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Waffen- & Munitionspreise


Volco

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Mal eine Frage an die Munifraktion von Frankonia:

Wann wird sich der günstige Dollarkurs endlich auf die Preise amerikanischer Waffen und Munition auswirken?

Dollarkurs und der gestiegene Bleipreis stehen irgendwie in keinem nachvollziehbaren Verhältnis.

Was die Waffen angeht, die sind an gar nichts gekoppelt, was die Vergünstigung der Preise behindern könnte.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten 1000 Patronen die ich 1997 zu meiner ersten 9mm Pistole gekauft habe:

DM 120,00 für Winchester FMJ

Freue mich auf Input!

Beste Grüße

Volco

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Mal eine Frage an die Munifraktion von Frankonia:

Wann wird sich der günstige Dollarkurs endlich auf die Preise amerikanischer Waffen und Munition auswirken?

Dollarkurs und der gestiegene Bleipreis stehen irgendwie in keinem nachvollziehbaren Verhältnis.

Was die Waffen angeht, die sind an gar nichts gekoppelt, was die Vergünstigung der Preise behindern könnte.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten 1000 Patronen die ich 1997 zu meiner ersten 9mm Pistole gekauft habe:

DM 120,00 für Winchester FMJ

Freue mich auf Input!

Beste Grüße

Volco

Ja ja, die guten alten Zeiten :traurig_16:

Aber die sind vorbei. Solange aufstrebende Industrienationen ( China etc. ) den Metall-Weltmarkt leerkaufen, ist auch nichts mehr mit günstiger Muni. Und die Rohstoffe bzw. die Förderung werden nicht plötzlich immens mehr.

Und bezüglich der Wummen: STI ist im Preis runtergegangen, Oberland Arms gibt für einige Leuchtpunkte und Optiken von drüben jetzt Nachlässe. Aber sonst: wieder :traurig_16:

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Tom hat doch darauf hingewiesen das sich Frankonia auf ein Banner Sponsoring beschränkt, somit wirst Du hier wohl keine Antwort bekommen.....

Wobei man die Frage sowieso wohl eher dem ein oder anderen Hersteller stellen müsste....

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Die Frage bleibt, warum ich sogar als kleiner Einzelimporteuer billiger komme, wenn ich meine Waffen selbst aus USA importiere, wie wenn ich mit satten Rabatten auf die hohen Frankoniapreise kaufe...

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Die Frage bleibt, warum ich sogar als kleiner Einzelimporteuer billiger komme, wenn ich meine Waffen selbst aus USA importiere, wie wenn ich mit satten Rabatten auf die hohen Frankoniapreise kaufe...

Weil Du einen anderen (oder keinen) Verwaltungsapparat hast? Weil Du keine generelle Gewinnerzielungs- und maximierungsabsicht (wie jeder Händler) hast? Weil Du nicht wie ein Händler Unmengen an bürokratischen Wirrwarr zu bewältigen hast und das nunmal (in jeder Branche) immer mehr Geld kostet? Weil Du anderst rechnest, oder beziehst Du Deine Miete etc. in die Ersparnisrechnun mit ein?

Selbst die US Autos werden in Deutschland doch nicht billiger, andere Sachen wie ein I-Pod auch nicht....

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... und weill ich keinen Mengenrabatt bekomme, weil ich ja kein Großabnehmer bin?!

Schonmal daran gedacht, dass Mieten, bürokratische Kosten, etc. durch den Großabnehmerrabatt ausgeglichen werden?

Ausserdem, und das ist in dieser Diskussion das Wichtigste, ist verwunderlich, dass trotz des immer weiter ins bodenlose fallenden $Dollars$, die Preise für US-Waffen steigen!

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Das mit dem Rabatt wird ja von uns nur angenommen... Im Verhältnis zu einem US-Dealer ist der Deutsche Markt wahrscheinlich eher "mini".

Waum soll denn auch was billiger werden wenn die höheren Preise bezahlt werden?!? Macht doch für den Händler keinen Sinn, da die Anzahl der EWB's eh begrenzt ist... es werden doch nichtmal die US Autos billiger... und der Markt ist größer als der Waffenmarkt.

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Geh mal auf die Shot Show und besorg Dir ein paar EK Listen, dann weißt Du was ich meine...

Zumal die meisten US Waffen von Frankonia überhaupt nicht importiert werden....

Remington: Hofmann & Trigatti

Taurus: Hofmann

Winchester: eigenes Händlernetz

S&W: AKAH & Wischo (ok, selber Laden)

LesBaer: AKAH & HPS

STI: Prommersberger

Was gibts denn sonst noch interessantes?

