Zum Inhalt springen

chief wiggum

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    11.713
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von chief wiggum

  1. Irgendwie wäre die türkische SPAS-12 Kopie cooler gewesen. Ob es sich schickt, an hohe Würdenträger einen Revolver zu verschenken? Das kommt drauf an, ob nur eine Patrone dabei ist und ggf. noch eine Flasche Cognac (oder in dem Fall eher Raki).
  2. Ganz ernsthaft: In diesem Fall wird bezüglich Waffengesetz nichts passieren, weil Staat und Medien sehr daran gelegen ist, denn Fall nicht noch weiter hochkochen zu lassen. Täter Migrant und als jemand eingereist, der in der Türkei polizeilich gesucht wird. Helferin aus einer linken NGO und das ganze noch mit Verbindungen in die SPD-Lokalpolitik. Da muss Gras drüber wachsen. Da ist die Turbo-Schnellrasenmischung schon ausgesät.
  3. Wirklich strange an der ganzen Geschichte ist eigentlich nur, dass die Polizei die beschlagnahmten Salutprügel hinterher derart präsentiert, als sei ihr ein Schlag gegen das Sinaloa-Kartell geglückt.
  4. Wie hoch ist die aktuelle Mindeststrafe für Vergewaltigung oder auch für Messerung und wie wird das in der Praxis gehandhabt?
  5. Wurde hier schon Diskutiert. Um es kurz zu machen: LivingActive weiß auch nicht mehr, als alle anderen. Muss aber für den YouTube-Kanal Clicks generieren. Der Fluch der modernen Zeit.
  6. Genau, wer nicht buckelt wie blöd, damit "Unsere Demokratie"™ und "Die Zivilgesellschaft"™ die Kohle mit dem Presslufthammer raushauen können, ist der wahre Schmarotzer. Nicht etwa jemand, der sich in einer staatlich finanzierten NGO die Eier schaukelt und dabei am besten noch der Realwirtschaft das Leben schwer macht und auch kein "noch nicht so lange hier" etc. pp. Wer die Schnauze voll hat und Steuerzahlungen bestmöglich vermeidet, ist der wahre Feind. Ich wusste es 1. Manche Dinge ändern sich in diesem Land wirklich nie. 2. Es ist völlig müßig, sich über die Zustände hier noch aufzuregen. Im Gegenteil. Eigentlich müsste man selbst noch bei jeder Gelegenheit Linke oder Grüne wählen, damit es schneller geht. Und noch Kohle an Seawatch etc. spenden (aber die Spende auf keinen Fall von der Steuer absetzen!) Die Deutschen bekommen in der Mehrheit genau das, was sie verdienen.
  7. Ich schätze mal, man hat es drauf ankommen lassen* und nicht damit gerechnet, dass es im Bus Leute gibt, die (wahrscheinlich mit 1,8 atü aufwärts) von außen sichtbar mit ihren Salutprügeln rumfuchteln. Und dann kam noch der berühmte Kommissar Zufall dazu. *Alternativ hat man sich einfach keine Gedanken darüber gemacht. Und ja, der Vorfall ist lächerlich und das "zur Schau stellen der Beute" erinnert an andere Länder, aber man muss sich mal so langsam mit der Realität vertraut machen, dass jetzt auch Schland zu den "anderen Ländern"™ gehört.
  8. Wobei man bei den Insulanern sagen muss, dass die gerade bezüglich Notwehrrecht schon vor Jahrzehnten etwas strange waren. Aktuell sitzen da wohl mehr Leute wegen "Hassrede" und Internetmemes in Knast, als bei den Nordkoreanern.
  9. Das Problem ist einfach, dass kaum jemand Vorstand sein will. Darum ist man auch mit Situationen zufrieden, die jetzt nicht unbedingt die Goldkanten-Lösung sind. Die Einstellung, dass man zwar gerne fürs Schießen Geld zahlt (durchaus auch ein wenig mehr), sich dafür aber komplett aus der Vereinsarbeit raushält, hat stark zugenommen. Bei mir im Verein ist, wenn es um entsprechende Posten geht, der 2. Schützenmeister (das bin ich) mit 53 Jahren der jüngste, und zwar mit Abstand der jüngste. Für einige Funktionen müsste man jetzt ganz dringend die Nachfolger einlernen, weil die entsprechnden Kameraden auf die 80 zugehen bzw. schon drüber sind. Sehr schwer jemanden jüngeres zu finden, der da überhaupt Lust drauf hat und das dann auch halbwegs kann bzw. die Voraussetzungen dafür mitbringt. Die erste Welle des Vereinssterbens betraf diejenigen, die außer einem 10 m LG Stand nichts hatten. Die zweite Welle wird kommen und das sind dann die, die keinen neuen Vorstand finden.
