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IGNORED

IRAK -- 350 Tonnen Sprengstoff verschwunden


reini

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Antwort auf:

Nach einem Internetbericht von GMX sind im Irak 350 Tonnen Sprengstoff verschwunden.

Und wehe wenn bei uns mal ein Döschen verschwindet...


Pssssssst...... nix verraten, die beiden Südstaaten Rebs, Hollowpoint und Murmelgießer, haben sich das Zeug unter den Nagel gerissen. Wir haben vor Fort Sumter zurück zu erobern. Wir suchen nur noch einen Kurpfuscher der Jefferson Davis reanimiert, ich muß mal bei Emergency Room anrufen, vielleicht haben die einen Tipp für einen Rebell.

The bonnie blue Flag for ever crazy.gifcrazy.gifcrazy.gif

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Moin,

ich denke die Amis werden das Zeug schon wiederbekommen.

...allerdings erst zu einem Zeitpunkt wo sich der Aggregatszustand der Hauptmasse von fest in gasförmig ändert.

Gruß,

frogger

PS

Was mich wirklich mal interessiert:

Darf ein Iraker, welcher sich als Widerständler sieht, amerikanische Soldaten, welche völkerrechtswidrig sein Land angegriffen haben, mittels selbstgebastelter Wärme-Kraftmaschinen aus dem Land zu schicken, ohne dabei selbst internationale Strafnormen zu verletzen? Sprich, handelt er völkerrechtlich legal?

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Na Na Hexogen in der Patrone chrisgrinst.gif

Mach das mal... da ist es egal, ob es ein R93 oder ein 98iger ist. gr1.gif

Sollte herrlich scheppern. Dont try this at home!! gr1.gif

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Mike,

Hexogen ist für Deine Patronen zu langsam. Ich empfehle eine Pressladung reines Oktogen (ok, bißchen teuer....) mit einem halben Gramm Bleiazid als Booster. Alternativ eine Hülse voll Öl, das dürfte keinen Booster brauchen.

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Jaja, Bleiazid wird gern genommen, nich?

Hört man immer wieder.

Werd ich mal versuchen.

Bisher experemtier ich mit Backpulver und Essig, für die Superdoopermagnum, wegen dem langsamen und gleichmässigem Expansionsverhalten. So kann ich auch zum Thema Waffen reinigen etwas beisteuern, was bei Deiner Mischung ja entfällt. 021.gif

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Antwort auf:

Mike,

Hexogen ist für Deine Patronen zu langsam. Ich empfehle eine Pressladung reines Oktogen (ok, bißchen teuer....) mit einem halben Gramm Bleiazid als Booster. Alternativ eine Hülse voll Öl, das dürfte keinen Booster brauchen.


Was auch gut kommt: Hülsen mit reinem Nitroglyzerin 50% füllen. Nach zwanzig Schuß ist man der Meinung, daß bei einer Patrone die Ladung fehlt. Einfachste Lösung, alle Patronen durchschüttlen damit man hört ob die Ladung raschelt.

crazy.gifcrazy.gifcrazy.gif

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Antwort auf:

Was mich wirklich mal interessiert:

Darf ein Iraker, welcher sich als Widerständler sieht, amerikanische Soldaten, welche völkerrechtswidrig sein Land angegriffen haben, mittels selbstgebastelter Wärme-Kraftmaschinen aus dem Land zu schicken, ohne dabei selbst internationale Strafnormen zu verletzen? Sprich, handelt er völkerrechtlich legal?


Wirklich sehr interessante Frage!

Ich würde mal sagen NEIN.

Begründung:

1. Der Irak war seit 1991 KEIN souveräner Staat mehr sondern stand unter UN Kontrollaufsicht. Das Regime von Saddam Hussein war völkerrechtlich NICHT anerkannt, also kann sich ein Widerständler schonmal nicht die "Wiederherstellung des alten Regimes" zum Ziel machen.

2. Die jetzigen aktiven "Widerstandskämpfer" waren schon unter Saddam Hussein nicht den regulären Streitkräften des Irak zuzurechnen, sondern illegale Kämpfer, die von dem dortigen Regime unerlaubt angeheuert wurden. Ausgenommen hiervon war lediglich die irakische Armee (deren Angehörige wurden ja auch offiziell auch als Kriegsgefangene anerkannt und haben die Rechte als solche genossen). Die irakische Armee war allerdings nur bis Kriegsende legitimiert, Widerstand zu leisten.

3. Die UN Resolution 1441 legitimierte die Völkergemeinschaft bereits ausreichend zum Eingreifen in dem Land. Ein Widerstand wäre also auch ein Widerstand gegen diese Völkerrechtlich verbindliche Resolution. (Das hat nichts damit zu tun, dass die USA dort ev gegen Völkerrecht einmarschiert sind).

