auch schon andere Läufe gesehen.

Meine 2 Stecker, welche glücklicherweise nicht soweit in den Lauf gingen, damit der Verschluss komplett schließen konnte, waren 9mm von H&N (verkupfertes Blei) vor Federal Small Pistol. Beide während eines Wettkampfes und da geht das komplett unter. Da aber im Gegensatz zu mir nahezu jeder Schütze für diesen Fall eine entsprechende Alustange und Hämmerchen dabei hatte, scheint das tatsächlich häufiger zu passieren. 

Geschrieben (bearbeitet)

Squib Loads kommen in der Praxis immer wieder mal vor. Ich habe schon viele gesehen. Das Thema sollte jeder Schütze kennen. Im IPSC Rulebook gibts extra Regeln, wie hier zu verfahren ist.

Als Schiessleiter / RO gilt es, auch darauf zu achten und ggfs. den Schützen sofort zu stoppen.

Bearbeitet von Kaffeetante08
Geschrieben (bearbeitet)
vor 33 Minuten schrieb Rene2109:

Tippe ich auch drauf. Hab schon einige Läufe mit Aufbauchung gesehen, oft auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, bei welchen die Schützen Ihr Schützenleben lang nicht gemerkt haben, dass sie einen Stecker hatten, den sie mit dem Folgeschuss gelöst haben. Habe aber auch schon andere Läufe gesehen.

 

Genau meine Erfahrung. Letzte Aufbauchung hat der Besitzer auch nicht gemerkt an einer Marlin. Der Büma hats sofort gesehen. 

Bearbeitet von callahan44er

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