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IGNORED

SEK stürmt Berliner Wohnung


Guest Vergil

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Guest We are Borg

Da der Denunziant namentlich bekannt ist, wird gewaltiger Ärger auf ihn zukommen!

Verleumdung ist kein Kavaliersdelikt und die zivilrechtlichen Folgen werden auch nicht ohne sein. :heuldoch:

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Das zum Thema Einsatzplanung :peinlich:

Peinlich ist Deine Äußerung! (o.k. ich war schneller!)

Es lag eine Anzeige vor mit ernsthaften Hintergründen, die ein sofortiges Handeln erforderten, die einen Richter dazu bewogen einen Durchsuchungsbeschluß zu erlassen!

Bei Verdacht auf Waffen wird nun dieser Beschluß fast ausschließlich vom SEK vollstreckt, da wird nicht tagelang geplant!

Auf diese Varianten habe ich in meinen Beiträgen schon mehrfach hingewiesen, als es um den neidischen Nachbarn,oder dem Nebenbuhler ging.

Beim Verdacht auf Waffenbesitz, wird auch bei anonymen Anzeigen reagiert! Daran sollten die WO Mitglieder denken, wenn sie immer noch der Meinung sind, dass sie in ihrem Garten sichtbar mit den Waffen hantieren.

Wie gesagt es ist nicht verboten, aber denkt an die Leuten, die es sehen können und kein verständnis aufbringen können, oder wollen.

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Beim Verdacht auf Waffenbesitz, wird auch bei anonymen Anzeigen reagiert! Daran sollten die WO Mitglieder denken, wenn sie immer noch der Meinung sind, dass sie in ihrem Garten sichtbar mit den Waffen hantieren.

Da guckt der Schutzmann in seinen Rechner, findet ein "W" und der Drops ist gelutscht.

Oder ?

abs4

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Für alle, die meine Aussage immer noch belächeln:

Ich hatte soeben einen Durchsuchungsbeschluß wegen Verstoß gegen das Waffengesetz zur Vollstreckung auf dem Tisch.

Es war auch eine fragwürdige Anzeige, wo ich die Ernsthaftigkeit verneinte und auch begründete, aber er wurde trotzdem erlassen!

Er wird nun nach einigen Telefonaten jedoch doch nicht vollstreckt, kostet zwar Nerven und Mühe, macht aber trotzdem manchmal noch Spaß, wenn man etwas erreicht.

Da guckt der Schutzmann in seinen Rechner, findet ein "W" und der Drops ist gelutscht.

Oder ?

abs4

Falsch, in Berlin gibt es kein "W" welches der Schutzmann sehen kann, er muß die Waffenbehörde anrufen!

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Ich kann Patty's Aussage verstehen - und daran ist überhaupt nichts peinlich!

Peinlich ist schon eher der Zustand, dass sobald einer deutschen Polizeibehörde gegenüber die Ansage "möglicherweise Schusswaffe im Haus" kommt, die Kavallerie in Form des SEK gerufen wird.

Das Abklären solcher Infos dauert nicht ewig - zumindest nicht länger als die Einweisung der schwarzen Männer.

... und bevor jetzt wieder ein paar Kommentare, wie "Du hast keine Ahnung, wovon Du redest", kommen - einfach mal meinen Avatar genauer betrachten!

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Ich kann Patty's Aussage verstehen - und daran ist überhaupt nichts peinlich!

Peinlich ist schon eher der Zustand, dass sobald einer deutschen Polizeibehörde gegenüber die Ansage "möglicherweise Schusswaffe im Haus" kommt, die Kavallerie in Form des SEK gerufen wird.

Ja und Du schickst dann die Leute in "Orange"!

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Wenn man den Bericht liest, ist nicht die Wohnung gestürmt worden, sondern lediglich ein Besuch abgestattet worden von einer Einsatz Truppe die speziel darauf vorbereitet ist.

Die Kernfrage ist nicht SEK oder Streifenpolizisten. Sondern wie es gemacht wird.

Wenn jedesmal mit dem Rambock die Haustür eingetreten wird und durch die Fenster die Flashbang fliegen ist es sicher nicht die feine Art.