  10. Ich meine mich zu erinnern, dass es hin und wieder mal was in die Medien geschafft hat. Das waren aber meistens Beziehungstaten und die verhindert kein Waffengesetz der Welt, weil da als Tatmittel das genommen wird, was gerade greifbar ist. Da wird niemand von dieser Tat zurücktreten, nur weil er jetzt gerade keine Armbrust (oder Schusswaffe) zur Hand hat.
  11. Was die wahrscheinlichen Auswirkungen für Magtech angeht: Ich habe gerade die ganz normale Google-KI (und das ist nicht die beste) gefragt, bei welchen Herstellern es in den letzten 20 Jahren Rückrufaktionen gab. Das Ergebnis ist CBC/Magtech RWS Geco (war gerade auch hier ein ganz großes Thema) Hornady Brenneke Rottweil Winchester Nosler Ich schieße jetzt seit gut 30 Jahren Großkaliber und bin mir relativ sicher, dass diese Liste nicht vollständig ist Geco wird hier im Verein bei mir wie verrückt geschossen. Gerade die jüngeren Mitglieder wissen von der Sache damals gar nichts - und da hat es einige Waffen zerlegt. Was Munition angeht, sind die Schützen zunehmend Preissensibel. Nicht umsonst sind .40 S&W, .45 ACP und Revolver Magumkaliber quasi tot bzw. werden nur noch von älteren Semerstern geschossen, die entweder wiederladen oder denen eine Hand voll Schachteln im Jahr reichen. Wer JETZT Munition braucht kauft vielleicht einmalig was anderes, aber bei der nächsten Aktion mit günstigen Preisen wird es wieder CBC. Als Content-Creator/Youtuber, der auf entsprechende Zugriffszahlen schielt (schielen muss) wird man den Einfluss solcher Aktionen naturgermäß höher einschätzen.
  12. Wenn ich mich bei mir im Schützenverein und in den Nachbarvereinen umhöre, dann haben 90% der Leute weder etwas von diesem Rückruf, noch von Tactical Dad mitbekommen. Und das wundert mich nicht, sondern ist der Normalfall. Meine Beobachtung seit es Internet gibt und das themenübregreifend, also auch in Bereichen die nichts mit Waffen oder Munition zu tun haben. Gerade wenn man viel im Internet unterwegs ist und deshalb viel mitbekommt, darf man nicht von sich selbst ausgehen.
  13. Zumindest früher (Ende der 90er) wurde bei BDS Mehrdistanz beim Laden des Magazins die Pistole mit offenem Verschluss geholstert. Keine Ahnung wie das heute ist. Hat am besten mit billigen Nylonholstern funtioniert, wobei man sich nach meiner Erinnerung während des Nachladens auch nicht bewegt hat.
  14. Ich würde das mit der Überforderung nicht am Alter festmachen. Klar ist, dass Anfänger bei den ersten paar Trainings eine 1:1 Betreuung brauchen. Die normale Aufsicht kann und sollte das nicht leisten. Wie schnell man diese Anfänger dann alleine lassen, also ohne individuelle Betreuung am normalen Training teilnehmen lassen kann, ist individuell. Aktuell geht das bei mir im Verein gefühlt von nach dem 3. Training bis zu einem guten halben Jahr. Was mir in den letzten Jahren auffällt ist das Interessenten kommen, die vorher noch nie irgendeine Waffe in der Hand hatten. Das gab es früher™ so nicht, da hatten die meisten zuhause ein Luftgewehr und Schreckschusswaffen und waren grundsätzlich schon mal mit dem rudimentären Handling vertraut.
