Ich halte mich in der Regel bei soetwas ja eher raus, hier liegt es mir aber doch irgendwo auf dem Herzen.
Es ist ein Youtube Kanal, den ich grundlegend sehr gerne schaue. In diesem Fall empfinde ich das Vorgehen aber als nicht angemessen und es wirkt mehr persönlich als sachlich begründet.
Das Problem mit der Munition darf so nicht auftreten und muss aufgearbeitet werden. Und es muss sichergestellt werden, dass die Fehlerquelle, die das verursacht hat abgestellt wird.
Eine entsprechende Aufarbeitung (die seitens Frankonia ja scheinbar erfolgt), sollte man meiner Meinung nach unterstützen.
Dazu gehört es auch (aus Verantwortung gegenüber anderen Schützen und dem Sport generell) bei der Aufklärung mitzuwirken, damit auch zB ein Rückruf gestartet werden kann.
Das kann und wird nicht auf Zuruf geschehen, da müssen bei den Kosten um die es da geht auch neutral beurteilbare Fakten auf dem Tisch liegen.
Dahingehend sollte man meiner Ansicht nach auch persönliche Befindlichkeiten nach hinten stellen können.
Die angeführte Lebensgefahr, insbesondere falls sich wirklich ein Unfall realisieren würde, würde dem Schießsport allgemein sehr schaden. Besonders kurz vor einer möglichen Novelle des Waffenrechts. Vermutlich mehr, als die Unterstützung Frankonias für den "falschen" Waffenrechtsverband. Abgesehen davon arbeiten auch bei Frankonia viele Menschen die einen tollen Job machen und da finde ich es schwer, das so pauschal über einen Kamm zu scheren.
Insgesamt würde der Debatte etwas mehr Resilienz helfen. Denn sachlich ist Sie richtig und wichtig. Aber die Form wird dem Zweck nicht helfen.