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IGNORED

"DieLinke" Funktionäre in Sportschützenvereinen


Reiner Assmann

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Hallo verehrte Foristi!

Wir, ein Träger- und Sportschützenverein in einer niederrheinischen Kleinstadt und hier bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund, beherbergen einen großen

DSB (800 Mitglieder Kleinkaliber- und Luftwaffenfraktion) Verein, und mehrere Sportschützenvereine in der Untervermietung. Hier werden unter reger Beachtung

der regionalen Presse verschiedene Veranstaltungen wie Sparkassenschießen, Kreismeisterschaften und ähnliches ausgetragen.

Ein Vereinskamerad aus unseren Reihen, Mitglied der Partei "DieLinke", hatte sich im Rahmen der Kommunalwahlen engagiert, Wahlwerbung auf dem örtlichen

Marktplatz betrieben und hierüber einen Platz im Stadtrat angestrebt. Nun, gemäß der Sitzverteilung fand er keine Berücksichtigung, ist aber im Internet als

stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes bildlich abgelichtet.

Hierüber ist in unseren Reihen eine Diskussion darüber entbrannt, ob ein Vertreter dieser Partei, öffentlich erkennbar als Parteifunktionär, der entgegen der

proklamierten Meinung seines Bundesvorstandes seine Waffen zu Hause aufbewahrt, noch in einem, in unserem Sportschützenverein geduldet werden sollte.

Hier gingen die Meinungen von -ignorieren, bis hin zum -Rausschmiss auseinander und es konnte bislang kein Konsens erreicht werden. Wir haben uns erst mal auf ein

Gespräch vertagt und mich würde die allgemeine Haltung zu diesem Thema interessieren.

Danke und Grüße

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Evtl. kann man doch den guten Mann für unsere Belange nutzen? Aufklärung in der Linken von innen heraus, sollte uns doch nicht schaden. Schneidet das Thema doch mal mit ihm an, ob er da nicht was bewirken kann. Vielleicht gibt es ja noch mehrere von seiner Sorte in der Partei?

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Wem nützt ein Rausschmiss?

Im Gegenteil, wenn sich alle Waffenbesitzer auf die Parteien verteilen und dort auch Politik parteiintern machen würden, hätten wir eine viel breitere Akzeptanz.

Es ist immer besser, auf Leute zu zugehen, statt sie auszugrenzen. Die Linke halte ich auch für die inhomogenste der großen Parteien.

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Hallo verehrte Foristi!

Ein Vereinskamerad aus unseren Reihen, Mitglied der Partei "DieLinke", hatte sich im Rahmen der Kommunalwahlen engagiert, Wahlwerbung auf dem örtlichen

Marktplatz betrieben und hierüber einen Platz im Stadtrat angestrebt. Nun, gemäß der Sitzverteilung fand er keine Berücksichtigung, ist aber im Internet als

stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes bildlich abgelichtet.

Hierüber ist in unseren Reihen eine Diskussion darüber entbrannt, ob ein Vertreter dieser Partei, öffentlich erkennbar als Parteifunktionär, der entgegen der

proklamierten Meinung seines Bundesvorstandes seine Waffen zu Hause aufbewahrt, noch in einem, in unserem Sportschützenverein geduldet werden sollte.

Hallo Melvin,

solange er nicht Mitglied in einer verbotenen Partei oder als verfassungsfeindlich ekannten Organisation ist, sollte man m.E. Toleranz üben.

Du müsstest sonst auch alle Grünen und alle SPDler - und je nach Bundesland - womöglich sogar CDUler rausschmeissen.

Fragt ihn doch, ob er die legalwaffenfeindliche Einstellung seiner Partei von innen angeht. Falls nicht, würde ich ihm als Verein zumindest keine Vereinsposten antragen...

Grüße

Schwarzwälder

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Nu, ich finde,

wer "Wein säuft" und "Wasser predigt" könnte doch durchaus einmal öffentlich, an geeigneter Stelle, hierzu befragt werden und Stellungbeziehen müssen.

Im übrigen, was hindert Euch, bei einer Vereinssitzung über den vereinsinternen Umgang mit der Person zu beraten. Einen Rauswurf oder Ausschluß fänd ich nicht gut, denn jeder sollte seinem Hobby nachgehen dürfen.

