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Ein oder mehrere Schießbücher für Erwerb und Erhalt?


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Geschrieben

Mal die Frage in die Runde - sowohl an die zukünftigen und frischen WBK-Inhaber, als auch an die alten Hasen, die länger dabei sind:

 

Wie haltet Ihr es mit den Schießnachweisen? 

 

  • Tragt Ihr jedes sportlich/ jagdliche Schießen in ein privat geführtes Schießbuch ein? (oder müsst Ihr am Tag X - wenn die Behörde den Nachweis für die letzten Jahre haben will - die Schießkladden in den Vereinen durchbrättern, wann ihr geschossen habt?)
  • Notiert Ihr nur die offiziellen, nach Reglement komplett absolvierten Disziplinen (also keine Probeschüsse oder nur einen Teil der Disziplinen) oder doch alles?
  • Lasst Ihr es vom Schießleiter/ Standaufsicht gegenzeichnen?
  • Trennt Ihr zwischen Vereinen, Verbänden und Veranstaltungen? Habt Ihr dafür separate Schießbücher?
  • Reicht den Behörden, dass sie in der Zeitung/ online nachlesen können, dass ihr alle paar Wochen an irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmt oder verlangen die dennoch Nachweise?
  • Hattet Ihr schon mal Stress/ Diskussionen mit Vereins- oder Verbandsfürsten, weil die Eure Nachweise nicht anerkennen wollten?
  • Oder hat schon mal die Behörde den Entzug der Waffen angedroht? Oder gar geholfen, indem sie alle Nachweise anerkannt hat - im Gegensatz zu den Verbänden? 

 

DANKE!  

Geschrieben

Ein Schießbuch für alles was für das sportliche Bedürfnis relevant ist. Also Trainings und Wettkampf. Jagdliches schießen nicht. Ich vermeide selbst zu unterschreiben, manchmal ist halt aber niemand anders da. 

 

Das Schießbuch bleibt immer bei mir. Der Verband bekommt wenn nötig eine Kopie. An das Amt geht es nie.

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Geschrieben (bearbeitet)

Vorweg bei mit: Erste WBK älter als 10 Jahre, kein Überkontingent.

Eigenes Schießbuch, zusätzlich zur Vereinskladde.
Jedes Schießen wird eingetragen und von der Aufsicht unterschrieben. Ich unterscheide da nicht, ob ich z.B. ein neues ZF einschieße oder Munition teste oder eine Serie nach Sportordnung schieße.

Zwischen Verbänden wird nicht unterschieden. Zwischen Vereinen würde ich wahrscheinlich unterscheiden, wenn ich in mehr als einem wäre.

Kopie des privaten Schießbuchs ging bisher einmal an den DSB bzw. bayerischen Schützenverband, als es um Bedürfnisbestätigung für die neue gelbe gegangen ist.
Wurde problemlos anerkannt.

Behörden wollten von mir noch kein Schießbuch sehen, Bedürfnisbestätigung ging ja bislang über den Verein und ab diesem Jahr über den Verband.
Der BDS rät auf seiner Website auch davon ab, Schießbücher oder auch nur Kopien davon einer Behörde zu überlassen.

Was das private Schießbuch selbst angeht habe ich ein recht einfaches, da wird zwischen Lang- und Kurzwaffe und KK und GK unterschieden (wobei Letzteres m.E. unnötig ist).
Kann sein, dass das bei Langwaffen-Überkontingent (Halbautomaten) nicht ausreichend ist, betrifft mich aber nicht.
Inzwischen gibt es ja Schießbücher in etlichen Ausführungen.

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben (bearbeitet)

ich hab die persönlichen Schiessbücher der letzten 20 Jahre hier liegen. Da trage ich jedes Schiessen ein, egal ob Training oder Wettkampf. Auf einer Seite des Schiessbuches fasse ich alle Wettbewerbe eines Jahres auch noch zusammen. Unterschriften habe ich nur wenn ich auswärts schiesse  und selbst da nicht immer.Ich vermerke ob es KW oder LW war. Ansonsten nur das Kaliber, Datum und Ort des Schiessens . Die Termine im Stammverein sind abgestempelt. Die von KM und LM ebenso. Hat bisher für ein paar KW über Grundkontingent gereicht, jedenfalls meinem Verband . Die Behörde geht ein persönliches Schiessbuch erst mal gar nix an .

