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CrassusCaudati

Das nächste Verbot

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Was will man zu solchen Vorschlägen "fachkundiger" Politiker noch sagen?

 

Ich hatte ja schon gewisse Schwierigkeiten den Sinn der Verschärfungen des Jahres 2008 zu verdauen, was darin resultierte, dass ein Großteil meiner bis 2008 täglich getragenen Einhand-Folder eben in den Ruhestand geschickt wurden und ich sie schweren Herzens, aber die Gesetzeslage achtend, nicht mehr trug. Schön wars so praktische Messer wie mein Microtec SOCOM dabei zu haben....oder ein Spyderco Police, oder auch mal was größeres, Feststehendes jenseits der 12cm,  aber im Vergleich zur jetzt drohenden erneuten Verschärfung bleibt mir nur entsetztes Kopfschütteln.

 

Blicke ich auf meine Sammlung, dann ist mein kleinstes Messer das hier bereits erwähnte Fällkniven U2 und das ist schon ein echter Zwerg....und dennoch mit einer Klingenlänge über 6cm.

 

Wenn das die Antwort der Politik auf gewisse Vorfälle ist, die im Zusammenhang mit Messern stehen, dann sieht man wo das Problem liegt - im mangelnden Mut gewissen Personengruppen eben das Führen zu untersagen....man könnte einmal das in Erwägung ziehen, was die Schweiz daraus gemacht hat, um es mal am Rande zu erwähnen, denn es geht sehr wohl, wenn man es nur will. Stattdessen wird jener Gegenstand tot-reglementiert, welcher in der kompletten Menschheitsgeschichte wohl das nützlichste Werkzeug überhaupt war und ist. Und ja, man bräuchte nicht müde zu werden gebetsmühlenartig zu wiederholen, dass ein Messer per se nicht "gefährlich" ist, sondern die Hand, welches es führt und welche Beweggründe diese dafür hat, ob nützlich und helfen, oder schlichtweg kriminell.

Man sieht ja in England sehr deutlich wie absurd die ganze Gesetzgebung in diesem Bereich ist und dass sie keinen Beitrag zur reduzierung der Verbrechen leistet.

 

Unsereins wird natürlich brav dem ganzen Irrsinn Folge leisten um die uns zugestandenen Privilegien bei Zuwiederhandlung nicht zu verlieren...aber wenn man mit einem Picknick im Freien und nem Brötchenmesser im Korb von vielleicht  10cm Klingenlänge schon einen Verstoß produziert, ist eine Rechtslage erreicht, bei dem jeder normal tickende Verstand mit Grausen abwendet.

 

Natürlich braucht man nicht zu erwähnen, dass es jene, die man damit beabsichtigt zu treffen garnicht schert; als hätte schon jemals ein Krimineller sich von Gesetzten abschrecken lassen.....man erinnere sich auch der großen Politiker-Reden in 2001, dass man sich vom Terror nicht die gewohnte Art zu leben nehmen lässt......wäre es alles nicht so einschneidend, könnte man über die x-fachen Verschärfungen seither nur noch lachen.

 

Vielleicht gibts wieder eine Petition, die man mitzeichnen kann und die dann von der Politik ignoriert wird, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese ignoriert und die neuen Verschärfungen im gewohnten Modus abgenickt.

Im Mai dürfen wir wieder unsere Stimme bei den Europawahlen abgeben, dem Europa, dem wir so unendlich vieles verdanken....mal kucken wie das wird.....aber eigentlich können wir uns alle eingesthehen, dass unser Land in vielerlei Hinsicht "fertig hat".

 

Echt geil ?

 

Gruss, Fairlane

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vor 55 Minuten schrieb Fairlane_1:

Vielleicht gibts wieder eine Petition, die man mitzeichnen kann

Hallo Fairlane_1

 

diese "Petition" steht kurz bevor: es ist die Europawahl.

Mach dein Kreutzchen bei der Partei, die so einen Blödsinn nicht mitträgt.

Das wird die Etablierten Altparteien erschrecken. Der einzige Weg, um dem Verbotsterror zu entgegnen. Zieht sie weg vom Trog.

