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Roni Anschlagschaft mit Glock 17 schießt zu hoch


Quetschkopf
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Sollte das das falsche Unterforum sein, ist bestimmt ein Moderator so nett und verschiebt das Thema.


Vor einiger Zeit habe ich einen gebrauchten Roni Anschlagschaft Generation 2 für eine Glock 17 ersteigert.

Am Wochenende konnte ich die Kombo erstmals ausprobieren.

Eingeschossen habe ich das System mit meiner Gen.4 Glock und einem Rotpunktvisier auf zehn Meter da ich auf diese Entfernung die Treffer mit dem bloßen Auge sehen kann und ich zu faul war nach vorne zu laufen.

Auf 10m war auch alles gut, hat annähernd Loch in Loch geschossen.

Auf 25m war nicht ein Treffer auf der Scheibe. Also nochmal auf eine Zwischendinstanz, und siehe da, alle Löcher waren ca. 20cm zu hoch.

Am Visier liegt es nicht, habe das gleiche auch nochmal mit dem Eisenvisier so durchgemacht.

Daher meine Vermutung, die Waffe ist nicht wirklich parallel (zur Montageschiene auf der Oberseite des Schaftes) zum Schaft.

 

Wer kann mir weiterhelfen????? 

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Bei meinen G2 ist es ähnlich, mit dem offenen Visier bin ich auch am Ende des Verstellbereichs. Beim Rotpunkt weiß ich es nicht wie viel Reserve noch ist, aber auch da musste ich einiges drehen.

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Die Visierschiene hat bei den Anschlagschäften normalerweise eine deutliche Vorneigung eingebaut. Das macht auch Sinn, denn die Visierlinie sitzt ja auch sehr weit über der Laufachse.

Auf kurze Distanz auf Fleck einschießen führt natürlich zu einem deutlichen Hochschuss auf größere Distanzen, immerhin muss ja der Unterschied Laufachse/Visierlinie überbrückt werden. 

 

Schieß es auf 25m ein und halte auf kürzere Distanzen entsprechend höher an, ähnlich wie ein AR.

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Mein Enthusiasmus bei diesen Einlegeschäften (Bezeichnung ist m.E. begrifflich präziser als "Anschlagschaft") hält sich, nach zwei Versuchen in Verbindung mit meiner G17, ohnehin in Grenzen. 

Aus meiner Sicht, rückblickend, war das ein "neues Spielzeug", mit begrenztem Nutzen und nachlassendem Charme, das nach einiger Zeit nur noch "in der Ecke" lag.

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Ach, der G2 ist schon in Ordnung. Ich habe noch einen G4x, mit dem bin ich nicht zufrieden. Die Waffe ist zwar in Sekunden ein und aus gebaut, aber das Teil biegt sich, und streut deshalb in der Höhe, je nachdem wie fest man ihn in die Schulter zieht.

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Solche Teile sind und bleiben Behelfsmittel. Auch mit dem Triarii kann man eine G17 so im Schaft verbiegen dass man nicht trifft.

Ich sehe das Problem dabei aber eher im glasfaserverstärkten Kunststoff des Griffstücks.

Treffpunktmäßig habe ich kein Problem, auf 25m und 15m halte ich gleich auf die Fallplatten an.

Eingeschossen habe ich aber auch auf 25m.

Wenn man die Flugbahn des Geschosses auf den ersten 25m geradlinig annähert, und die Visierlinie ca. 7cm über der Laufachse liegt,

und man auf 10m einschießt, dann hat man auf 25m schon 10,5 cm Hochschuss. Die Beobachtung von @Quetschkopf ist also durchaus zu erwarten, je nach Höhe der Visierlinie.

Über die Parallelität bei RONI kann ich aber leider nichts sagen, also inwieweit Visierungen an ihre Grenzen kommen. Beim Triarii habe ich keine derartigen Probleme.

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vor 11 Minuten schrieb Thomas St.:

Solche Teile sind und bleiben Behelfsmitte

Nein, sie erlauben den Start in der Klasse "Pistole mit Anschlagschaft", und sind dort kein Begriffsmittel, sondern Voraussetzung.