Wenn aber SEK Beamte einfach an der Hasutür klingeln und der Rest des Trup hinten bleibt, ist es wieder etwas anderes.

Ich möchte übrigens die Helden hier sehen mit den riesen Mäulern, die selbst in ein Haus/Wohnung gehen würden wissend/vermutend das der Insasse mögléicherweise von einer Waffe gebrauch machen könnte.

Es geht selbst weiter, im allgemeinen sind solche SEK Einheiten besser dafür geeignet das potentiel gefährliche Situationen gut asugehen als eine Streifenpolizisten Pärchen, den wenn die auf einen Bewafneten fallen der sie bedroht ist meisten mit dem Ableben des Schützen zu rechnen (sie können nicht anders).

Und in dem Falle, hatte man ja dem Mann die Vorbereitung eines Mordes angedichtet, also in bisschen mehr als eine illegale Pistole in der Nachtischschublade.

Joker

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Auch die Gutmenschensaat wird aufgehen. Und so wie ( Fast-Zitat Frau Stokar ) derzeit 100 - 200 Jugendliche überlegen, wie sie einen Amoklauf organisieren, so denken gewiß 1000 - 2000 ( oder 10.000 - 20.000 ? ) Menschen nach, wie sie ihrem Nachbarn mal so richtig einen Auswischen können. Moment mal, der stand doch mal in der Zeitung, als er den Platz da gemacht hat, der ist doch Schütze ? Da hab`ich ne Idee ...

Also werden wir uns wohl, als ( von der herrschenden Klasse ) gehaßte Rand- und Splittergruppe, daran gewöhnen müssen. Macht sich vor allem gut auf dem Dorf, gemäß dem alten Spruch:

Ist dein Ruf erst ruiniert, lebst Du frei und ungeniert.

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Ja und Du schickst dann die Leute in "Orange"!

Nö, wieso?

Wenn meine Kollegen und ich seinerzeit bei jedem Vorfall - auch bei jenen, bei denen wir von vorneherein wussten, dass Schusswaffen im Spiel sind - auf SWAT-Verstärkung gedrungen hätten ... :rotfl2:

Hatte aber vielleicht auch etwas mit der Mentalität meiner ehemaligen Kollegen zu tun - für die war das Vorhandensein von Schusswaffen (in Privatbesitz) etwas völlig Normales. Diese Einstellung haben viele deutsche Beamte nicht!

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... Ich möchte übrigens die Helden hier sehen mit den riesen Mäulern, die selbst in ein Haus/Wohnung gehen würden wissend/vermutend das der Insasse möglicherweise von einer Waffe Gebrauch machen könnte. ...

Handheb! War (manchmal) Teil meines Jobs!

Was glaubst Du, wie oft ich z.B. zu Ehestreitigkeiten/familiärer Gewalt gerufen wurde und wusste, dass Kanonen in der Wohnung sind?!

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Auch die Gutmenschensaat wird aufgehen. Und so wie ( Fast-Zitat Frau Stokar ) derzeit 100 - 200 Jugendliche überlegen, wie sie einen Amoklauf organisieren, ...

 

hört euch doch mal die Anhörung an bevor ihr hier falsche Sachen schreibt ...

 

das mit den 100 Jugendlichen war Frau Prof. Dr. Bannenberg - und die muss schließlich wissen, wovon sie spricht ... :rolleyes:

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Ich möchte übrigens die Helden hier sehen mit den riesen Mäulern, die selbst in ein Haus/Wohnung gehen würden wissend/vermutend das der Insasse mögléicherweise von einer Waffe gebrauch machen könnte.

Waffen gibt es in jeder Wohnung. In meiner offenen Küche, 2m von der Haustür, steht z.B. ein Messerblock mit sehr großen und sehr scharfen Kochmessern. So oder so ähnlich sieht es in vielen Wohnungen aus, ergo müsste man IMMER mit einer "Spezialtruppe" antanzen.

Denn dass der Besitz von Waffen gleichbedeutend ist mit "wird möglicherweise Gebrauch davon machen" erschliesst sich mir nicht.

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Sowohl SEK als auch GSG 9 operieren in zivil oder falls erforderlich in normaler Pol.uniform. So wird es da wohl auch gewesen sein. Man hat zwar umstellt, aber wohl geklingelt und den Duchsuchungsbeschluss wie in 90 % aller anderen Durchsuchungsfälle dem BES bekanntgegeben.