 

Steven

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@ steven

 

 

Jo, die Kreuzelchen mach ich schon lange bei Wahlen an Stellen, die den Etablierten weh tun.....ist der ganze Verbots-Quark aber erst mal durch, bin ich gespannt, ob er jemals wieder zurückgenommen wird - man soll ja nie aufhören an Wunder zu glauben ?

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vor 24 Minuten schrieb Fairlane_1:

ist der ganze Verbots-Quark aber erst mal durch, bin ich gespannt, ob er jemals wieder zurückgenommen wird

Als Geschenk an das Wahlvolk sicher nicht. Selbst wenn die Richtlinie abgeschafft würde, dürfte das wohl einfach als nationales Recht beibehalten werden, weil die Kinder und Terrorismus und so.

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Posted (edited)
vor 44 Minuten schrieb Fairlane_1:

Jo, die Kreuzelchen mach ich schon lange bei Wahlen an Stellen, die den Etablierten weh tun.....

Und wenn es nur bewirkt, dass wir andere Peiniger bekommen, dann hat es doch Erfolg gehabt.

 

Ich bin ziemlich Politik-verdrossen. Ich hätte gerne viel mehr direkte Demokratie kombiniert mit mehr Wehrhaftigkeit des Volkes gegen Propaganda-Techniken, also Aufklärung.

Edited by mwe

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Posted (edited)
vor 31 Minuten schrieb mwe:

Und wenn es nur bewirkt, dass wir andere Peiniger bekommen, dann hat es doch Erfolg gehabt.

 

Ich bin ziemlich Politik-verdrossen. Ich hätte gerne viel mehr direkte Demokratie kombiniert mit mehr Wehrhaftigkeit des Volkes gegen Propaganda-Techniken, also Aufklärung.

 

Dass die Peiniger wechseln sehe ich nicht im Geringsten als Erfolg an, - es hat von den Geknechteten keiner etwas davon, wenn nur Namen und Gesichter ausgetauscht werden, aber man immer weiter eingeschränkt wird, bzw. nichts zurück bekommt, von dem was mal normal war.....man muß keine Hoffnungen auf große Würfe hegen, aber gewisse Verbote könnte man rückgängig machen, ohne damit rechnen zu müssen, dass dies negative Auswirkungen auf die Kriminalstatistik hätte.

 

Das "Schönste" an der ganzen Sache ist ja, dass die vermeindlichen Gründe nichtmal auf "unserem" Mist gewachsen sind, sondern sich bei jenen finden, die etwas pragmatischere Problemlösungsstrategien verfolgen, oder deren Geduld einer brennenden Zündschnur gleicht.

 

 

Und was direkte Demokratie betrifft - ja, die hätte auch ich gerne, aber das bedarf neben des reinen existieren eines solchen Mechanismus auch einer breiten Wählerschaft, die sich selbst ihres Kopfes bemächtigt und ihn nicht nur zum Tragen der Frisur oder sonstiger Nebensächlichkeiten benutzt.

Die breite Masse will sich nicht mit Dingen beschäftigen, die "Blah...Blah....Blah" sind - so wie eben Politik teilweise ist oder dargestellt wird. Macht man aktiv mit und hat eine unbequeme Meinung, die vom vergutmenschlichten Mainstream abweicht, wird man sozial geächtet oder hat Schlimmeres zu befürchten, also kümmert man sich lieber um das was einem nicht den Tag oder die Zukunft ruiniert; das überlässt man jenen, die dafür bezahlt werden. Die Medien tun natürlich den Rest erledigen und ja, sie lenken es in die gewünschten Bahnen. Nur wenige nehmen sich die Zeit um dahinter zu steigen, um zu erkennen, was aktuell wichtig ist, wo sich welche Entwicklungen abzeichnen. Gelegentlich habe ich mal beruflich mit jüngeren Leuten zu tun.....entsteht mal ne kurze Pause und man fragt sie nach dem politischen Tagesgeschehen, dann ist es das übliche Trauerspiel der Ahnungslosigkeit und wenn jemand mal tatsächlich was mitbekommen hat und man bohrt tiefer, ob Hintergründe bekannt sind, oder wie der Schlamassel geschichtlich entstanden ist, dann folgt zu 90% Schweigen und Schulterzucken. Es ist eben schwer zu erschließender Stoff, den man selbst beackern müsste, welcher Zeit frisst und viel Lesen mit sich bringt. Am Anfang steht die Lust drauf was erfahren zu wollen und nicht nur Vorgekautes aufzunehmen...und diese Lust dahinter zu steigen fehlt....ausser man lenkt das Thema auf Felder die deren Nerv treffen.

