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Hilfe! Brauche Beratung


Habakuk

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Hallo Freunde von Pulver und Blei,

ich habe vor, meinen "verschlüsselten" Tresor auf Zahlenschloss umrüsten zu lassen.

Habe deshalb eine Mail an einen Stützpunkthändler des Herstellers in meiner Nähe geschickt

Nun bekam ich folgende Rückfrage:

....bezüglich Ihrer Anfrage zur Umrüstung des Waffentresors teieln wir Ihnen mit, dass eine Umrüstung möglich ist.

Rückfrage:

A. Soll es ein mechanisches Schloß sein

B. Elektronikschloß, ohne Notöffnung

C. Elektronikschloß mit Notöffnung

Ich bin überfragt.......wer kann helfen?

Kosten, Funktion, Erfahrungen......alles ist gefragt!

Gruß Habakuk

im FWR

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empfehle (aus eigener erfahrung)

- mechanisches kombinationsschloss

weil

- kann nix batterie leer sein (nach murphy ist sie DANN leer, wenn du keinen ersatz hast...)

- und ein moeglicher einbrecher, der sauer wird, weil er nicht an den inhalt deiner kommode kommt, kann weniger demolieren als beim elektronischen schloss; er muss dann schon mit solch harten mitteln ran, dass er auch gleich die ganze kommode aufwummen koennte

dagegen ist ein elektronisches schloss eher zu demolieren; deswegen kriegt er die kiste zwar auch nicht auf, aber du hast aerscher und aufwand, deine kiste wieder gangbar zu machen...

nachteil eines mechanischen kombinationsschlosses:

- du musst die kombination quasi 'einkurbeln' und nicht bloss eintippen.

(uebrigens, die agentenfilm-klischees von wegen "middem-stethoskop-dran-horchen-und-dann-easy-oeffnen" sind :gaga: )

aber es gibt sicher auch anhaenger der elektronikschloss-fraktion...ist halt immer auch ein bisserl subjektiv.

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Vorteil mech. Zahlenschloss:

Preiswert

Nachteil:

Codeänderung ist Fummelei, schlechte Ablesbarkeit bei schlechtem Licht (Abstellraum), vertut man sich bei einer Ziffer, geht die Dreherrei von vorne los, der Sprung von einer Zifer zur anderen ist nur gut einen Milimeter, somit nach Schüsseltreiben nicht zu öffnen (das kann auch Vorteil sein)

Vorteil eletr. Schloss:

Unkompiziert, schnelle Codeeingabe, mehrfacher Code möglich, Codeänderung einfach

Nachteil:

Batterie notwendig, nach Hausbrand oder Einbruchsversuch ohne Schlüsselmöglichkeit evtl. kein Zugang, weil das Bedienteil mehr oder weniger leicht zerstört wird.

Zur Redundanz:

Elektr. Redundanz sind meistens 2 Kabelbäume im Inneren. Wird einer bei Aufbruchversuch durchtrennt, geht der Tresor trotzdem auf. Diese R. hilft nicht bei Defekten des Codeschlosses selbst. Andere Möglichkeiten den Hersteller fragen.Mech. Redundanz. Meiner Meinung das einzig wahre. Man kann das elektr. Bedienteil abnehmen und einen Schlüssel einstecken. Dann liegt auch die Batterie im Inneren. Ansonsten von außen zugänliches Fach, damit man bei längerer Nichtbeachtung und leerer Batterie diese ersetzten kann.Meine erste ist bereits 3 Jahre drin. Wechsele ich mal damit diese nicht ausläuft.

Das fiel mir so auf die Schnelle ein.

- kann nix batterie leer sein (nach murphy ist sie DANN leer, wenn du keinen ersatz hast...)

Das ist kein Argument, da die Schlösser mittels Leuchtdiode eine fast leere Batterie anzeigen. Entweder ist das Batteriefach außen zugänglich, dann klaue ich aus einer meiner Fernbedienungen die 9 V Batt. oder mit Notschlüssel. Außerdem hält die fast ewig. Man kann/sollte sie unabhängig ihres Ladezustandes ungefähr alle 2 Jahre ersetzen.

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...