Gruss

Kirrmeister

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@putti: Was ist ein "Fast-Zitat" von Frau Stokar?

Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch mal an diverse Mahnungen hinsichtlich des Umgangstons erinnern. Einiges davon ist ja mit beeindruckender Öffentlichkeit zu uns zurückgekehrt.

Flintenweib hatte z.B. von "150 rausgerotzten Schüssen" gesprochen und Frau Stokar hatte dies in einer Anhörung mit hohem Öffentlichkeitswert mit mokanten Äußerungen zur Zuverlässigkeit der Legalwaffenbesitzer zitiert. Wie glaubt ihr denn, dass die auf so was kommt ? Ihr eigener Name stand ein oder zwei Beiträge weiter und vermutlich hatte sie danach entweder mit Google oder mit der internen Suchfunktion gesucht.

Ich bin ein großer Verfechter der Redefreiheit. Aber Redefreiheit ist nicht die Freiheit, wild in der Gegend rumzuaasen und bauchgesteuerte Argumentationsküchen auf Druck zu bringen. Wer öffentlich redet, muss sich von jedermann daran messen lassen, was und wie es er/sie sagt. Und unser Publikum sind nicht nur Leute, die aufgrund eines ähnlichen Umfelds "schon wissen, wovon ich rede".

Dieser Thread z.B. geht mal wieder von der reinen Info hin zum allgemeinen Klagethread, wie schlecht die Welt der Waffenbesitzer geworden ist.

Wo Bürger mitbekommen, dass mit Waffen hantiert wird, da steckt immer auch die Angst dahinter, ob das mit rechten Dingen zugeht. Und mit UNrechten Dingen beschäftigt sich die Polizei. Da kann man nur froh sein, wenn es das SEK ist, das kommt. Einige Streifenpolizisten tun entweder gar nichts, oder legen Euch um, da kann ich dem Schreiber ein paar Beiträge weiter oben nur recht geben.

Und über Threads wie "ist es problematisch, meine Waffen auf der Terrasse zu putzen ?" kann ich in diesem Zusammenhang nur den Kopf schütteln. Wer provozieren will, darf sich über entsprechende Reaktionen in den Köpfen der Leute doch nicht wundern. Waffen sind in Deutschland nunmal keine Alltagsgegenstände (wenn es so wäre, hätten wir andere Probleme als DIESES Forum !). Wer für mehr Toleranz gegenüber Waffen plädiert, sollte diplomatischere Wege gehen, so vergrößert man den Widerstand nur (schon wieder ein Waffennarr).

Wer auch immer schon mal mit Einsätzen zu tun hatte, die sich aufsuchend im persönlichen Bereich von Betroffenen bewegen (also vor allem Polizei/Rettungsdienst, etc.), der weiss, wie hoch die Bandbreite menschlicher Verrücktheiten ist. Da kommt oft selbst RTL II nicht mehr mit. Und einigen ist das hier mal wieder recht, um "wir armen verfolgten Waffenbesitzer" zu kreischen.

Meine Güte, genau das ist es, was uns umbringt ... mitlesenden Interessenten und Gegnern liefern wir deren Argumente doch dadurch nur selbst. nd darüber könnt Ihr euch dann auch wieder aufregen. Viel Spaß dabei. Um mit TV-Kaiser zu sprechen: "Ein Teufelskreis ..."

Gruß,

Coltfan

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Die Kernfrage ist nicht SEK oder Streifenpolizisten. Sondern wie es gemacht wird.

Wenn jedesmal mit dem Rambock die Haustür eingetreten wird und durch die Fenster die Flashbang fliegen ist es sicher nicht die feine Art.

Wenn aber SEK Beamte einfach an der Hasutür klingeln und der Rest des Trup hinten bleibt, ist es wieder etwas anderes.

Wird nach Prüfung der Gesamtumstände auch so gehandhabt, da der Schwerpunkt auf Schadensminimierung gelegt wird.

Gab auch schon Fälle, wo trotz SEK ein Schlüsseldienst hinzugezogen wurde!