 

 

Edited by Fairlane_1
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Am 3.4.2019 um 22:12 schrieb mühli:

Wenn das wirklich durchkommen sollte mit dieser Forderung von alles über 6 cm Klingenlänge hundepfui, dann zweifle ich ernsthaft am gesunden (Menschen)Verstand dieser Regierung bzw. Pistorius und co.

Menschenverstand und Politiker sind zwei Dinge, die sich gegensätzlich voneinander weg bewegen.... Macht, Trog, Versorgung trifft da eher die Sorgen dieser.... Menschen.

Am 4.4.2019 um 10:03 schrieb karlyman:

 

Woher diese Leute nur immer so genau wissen, was andere Leute "zu brauchen haben"?

 

Tja, genau, womit der gute Mann sich die Fingernägel saubermacht (wenn er es denn müsste) oder sich zwischendurch auf der Arbeit einen Apfel schält, Brötchen schneidet, Karton öffnet.... genau, macht er nicht, braucht er nicht, und wenn er es nicht braucht, dann eben auch kein anderer. Alle, die Messer in der Tasche tragen sind für den vermutlich potenzielle Gewalttäter. 

Am 4.4.2019 um 10:12 schrieb karlyman:

 

Ein Beispiel, wie mit scheinbar nur partiellen Verboten Total-Wirkung erzielt werden soll, sind gerade beim Messertragen auch die "Verbotszonen". Wenn (s. aktuelle Äußerungen bzw. Absichten) so "zoniert" wird - Bahnhöfe, Fußgängerzonen, Einkaufszentren etc. - dass der üblichen Passant in der Stadt diese Zonen zwangsläufig  ständig tangiert, so kann er, wenn er gesetzestreu bleiben will, überhaupt kein Messer mehr mitführen. Und exakt dies ist, auch wenn der Gesetzeslauf selbst nicht ganz so streng ist, das was beabsichtigt ist.

Das ist das nächste Problem, woher soll ich vorher wissen, wenn ich reise oder meinen Arbeitsweg, Einkauf beschreite, wo irgendein Politiker oder Polizeifürst der Meinung ist, eine neue, temporäre Waffenverbotszone aufzuziehen? Dieser ständige Druck, man könne mit einem Messer sich in einen Gesetzeskonflikt begeben, besonders wenn man so schlaue Kontrolettis hat, ich habe schon genug Polizisten mit darin mangelndem Fachwissen nicht glänzen sehen, wird das ganze schnell schwierig. Und die Zuverlässigkeit kann fix futsch sein. Und wieder ein paar Mordsportwaffen eingesammelt.....

vor 7 Stunden schrieb Fairlane_1:

 

Wenn das die Antwort der Politik auf gewisse Vorfälle ist, die im Zusammenhang mit Messern stehen, dann sieht man wo das Problem liegt - im mangelnden Mut gewissen Personengruppen eben das Führen zu untersagen....man könnte einmal das in Erwägung ziehen, was die Schweiz daraus gemacht hat, um es mal am Rande zu erwähnen, denn es geht sehr wohl, wenn man es nur will. Stattdessen wird jener Gegenstand tot-reglementiert, welcher in der kompletten Menschheitsgeschichte wohl das nützlichste Werkzeug überhaupt war und ist. Und ja, man bräuchte nicht müde zu werden gebetsmühlenartig zu wiederholen, dass ein Messer per se nicht "gefährlich" ist, sondern die Hand, welches es führt und welche Beweggründe diese dafür hat, ob nützlich und helfen, oder schlichtweg kriminell.