  15. Manches geht so schnell, dass man als Aufsicht nur noch in die laufende Situation eingreifen kann. Zum Beispiel Störung bei Kurzwaffe und dann zeigt der Lauf 90° nach links oder rechts. Ansonsten - ich habe jetzt mal spaßhalber gegoogelt, wie es in den letzten Jahrzehnten zu (den sehr wenigen) tödlichen Unfällen beim Sportschießen gekommen ist. Häufig war dabei das Wegpacken einer geladenen Waffe, woraus sich dann der Unfall ereignete. Ist auch etwas, was ich für mich mal mehr auf dem Schirm haben muss. Also jetzt nicht Ladezustand vorzeigen wie beim Bund aber doch mal genauer hinschauen, wenn jemand mit dem Training fertig ist und aufräumt.
  16. Bei gravierenden Sicherheitsverstößen ja. Also in dem Sinne, dass an diesem Tag kein Training mehr für den Betreffenden stattfindet. Nennt man Erziehungseffekt und bleibt hoffentlich hängen. Bisher äußerst selten bzw. in 30 Jahren nur einmal erlebt und der hat dann natürlich auch den Dicken markiert. Mein Gefühl ist das Kameraden, die dass dann einsehen und die gelb-rote Karte ohne Diskussion akzeptieren diejenigen sind, denen so etwas aber eh nicht passiert. Gravierender Sicherheitsverstoß wäre für mich das die Mündung in eine falsche Richtung zeigt, bei "Sicherheit" während der Trefferaufnahme an der Waffe rumgefummelt wird oder jemand nach seinem Training eine geladene Waffe wegpackt (wobei das dann mit Trainingsende am gleichen Tag schwierig wird) oder eine geladene Waffe auspackt. Das alles bezogen auf Leute, die schon länger schießen. Bei Anfängern ist das was anderes, aber da muss man eh mit allem rechnen und die brauchen einen 1:1 Betreuer, der solche Situationen gar nicht erst entstehen lässt. Die normale Aufsicht während des Schießtbetriebs sollte das nicht machen, dafür braucht man extra jemanden.
  17. Ist bei uns auch so. Ansonsten - bei Punkt 1 greife ich als Aufsicht (aber auch als Schütze, der keine Aufsicht hat) natürlich ein. Bei Punkt 2 ebenfalls, wenn der Verschluss nicht offen ist.
  18. Das private Schießbücher keinen rechtlichen Bestand haben sollen, hab ich schon öfter gehört. Aber auch hier gilt halt: Geschriebenes Gesetz in enger Auslegung vs. Realität. Das hat man gerade im Waffenrecht und allem, was damit zusammenhängt, öfter. Muss ich nicht toll finden, es wird aber auch nichts ändern wenn ich dagegen einen Handstand mache und mit den Füßen klatsche. Wenn ich jetzt einen neuen Voreintrag will, dann wollen Verbände eine Kopie meines privaten Schießbuchs = sie erkennen es an. Führen des Schießbuchs kostet mich pro Training vielleicht 3 Minuten Zeit, inkl. von jemandem unterschreiben lassen. Alternativ kann ich natürlich auch die Vereinskladde der letzten 12 Monate durchforsten und da zig Seiten raus kopieren. Wer das jetzt nicht braucht und einen auf harten Hund macht, da bin ich mir inzwischen bei sehr vielen (auch außerhalb des Waffenbereichs) nicht mehr so sicher, ob die vorgegebene digitale Realität wirklich mit dem echten Leben übereinstimmt. Also ob "10 Waffen im Überkontingent" oder IPSC in Wahrheit nicht doch eher 7,5 J Luftgewehr im eigenen Keller sind.
  19. Hätten mehr Leute diese Einstellung, gäbe es keine Vereinsvorstände und Schützenmeister mehr, weil die sich das dann nicht mehr antun und sich selbst am Arsch lecken lassen. Also für dich dann auch kein IPSC mehr in Deutschland.