Es geht selbst weiter, im allgemeinen sind solche SEK Einheiten besser dafür geeignet das potentiel gefährliche Situationen gut asugehen als eine Streifenpolizisten Pärchen, den wenn die auf einen Bewafneten fallen der sie bedroht ist meisten mit dem Ableben des Schützen zu rechnen (sie können nicht anders).

Genau das ist es!

Und in dem Falle, hatte man ja dem Mann die Vorbereitung eines Mordes angedichtet, also in bisschen mehr als eine illegale Pistole in der Nachtischschublade.

Joker

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Guest Vergil
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch mal an diverse Mahnungen hinsichtlich des Umgangstons erinnern. Einiges davon ist ja mit beeindruckender Öffentlichkeit zu uns zurückgekehrt...

(...)

Ich bin ein großer Verfechter der Redefreiheit. Aber Redefreiheit ist nicht die Freiheit, wild in der Gegend rumzuaasen und bauchgesteuerte Argumentationsküchen auf Druck zu bringen. Wer öffentlich redet, muss sich von jedermann daran messen lassen, was und wie es er/sie sagt. Und unser Publikum sind nicht nur Leute, die aufgrund eines ähnlichen Umfelds "schon wissen, wovon ich rede".

Dieser Thread z.B. geht mal wieder von der reinen Info hin zum allgemeinen Klagethread, wie schlecht die Welt der Waffenbesitzer geworden ist.

(...)

Meine Güte, genau das ist es, was uns umbringt ... mitlesenden Interessenten und Gegnern liefern wir deren Argumente doch dadurch nur selbst. nd darüber könnt Ihr euch dann auch wieder aufregen. Viel Spaß dabei. Um mit TV-Kaiser zu sprechen: "Ein Teufelskreis ..."

Coltfan

Lieber Coltfan, ich bin ob Deines Ausrufes doch etwas verwundert. Mir scheint, dass Deine Vorwürfe ("Klagethread", "Gekreische", "schlechter Ton") hier gar nicht verfangen und allenfalls eher noch auf Dein eigenes Posting bezogen werden könnten:

Durch die Zeitungsmeldung wird anhand eines konkreten Vorkommnisses das Thema erörtert, wie groß die Gefahr ist, dass ich als Legalwaffenbesitzer durch Falschangaben Dritter einer SEK-Durchsuchung ausgesetzt werde. Das ist, ganz ohne Gekreische und Larmoyanz, ein - jedenfalls für mich - hochinteressantes Sachthema, und ich finde einige Beiträge bisher in diesem Thread denn auch äußerst lesenswert, da dort insbesondere auch "Leute vom Fach", sprich Polizeibeamte mitdiskutieren und Kenntnisse beisteuern, die mir als nicht Polizeibeamten schlicht fehlen.

Gruß! Vergil

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Zitat:

Wo Bürger mitbekommen, dass mit Waffen hantiert wird, da steckt immer auch die Angst dahinter, ob das mit rechten Dingen zugeht.

Selbst schuld - wäre die Mentalität des Staates etwas liberaler, müsste nicht jedesmal wenn jemand seine Eisen im Garten putzt für teuer Geld der ganze Sicherheitsapparat angekurbelt werden. Das wäre halt ganz normal - ich mache jedenfalls bei gutem Wetter - meine Putzarbeit auf der Terrasse....

Zitat:

Einige Streifenpolizisten tun entweder gar nichts, oder legen Euch um...

Ha,ha - kann theoretisch vorkommen ist aber falsch ( bei ~25m Distanz)! Der Umgang mit der Pistole ist zumindest bei unserer Polizei eher ein Stiefkind. Also keine Angst, wenn mal ein normaler Streifenpolizist seine Waffe zieht - man kann mit hoher Wahrscheinlichkeit unverletzt bleiben. Ist aber auch kein Wunder: Stellt euch mal mit einer der neuen Walther P99 zweimal im Jahr auf den Stand und versucht dann eure Trefferleistung zu steigern.... geht einfach nicht.

Fazit: SEK ja, aber wohldosiert und nicht für jeden Scheiß - sonst stumpft auch dort einmal nach 99 Fehlalarmen die Aufmerksamkeit ab - und beim 100. orgelt die Kaschi Dauerfeuer...

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