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Michael_He

Welchen Messerschärfer ?

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Mein Kumpel schwört auf das Lansky Set. Da mir das aber zu viel Fummelei ist und für 50,- Messer auch etwas übertrieben scheint , suche ich da was einfacheres und günstigeres.

Welcher kleine Messerschärfer kann denn was ? Ich denke da so die Taschenmodelle von Gerber oder das BW Modell ist ja baugleich/ähnlich.

Da gibt es ja einige die in diese Richtung gehen.

Ist da was zu empfehlen ???

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Ok, dann doch ein kleines Lansky Set........

Hmmm, die alten Threads sind bei mir hier alle weg ??????

Ich seh ausser meinem nur einen Thread ???? Und obwohl ich nochmal extra auf ALLE anzeigen gegangen bin ???

Egal, weiß nun was ich wissen wollte........

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Gerade entdeckte ich zufällig ein Perle u.a. in Sachen "Abziehsteine/Schärfsteine"!

feinewerkzeuge.de/japwas.htm :eclipsee_gold_cup:

ZITAT:

Wieviel Geld muß ich für eine Schleifausrüstung ausgeben?

Sie haben viele Möglichkeiten, die für Sie geeignete Schärfausrüstung zusammenzustellen, je nach Anwendung und

Geldbeutel. Wir zeigen Ihnen im folgenden mehrere Möglichkeiten, wie ein komplettes Set,

das Schruppen, Schleifen und Abziehen enthält, aussehen kann.

Die absolute Low-Budget Lösung mit der Naniwa Home Stone Serie: Ein Schruppstein Korn 120 Nr. 313260 € 11,95 und

ein Kombistein Körnung 1000/3000 Nr. 313264 € 16,95, zusammen € 28,90.

Die preisgünstige Lösung: Ein Kombistein King 250/1000 Nr. 309353, € 21,90 und ein kleiner Abziehstein

King Korn 4000 Nr. 309359, € 21,90, also zusammen € 43,80 .

... /ZITAT

Das geht noch weiter, bis zu Lösungen für bis zu 182EURO.

Dort sind auch Scharfanleitungen zu lesen.

Gerade wurde ich Neukunde bei dem! :)

00:32:40

  • Important 1

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habe mir eben die schärfanleitungen durchgelesen.

der vorteil des lansky: du hast immer den gleichen schleifwinkel und daher von schärfung zu schärfung den minimalen materialabtrag. deshalb bin ich auch von den wassersteinen umgestiegen...

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Hallo,

ich empfinde das Gatco-Schärfsystem als das Bessere gegenüber dem Lansky.

Beim Lansky muss man immer die Stäbe justieren und einstellen mittels Schraube, auch bricht hier mal gerne die Schraubenhalterung, dann kann man sich wieder Ersatz besorgen.

Beim Gatco werden nur die Stäbe aus der Schleifsteinhalterung gezogen und es kann sofort losgehen.

Auch sind beim Gatco die Schleifsteine breiter und etwas griffiger für die Patschehändchen gemacht.

Gatco ist eine Weiterentwicklung von einem ehemaligen Lansky-Mitarbeiter, der sich selbständig gemacht hat und ist etwas durchdachter.

Bekannter ist aber Lansky.

Gatco wird am billigsten von Globetrotter für ca. 47.-€ mit 5 Schleifsteinen verkauft. Der Preis ist okay.

Die Schleifsteine halten ewig, habe das Gatco schon ewig in Benutzung. Ein neuer Schneidewinkel ist schnell angetragen und auch schnell wieder durch die Gradlehre in der die Schleifsteine geführt werden erneuert.

Grüßle

stefan911

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Mein Kumpel schwört auf das Lansky Set. Da mir das aber zu viel Fummelei ist und für 50,- Messer auch etwas übertrieben scheint , suche ich da was einfacheres und günstigeres.

Welcher kleine Messerschärfer kann denn was ? Ich denke da so die Taschenmodelle von Gerber oder das BW Modell ist ja baugleich/ähnlich.

Da gibt es ja einige die in diese Richtung gehen.

Ist da was zu empfehlen ???

Dann empfehle ich den "Durchziehschärfer" von IKEA.

Keinen Schimmer, wie das Ding heisst, habs jetzt auf die Schnelle auch nicht im Netz gefunden.

Macht jetzt zwar nicht supersuperscharf, aber brauchbar schar...

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Dann empfehle ich den "Durchziehschärfer" von IKEA.

Keinen Schimmer, wie das Ding heisst, habs jetzt auf die Schnelle auch nicht im Netz gefunden.

Macht jetzt zwar nicht supersuperscharf, aber brauchbar schar...

Naja,

davon habe ich hier auch 2 Stück rumliegen.

Haben auch nur jeweils 5.-€ gekostet beim Schweden.