  20. Vorweg bei mit: Erste WBK älter als 10 Jahre, kein Überkontingent. Eigenes Schießbuch, zusätzlich zur Vereinskladde. Jedes Schießen wird eingetragen und von der Aufsicht unterschrieben. Ich unterscheide da nicht, ob ich z.B. ein neues ZF einschieße oder Munition teste oder eine Serie nach Sportordnung schieße. Zwischen Verbänden wird nicht unterschieden. Zwischen Vereinen würde ich wahrscheinlich unterscheiden, wenn ich in mehr als einem wäre. Kopie des privaten Schießbuchs ging bisher einmal an den DSB bzw. bayerischen Schützenverband, als es um Bedürfnisbestätigung für die neue gelbe gegangen ist. Wurde problemlos anerkannt. Behörden wollten von mir noch kein Schießbuch sehen, Bedürfnisbestätigung ging ja bislang über den Verein und ab diesem Jahr über den Verband. Der BDS rät auf seiner Website auch davon ab, Schießbücher oder auch nur Kopien davon einer Behörde zu überlassen. Was das private Schießbuch selbst angeht habe ich ein recht einfaches, da wird zwischen Lang- und Kurzwaffe und KK und GK unterschieden (wobei Letzteres m.E. unnötig ist). Kann sein, dass das bei Langwaffen-Überkontingent (Halbautomaten) nicht ausreichend ist, betrifft mich aber nicht. Inzwischen gibt es ja Schießbücher in etlichen Ausführungen.
  21. Ich kenne es so, dass die Vereinsmeisterschaft VORHER beim BDS eingereicht und von dem genehmigt werden muss, um als offizieller Wettkampf, auch mit Teilnahmenachweis gegenüber Behörden zu gelten. Meine aber im Hinterkopf zu haben, dass Abweichungen von der Sportordnung durchaus genehmigungsfähig sind, zumindest theoretisch. Kommt halt drauf an, in wieweit die abweichen. Vielleicht probieren wir das im Herbst sogar mal aus. Ich denke da z.B. an 50 m UHR auf die 100 m Scheibe. Da vielleicht mal, anstatt der Ringescheibe, auf eine Büffel- oder Elchscheibe. Ich werde es euch wissen lassen, wenn es soweit ist.
  22. Ich kenne nicht nur LWB, sondern sogar Vereinsvorstände/Schützenmeister, die das nicht wissen. Ich kenne auch Leute, die Überkontingentwaffen verkaufen mussten und das wahrscheinlich hätten vermeiden können, wenn die einfach auf unserer, als offen ausgeschriebenen Vereinsmeisterschaft und noch irgendwo anders in der Nachbarschaft mitgeschossen hätten. Also aus BDS-Sicht. Das Bezirk und Land je nach Disziplin schwierig geworden ist, weil vor allem nach Corona z.T. total überlaufen mag stimmen, aber gerade dieser Verband bietet ja von den Behörden akzeptierte Möglichkeiten.
  23. Was Fallsicherheit angeht, erinnere ich mich an eine Geschichte mit der Walther P5. Da ist einem Polizeibeamten die Pistole aus dem Holster gerutscht (ich glaube beim Einsteigen in ein Auto), ein Schuss hat sich gelöst und ihn tödlich getroffen. Man hat dann mit der Originalwaffe und mit anderen P5 versucht, diesen Fall nachzustellen (sogar mit dem original Bordstein), es aber nie wieder geschafft auf diese Weise eine Schussauslösung zu erreichen. Trotzdem wurde die Fallsicherheit der P5 nochmal nachgebessert. Meine persönliche Meinung: Auch wenn es für die Betroffenen und deren Umfeld natürlich tragisch ist - es gibt den sogenannten statistischen Verlierer. Den um jeden Preis zu vermeiden, führt irgendwann zu unverhältnissmäßigem Aufwand. Uncle Sam war und ist teilweise noch seit 1911 mit einer Pistole im Einsatz, die systemimmanent nicht völlig fallsicher ist. Bis heute nicht.
  24. Man muss sich da nichts vormachen: Privater Waffenbesitz ist etlichen staatlichen Stellen und den meisten Parteien ein Dorn im Auge. Auf der anderen Seite - ich kenne persönlich Leute, das sind aktive Sportschützen und die haben sich seit 20 Jahren keine Waffe mehr gekauft, "weil eh bald alles verboten wird". Andere ziehen diese Möglichkeit zwar auch in Betracht, hatten in der Zeit aber trotzdem Spaß und auch einige Neuzugänge im Schrank.
  25. Um mal die andere Seite der Medaille zu betrachten: Der Staat ist insgesamt übergriffiger geworden (hier vor allem bei Gesetzgebung und Verordnungen) und versagt gleichzeitig zunehmend bei seinen Grundaufgaben. Uniformträger sind das sichtbare Aushängeschild des Staates und daher zunehmend Blitzableiter. Bezogen auf den eher autochthonen Teil der Bevölkerung. Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.