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Umso länger ich hier jetzt mitlese, um so peinlicher ist es mir das ich diese Frage gestellt habe. 
Eigentlich hätte ich das wissen müssen.

Vermutlich war die Freude über das Teil so groß, dass sich mein Verstand ausgeschaltet hat.

Werde der Gerät nochmal auf 25m Einschießen und dann schauen wie es mit den 10 und 15m funktioniert.

 

 

Warum geht die Rechtschreibkorrektur hier eigentlich nichtmehr?  

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vor 2 Stunden schrieb Fyodor:

Aber bei 25m ist man eben schon am Ende des Verstellbereichs.

Danach fängt das Geschoss doch eh an, wie ein Amboss herunterzukommen. 50 Meter dürfte gar nicht so schlecht sitzen, und bei 100 Meter halt entsprechend höher halten. Klar, zum Ringestanzen sind die Dinger wohl ursprünglich nicht gedacht, aber für ein Torsoziel langt's.

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vor 16 Minuten schrieb Fyodor:

Nein, sie erlauben den Start in der Klasse "Pistole mit Anschlagschaft", und sind dort kein Begriffsmittel, sondern Voraussetzung.

 

BDS, das kann sein... Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese "Einlegeschäfte" beim BDMP (DP3, "Dienstpistole mit Anschlagschaft") auch als Anschlagschaft gelten bzw. zulässig sind. 

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vor 1 Minute schrieb karlyman:

Selbiges ist für D allerdings

 

Nimmst du halt ein Rechteckziel. Haben wir auch öfters. Solange es schön klingelt ist das OK. Der Punkt war die Größe und die Erwartung, genau das Zentrum einer Scheibe zu treffen, im Vergleich zur Erwartung, ein solches Rechteck von 0 bis 100 Meter ganz OK zu treffen.

Edited by Proud NRA Member
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@Fyodor Ja, natürlich.

Ich hätte ausführlich schreiben sollen, dass ich die Teile im Vergleich zu Büchsen im KW-Kaliber als Behelfsmittel sehe.

Ihren Sinn für die entsprechende Disziplin haben sie auf jeden Fall. Sind aber durch die Klemmverbindung eine Herausforderung für sich.

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vor 34 Minuten schrieb karlyman:

ob diese "Einlegeschäfte" beim BDMP (DP3, "Dienstpistole mit Anschlagschaft") auch als Anschlagschaft gelten bzw. zulässig sind


Bei DP3 mod sicher, bei DP3 nur Glock 17 mit Wilhelm Bubits bzw. IGB Austria Anschlagschaft, soviel ich weiß

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vor 13 Stunden schrieb Suerlaenner:

....bei DP3 nur Glock 17 mit Wilhelm Bubits bzw. IGB Austria Anschlagschaft, soviel ich weiß

 

Ja, das sind klassische Anschlagschäfte, die hinten an der Pistole angebracht werden; somit keine "Einlegeschäfte", die die Pistole umschließen.

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Ich hatte die gleiche Kombi: Roni (keine Ahnung welche Gen) und Glock 17. Wie hier beschrieben schoss sie zu hoch, Streukreise recht groß und kaum nachzuvollziehen. Schnelles Plinken hat zwei, drei Mal Spaß gemacht. Warum um Himmels Willen auch immer hab ich danach nochmal meine Shadow 2 in einen Kidon gesteckt. Trauerspiel 2.0

Man bekommt die Spielzeuge wieder gut verkauft. Ich kenne in meinem doch recht großen Schützen-Umfeld niemanden, der mit einem ASS länger Spaß hatte. Und jetzt, wo sie beim IPSC auch nur noch 10 Murmeln fressen dürfen, machen sie für mich überhaupt keinen Sinn mehr.

 

 

 

P1550774.JPG

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vor einer Stunde schrieb MAHRS:

Ich kenne in meinem doch recht großen Schützen-Umfeld niemanden, der mit einem ASS länger Spaß hatte.

