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JDHarris

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  1. Der ehemalige US Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte schon damals die osteuropäischen EU Staaten als das "neue Europa" bezeichnet. Jetzt sehen wir, was er damit meinte:-) Weiter so!
  2. Ich hab jetzt die vorherigen Seiten nicht alle gelesen...aber viele hier kennen ja meine Meinung dazu. Ich möchte aber insbesondere den Gegnern einer Waffentrageerlaubnis eines zu bedenken geben: Der Terrorismus, wie wir ihn jetzt erleben, wird keine vorübergehende Erscheinung sein....wir werden damit praktisch die nächsten Jahrzehnte oder eher noch länger leben müssen! Vor allen Dingen: Die Typen, die soetwas tun, sind nicht dumm. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann sich der erste Terrorist seine Knarre von einem Sportschützen oder Jäger nach dem Schiesstandbesuch "abholen" wird. Was dann Waffenrechtlich passieren wird, brauche ich euch allen glaube ich nicht zu sagen. Es geht hier nicht um das gegenseitige Aufrechnen von Opferzahlen oder wieviele Anschläge durch Waffenscheininhaber verhindert werden könnten, es geht darum, ob wir in den nächsten Jahren noch in einer freien Gesellschaft leben werden oder nicht. Ich sage euch eines voraus: Kommt es in Deutschland zu einem verheerenden Anschlag, so wie wir es in anderen Ländern bereits gesehen haben, dann wird hier mit allen Rechten und Freiheiten noch viel eher tabula rasa gemacht, als in den USA. Es werden auch noch viel extremere Leute in der Politik einfluss bekommen, als Trump oder die AFD. Was dann hier passieren wird, brauche ich glaube ich nicht zu sagen. Wir leben hier in einer "Schönwetterdemokratie", die nur deshalb noch funktioniert, weil andere für uns die letzten Jahrzehnte aufgepasst haben!
  3. Da hat chapmen volkommen Recht. Die Medien zeigen vor allen Dingen Leute, die sich vor der Kamera gut verkaufen können und "unterhaltsam" sind (insb. wenn sie scheinbar kompetent zu tagesaktuellen Themen stellung nehmen können) Einen langweiligen Schützenvertreter, der 5 Stunden lang von Atemtechniken beim Abziehen labert, interessiert eben einfach keinen. Ich kenne selbst viele Leute aus der Branche, da steckt selten politische Ideologie oder Absicht dahinter, sondern einfach nur der "Unterhaltungsfaktor" zählt. Hätten wir da mehr Leute, die sich gut verkaufen könnnen, dann würden wir da automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommen. So ein Prof. Dr Pfeiffer wird eigentlich nur ständig gebucht, weil er gut reden kann und irgendwie "Kompetenz" ausstrahlt.
  4. Wäre ja schön, wenn man jetzt auch die Namen und Adressen der dazugehörigen "10.000 Terroristen" hat. Oder wollten die Händler das Metall einfach nur massenweise in Kübeln von Autobahnbrücken werfen?
  5. Keine Sorge Leute, die erreichen meistens das genaue Gegenteil damit. Die Kinder der alt 68er finden ihre Eltern auch peinlich!
  6. Auf jeden Fall. Ich würde da allerdings nicht immer reine Böswilligkeit unterstellen. Wir leben in einer Gesellschaft, die immer weiter nach Optimierung strebt und in der Risiken nach Möglichkeit weigehend ausgeschlossen werden sollen. Das "Risiko" Waffenbesitz will man deshalb auf ein immer niedrigeres Niveau drücken...das ist quasi eine Selbstlaufnummer. Wenn man dagegen ankämpfen möchte, muss man den Leuten die letzendliche Konsequenz aufzeigen: Nämlich das dieser zwang zur ständigen Selbstoptimierung irgendwann auch schädlich wird.
  7. Ich hatte gerade auch so einen Fall im Bekanntenkreis - ebenfalls Diagnose: Bipolare Störung Ist wirklich sehr heimtückisch, weil man lange Zeit lang auch als Freund/Verwandter etc überhaupt nicht einschätzen kann, wie derjenige Tikt. Extreme Gefühlsschwankungen (von extremer Macht bis Ohnmacht) aus dem nichts sind da an der Tagesordnung. Zum Glück konnten Angehörige und (wir) Freunde sie zum Gang ins Krankenhaus überreden, wo nun eine Therapie eingeleitet wurde. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt und beahndelt wird, besteht nach Aussagen der Ärzte in diesem Fall gute Erfolgsaussichten auf ein ganz normales Leben. Falls es das ist, kann man nur hoffen, dass derjenige gute und verständnisvolle Freunde um sich hat.