Man sieht ja in England sehr deutlich wie absurd die ganze Gesetzgebung in diesem Bereich ist und dass sie keinen Beitrag zur reduzierung der Verbrechen leistet.

 

Die Briten sind da ein schönes Beispiel, also eigentlich nicht so schön, weil eben diese ganzen Verschärfungen eher das Gegenteil erreicht haben. Super, in Bälde haben wir dann eine komplett über die BRD gezogene Waffenverbotszone und man darf nichts mehr bei sich haben, weder zur Verteidigung, noch als praktisches Alltagswerkzeug. Ich garantiere, dass sich damit das Gewaltproblem nicht lösen wird, weil man die Ästchen schneidet, anstatt an die Wurzel des Übels zu gehen. Dann machen wir es wie die Chinesen, wurde denen nicht damals das Waffentragen untersagt und man übte dann eben mit den alltäglichen Werkzeugen sich zu verteidigen? So ein Sensengriff kann wahre - blaue - Wunder bewirken, wenn man weiß, wie man ihn handhaben muss.

 

Mich K****n diese Verbotsfantasien der Politik so richtig an. Dieser Pistorius (ist das nicht der, wo man nicht weiß, in welches Auge man gucken muss?) wird so mein ganz persönliches Pfuibild. Wenn ich den in Talkrunden schon sehe, schalte ich lieber ganz ab, das Restprogramm ist ja meistens auch eher für die Tonne.

 

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Wie ist das überhaupt mit der Sense - darf ich die noch über die Schulter legen und hier durch den Ort tragen? Kettensäge? Machete und Axt? Rückekette? Packzange und ganz schlimm: Sappi? Wie ist das im Wald, den ich per Gesetz gar nicht einzäunen darf, weil nicht frisch angepflanzt?

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Heute bin ich darüber gestolpert und habe erst mal nachgesehen, ob der Artikel nicht am 01.04. verfasst wurde:

 

FDP: "Sind ihnen die besprühten Wände von vielen privaten und öffentlichen Objekten egal?"

 

Leider scheint das ernst gemeint zu sein.

Es macht bald Sinn eine Whitelist zu veröffentlichen, was man noch wann mit sich herumtragen darf.

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Hallo

 

mal sehen, wann der Erste darauf kommt, zu fordern: ALLES ist verboten! Außer es ist Ausdrücklich erlaubt.

 

Steven

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vor 29 Minuten schrieb black_friday:

Es macht bald Sinn eine Whitelist zu veröffentlichen, was man noch wann mit sich herumtragen darf.

Da halten sich sowieso nur die dran, die etwas zu verlieren haben.

 

Wer alimentiert lebt, wird selbst, wenn er /sie/es erwischt wird, nicht bestaft.

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vor 4 Stunden schrieb thomas.h:

Und scheint auch da auf einer Begriffsverwirrung kombiniert mit Allmachtsphantasie zu beruhen. Was die Schulen wollen ist--und soweit wohl berechtigt--eher mit "Kameradschaft" umschrieben als mit "bester Freund". Keiner soll ausgegrenzt werden; das ist in einer Situation, in der man ob man will oder nicht zusammen ist, wie eben Schule oder auch Militär ja gut und richtig. Wenn die Forderung kameradschaftlichen Verhaltens aber zu einem Verbot von Freundschaften, oder dem Bekennen zu denselben wird, dann wird's übergriffig. Als nächstes müsste dann logischerweise kommen, daß es keine exklusiven Liebesbeziehungen geben darf. Wenn der eine mit der Schulschönheit geht und der andere unfreiwillig ungeküsst bleibt, dann ist das natürlich eine unangenehme Erfahrung. Dafür aber die unfreie Liebe mit zentral geplanter Auswahl der täglichen Geschlechtspartner einzuführen wäre glaube ich keine Verbesserung.

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vor 8 Stunden schrieb Proud NRA Member:

Dafür aber die unfreie Liebe mit zentral geplanter Auswahl der täglichen Geschlechtspartner einzuführen wäre glaube ich keine Verbesserung.

Hatten wir ja schon: "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment."

Und genau aus der Ecke der Marsch-durch-die-Institutionen-Kinderschänder kommt wahrscheinlich obige Forderung.