Ich schieße mit meiner Glock 22 und dem RONI G2 schon seit einigen Jahren mehrere Disziplinen im BDS, teilweise auch ganz erfolgreich.

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Ich habe den Ronin G4 und bin von der Bedienung und Ergonomie recht gut zufrieden. Nutzen tue ich den auch nicht viel, dass stimmt. Der "Verzug" hält sich aber ganz gut in Grenzen, wenn man damit ordentlich umgehend und den Anschlag nicht krampfhaft ausführt.

 

Als Ergänzung (passt hier ja ganz gut rein, wenn sich jemand über die Anschlagschäfte informiert):

Ein Kamerad hatte letzte Woche den ODIN mit von Donaustahl. Wollte ich unbedingt testen, da ich dachte das Teil ist komplett aus Stahl.

Das einzig gute daran ist, dass (fast) jede Waffe reinpasst. Damit ist man also ganz gut unterwegst wenn man oft die Waffe wechselt oder ein Verein das für mehrere Waffen zum allgemeinen Gebrauch kauft. Auch das ich alles an Reddots drauflassen kann finde ich gut (beim RONI wechsel ich den Schlitten - habe ein WES für die Glock nur zur Info).

 

Also zum ODIN:

IMG_8022.jpg.89afa8ed69ce066a58544e947bc3f6eb.jpgIMG_8023.jpg.89983c61564106c9a7e0eee2cac98c33.jpg

 

Wider erwarten ist genau das wichtige Teil, nämlich die Klemmung vorne, nicht aus Metall. Das ist sehr "wabbelig" und hat große Auswirkungen auf den Sitz der Waffe. Einmal in die Schulter gezogen, biegt sich alles nach oben (oder eben unten).

Das ist total unbrauchbar und viel schlimmer als ich es bei dem Roni erzeugen könnte, selbst wenn ich mit Gewalt wollte.

 

Insgesamt ein sehr seltsames Gerät und m.M.n. den Preis nicht wert. Hatte mir davon ganz was anderes versprochen.

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vor 2 Minuten schrieb DaTaXi:

Also zum ODIN:

Wider erwarten ist genau das wichtige Teil, nämlich die Klemmung vorne, nicht aus Metall. Das ist sehr "wabbelig" und hat große Auswirkungen auf den Sitz der Waffe...Das ist total unbrauchbar und viel schlimmer als ich es bei dem Roni erzeugen könnte, selbst wenn ich mit Gewalt wollte.

Insgesamt ein sehr seltsames Gerät und m.M.n. den Preis nicht wert.

 

Tja. Wohl richtiger Ansatz, und dann eine deftige Schwachstelle eingebaut...

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Jupp, was noch auffällt beim ODIN: Wenn du z.B. eine P226 SingleAction hast, kommst du kaum an die Sicherung, da der Schlitten mit Bedienung direkt hinter den engen dicken Metallstreben sitzt.

Faireshalber muss man aber sagen, dass wohl kein Anschlagschaft für SA Pistolen gemacht wurde. Oder wie ist das bei der CZ? Die passen doch auch in Anschlagschäfte und haben eine Sicherung am Schlitten, oder?

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vor 1 Stunde schrieb MAHRS:

Und jetzt, wo sie beim IPSC auch nur noch 10 Murmeln fressen dürfen, machen sie für mich überhaupt keinen Sinn mehr

Uups 😦 ... Seit wann genau ist das so? Im Oktober 2020 beim IPSC-Match ASS in Helmbrechts gab es noch keine Begrenzung der Magazingrößen.

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vor 9 Minuten schrieb snarrow:

Seit wann genau ist das so?

Bei den DMs 2020 und 2021 und zumindest einer LM 2020 wars so. Also Verbandswettkämpfte.

 

Bin mir nicht sicher warum es so ist, kann mir vorstellen wegen dem "Graubereich" Langwaffe oder Kurzwaffe. Geschossen wird (national) nach der SpO "Büchse", Büchsen haben die Magazinbeschränkung ... in der Art vielleicht. Mutmaßung. Hatte niemanden groß gestört und war okay für die Teilnehmer. Ich nehme dann halt die Hera.

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