Das ist kein Argument, da die Schlösser mittels Leuchtdiode eine fast leere Batterie anzeigen. Entweder ist das Batteriefach außen zugänglich, dann klaue ich aus einer meiner Fernbedienungen die 9 V Batt. oder mit Notschlüssel. Außerdem hält die fast ewig. Man kann/sollte sie unabhängig ihres Ladezustandes ungefähr alle 2 Jahre ersetzen.

ich widerspreche ja nur ungern, ist es aber doch:

- batterie kann auslaufen, und dann koennen auch die kontakte versiffen (oder ueber die zeit korrodieren), und selbst mit einer neuen kommst du dann nicht ohne weiteres klar (ist im bekanntenkreis so passiert)

- und zweitens: WENN man wirklich so sorgfaeltig ist, und die batt alle 1-2 jahre SPAETESTENS erneuert, ok; nur ist ein tresor eine in der regel langfristige anschaffung, und IRGENDWANN hast du es mal vergessen (ISCHSCHWOERR !)

ist nicht boese gemeint, sondern nur erfahrung (murphy's law) - ich wuerde einfach keinem glauben, dass er/sie in den (sagen wir mal) naechsten 30-50 jahren GARANTIERT NIE den batteriewechsel vergisst...

und die version mit der mechanischen redundanz hoert sich zwar clever an, impliziert aber auch wieder einen schluessel (selbst wenn es nur zum notoeffnen sein sollte; und ich dachte, genau das will der fragende ja umgehen... :rolleyes: )

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und die version mit der mechanischen redundanz hoert sich zwar clever an, impliziert aber auch wieder einen schluessel (selbst wenn es nur zum notoeffnen sein sollte; und ich dachte, genau das will der fragende ja umgehen... :rolleyes: )

Ich gebe ferner zu bedenken, dass diese mechanische Redundanz auch ihren (Auf-) Preis haben wird.

Gruß

Michael

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Mein T. hat ein Maurer-Code B Schloss (B ist Name und nicht Sicherheitsstufe, die ist C..?) Hat 300 € Aufpreis gekostet und beeinhaltet einen (!) langen Schlüssel, der sicher verwahrt ist. Zugegeben, da komme ich nicht jederzeit ran.

Aber wie dem auch sei. Jeder wird sich seine eigenen Prioritäten festlegen, hauptsache er macht sich Gedanken darum. Ich kenne nicht wenige, die sich alleine für den Aufpreis des Schlosses Schrank und Langwaffe kaufen würden, aber keinen Aufpreis für irgendwas.

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A. Soll es ein mechanisches Schloß sein

B. Elektronikschloß, ohne Notöffnung

C. Elektronikschloß mit Notöffnung[/color]

Hi Habakuk,

ich besitze 2 Tresore mit Elektronikschloß (einmal mit/eimal ohne Notöffnung)

Mit Notöffnung:

Die Notöffnung ist eigentlich kein Notbehelf sondern ein vollwertiges Schloß (mit Doppelbartschlüssel). Der Tresor kann sowohl über die Tastatur als auch mit dem Schlüssel geöffnet werden. Das Batteriefach ist nur von innen zugänglich. Ein anstehender Batteriewechsel kündigt sich schon sehr frühzeitig über die vorhandenen Leuchtdioden und noch viel frührer durch das Laufgeräusch des Motors an (man muss schon arg dickfellig sein, um dies zu ignorieren).

Ohne Notöffnung:

Ankündigung des Batteriewechsels wie oben. Die Batterie ist zwar auch nur von innen zugänglich, jedoch wurden die Anschlußkontakte nach außen verlängert. (An zwei kleine "Knubbel" wird im Fall des Falles eine 9-Volt Batterie gedrückt)

mech. Zahlenschloß:

Hatten wir in der Firma als "Schlüsselkästchen" für den richtigen Tresor. Hier mussten (ich glaube) vier Zahlen in der richtigen Richtung und in der richtigen Anzahl eingestellt werden.

Z.B.

3 mal über die 23 nach rechts (es waren also drei ganze Umdrehungen notwendig - bei der vierten musste exakt auf der 23 angehalten werden)

3 mal die 19 nach links, 2 mal die 35 nach rechts usw.

Dieses Drehdingens läuft übrigens ohne das (Film)-Geklicke. Landest du bei der 2 mal 35 nach rechts bei der zweiten Runde auf der 36 = Pech

Es war immer recht spannend bis das Ding morgens auf war. Manche haben es - obwohl sie die Kombination kannten - nie geschafft.

Ich würde sagen elektronisch mit Notentriegelung (Schlüssel im Banksafe)

LG

Manfred

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(uebrigens, die agentenfilm-klischees von wegen "middem-stethoskop-dran-horchen-und-dann-easy-oeffnen" sind :gaga: )

Stimmt, das ist Quatsch, man erfühlt die Kombinationen!

