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IGNORED

Kennedy-Attentat - Waffe? Munition?


Discher

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Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde beim Kennedy-Attentat der finale Schuss von vorn ausgeführt.

http://www.idefix145.de/inn/viewpage.php?page_id=8

Man glaubt hier an eine großkalibrige Waffe vom Kaliber 12,7.

Die Klassifizierung geht in Richtung Stutzen, einer Jagdwaffe mit Zielfernrohr.

Hier das Video zum Attentat:

Leider wurden die Verletzungen nie richtig untersucht.

Nach dem Video zu urteilen, wäre dann an der Einschussstelle ein faustdicker Teil der Schädeldecke weggesprengt worden.

Die Meinungen gehen auseinander, ob dies bei der Einschussstelle möglich ist. Auch scheint es keine Ausschussstelle zu geben.

Würden Dum-Dum-Geschosse diese Wirkung erzielen?

Oder wäre dieser Effekt mit anderer Munition möglich?

Es muss sich hier nicht um handelsübliche Waffen oder Munition handeln.

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Zunächst einmal herzlich willkommen hier.

Deine Frage bietet Stoff für Bücher, Fernsehserien, endlose Diskussionen in allen Sprachen der Welt und sich streitende Wissenschaftler. Sie hat nur einen Nachteil: Die sind größtenteils schon alle in den letzten 47 Jahren geführt worden. Auch hier im Forum, bitte mal die Suche bemühen und einfach nach "Kennedy" suchen - oder einfach den hier lesen, der beantwortet das meiste, und die Gründe dazu, warum sich deine Frage nicht mit a oder b beantworten läßt:

http://forum.waffen-online.de/index.php?sh...&hl=Kennedy

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Zunächst einmal herzlich willkommen hier.

Deine Frage bietet Stoff für Bücher, Fernsehserien, endlose Diskussionen in allen Sprachen der Welt und sich streitende Wissenschaftler. Sie hat nur einen Nachteil: Die sind größtenteils schon alle in den letzten 47 Jahren geführt worden. Auch hier im Forum, bitte mal die Suche bemühen und einfach nach "Kennedy" suchen - oder einfach den hier lesen, der beantwortet das meiste, und die Gründe dazu, warum sich deine Frage nicht mit a oder b beantworten läßt:

http://forum.waffen-online.de/index.php?sh...&hl=Kennedy

Vielen Dank für die freundliche Aufnahme,

Ich wollte keine allgemeine Diskussion zum Thema Kennedy auslösen.

Ich wollte nur die die Angaben der Wissenschaftler überprüfen, und dazu speziell wissen, ob bekannt ist, dass eine Schussverletzung beim Eintritt in den Schädel ein faustdickes Loch bewirken kann, ohne Austritt. Im Schädel Kennedys soll es 40 Metallsplitter gegeben haben.

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Nö. :closedeyes:

Angeblich war es das da:

Link

Lag zumindest noch 1981 im FBI Museum Da hab ich es jedenfalls noch gesehen...., :rolleyes: gedacht hab ich mir was anderes....

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wieso sollte man wissen welche waffe oder welche mun wenn noch nicht einmal der schütze wirklich sicher gefunden werden konte :peinlich:

Weil die Wissenschaftler den Tathergang untersucht haben und keine Täter ermittelt.

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Ziemlicher Dummschwätz. Es gibt kaum eine terminalballistische Situation, die so oft und so gut untersucht worden ist, wie die Schüsse auf Kennedy (und Gouverneur Connally). Waffe war ein Carcano-Kurzgewehr Mod. 91/38, gefertigt in Terni 1940, Seriennummer C 2766, Munition war 6,5x52 Carcano, amerikanische Nachkriegsfertigung von WCC. Der Rest ist Quatsch und tausendfach widerlegt.

Ob es _außer_ Lee Harvey Oswald noch weitere Attentatsbeteiligte gegeben hat, und ob es eventuell weitere Schüsse gab, sind ganz andere Fragen. Die sind immer noch umstritten.

Wer aber die nachgewiesene Rolle der Carcano anzweifelt, glaubt auch noch an UFOs und Nazi-Basen im ewigen Eis der Antarktis. Die Waffe lag übrigens noch nie im FBI-Museum, sondern immer schon in den National Archives. Das FBI hat für die ballistischen Versuche Vergleichswaffen beschafft.

C.

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Ziemlicher Dummschwätz. Es gibt kaum eine terminalballistische Situation, die so oft und so gut untersucht worden ist, wie die Schüsse auf Kennedy (und Gouverneur Connally). Waffe war ein Carcano-Kurzgewehr Mod. 91/38, gefertigt in Terni 1940, Seriennummer C 2766, Munition war 6,5x52 Carcano, amerikanische Nachkriegsfertigung von WCC. Der Rest ist Quatsch und tausendfach widerlegt.