So wie wir Toleranz fordern, so sollten wir sie auch praktizieren. Lasst dem Mann sein Hobby, aber fragt bei geeigneter Zeit mal, warum er das mit den Spoprtwaffen anders sieht als seine "Chef´s".

Inst200

Edit: Tippfehler...

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Ich halte es für wenig bis gar nicht zielführend solch eine Diskussion in einem öffentlichen Forum abzuhalten.

Was ich davon halte jmd. aufgrund seiner Religion, seiner Rasse, seiner Herkunft, seines Geschlechtes oder seiner politischen Überzeugung zu diskriminieren ?

Nun, als Sportschütze bin ich ja in Deutschland selbst Betroffener - und ich muss sagen, nein es gefällt mir überhaupt nicht.

Interessant ist, das die UNO das ähnlich sieht.

Da gibt es irgend so eine Charta.

Ich melde diesen Fred jetzt dem Mod und bitte um Entsorgung, da extrem schädlich.

Ich verstehe Euch manchnal nicht mehr, bzw. bin unsicher ob ihr dies noch selbst tut.

Welche Intension sollte das Ganze hier haben ?

Unser Ansehen zu beschädigen ?

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Ich melde diesen Fred jetzt dem Mod und bitte um Entsorgung, da extrem schädlich.

Welche Intension sollte das Ganze hier haben ?

Unser Ansehen zu beschädigen ?

Warum ? Bisher waren die Antworten doch ehr vernünftig.

Toleranz gegenüber Andersdenkenden, gemeinsame Entscheidungsfindung herbeiführen........

........ist in einer Demokratie doch normal. Was bitte ist daran schädlich ?

Inst

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Ich melde diesen Fred jetzt dem Mod und bitte um Entsorgung, da extrem schädlich.

Ich verstehe Euch manchnal nicht mehr, bzw. bin unsicher ob ihr dies noch selbst tut.

Welche Intension sollte das Ganze hier haben ?

Unser Ansehen zu beschädigen ?

Ich würde es auch nur intern Besprechen und sehe keinen Grund ihn aus den Verein zu werfen.

Er hat sich nicht Vereinsschädigend benommen!

Hier gibt es Diskusionen die schaden uns viel mehr!

Z.B.: Klick me

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Ich glaube, es gibt ein kleines Missverständnis. :rolleyes:

Die Leute in einer Partei sind ja nicht alle in allen Punkten einer Meinung (nach der Devise: Die Partei, die Partei, die hat immer Recht). Es gibt (offenbar) bei den Linken Leute, die nicht gegen den privaten Waffenbesitz in der überkommenen Form sind und wenn du lange genug suchst, wirst du auch bei der FDP jemand finden, der den privaten Waffenbesitz am liebsten verbieten würde.

Wenn nun ein Sportschütze Mitglied der Linken ist, wäre IMHO das verkehrteste, was man machen könnte, ihn hinauszuwerfen/ zu vergraulen.

Abgesehen davon, dass dies gewisse Defizite beim Demokratieverständnis verraten würde, dieser Mann ist für uns Gold wert. Dieser Genosse kann unter seinesgleichen weit mehr Überzeugungsarbeit leisten, als jeder andere es könnte, ganz einfach, weil er Genosse ist. Wenn Genossin Frauke Scheuerlapph- Jodelschwingh sieht, das diese SOGENANNTEN Sportschützen ganz normale Leute sind, bringt das mehr als alle Tage der offenen Tür zusammen.

smiley_emoticons_my2cents.gif

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Allein die Mitgliedschaft bzw. das Engagement für die Linkspartei halte für keine Rechtfertigung jemanden aus einem Verein auszuschließen. Schließlich seit ihr sicherlich als gemeinnützig anerkannt und habt euch somit zu politischer, religiöser und weltanschaulicher Neutralität verpflichtet. Wenn das Mitglied sich allerdings gegen die Interessen des Vereins einsetzen würde, also gegen den privaten Waffenbesitz agitieren würde, sähe die Sache natürlich anders aus, da hier vereinsschädigendes Verhalten vorliegt. Gerade wenn ein Mitglied/Funktionär der Linkspartei Interesse am Schießsport hat, sollten wir dem nicht ablehnend gegenüber stehen. Er kann seine (linken) Freunde und Bekannte viel besser von der Harmlosigkeit unseres Hobbys überzeugen, als einer von uns das jemals könnte.