  8. Ich denke schon, dass er als ehemaliger Waffensachverständiger nur schwer darüber hinweggekommen ist, dass man ihm plötzlich kein Bedürfnis mehr anerkennt. Da kann schon eine Welt zusammenbrechen. Die meisten Leute leben auf solchen eingefahrenen Schienen.
  9. Das ist doch der Witz an der ganzen Sache. Es bleibt zwar dein Eigentum, aber du darfst die tatsächliche Gewalt nicht mehr darüber ausüben. Er kann die Waffen ja immer noch verkaufen oder einem Berechtigten überlassen.
  10. Das passiert, wenn Leute zu lange ein Privileg geniessen konnten und dann nicht mehr loslassen können oder wollen.
  11. Ja, vielen Leuten ist nicht bewusst, dass sie ihre Waffen nur solange haben dürfen, wie sie regelmässig ihr Bedürfnis nachweisen können. Viele Leute finden das ja sogar klasse - solange bis sie dann selbst keins mehr haben und dann absolut unverständlich darauf reagieren. Deshalb habe ich hier ja schon immer gesagt, dass dieser Bedürfnis quatsch weg muss.
  12. Der Fall sollte für alle ein mahnendes Beispiel sein, wie unsicher es ist, mit einem Privileg (zu glauben) etwas zu besitzen. Die Rechnung für den Polizeieinsatz und den Wideruf der Erlaubnisse kommt ja auch noch dazu!
  13. Die Tage wurde ein Bild von sichergestellten Waffen bei einer Islamisten - Razzia gezeigt. Darunter jede Menge Vorderlader und Steinschlosspistolen. Ok, vor 300 Jahren hat man damit auch schon Kriege gewonnen.
  14. Spiegel.Artikel von heute Berlin rüstet Polizei mit Elektroschockwaffen aus (20 Geräte für 3jährige Testphase) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/taser-fuer-die-berliner-polizei-elektroschockwaffen-fuer-streifenbeamte-a-1133355.html
  15. Ob das bei Fehlschüssen auch noch gilt? (z.b. ein Pfeil trifft, der andere geht daneben in eine Wasserpfütze) Nur so als Beispiel. Das mit den Strömen sind ja Laborwerte, wenn es da in der Realität zu anderen Verhälnissen kommt (nasse Kleidung, Metallteile im Weg etc) verändern sich vielleicht auch die Ströme. Aber ich habe da wie gesagt keine Ahnung von, sind nur vermutungen.
  16. Man muss allerdings fairerweise dazu sagen, dass irgendwelche "Klinische Tests" nicht immer besonders Realitätsnah sind (siehe VW Abgasskandal, wo die Autos auf dem Prüfstand auch alle "sauber" waren) Ein Taser wird von Werk aus sicherlich alle Vorgaben erfüllen. Aber was ist, wenn das Gerät zum Beispiel nach längerem Einsatz, verschmutzung, ungenügender Pflege etc nicht richtig funktioniert? Ich habe da zwar jetzt nicht die technische Ahnung, aber man muss halt eben auch von unsachgemässer Pflege, Gebrauch und Alterung der Geräte ausgehen und das technische Geräte im laufe der Zeit anfällig für Fehlfunktionen sein können. Ob ein Herzschrittmacher dann immer noch kein Problem ist? (z.b. wenn ein Kabel beschädigt wurde und irgendwelche "Kriechströme" fliessen)
  17. Ich denke auch nicht, dass der Taser bzw die Wirkung für viele Tode verantwortlich ist. In den meisten Fällen ist es einfach nur Stress, der bei labilen Menschen oder Menschen mit einer unerkannten Vorerkrankung dann zum Tode führt. Das das Gerät falsch (übermässige Anwendung) oder missbräuchlich eingesetzt wird (z.b. um den Angreifer zu "bestrafen")...ok, ganz ausschliessen kann man es nicht. zugegeben: Stromschläge sind schon eine ziemlich fiese Sache. Aus meinem alten Umfeld weiss ich, dass normale Elektroschocker schonmal gerne zur "allgemeinen Belustigung" gegen andere Kollegen "missbraucht" wurden...im Einsatz jedoch war der Stress viel zu gross, um da noch irgendwelche sinnlosen Aktionen zu machen. Meistens waren die Kollegen viel zu sehr mit fixieren des Angreifers usw beschäftigt, ausserdem waren immer viele Menschen/Zeugen oder Kameraüberwachung dabei, so dass ein Missbrauch nur auf einen selbst zurück gefallen wäre. An Diktaturen würde ich diese Geräte aber nicht ausliefern (wobei das denen da sowieso am Ar... vorbeigehen dürfte)
  18. Ich würde im Krisenfall da draussen nicht mit ner Waffe rumlaufen (jedenfalls nicht mit einer die offen getragen wird). Man kann davon ausgehen, dass in so einem Fall dann jede Menge Militär, Paramilitär, Clans, Gangs und sonstige verfeindete Gruppen auf alles schiessen werden, was ihnen irgendwie wie ein "Gegner" aussieht. Wenn man im Konfliktfall wirklich bewaffnet rumlaufen will, sollte man sich auf jeden Fall einer Armee oder einer grösseren Gruppe anschliessen...am besten die Gruppe, von der man denkt, dass sie vor Ort die Kontrolle ausüben kann. Oder man zieht sich in die Wälder zurück und vermeidet Kontakt zu grösseren Menschenansammlungen bis sich der Nebel des Krieges etwas gelichtet hat (Was allerdings im dicht besiedelten Deutschland nur schwer möglich sein wird). Für die allermeisten Leute wird wohl die Flinte fürs Haus mit einer Schachtel Buckshot vollkommen ausreichen, damit man zumindest nicht gleich dem erstbesten Plünderer oder Junky hilflos ausgeliefert ist.