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Geh mal auf die Shot Show und besorg Dir ein paar EK Listen, dann weißt Du was ich meine...

Zumal die meisten US Waffen von Frankonia überhaupt nicht importiert werden....

Remington: Hofmann & Trigatti

Taurus: Hofmann

Winchester: eigenes Händlernetz

S&W: AKAH & Wischo (ok, selber Laden)

LesBaer: AKAH & HPS

STI: Prommersberger

Was gibts denn sonst noch interessantes?

auf die von dir benannten marken mag dies zurteffen, da hast du sicherlich recht.

momentan habe ich leider nicht soviel zeit um zur shot show zu fahren.

-aber als ich mich noch mehr um diese dinge annahm, da war z.B. frankonia generalimportuer für magnum research (jetzt halt vertreter hierfür).

-die nowlin pistolen kaufte frankonia auch direkt bei nowlin in usa.

-2003/04 warb frankonia damit, seit ca. 1963 importeur und offizieller vertreter für ruger waffen zu sein. aktuell also seit mindestens 45 jahren!!! und da willst du mir erzählen, man kriege keinen mengenrabatt? in über 45 jahren geschäftsbeziehung?

-naa? (dies sagte mir zumindest ein beschussbeamter.)

-für colt war frankonia 2003/04 auch genaralimporteuer.

-und was hindert frankonia daran, trotz bestehender genaralimporterure selbst mal nen großen, günstigen posten von was weiß ich was zu importieren?

du siehst, es gibt und gab also reichlich möglichkeit, mengenrabatt als großabnehmer zu bekommen...

aber du hast recht, es gibt ja sonst nichts interessantes... da fällt mir ein: was ist denn mit dem zubehörmarkt? aber da gibts sicher auch nichts, was frankonia selbst importiert :rolleyes::lol::rolleyes:

ich kaufe gerne bei frankonia; aber wenn du hier suggerieren möchtest, frankonia bekäme keinen mengenrabatt, dann ist diese behauptung inakzeptabel.

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Magnum Research ist schon länger bei Walther...

Ruger wird seit Jahren schon durch Henke "mit" importiert und jetzt wechseln die zu AKAH - wird wohl an den großen Stückzahlen liegen.... :rolleyes:

Nowlin ist pleite - soviel haben die dann wohl auch nicht verkauft...

Colt lebt nur noch von der Legende - ich warte seit über 3 Jahren auf ein bestimmtes originales Ersatzteil für meinen SAA - Begründung Frankonia: Colt liefert nicht, hab ich auf der Shot Show direkt angefragt bei Colt "Was Deutschland??, Sorry, zuviel Aufwand, schicken wir nur wenn's sein muss und zurzeit muss es das nicht...."

Das Teil habe ich immernoch nicht...

Für die ganzen Amis lohnt sich doch der popelige deutsche Markt nicht und das Zubehör kommt doch eh mittlerweile aus China :00000733:

Ich bin lediglich der Ansicht das der deutsche Markt keine großen Mengen hergibt, das einzige was aktuell in Menge geht sind Gebrauchtwaffen, die meisten Händler haben doch fast nix mehr neues dastehen... Und wenn man die Fachpresse (WMI) etwas verfolgt, dann wundert man sich schon das sich ständig jeder Hersteller einen neuen Importeur sucht, wenn die alle so zufrieden wären, würden die das nicht machen.

Sicherlich kann man da anderer Meinung sein, ich bin lediglich der Meinung das die Amis im speziellen am deutschen Markt wenig bis kein Interesse haben weil die Stückzahlen zu klein sein...

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Ich finde es bei diesen hohen Preisen in Deutschland nur schade, dass offensichtlich der Händler genauso arm dran ist wie wir Schützen. Denn die Händler verdienen sich nicht dumm und dämlich, also sind es entweder die Importeure oder die Lieferanten.

Man kann also theoretisch (und auch praktisch) nur diese Produkte aufgrund der Preispolitik meiden und dies dem Importeur mitteilen. Erfolg hat die dann nur, wenn es keine Einzelfälle sind und sich in den verkaufszahlen widerspiegelt.

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Die Frage bleibt, warum ich sogar als kleiner Einzelimporteuer billiger komme, wenn ich meine Waffen selbst aus USA importiere, wie wenn ich mit satten Rabatten auf die hohen Frankoniapreise kaufe...

Boutiquen-Effekt!