4. Ein Widerstandskämpfer bräuchte neuerlich die Zustimmung der neuen -inzw Völkerrechtlich anerkannten- Regierung des Irak... aber die hätte sicherlich was dagegen, wenn sich nun andere Leute zu "Widerstandskämpfern" erklären.

5. Die meissten der sog. "Widerstandskämpfer" begehen zur Zeit wohl eher selber genug Kriegsverbrechen, als das sie als legitime Freiheitskämpfer von der Völkergemeinschaft anerkannt werden würden. Ein Widerstandskämpfer müsste aber im mindesten das Ziel verfolgen, die Wiederherstellung der UN Charta in seinem Land zu gewähren.

6. Jeder Widerstandskämpfer MUSS durch eine Uniform deutlich zu erkennen sein. Da die im Irak aktiven "Widerständler" keine Uniformen an haben, und daher nicht von der Zivilbevölkerung zu unterscheiden sind, haben sie keinen völkerrechtlichen Anspruch auf Anerkennung als Widerständler.

Kurz zusammengefasst kann man sagen: Der derzeit im Irak stattfindende "Widerstand" hätte keinerlei Chancen auf völkerrechtliche Anerkennung, da er selber eklatant gegen das Völkerrecht und die UN Charta verstösst. Ums noch einfacher zu sagen: Das Völkerrecht unterstützt keinen Widerstand, der selbst zur Einführung/Wiedereinführung einer Diktatur oder eines Unterdrückungsregimes führt. (Pech also für alle Möchtemalgernwiderständler da unten) . Das würde ja auch keinen Sinn machen, wenn das Errichten einer neuen Diktatur im Irak mit all ihren Menschenrechtsverletzungen nun zu allem Überfluss auch noch durch das Völkerrecht gedeckt wäre.

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Antwort auf:

Was auch gut kommt: Hülsen mit reinem Nitroglyzerin 50% füllen. Nach zwanzig Schuß ist man der Meinung, daß bei einer Patrone die Ladung fehlt. Einfachste Lösung, alle Patronen durchschüttlen damit man hört ob die Ladung raschelt.


Murmelgiesser,

vernünftig gewaschenes Öl kannst Du schütteln bis Du schwarz wirst, da passiert nichts. Selbst bei saurem Öl würde es wahrscheinlich noch gutgehen. Mit saurem Öl sollte man die Patrone dann allerdings nicht auf harte Böden fallen lassen, hier besteht eine gute Chance auf eine Detonation.

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@ JD Harris :

ohne auf alle Punkte einzugehen, die ich stellenweise leicht anzweifle, aber wie das hier :

Antwort auf:

6. Jeder Widerstandskämpfer MUSS durch eine Uniform deutlich zu erkennen sein. Da die im Irak aktiven "Widerständler" keine Uniformen an haben, und daher nicht von der Zivilbevölkerung zu unterscheiden sind, haben sie keinen völkerrechtlichen Anspruch auf Anerkennung als Widerständler.


Dann wären ja die Resistance in Frankreich, Russische Partisanen...die eigentlich für ihr Land kämpften auch nicht legal gewesen.

Hatten die Afghanen Uniformen, als sie die russischen Besatzer verjagten ?

Ein Widerstandkämpfer, der Uniform trägt ist m.E. nichts anderes als reguläre Truppe und so gesehen lebensmüde sich als solcher erkennen zu geben.

Hat nicht eine Zivilbevölkerung eines unterdrückten Landes - unabhängig, ob es der Irak so ist -nicht das Recht mit allen Mitteln gegen eine Besatzungsmacht vorzugehen ?

Auch eben in " Zivil "

Und wie sahen denn die Widerständler zum Unabhängigkeitskrieg der USA gegen England vor 200 Jahren aus, - wild zusammengewürfelte Haufen.

Trapper,Arbeiter , Farmer.....????

Attila

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Antwort auf:

@

Hat nicht eine Zivilbevölkerung eines unterdrückten Landes - unabhängig, ob es der Irak so ist -nicht das Recht mit allen Mitteln gegen eine Besatzungsmacht vorzugehen ?

Auch eben in " Zivil "


Jetzt kommen mir gleich die Tränen.

Die "Zivilbevölkerung des unterdrückten Landes", also die heldenhaften irakischen "Widerstandskämpfer", werfen täglich Bomben auf irakische Politiker, enthaupten Mitglieder von Hilfsorganisationen, be- und verhindern seit Monaten den wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufbau des Irak, wo es nur möglich ist. Vor wenigen Tagen erst wurden 50 junge Anwärter für die neue irakische Polizei in einem Hinterhalt von diesen "Widerstandskämpfern" gestellt und dann einzeln per Kopfschuss exekutiert. Das ist doch wirklich ein heldenhafter Widerstand gegen die bösen amerikanischen Besatzer...