@Habakuk: Warum willst du umrüsten?

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@Habakuk: Warum willst du umrüsten?

Ich habe drei Tresore im Haus:

Einen für private Dinge - Pässe, Bargeld, Schmuck, Schriftstücke wie z.B. Urkunden usw.

Zwei für Waffen - einen für Kurzwaffen und einen für Langwaffen.

Alle drei B-Tresore;

gekauft bevor das affengesetz es vorschrieb. Nein, kein vorauseilender Gehorsam, sondern Sicherheitsdenken.

Wohne im eigenen Einfamilienhaus.

Der Nachteil: Alle drei sind Tresore mit Schlüsselschloss.

Also wohin mit den Schlüsseln?

Hatte mir beim Kauf - die Tresore sind nach und nach angeschafft worden - mir leider keine größere Gedanken für die Schlüsselaufbewahrung gemacht.

Ich habe zwar einen in meinen Augen so gut wie nicht auffindbaren Ort für die Schlüsselaufbewahrung ausgesucht, aber wer weiß - eine letzte Unsicherheit bleibt.

Und "Schlüssel immer am Mann" kann manchmal ganz schön lästig sein........

Meine Idee: Einen der drei Tresore mit Zahlenschloss versehen und darin die Schlüssel der anderen beiden Tresore verwahren.

Das ist der Grund meiner Frage.

Übrigens: Hat jemand Erfahrung mit der Kostenfrage?

Gruß Habakuk

im FWR

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Übrigens: Hat jemand Erfahrung mit der Kostenfrage?

2004 hat mir der Hersteller meines B-Tresores folgendes mitgeteilt:

Der Umbau des Schloßes ist für erfahrene Schlosser überhaupt kein Problem, zusätzlicher Arbeitsaufwand zwei Löcher bohren 3,3 mm und mit 4 mm Gewinde versetzen.

Die Materialkosten für das mechanische Zahlenschloß belaufen sich auf 209,- Euro.

Gruß

Michaek

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Meine Idee: Einen der drei Tresore mit Zahlenschloss versehen und darin die Schlüssel der anderen beiden Tresore verwahren.

Das ist der Grund meiner Frage.

Denk daran, daß auch dann keine unberechtigte Person (Frau, Kinder) an die Schlüssel für die Waffenschränke gelangen darf. Also mußt Du entweder Deiner Familie die Kombination für den Schrank mit ihren Pässen vorenthalten, oder zwei "Schlüsselschränke" einrichten, einen für den Schlüssel zum Wertschrank, den anderen für die Schlüssel zu den Waffenschränken.

Oder Du hast gar keine Familie und lebst alleine, dann ist das kein Problem.

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Meine Idee: Einen der drei Tresore mit Zahlenschloss versehen und darin die Schlüssel der anderen beiden Tresore verwahren.

Gruß Habakuk

im FWR

Hallo Habakuk,

denkst Du bitte an die Höchstgrenzen. Wenn du den Schlüssen des einen B-Schrankes in einem anderem B-Schrank lagerst, kann es haarig werden.

Kauf Dir lieber noch einen kleinen Tresor der Klasse 1 (mit elektonischem Zahlenschloss odermit Schlüssel) und lagere die anderen Schlüssel dort ein. Ich glaub, dass das garnicht so viel teurer wird wie ein Umbau.

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Also, falls du einen Schlüssel für deinen Tresor irgendwo lagerst, werden ihn Einbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit finden. Lass das. Einige Schlösser kann man auch auf eine Schließung umstellen, bei den Burgwächtern mit TRS22 kann man das sogar selbst machen. Dann hätte man nur einen Schlüssel am Mann. Oder man kauft sich einen Schlüsseltresor für den Gürtel (da ist so ein ausziehbares, elastisches Band dran, welches den Schlüssel beim Loslassen wieder an den Mann bringt).

Wenn es wirklich der Schlüsselschrank für 3 B-Schränke sein soll, dann nimm einen 0er mit E-Schloss ohne "Notfall"schnickschnack. 0 und 1 haben die gleiche Teilzugriffszeit und die Schlüssel kann man mit einem Teilzugriff rausnehmen, also bring 1 hier keinen nennenswerten Vorteil. Verankern nicht vergessen (das kann man nicht genug betonen).