Riesige Handelsspannen je Stück aber kleiner Umsatz

(und irgendwann pleite, weil von den Festkosten aufgefressen :peinlich: )

Also quasi das Gegenteil vom ALDI-Konzept.

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Und kein Mensch hier redet von Marlin .

Ist ja auch völlig unbedeutend .

Und das Frankonia Generalimporteur ist , ist in dem Zusammenhang ja auch belanglos :rolleyes:

Stimmt nicht...

Marlin beliefert Hege, Wischo und Frankonia und nunmehr auch Hofmann und (da bin ich mir nicht sicher, auch Trigatti). Marlin wurde nämlich von Remington gekauft und nutzt nun deren Vertriebsnetz...

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Ja ja, die guten alten Zeiten :traurig_16:

Aber die sind vorbei. Solange aufstrebende Industrienationen ( China etc. ) den Metall-Weltmarkt leerkaufen, ist auch nichts mehr mit günstiger Muni. Und die Rohstoffe bzw. die Förderung werden nicht plötzlich immens mehr.

Und bezüglich der Wummen: STI ist im Preis runtergegangen, Oberland Arms gibt für einige Leuchtpunkte und Optiken von drüben jetzt Nachlässe. Aber sonst: wieder :traurig_16:

Was bitte ist denn der Materialwert einer Patrone im Vergleich zum VK-Preis?

Der aktuelle Bleipreis liegt bei ca. 1,30 €/kg. 1000 Stck. 200gr 45er Geschosse wiegen 13 Kilo, macht 17 € Material.

Sagen wir mal, dass die Produktionskosten weitestgehend stabil sind. Dann hätten sich die Geschosse in den vergangenen Jahren selbst bei einer Verdopplung der Rohstoffpreise allenfalls marginal verteuern dürfen. Und dabei sind die .45er Bleibatzen ja da noch ein schlechtes Beispiel weil nicht viel Arbeit in der "Veredelung" steckt. Bei teueren Geschossen wie z.B. LW-Mantelgeschosse ist die Rechnung viel dramatischer.

Gruß

Stefan

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Stimmt nicht...

Marlin beliefert Hege, Wischo und Frankonia und nunmehr auch Hofmann und (da bin ich mir nicht sicher, auch Trigatti). Marlin wurde nämlich von Remington gekauft und nutzt nun deren Vertriebsnetz...

Du hast Recht :icon14:

Ich hatte den Hinweis im Frankonia Katalog falsch interpretiert !

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Manche Erklärungsversuche sind schon krampfhaft.

Fakt1: Ein deutsches KK-Gewehr, hier bei uns produziert, wird nach USA verschifft, dort dann vom Importeur zum Großhändler und dann zum Händler transportiert, wo es dann zum Sofortpreis neu für 290 EUR an den Kunden geht.

Dasselbe deutsche Gewehr, das an einen deutschen Schützen um die Ecke geht, kostet rund das Doppelte.

Fakt2: Deutsche Markenautos der höheren Preisklassen werden in den USA oft zu 50% billiger abgegben als bei uns, in Einzelfällen ist der Preisunterschied sogar noch höher!

Wer jetzt noch mit irgendwelchen Mengenrabatten argumentiert: Diese Preisunterschiede finden sich auch (und gerade) bei in den USA schlecht gehenden dt. Waffen- und PKW-Modellen!

Der deutsche Depp wird zweimal geneppt: Einmal wird ihm gesagt, er muss billiger arbeiten, damit seine Produkte auch noch im Ausland verkauft werden können. Wenn er dann trotz Lohnsenkung sein deutsches Produkt kaufen will, wird er zum 2. Mal geneppt: Nun darf er das doppelte bezahlen wie ein Kunde in (z.B.) USA!

Grüße,

Schwarzwälder

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Der deutsche Depp wird zweimal geneppt: Einmal wird ihm gesagt, er muss billiger arbeiten, damit seine Produkte auch noch im Ausland verkauft werden können. Wenn er dann trotz Lohnsenkung sein deutsches Produkt kaufen will, wird er zum 2. Mal geneppt: Nun darf er das doppelte bezahlen wie ein Kunde in (z.B.) USA!

Grüße,

Schwarzwälder

Der deutsche Depp möchte einfach mehr bezahlen als andere....... würde das nicht der Fall sein wäre überteuertes Zeug nicht an den Mann/Frau zu bringen..... das Märchen mit den hohen Kosten ist nix anderes als Geschwafel... wenn man sich die Preisverfälle bei Sonderangeboten, Schlußverkäufen usw. anschaut (auch da zahlt garantiert keiner drauf) kann man sich die Gewinnspannen leicht vorstellen!