Nein, es ist übelster Terrorismus. Übel, destruktiv, und gegen die Interessen des irakischen Volkes gerichtet. pissed.gif

Und ich hoffe jeden Tag, dass die US Army effektiv zuschlägt und diese Banden beseitigt.

Gruß,

karlyman

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Nun,

ich könnte mir vorstellen, daß es sich aus der Sicht eines irakischen Widerständlers eher um legitime summarische Exekutionen von Kollaborateuren handelt...

Wie dem auch sei, ich selber kenne mich nicht im Völker- und Kriegsrecht gut genug aus, um solche Sachen beurteilen zu können. Es entzieht sich ja auch schon meinem Rechtsverständnis, warum die USA selber nach ihren eigenen rechtlichen Beurteilungen sogenannte "illegale Kämpfer" (sprich Söldner) einsetzen und dies beim Gegner grundweg verdammen...

Oder warum der Einsatz von Deformationsprojektilen verboten ist, man aber durchaus MOAB´s schmeißen darf... Was da wohl die größeren Verletzungen erzeugt?

Und letztlich ein bißchen Folter - auch wenn sie zum Tode führt- scheint auch nicht so schlimm zu sein. Man muß nur auf der richtigen Seite stehen und keine Bilder davon machen...

Wie gesagt, ich weiß wirklich bei manchem nicht mehr so richtig, was ich davon halten soll.

Gruß,

frogger

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@ Karlyman :

Lies nochmals richtig, ich habe den Irak erst mal außerhalb gestellt.

Wenn Du mal die Güte hättest, das zu lesen :

Antwort auf:

unabhängig, ob es der Irak so ist


Es geht um die allgemeine Frage, ob Widerstandskämpfer Uniformen tragen müssen, nicht darum ob die Terroranschläge rechtsmäßig sind.

Bliebe nur noch die Definition, was ein Widerstandskämpfer ist.

Er ist wohl einer , wenn er auf der richtigen Seite, nämlich der unseren Seite steht - richtig ??

Die Resistance in F und auch russische Partisanen standen zweifelos auf der richtigen Seite und angeblich haben die mit Verätern und Sympatiesanten der deutschen Besatzungsmacht auch relativ kurzen Prozeß gemacht.

War das Unehrenhaft ??

Aber nicht auf Irak beziehen, das wäre ein neues Thema, oder besser ein altes Thema...

attila

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Attila, Du hast schon recht, was die differenzierte Betrachtungsweise "ziviler" Widerstandskämpfer angeht.

Angesichts der fast täglichen Meldungen aus dem Irak über regelrechte Exekutionen, die sog. "Freiheits-/Wider-standskämpfer" meist an eigenen irakischen Landsleuten (Ingenieure, Polizisten, Soldaten etc., die FÜR ihr Land arbeiten) vornehmen, bin ich bei dem Thema etwas dünnhäutig geworden. Und ja, heiße Irak-Diskussionen sind im Forum an anderer Stelle schon geführt worden.

Also: in der Sache bleibe ich betreffend Irak bei meiner Ansicht. Eine differenzierte Betrachtung der Situation von "nichtuniformierten Kombattanten" ist aber immer angebracht.

Gruß,

karlyman

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Attila

Du verwechselst hier was!

Seidem es die Vereinten Nationen gibt, IST es völkerrechtlich vorgeschrieben, dass Combatanten aller Seiten sich durch Uniformierung zu erkennen geben müssen.

Was in der Zeit VOR Gründung der VN passiert ist fällt nicht unter UN Recht!

Allerdings sind UN Recht und Realität zwei verschiedene Paar Schuhe. Mir fällt nicht ein einziger Fall ein, wo die UN jemals eines ihrer eigenen Vorgaben tatsächlich in die Realität umgesetzt hätte. Tatsächlich macht jeder, was er will.

Gerade wegen dieser (ansich eindeutigen) Haltung ist das ja auch heute immer noch so ne unsichere Sache mit dem "Völkerrecht". Sei doch mal ehrlich, welche Kriegspartei (egal ob USA, Irak, Russen, Chinesen etc) hat sich jemals um das Völkerrecht geschert? Fakt ist: JEDER beruft sich irgendwo auf diese Rechte... aber immer nur dann, wenn es zu seinem Nutzen ausgelegt werden kann. Die USA wurden beim Irak-Krieg wegen einer reinen Formalität zu "Völkerrechtsverletzern" erklärt, während der Irak selbst trotz allerschwerster Menschenrechtsverletzungen der vergangegen Jahre komischer Weise genau dieses Völkerrecht nun für sich in Anspruch nehmen möchte.

Esx ist halt so wie immer: Alle anderen sollen sich auf Punkt und Komma ans Völkerrecht halten, selber aber gibt man keinen Cent auf deren Einhaltung.

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