Ob es _außer_ Lee Harvey Oswald noch weitere Attentatsbeteiligte gegeben hat, und ob es eventuell weitere Schüsse gab, sind ganz andere Fragen. Die sind immer noch umstritten.

Wer aber die nachgewiesene Rolle der Carcano anzweifelt, glaubt auch noch an UFOs und Nazi-Basen im ewigen Eis der Antarktis. Die Waffe lag übrigens noch nie im FBI-Museum, sondern immer schon in den National Archives. Das FBI hat für die ballistischen Versuche Vergleichswaffen beschafft.

C.

Es ging mir jetzt weniger darum, deinen Glauben zu zerstören, als um eine Antwort darauf, ob der Einschuss ein faustdickes Loch im Schädel hinterlassen kann, ohne dass die Kugel austritt , und wenn ja, mit welcher Waffe und welcher Munition.

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als um eine Antwort darauf, ob der Einschuss ein faustdickes Loch im Schädel hinterlassen kann, ohne dass die Kugel austritt , und wenn ja, mit welcher Waffe und welcher Munition.

Der "Einschuß" hinterließ kein "faustgroßes Loch", sondern das durchtretende Geschoß sprengte einen Teil der Schädelkalotte mit entsprechender Gehirnmasse ab (wie man übrigens auf dem Film sieht). Das mit nicht unerheblichem Anstellwinkel eintretende Carcano-Vollmantelrundkopf-Geschoß hinterließ das auch bei VM-Geschossen erwartbare und gerichtsmedizinisch öfters beschriebene "Bleigestöber" von winzigen aus dem Bodenbereich austretenden Bleiteilchen und trat wieder aus. Es wurde nicht gefunden. Die starke Geschoßwirkung bei Schädeltreffern auf kürzere Entfernung ist ebenfalls nicht neu, sondern wurde bereits beim allerersten Ernstfalleinsatz von Carcano-Gewehren (gegen streikende Arbeiter in Mailand 1898) von der zeitgenössischen Presse entsetzt beschrieben.

Carcano

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Die Waffe lag übrigens noch nie im FBI-Museum, sondern immer schon in den National Archives. Das FBI hat für die ballistischen Versuche Vergleichswaffen beschafft.

C.

Hm, Interessant ich war im Nov.1981 in den Staaten u.a. 3 Tage in Washington , obligatorisch Smithsonian, White House, Arlington, & FBI Building mit Führung.

Dort lag genaus so ein Teil hinter Glas mit der exakten Beschreibung als original Tatwaffe. Entweder war die ausgeliehen oder es war gelogen. :rolleyes:

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Der "Einschuß" hinterließ kein "faustgroßes Loch", sondern das durchtretende Geschoß sprengte einen Teil der Schädelkalotte mit entsprechender Gehirnmasse ab (wie man übrigens auf dem Film sieht). Das mit nicht unerheblichem Anstellwinkel eintretende Carcano-Vollmantelrundkopf-Geschoß hinterließ das auch bei VM-Geschossen erwartbare und gerichtsmedizinisch öfters beschriebene "Bleigestöber" von winzigen aus dem Bodenbereich austretenden Bleiteilchen und trat wieder aus.

Das mag ja sein, dass das präsentierte Gewehr diese Wirkung erzielt.

Das beantwortet allerdings nicht meine Frage.

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Ja,

so'ne JFK-Dallas-Diskussion in WO ist so erkläglich wie die Mondlandungen in einem Astronomen-Forum. :heuldoch:

Da habe ich hier wohl zu viel erwartet.

Hier wird ja noch nicht mal verstanden, dass ich nur eine spezielle Frage habe.

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Wieso "aufrollen"? :unsure:

Ein paar Posts und das war's.

@Discher

Was erwartest Du, Lee Harvey Oswald war der übliche Allein operierende Attentäter (Assassin) welcher mit seinem hochpräzisen 24,95 $ oder waren es 49,95 $ ? teurem Scharfschützengewehr der weltberühmten Marke Steyer-Mannlicher Model Carcano und einer Spitzenoptik der 12,95 $ oder 24,95$ Klasse von dem nicht minder berühmten Hersteller Tasco die Tat vollbrachte. So steht es geschrieben, basta und aus. ;)

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@Discher

Was erwartest Du, Lee Harvey Oswald war der übliche Allein operierende Attentäter (Assassin) welcher mit seinem hochpräzisen 24,95 $ oder waren es 49,95 $ ? teurem Scharfschützengewehr der weltberühmten Marke Steyer-Mannlicher Model Carcano und einer Spitzenoptik der 12,95 $ oder 24,95$ Klasse von dem nicht minder berühmten Hersteller Tasco die Tat vollbrachte. So steht es geschrieben, basta und aus. ;)

Ich verstehe das ja.