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Am 7.4.2019 um 08:17 schrieb FR8:

 Da überschätzt du unsere Möchtegern denkende Gesellschaft gewaltig. Die meisten interessiert Politik gar nicht. Hauptsache man kann beim Fußball seinen Kollegen sagen wie man die Mannschaft aufgestellt hätte und was man anders gemacht hätte. Das ist das was die Mehrheit interessiert. 

----und ob im Kühlschrank genug Bier ist.

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9 hours ago, Proud NRA Member said:

Und scheint auch da auf einer Begriffsverwirrung kombiniert mit Allmachtsphantasie zu beruhen. Was die Schulen wollen ist--und soweit wohl berechtigt--eher mit "Kameradschaft" umschrieben als mit "bester Freund". Keiner soll ausgegrenzt werden; das ist in einer Situation, in der man ob man will oder nicht zusammen ist, wie eben Schule oder auch Militär ja gut und richtig. Wenn die Forderung kameradschaftlichen Verhaltens aber zu einem Verbot von Freundschaften, oder dem Bekennen zu denselben wird, dann wird's übergriffig. Als nächstes müsste dann logischerweise kommen, daß es keine exklusiven Liebesbeziehungen geben darf. Wenn der eine mit der Schulschönheit geht und der andere unfreiwillig ungeküsst bleibt, dann ist das natürlich eine unangenehme Erfahrung. Dafür aber die unfreie Liebe mit zentral geplanter Auswahl der täglichen Geschlechtspartner einzuführen wäre glaube ich keine Verbesserung.

Ähm....aus dem Artikel:

Quote

Geburtstagsfeier? Alle oder keiner!

Hintergrund: Alle Kinder sollen gleichgestellt sein und niemand sich bevorzugt oder benachteiligt fühlen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass zu Geburtstagsfeiern grundsätzlich alle Schüler einer Klasse eingeladen werden müssen. So soll die Ausgrenzung eines Einzelnen erst gar nicht möglich sein. 

Sie erlebe immer wieder, dass Kinder sich ausgeschlossen fühlen, weil sie niemand zum "besten Freund" haben wolle, berichtet US-Psychologin Greenberg. Laut ihrer Aussage unterstützen Pädagogen den Trend daher: Die vermeintlich strenge Maßnahme soll Freundschaften demnach nicht verhindern, sondern fördern.

Ließt sich dann doch mehr in Richtung Verbot.....okay mache es zum Teil auch....z.B. wenn ich beim Seifenblasen machen von Kindern gefragt werde, ob sie denn auch probieren dürfen...da kommt von mir so gut wie immer, dass wenn ich sie lassen würde, ich es den anderen auch erlauben müsse....oder bei den Pfadfindern wo dann die von Dir beschriebene Kameradschaft zum gelten kommt. Nur ist eine Geburtstagsfeier eine Privatsache, meist in der Größe begrenzt und geht die Schule einen Bockmist an, wen und wie viele ich da einlade.

Okay...Überlegung, dass sich diese Aussage  "Geburtstagsfeiern grundsätzlich alle Schüler einer Klasse eingeladen werden müssen" vielleicht auf das Verteilen von Einladungen zur Geburtstagsfeier innerhalb der Schulzeit und in der Klasse bezieht, dann würde es sich auch mit "Schulen verbieten Kindern "beste Freunde""-Ausspruch decken....das könnte ich zumindest etwas nachvollziehen*, auch wenn es an der Lebenswirklichkeit meilenweit vorbei geht.....weil ich eben auch einen Teil der Mitschüler außerhalb der Schule gekannt habe und mit denen abgehangen bin...Konsequenz wäre dann dass man da in der Schule nichts macht und halt die gewünschten Mitschüler privat einlädt.....oder die Sache auf vor oder nach dem Unterricht verschiebt...okay etwas mehr Aufwand an die Adressen/Telefonnummern zu kommen...aber machbar. 

 

*= zumindest weil da die Schule Mitbestimmungsmöglichkeit hat, was da auf ihrem Gelände/innerhalb der Klasse abgehen darf und soll.

 

Bj68

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