  19. Mit dem Verhältnis aufbauen ist ja auch wieder so ne Frage. Ein Psychologe wird sich wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn du einem manisch depressiven Menschen in seiner aktiven Phase deine Freundschaft anzubieten und ihn damit zu beruhigen versuchst. Er wird dann nämlich erstrecht ausrasten! Die Experten brauchen leider immer ne weile, bis sie da sind.
  20. Ja, eine weitere Waffe am Koppel ist unsinn, dass führt im Extremfall nur zur Verwirrung und Unsicherheit. (ausgenommen ein geschulter zusätzlicher Beamter, wie Uwe schon sagte) Ob im Streifenwagen noch Platz für weitere Einsatzmittel ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wie gesagt, dann kommt bald der nächste Vorschlag, dass auch noch ein Defibrillator, oder ein Kompressorhammer...uvm mit rein muss. Das kann man praktisch endlos fortsetzen, bis man jeden noch so unwahrscheinlichen Fall abgedeckt hat. Bei den SEKs sind ja sämtliche Arten Sonderwaffen vorhanden, nur wenn die, wie in diesem Fall, gerade keine Zeit haben, weil sie anderswo im Einsatz stecken, dann ist das halt auch wieder einfach nur Pech. Man kann auch nicht jeden Polizisten da draussen auf jede denkbare Situation vorbereiten. Irgenwo hat jeder seine Grenze bei der Aufmerksamkeit und Fähigkeiten.
  21. Die ganze Diskussion kann man nicht eindeutig zu gunsten einer Meinung führen - alle haben irgendwie Recht.
  22. Ich würde es als "freiwillige Option" anbieten. (jedem Beamten die Waffe, die er als Primärwaffe tragen will). Es gibt ja auch viele Polizisten, denen völlig unwohl dabei ist, eine Schusswaffe zu tragen und die diese Waffe aus persönlicher Abneigung wahrscheinlich nie einsetzen werden. Diesen Beamten könnte man mit dem Taser eine Alternative in die Hand geben. Aber auch damit muss geübt werden. Der Taser hat ja nur einen Versuch, wenn man den vergeigt, dann bleibt noch weniger Zeit für andere Optionen. Wir hatten zu meiner Zeit Messerangriffe mit nem Wischmob erfolgreich abgewehrt! (Hatten ja auch nix anderes, da musste man immer irgendwie improvisieren) Ich glaube, erfolgreich improvisieren zu lernen, wäre eine viel wichtigere Eigenschaft, die man sich aneignen sollte. Es läuft sowieso nie wie im Lehrbuch ab.
  23. Nunja, der nächste wird fordern, dass Polizisten immer einen Defibrillator mitführen müssen;-) Irgendwann wird es einfach zu viel für den einfachen Beamten auf der Strasse. Bei den SEKs sind ja auch nicht tödliche Sonderwaffen einsatzbereit, nur muss damit eben auch trainiert werden. Zur Zeit reicht es ja noch nichtmal für genug Training mit der Dienstwaffe.
  24. Ist auf jeden Fall ne blöde Situation. Entweder zusehen, wie er sich selbst umbringt, oder eingreifen mit der Gefahr, dass er andere verletzt und dann doch noch "seinen Willen" (durch ne Polizeikugel) erhält. Ich würde das Thema aber nicht zu hoch kochen. Im Endeffekt hatte er sich das selbst so ausgesucht, es ist jetzt nur ärgerlich, das ein anderer sich jetzt eventuell Vorwürfe macht. In den USA haben die Polizisten Taser und jede Menge nicht tödlicher Optionen, trotzdem kann man es auch dort nicht verhindern. Die Situationen sind einfach zu unterschiedlich.
  25. Bundespolizist redet über Nachwuchsprobleme. http://www.bild.de/news/inland/polizei/nachwuchs-immer-duemmer-49961508.bild.html
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