Andererseits ist die RFID-Technologie auch nicht schlecht (Kreditkarte mit Funkchip)... Schneller gehts nicht, einfach aufzubewahren und sicher vorm Knacken... Ist halt teuer.

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Hallo Werner,

vielleicht kann ich Dir an dieser Stelle mit etwas Erfahrung von mir weiterhelfen :rolleyes::

Ich habe Anfang diesen Jahres meine gesamte Aufbewahrung in einen neuen großen Schrank der Sicherheitsstufe 1 verändert. Hauptmotivation war der bisherige, unbefriedigende Umsatnd der Schlüsselaufbewahrung von 2 B-Würfeln und zwei A-Schränken. Ständig die B-Schlüssel rumschleppen hat tierisch genervt, denn es ist ziemlich offensichtlich, wenn am Schlüsselbund diese Teile hängen, das derjenige wohl etwas wertvolle aufbewahrt.

Hat mich nie besonders ruhig schlafen lassen.

Also umgestiegen und bei den Fachhändlern/Herstellern rumgefragt, was für Vorteile wohl die verschiedenen Schließungen haben.

Vieles davon ist von meinen Vor-Postern schon gesagt worden, ein gutes Argument gegen das mech. Zahlenschloss ist die "difizile" Bedienung. Man muss die definierte Kombination GENAU treffen, sonst fängt man wieder von vorne an. Das kann besonders mit zunehmendem Alter und einer "altersbedingten" Tattrigkeit schnell zum Problem werden. Auch eine Sehschwäche (zunehmend) kann da langfristig zum Geduldsspiel beim Öffnen des Kastens werden.

Mein Argument bei der Recherche: Ja, aber die Elektronik...hält die auch? Antwort von allen: Ja, wir hatten bisher noch keine Reklamationen wegen defekter Elektronik.

Man sollte nur darauf achten, das eine Notbestromung von aussen über durchgeführte Kontakte möglich ist, damit für den Fall von Batterie am Ende nicht auch noch der Spezialist zum Öffnen geholt werden muss.

Mit Notöffnung macht nur dann Sinn, wenn man eine SICHERE Aufbewahrung des Notschlüssels hat, z.B. Banktresor! :gutidee: Ansonsten ist das Problem nur mit einem Stück Elektronik in eine andere Ecke verschoben, also kein echter Gewinn. :icon13:

Die Bedienung der Elektronikschlösser ist auch denkbar einfach, die Tastatur ist in der Regel schön groß und gut lesbar - auch im Alter. Eine neue Kombination ist im Handumdrehen definiert, das Schloss sollte in jedem Fall über einen mind. 6-stelligen Code und einer Zeitsperre bei Fehleingaben verfügen.

Fazit: Ich habe auf neuen Schrank mit Elektronikschloss ohne Notöffnung hochgerüstet und fühle mich von demher wesentlich wohler. Alles in Allem ein beruhigendes Gefühl. :icon14:

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Hi,

wie bereits in http://forum.waffen-online.de/index.php?showtopic=333273 berichtet habe ich jetzt einen Tresor mit elektronischem Schloss von Burg Wächter. Die Eingabe ist ganz einfach, auch das Programmieren. Die Batterien sind hier außen angebracht und können somit bei zu niedriger Spannung einfach gewechselt werden. Ein Notschlüssel ist nicht daran, aber den wollte ich auch nicht, dann hätte ich wieder nicht gewusst wohin damit. Bei Fehleingaben gibt es eine Zeitsperre.

Mechanisches Zahlenschloss hatte ich zuvor ausprobiert. Die Bedienung war wie oben geschrieben doch zu kompliziert.

Ich fühle mich "erleichtert" ohne Schlüssel. Kann ich nur empfehlen.

bye Oli

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Ich habe mich nach einigem Hin- und Herüberlegen (ausschlaggebend war auch die Frage: wohin mit dem Schlüssel, wenn ich mal für längere Zeit außer Haus muss) für eine andere Variante entschieden:

Die LW'n kommen in einen preiswerten (bitte nicht mit billig verwechseln) A-Schrank mit "normalem" Doppelbartschloss. Und die Schlüssel nebst Mun, ewtl. später beschafften KW'n und eminent wichtige persönliche Papiere kommen in einen ausreichend dimensionierten B-Würfel mit elektr. Zahlenschloss ohne Notöffnung.