Also nicht jammern..... der Kunde gestaltet die Preispolitik der Hersteller und Händler ganz allein!

Gruß

Hunter

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@Schwarzwälder

Hatten wir dieses Thema nicht schon mehrmals auf WO in ähnlicher Form durchgekaut? :rolleyes: Ein paar Fakten zu den USA. Das Jahres-Durchschnittseinkommen des US-Bürgers ist wohl doch noch ein wenig tiefer als zum deutschen Pendant. Ergo kannst du als Waffenhändler oder Produzenten insbesondere bei Neuwaffen nicht den gleichen Preis ansetzen wie in Deutschland wo die Löhne im Schnitt höher sind als in den USA. Dann darfst du auch nicht Angebot und Nachfrage vergessen die oftmals den Preis mitentscheiden. In den USA besteht einfach ein viel grösserer Markt an "Kunden" die Waffen jederzeit kaufen können und wollen. Wenn man mehr absetzen kann vom Produkt bzw. Produkten sind die Kosten natürlich tiefer als wenn man aufgrund von Gesetzen geringerer Käuferschicht usw. eher weniger Produkte in Form von Waffen veräussern kann-dies jetzt mal aus Sicht von waffenherstellenden Bümas oder Produzenten die ihre Produkte verkaufen respektive vermarkten wollen! Dann darfst du notabene nicht die MWST ausser Acht lassen. Frage mal die Amis ob sie auch 16 Prozent MWST haben auf den Verkauf von Waffen und co.

P.S: Ein halbwegs gebildeter Oekonom kann dir das sicher aber noch vielmehr im Detail erzählen bzw. erklären wieso deine genanten Beispiele so sind wie sie sind.

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@Schwarzwälder

Ein paar Fakten zu den USA. Das Jahres-Durchschnittseinkommen des US-Bürgers ist wohl doch noch ein wenig tiefer als zum deutschen Pendant. Ergo kannst du als Waffenhändler oder Produzenten insbesondere bei Neuwaffen nicht den gleichen Preis ansetzen wie in Deutschland ...

Das Thema hatten wir schon mal, es ist durch den Dollarverfall aber wieder aktueller geworden. Dass Du mit einem"Sozialpreis" argumentierst (die US-Bürger verdienen weniger, also müssen wir ihnen unsere Produkte billiger abgeben - Sozialrabatt) ist allerdings neu. Das Problem Mehrwertsteuer zählt nicht, weil ich die Transportkosten dagegenrechnen kann. Und "der größere Markt" als Totschlagargument zählt auch nicht - weil für manche dt. Modelle und auch dt. PKWs das so nicht passt. Ein ehrlicher Ökonom würde Dir aber vielleicht erklären, dass das Ganze mit der exportlastigen Politik "Export um jeden Preis" unter Vernachlässigung des Binnenmarktes zu tun haben könnte.

Grüße,

Schwarzwälder

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Dass Du mit einem"Sozialpreis" argumentierst (die US-Bürger verdienen weniger, also müssen wir ihnen unsere Produkte billiger abgeben - Sozialrabatt) ist allerdings neu. Und "der größere Markt" als Totschlagargument zählt auch nicht -

Versuche mal als Produzent von Waffen oder Waffenhändler in den USA einen Verkauspreis für Neuwaffe(n) anzusetzen denn du normalerweise in Deutschland ansetzen würdest, sprich einen deutschen Preis. Viel Spass dann wenn dir kein Ami die Ware abkauft und du dann auf der "überteuerten Ware" sitzenbleibst.

Zum zweiten wegen dem grösseren Markt und das ist sicherlich kein Totschlagargument auf Waffen bezogen das ist nun einmal so. Ich würde dir nur zustimmen wenn jemand im Vertrieb von Waffen quasi der einzige Verteiler wäre und dadurch eine Monopolstellung hätte ohne Konkurrenz. So jemand kann dann ohne Rücksicht auf Land, Bevölkerung, Durchschnitseinkommen usw. die Preise nach seinem Diktat bestimmen und genau dann spielt der kleinere/grössere Markt eben nicht mit. Sonst ist es doch ganz einfach simpelste Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage regeln den Preis-zumindestens zu einem grossen Teil. Dort wo das Angebot und/oder die Nachfrage in diesem Fall Waffen gering ist und das ist sie in Deutschland im allgemeinen bei Waffen im Gegensatz zur USA, sind die Preise höher als in einem Land wie die USA wo Angebot respektive Nachfrage einfach in Bezug auf Waffen grösser sind als in Deutschland.

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