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Es ist schade, dass die politische Auseinandersetzung in den Sport hineingetragen wird. Im Verein Sport ausüben sollte ein Für-und Miteinander sein. Leider wird uns die Diskussion von aussen aufgezwungen und wenn wir überleben wollen, bleibt uns nichts anderes als sich ihr zu stellen. Dabei müssen von uns die demokratischen Spielregeln beachtet werden. Die Zugehörigkeit zu einer in Deutschland wählbaren Partei kann kein Grund für einen Rauswurf oder Ausgrenzung sein. Dadurch würde man den Dialog abreissen lassen was am Ende zu einer völligen Vergiftung des politischen und gesellschaftlichen Klimas führen würde. Nach dieser Wahl scheint die Ära der großen Volksparteien vorbei, und die Gefahr eine Gruppen und Lagerbildung zeichnet sich ab, in der sich die einzelnen Gruppierungen unversönlich gegenüberstehen.

Das sollten wir nicht zulassen.

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Hierüber ist in unseren Reihen eine Diskussion darüber entbrannt, ob ein Vertreter dieser Partei, öffentlich erkennbar als Parteifunktionär, der entgegen der

proklamierten Meinung seines Bundesvorstandes seine Waffen zu Hause aufbewahrt, noch in einem, in unserem Sportschützenverein geduldet werden sollte.

Und wo fängt die Gesinnungsschnüffelei an und wo hört sie auf?

Er ist erst einmal Bürger dieses Landes, er ist Vereinsmitglied, wahrscheinlich schießt er mehr oder weniger regelmäßig und für die Meinung seines Bundesvorstandes kann man ihn wohl kaum in Haftung nehmen.

Und glaubt ihr wirklich noch, daß so ein "kleiner lokaler Parteifunktionär" die Partei verändern wird, selbst wenn er noch so pro Waffen ist (ein "echter Waffennarr" wäre).

Gönnt ihm seinen Sport und behandelt ihn weiterhin als Schützen, Kameraden, Freund, oder sonstwie; aber fangt nicht an, zu sortieren und oder zu "verfolgen". Dann sind wir kein Stück besser.

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Ein Rausschmiss wäre unangemessen und völliger Unsinn!

Wenn Mitglieder von Linken, Grünen und "linke SPD'ler" Mitglied im Schützenverein sind,

kann das doch ein Vorteil sein.

Eintreten in einen Dialog; sachliches, vernünftiges Transportieren unserer Positionen in diese Parteien hinein!

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Jemanden wegen seiner politischen Gesinnung aus einem öffentlichen Verein zu werfen erinnert mich an etwas... komm aber jetzt nicht drauf.

Er ist halt Sportschütze und sieht gleichermaßen die Chance bei den Linken Karriere zu machen.

Warum sollte er nicht ?

Was ihm wichtiger ist, wird er vorziehen. Entweder er tritt aus der Partei aus, oder er kommt nicht mehr schießen.

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Ich bedanke mich in aller Form für die wertvollen und offenen Äußerungen. Die in bester, offener und nach demokratischen Regeln geführte Diskussion hat sicherlich zu einer besseren Bewertungsmöglichkeit der differenzierten Meinungen beigetragen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern!

Gruß

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Wie bringt er denn selbst sein Engagement für die Volksentwaffner mit seiner Mitgliedschaft im Verein zusammen ?

@piffpaff und @ähnlich denkende:

ich bin immer wieder erstaunt über den riesigen geistigen horrizont von einigen hier.ist euch vielleicht mal in den sinn gekommen, dass es im leben viel mehr gibt, als eure ollen knarren? schon mal daran gedacht, dass jemand die linke wählt, zB. wegen deren einstellung im sozialen sektor, OBWOHL er/sie gerne schießt?

jungs, es gibt auch noch andere wichtige themen in der politik, wo sich jeder bürger drüber gedanken machen sollte, euer "piff-paff-hobby" ist lächerlich, wir haben momentan ganz andere probleme in diesem land...

...nur mal so zum nachdenken...

sig

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