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IGNORED

Magtech 9mm mit Fehlladung


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Geschrieben

 

vor 10 Minuten schrieb JoergS:

aber wie bemerkst Du den Unterschied

 

Ich würde ja vorschlagen frag jemanden mit Fachwissen. Aber denen die das in der Realität nachweisen konnten hörst Du nicht zu, und auf dem Papier hast Du es selbst.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Harry Callahan:

Man spürt doch das losgehende Zündhütchen.

Das nicht. Sondern man spürt die Bewegung des Geschosses. Und beim Entladen sieht man ob es noch auf der Hülse steckt oder nicht. 

 

Deshalb crimpe ich meine eigenen Patronen so, dass das Zündhütchen allein nicht ausreicht um das Geschoss aus der Hülse zu drücken. So wird aus einem Squib ein Dud, und ich kann gefahrlos weiterschießen.

Geschrieben (bearbeitet)
44 minutes ago, Fyodor said:

Deshalb crimpe ich meine eigenen Patronen so, dass das Zündhütchen allein nicht ausreicht um das Geschoss aus der Hülse zu drücken. So wird aus einem Squib ein Dud, und ich kann gefahrlos weiterschießen.

Interessante Aussage.

Du behauptest also ernsthaft, du könntest eine 9mm Patrone so fest crimpen, dass der Gasdruck eines Small Pistol Primers nicht ausreicht, um das Geschoss aus dem Hülsenhals zu bewegen? Selbst wenn das geht, dann steht die ausgeworfene Patrone unter Druck... oder das Zündhütchen poppt raus und verklemmt Dir möglicherweise die Waffe.
 

Wenn du den Crimp so extrem setzt, dass das Geschoss stecken bleibt, veränderst du den Ausziehwiderstand bei einer regulären Zündung so massiv, dass du riskante Druckspitzen provozierst. Wir reden hier von 9mm Luger, da wird das doch über den Taper gemacht - wenn Du da den Crimp übertreibst, dann passt doch die gesamte Hülsengeometrie nicht mehr. Von den Auswirkungen auf die Präzision ganz zu schweigen. 


Aber viel wichtiger: Wir reden hier über Magtech Fabrikmunition. Die ist so gecrimpt, wie sie eben gecrimpt ist. Und da reicht das Zündhütchen eben locker aus, um das Geschoss in den Lauf zu schieben. Dein privater Wiederlader-Kniff hilft den 25 Leuten, die leere Magtech-Hülsen gefunden haben, rein gar nichts. Ein Squib bei Fabrikmunition bleibt ein Squib - und wer den 'überfühlt' und nachschießt, hat ein Problem.

Bearbeitet von JoergS
Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb Fyodor:

Das nicht. Sondern man spürt die Bewegung des Geschosses. Und beim Entladen sieht man ob es noch auf der Hülse steckt oder nicht. 

 

Das meine ich doch. Beim statischen Schießen kannst Du nachsehen - beim dynamischen Schießen geht die Behebung von Störungen so schnell und instinktiv, dass hier ein deutliches Risiko besteht. 

Wie gesagt - bei meinen Squibs habe ich es immer gespürt. Ob das aber zu 100% so ist? Wahrscheinlich nicht...

Allerdings - wie gesagt - hört man ja auch einen Unterschied und Du wirst dann sicherheitshalber gestoppt. 

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb JoergS:

Du behauptest also ernsthaft, du könntest eine 9mm Patrone so fest crimpen

Nein. Ich habe gesagt bei meinen Patronen. Ich schieße kein 9mm. Bei großvolumigen Patronen mit Rollcrimp geht das.

Geschrieben

Und die Tatsache, dass der Druck ansteigt? Die Patrone unter Druck steht? Das rausgedrückte Zündhütchen? 
 

Ganz davon abgesehen reden wir hier nunmal über 9mm Luger und dein Vortrag ist ebenso schräg wie am Thema vorbei, o Du Großmeister der Munitionskunde.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Harry Callahan:

(Wobei der RO einen dann meist schon stoppt...)

In einer Doublette oder anderen Schussfolgen <2s wie in einer PP1 stoppt dich niemand. Da hast du zwei Reaktionszeiten und bist im allerbesten Fall bei einer Sekunde. 

Ich habe die KI mal gebeten, eine minimale Reaktiomszeit für das Pressen eines Not-Aus-Schalters zu generieren: 

 

Zitat
  • Mensch 1 (Erkennung & Signal):

    • Wahrnehmung des Fehlers (ca. 0,2s)

    • Entscheidung zur Handlung (ca. 0,2s)

    • Ausführung der Warnung, z. B. Rufen oder Handzeichen (ca. 0,2s)

    • Zwischensumme: ~0,6 Sekunden

  • Übertragung:

    • Zeit, die das Signal braucht, um bei Mensch 2 anzukommen (Schallgeschwindigkeit/Sichtverbindung: vernachlässigbar, aber die geistige Verarbeitung der Warnung dauert ca. 0,1s - 0,2s).

  • Mensch 2 (Reaktion & Stop):

    • Wahrnehmung des Signals von Mensch 1 (ca. 0,15s)

    • Umsetzung in Bewegung, z. B. Hand zum Not-Aus (ca. 0,3s)

    • Zwischensumme: ~0,45 Sekunden

Dann ist man da rechnerisch schon bei einer Sekunde. Im echten Leben also eher bei 2-3s für unerwartete und nicht regelmäßig trainierte Sachverhalte. 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb MK2:

In einer Doublette oder anderen Schussfolgen <2s wie in einer PP1 stoppt dich niemand. Da hast du zwei Reaktionszeiten und bist im allerbesten Fall bei einer Sekunde. 

I

Damit machst Du aber einen Denkfehler. Egal in welchem Fall hast Du ja eine Störung. Da hast Du dann erstmal die Reaktionszeit zu realisieren, was passiert ist, dann musst Du umgreifen um die Störung zu beheben. Das ist Zeit genug für ein "Stop". Nicht 100%, aber normalerweise schon. 

Geschrieben

Nur mal zum Verständnis, da ich die Situation noch nicht hatte: 

 

Kann man davon ausgehen, egal ob Squib oder Dud, dass die Energie nicht reicht, damit die Pistole sauber die nächste Patrone zuführt und dadurch die Störung auf jeden Fall bemerkt werden kann? 

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