Ne, Axt damit mal schnell schärfen ist okay.

Aber beim Messer hobelt es einfach zuviel Material weg.

Klar ist das Messer nach dem Durchziehen durch das Ding scharf.

Es wurde auch ein schöner Sägezahnschliff angetragen.

Das Messer im Prinzip nicht geschliffen sondern geschränkt geworden.

Mit richtigen Messerschleifen hat das aber wenig zu tun.

Grüßle

stefan911

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Aber beim Messer hobelt es einfach zuviel Material weg.

Klar ist das Messer nach dem Durchziehen durch das Ding scharf.

Es wurde auch ein schöner Sägezahnschliff angetragen.

Das Messer im Prinzip nicht geschliffen sondern geschränkt geworden.

Ich meinte das Ding mit den zwei Keramikrädchen:

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/57145296

aspekt-messerschleifer-schwarz__75038_PE192705_S4.jpg

Das schleift schon richtig. Seid ich einen Sharpmaker habe, benutze ich diesen, das IKEA-Teil ist aber auch nicht schlecht.

Hier gibts auch Bilder von geschiffenen Klingen:

http://www.messerforum.net/showpost.php?p=...amp;postcount=5

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.....Ist da was zu empfehlen ???

Hallo Michael,

wenn ich mal kurz meine bescheidene Art vom Messer schleifen, bzw. schärfen aufführen darf.

Diese Art wende ich nur bei Kohlenstoffstahlklingen an. Bei Edelstahlklingen habe ich es noch nicht probiert. Die aber scharf zu bekommen soll sehr schwierig sein.

1. Die Fächerscheibe

10_6719656fdca9486f3eb3b6b91ae1b2b8.jpg

(Feines Korn 120) benutze ich für die grobe Vorarbeit, das meist gar nicht nötig ist.

2. Den Vlies-Mop

qwz108462.jpg

Korn 120 benutze ich für den Feinschliff. Danach ist das Messer schon sehr scharf.

3. Die Filzscheibe und Polierpaste

1628_1_f006e6a3.jpg

Zum polieren der Schneidkante. Danach ist die Klinge rasierklingenscharf.

Wenn die 2 ersten Arbeiten mal gemacht wurden, braucht man später lange Zeit nur nachpolieren.

Bei allen drei Werkzeugen bitte immer auf die Temperatur der Klinge achten. Nie zu warm werden lassen, sonst glüht die Klinge aus und wird nicht mehr richtig scharf.

Gruß Christian

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Hier mal ein Photo von meinem 5 Jahre alten Opinel, das ich immer bei der Arbeit dabei habe. Daher ist der Zustand entsprechend.

Gruß Christian

post-7065-1304517819_thumb.jpg

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..................Ist da was zu empfehlen ???.......

Hast du dich nun entschieden ?

Gruß Christian

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Versuch es mit dem Spyderco-Set, ich nutze es seit mehreren Jahren und mittlerweile weiss auch meine Frau dass Sie bei allen unseren Messern vorsichtig sein sollte... *aua*.

Sehr einfach anzuwenden und recht wenig Zeitaufwand, vorhandene ordentliche Schneidengeometrie vorausgesetzt.

Will sagen eine 'runtergenudelte' Schneide gibst Du dem Schleiffbetrieb Deines Vertrauens, dann lässt sich mit diesem Set die Schärfe immer wieder aufs neue (selber und

) herstellen.

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Ich finde das Gatco ebenfalls einen Tick besser, als das Lansky. Bei dem Gatco sind mir allerdings die Führungsstangen nicht lang genug. Aber das kann auch persönlicher Geschmack sein.

Das für meinen Gebrauch wichtigste Schärfungsteil ist übrigens ein Wetzstab und kein Schleifstein. Meistens reicht es völlig (jedenfalls bei meinem Gebrauch) die Klinge wieder aufzurichten, um dem Messer ungeahnte Schärfung beizubringen. Ein Wetzstab ist daher meiner Meinung nach zunächst wichtiger als das Schleifwerkzeug. Irgendwann wird man allerdings nicht ums Schleifen herum kommen. Es hängt vom Gebrauch ab, ob man das jeden Tag machen muss oder nur alle paar Monate...

bye knight

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Warum braucht Ihr denn so komplizierte, teils überteuerte Geräte ? Einfacher Wetzstahl tut`s bestens. Jede Seite der Schärfe 3-4 mal abziehen und man kann sich zur Not damit rasieren.