Der A-Schrank wird an einer wenig exponierten Position aufgestellt und verankert und der B-Würfel verschwindet in meinem Büro im Schrank, wo er ebenfalls verankert wird, und zwar mit Schlossschrauben, die sich nur entfernen lassen, wenn der Schrank geöffnet ist.

Das hat den Vorteil, daß ich bei dem sicher zu erwartendem Zuwachs an LW'n (habs nicht so sehr mit den Kurzen) im Bedarfsfall einfach einen weiteren A-Schrank dazu kaufen oder auf einen entsprechend größeren umrüsten kann, ohne mir Gedanken um die sichere Verwahrung der Schlüssel machen zu müssen. Die Zweitschlüssel bzw die Zahlenkombination des Würfels werden, für den Fall der Fälle (man weiß ja nie, was das Leben so bringt), nebst Nachlassregelung beim Haus- und Hofnotar unserer Familie sicher hinterlegt, so daß meine Hinterbliebenen gegebenenfalls Zugriff erlangen, wenn es eines Tages mal soweit sein sollte.

Nicht daß einige jetzt meinen, ich sei paranoid, aber man sollte, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ab einem gewissen Lebensalter auch mit solchen Sachen vernünftig umgehen und sich Gedanken darüber machen, daß man seinen Hinterbliebenen, die dann in der Mehrzahl der Fälle sicher genug Sorgen haben, nicht noch zusätzliche Steine in den Weg rollt.

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Die Zweitschlüssel bzw die Zahlenkombination des Würfels werden, für den Fall der Fälle (man weiß ja nie, was das Leben so bringt), nebst Nachlassregelung beim Haus- und Hofnotar unserer Familie sicher hinterlegt, so daß meine Hinterbliebenen gegebenenfalls Zugriff erlangen, wenn es eines Tages mal soweit sein sollte.

Nicht daß einige jetzt meinen, ich sei paranoid, aber man sollte, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ab einem gewissen Lebensalter auch mit solchen Sachen vernünftig umgehen und sich Gedanken darüber machen, daß man seinen Hinterbliebenen, die dann in der Mehrzahl der Fälle sicher genug Sorgen haben, nicht noch zusätzliche Steine in den Weg rollt.

So ähnlich (LW's und KW's) bzw. genauso (Notar) habe ich es auch gemacht.

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Du kannst den Schlüssel auch bei einem befreundeten Schützenbruder, Mitjäger o.ä. hinterlegen.

Meine Schlüssel liegen im Tresor eines Jagdfreundes in einem neutralen Umschlag ohne Namen und Anschrift.

Eine Schlüssel zu meinem Haus hat er nicht, so dass er sich nicht ohne weiteres Zugang zu den Waffen verschaffen kann.

Und umgekehrt kann es meine Famile auch nicht.

Gruß

Michael

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Vielen Dank für die informativen Beiträge! :icon14:

Habe die Firma angemailt und nach der Kostenseite gefragt.

Mal sehen, welche Antwort ich bekomme!

Gruß Habakuk

im FWR

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Ich habe zwar einen in meinen Augen so gut wie nicht auffindbaren Ort für die Schlüsselaufbewahrung ausgesucht, aber wer weiß - eine letzte Unsicherheit bleibt.

Die Unsicherheit hat einem Balkanesen in der Wohnung eines Jagdkjollegen von mir nach Schätzung der Kripo etwa 5 Minuten gekostet.

Und der Platz war so gut, daß man gar nicht drauf kommen kann...

Vergiss es also, die "besten" Plätze sind die Schlechtesten!

Schloß hin oder her... ich habe beides und sehe eigentlich keine gravierenden Unterschiede.

Ob ich drehe oder tatse ... :)

Die wesentlichen Sachen wurden gesagt...

Owohl ich das Risiko mit der leeren Batterie aus beruflichen Erfahrungen (Wertformularschrank) nicht bestätigen kann.

Die hält ewig und wenn sie leer ist noch drei Wochen.

Und mein Rädchen mit der mechanischen Kombination treffe ich unter allen Betriebsbedingungen stets mit erfreulicher Sicherheit.

Entscheiden mußt Du! :)

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Also ich habe in allen Tresoren Elektronikschlösser mit Notentriegelung (via Mega-Schlüssel) und bin bestens zufrieden.

Zum einen gehts schnell, zum anderen ist das die einzige Möglichkeit, anderen den Zugriff im Rechtssinne effektiv zu verwehren. Und eine leere Batterie, die Jahre hält, ist egal, weil Tresor 2 Schlüssel von Tresor 1 drin hat usw.

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