Da war dieser sagenhafte Oswald, der seine Kameraden, die Marines mit seiner Mittelmäßigkeit täuschte, der dann plötzlich eine Schussleistung brachte, die mit diesem Gewehr nicht mehr erreicht werden konnte, der dann die Hülsen aufsammelte und ordentlich hinlegte, um sich dann flugs in die Kantine zu begeben, weil er doch wusste, da würde gleich ein Polizist eintreffen und ihn sehen, wie er gelangweilt dasaß, dieser Oswald der dann einen Polizisten erschoss und dabei merkte, dass sein Revolver ja gar keine Hülsen auswarf, dies dann selber tat, ja dieser Oswald das war schon einer.

Aber mal angenommen, nur mal angenommen, es würde diesen sagenhaften Oswald nicht geben, und der König wäre von anderen niedergemetzelt, und zwar am Ende von vorn:

Was für eine Waffe und welche Munition wäre das gewesen?

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Ich verstehe das ja.

Was für eine Waffe und welche Munition wäre das gewesen?

Da musst Du leider warten...Später folgten zahlreiche weitere Untersuchungen, die zwar die Ungenauigkeiten, Widersprüche und auch Fälschungen vorheriger Ermittlungen aufdeckten, das Rätsel um das Attentat auf Kennedy jedoch nicht zweifelsfrei lösen konnten, da die Akten über Kennedys Ermordung bis 2017 unter Verschluss bleiben.....

Wobei man ja jetzt schon mal Wetten könnte, ob unter dem Deckmantel der "Nationalen Sicherheit" diese weiterhin unter Verschluss bleiben.... :rolleyes:

@John Kahn

Ich natürlich... :sla:

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Um auf die Frage nach der Möglichkeit eines faustgroßen Loches in der Schädeldecke bei Beschuss von vorne zurück zu kommen:

Denkbar ist dies imho schon.

Jedoch ist es grundsätzlich so, dass wir ein kleines Einschussloch haben, dafür aber ein größeres Ausschussloch.

Ich bin jetzt nicht so der Zielballistiker, aber um die Diskussion zur Beantwortung Deiner eigentlichen Frage ins Rollen zu bringen, hau ich jetzt mal einen raus.

Du wirst sehen wie schnell mich die Profis zurechtstutzen.

Also,. vorhin wurde erklärt, dass die Schädeldecke weggeflogen sei?!

Nun, dann gab es wohl weder ein Einschuss- noch ein Ausschussloch, oder?

Der Schädel hat dann wohl dem ziemlich weit oben und in einem flachen Winkel eintretenden Geschossdruck nicht standgehalten und die schwächste Stelle (Kalotte) hat nachgegeben?

Könnte ich mir durchaus vorstellen.

Eine weitere Option wäre ein Explosivgeschoss.

Auch bei einem Slug könnte ich mir solch eine verheerende Wirkung durchaus vorstellen, allerdings müsste dies dann aus recht kurzer Entfernung abgeschossen worden sein.

Meine Damen und Herren, der Tanz ist hiermit eröffnet.

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Um auf die Frage nach der Möglichkeit eines faustgroßen Loches in der Schädeldecke bei Beschuss von vorne zurück zu kommen:

Denkbar ist dies imho schon.

Jedoch ist es grundsätzlich so, dass wir ein kleines Einschussloch haben, dafür aber ein größeres Ausschussloch.

Ich bin jetzt nicht so der Zielballistiker, aber um die Diskussion zur Beantwortung Deiner eigentlichen Frage ins Rollen zu bringen, hau ich jetzt mal einen raus.

Du wirst sehen wie schnell mich die Profis zurechtstutzen.

Also,. vorhin wurde erklärt, dass die Schädeldecke weggeflogen sei?!

Nun, dann gab es wohl weder ein Einschuss- noch ein Ausschussloch, oder?

Der Schädel hat dann wohl dem ziemlich weit oben und in einem flachen Winkel eintretenden Geschossdruck nicht standgehalten und die schwächste Stelle (Kalotte) hat nachgegeben?

Könnte ich mir durchaus vorstellen.

Eine weitere Option wäre ein Explosivgeschoss.

Auch bei einem Slug könnte ich mir solch eine verheerende Wirkung durchaus vorstellen, allerdings müsste dies dann aus recht kurzer Entfernung abgeschossen worden sein.

Meine Damen und Herren, der Tanz ist hiermit eröffnet.

Also das faustdicke Loch ist nicht 100% sicher. Offiziell ja, inoffiziell gibt es andere Stimmen. Allerdings kann ich mir das, was man auf den Bildern sieht, nicht anders erklären, als das die Schädeldecke regelrecht explodiert ist.

Das faustdicke Loch soll es inoffiziell auch hinten rechts geben. Das kann aber auch kein Austritt sein.

Die Entfernung beim Schuss von vorn könnte relativ kurz sein, vielleicht 25m.

Aber das hört sich ja schon mal interessant an.

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