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Um Gottes Willen nicht diese Rädchen/ gekreuzte Stäbchen Dinger, es sei denn, es ist ein billiges Gebrauchsmesser. Die Dinger schärfen, indem sie jede Menge Metall abhobeln. Ich habe einen Tick: Ich hasse stumpfe Messer, deshalb sehen meine  Messern (sowohl Küchen- als auch Taschen- als auch feststehende Messer, fast alle aus Carbonstahl) nur zwei Werkzeug:

1. Einen guten Wetzstahl (Achtung: nicht für japanische Messer!), dieser richtet aber nur den Schneidgrat wieder auf.

2. Wenn das nicht mehr langt, kommt ein guter Wasserstein - aber immer nur Naturstein - zum Einsatz. Wenn man Glück hat, findet man in der Bucht noch alte, große belgische Brocken, nicht diese kleinen Fummeldinger, die heute verkauft werden. Ein guter Thüringer Stein ist auch prima, wenn Ihr einen "Escher" Stein habt oder findet, habt ihr einen Sechser im Lotto, den Rolls Royce unter den Steinen. Und natürlich gibt es hervorragende japanische Natursteine, aber die sind so vielfältig dass man ein Buch darüber sschreiben kann.

Das Schleifen sieht komplizierter aus, als es ist. Wenn man den Bogen raushat, geht es ratzfatz. Hier ein Beispiel, es gibt verschiedene Techniken, keine ist verkehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=TB0Vd8-p380

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Ich persönlich bevorzuge und bleibe beim Lansky-Set mit diamantbesetzten Schleifsteinen. Dazu die bereits erwähnte Tischklemme mit Dorn und gut ist es. Brauchen tut man das meiner Meinung nach in erster Linie um dem Messer eine vernünftige Schneide zu geben, i.d.R. wählt man einen Schneidwinkel von 25 Grad, was ein recht guter Kompromiss ist und bei sauberer Ausführung zu rasierenden Messern führt. Kleinere Winkel führen zu ziemlich hohen Schneidfasen und es trägt unnötig Material ab. Kleine Schneidwinkel sind bei einem Rasiermesser z.B. nötig, größere wie z.B. 30 Grad nutze ich nicht, es soll ja kein Spaltkeil werden ;-)

 

Wenn man sein Messer nach häufigerer Benutzung auf Schärfe testet und es rasiert halt nicht mehr, dann ist das normal, aber erforder für gewöhnlich kein komplettes Überarbeiten der Schneide mit dem Lansky-Set. Hier reicht ein Durchzugsschärfer im ersten Arbeitsschritt mit etwas Öl auf der Klinge, verwenden kann man beispielsweise einen von Smitht's,  allerdings nutze ich nie die grobe Seite, stets die runden Keramik-Stäbe für den Feinschliff  - das richtet den Grat auf und gleicht feine Unebenheiten aus. Bei manchen Messerklingen reicht schon das um wieder auf Rasiermesserschärfe zu kommen. Falls das erzielte Ergebnis schon ganz gut ist, hilft es mit einem Streichriemen zum zweiten Arbeitsschritt über zu gehen.  Meiner Meinung nach geht das am bequemensten mit einem spannbaren Streichriemen von z. B. Puma, von Raszor gabs mal einen der angenehm groß diemensioniert war und das ungegerbte Leder fest auf Holz geklebt hatte. Als Streichriemenpaste verwende ich die grüne von Puma, die ist fein genug und liefert gute Ergebnisse.

 

Wenn man sein Messer so behandelt, gibt man diesem vielleicht einmal mit dem Lansky einen vernünftigen Schliff und poliert die Schneide zuletzt mit einem Saphir-Stein, danach nutzt man eigentlich nur noch den Durchzugsschärfer und den Streichriemen und hält es so stets rasiermesserscharf.

 

Wer weiterführende Literatur sucht, wird hier fündig.

 

Gruss, Fairlane

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vor 24 Minuten schrieb Fairlane_1:

 

Wer weiterführende Literatur sucht, wird hier fündig.

 

Gruss, Fairlane

Der Tipp war gut.. Ich hab mal die oberste Rezension gelesen:lol::lol::lol: mein Abend ist gerettet... 

 

Zitat

Sehr lustig: Der Rat auf Seite 65: "Um den Schliffwinkel einzuhalten, wird der Daumen an den Klingenrücken angelegt und zusammen mit der Klinge über den Schleifstein geführt." Habe ich gemacht. Man merkt nur bei einem (kühlenden) Wasserstein nicht, dass man die ganze Haut abschleift.Erst wenn man beim Fleisch ankommt und der Schleifstein sich rot färbt. Dafür gibt es im Buch auf Seite 36 ein wunderschönes Bild von einem Verbandskasten mit tollen Sicherheitshinweisen. Aber nicht dafür.

 

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Man beachte das Pflaster am linken Daumen auf dem Photo.............

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Ich benutze das Spyderco, ich komme damit besser zurecht als mit dem Lansky das ich auch habe, es geht auch für Messer mit Wellenschlif oder einseitig geschliffene Messer.

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