 

 

Bearbeitet von PetMan
Geschrieben

Führe ebenfalls ein eigenes Schießbuch. Es wird jedes schießen eingetragen. Auch wenn ich zwei verschiedene Waffen schieße. Habe nur ein Buch für alles, Training, Wettkämpfe, verschiedene Verbände und private Schießen wie Armeegewehrschießen, Westerntreffen usw.

 

Es wird ausgefüllt und von der jeweiligen Aufsicht unterzeichnet und teilweise auch abgestempelt (auswärts).

Zusätzlich werden Ergebnislisten aller RWK, Meisterschaften und sonstige Wettkämpfe archiviert für meine Unterlagen bzw. für die erforderlichen Nachweise.

Habe es noch nie ausgewertet, aber alles in allem werde ich sicher über 70 Termine im Jahr haben.

 

Bin im Überkontingent, habe aktuell zwei Kurzwaffenbedürfnisse eingereicht und beide werden/sind bereits genehmigt worden.

Geschrieben

Führe seit 18 Jahren meine Schießbücher. Noch nie einen Stempel gemacht, nur Unterschriften. Wettkämpfe nicht eingetragen. Mittlerweile ist es etwas genauer geführt, Disziplin, Entfernung, Waffe ...

Ans Amt oder den Verband gehen nur Kopien. 

Eine Schießkladde gibts nicht...

Geschrieben (bearbeitet)

Ich nutze mein BDMP-Schießbuch mit den damit enthaltenen Einlagen. Darin vermerke ich: Datum, Schießstand, Waffenart (KW oder LW), Waffe, Kaliber, Disziplin und ob es ein Training oder ein Wettkampf war. Abgesegnet wird jeder Eintrag durch einen offiziellen Schießleiterstempel (die sind beim BDMP personalisiert). Bei Trainings mache ich nur jeweils einen Eintrag mit der Disziplin, die ich an diesem Tag am meisten trainiert habe. Bei der Teilnahme an Wettkämpfen wird jede einzelne geschossene Disziplin eingetragen.
Kopien der Schießbucheinträge gehen dann bei Bedarf an den Verband. Gab noch nie Probleme, weder beim Verband noch bei der Behörde, vor allem, wenn man das alles korrekt, leserlich und vollständig einträgt. Dauert ja keine 2 Minuten.
Ich kenne aber Schützen, die das Ganze ablehnen und absichtlich kein Schießbuch führen, weil es im Gesetz nicht gefordert ist. Kann jeder gerne machen wie er will - Diskussionen darüber gehe ich dann aber aus dem Weg und lass die reden.
Ich bin nur in einem Verband und in einem Verein.
Parallel gibt's bei uns natürlich noch die Standkladde. Da steht aber nur das Datum und der Schütze drin. Ein Nachweis für Überkontingent kann das dann natürlich nicht sein. Daher für mich: Schießbuch sauber führen --> Ärger und Diskussionen vermeiden. Die allermeisten meiner Vereinskameraden machen das so - schon aus Gewohnheit. Das ist ein kleines Ritual nach Trainingsende.
 

Bearbeitet von geissi
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Pistolen-Paule:

Mal die Frage in die Runde - sowohl an die zukünftigen und frischen WBK-Inhaber, als auch an die alten Hasen, die länger dabei sind:

 

Wie haltet Ihr es mit den Schießnachweisen? 

 

  • Tragt Ihr jedes sportlich/ jagdliche Schießen in ein privat geführtes Schießbuch ein? JA(oder müsst Ihr am Tag X - wenn die Behörde den Nachweis für die letzten Jahre haben will - die Schießkladden in den Vereinen durchbrättern, wann ihr geschossen habt?)
  • Notiert Ihr nur die offiziellen, nach Reglement komplett absolvierten Disziplinen (also keine Probeschüsse oder nur einen Teil der Disziplinen) oder doch alles? ALLES
  • Lasst Ihr es vom Schießleiter/ Standaufsicht gegenzeichnen? Situationsbedingt ja, ansonsten zeichne ich selber ab.
  • Trennt Ihr zwischen Vereinen, Verbänden und Veranstaltungen? Habt Ihr dafür separate Schießbücher? NEIN
  • Reicht den Behörden, dass sie in der Zeitung/ online nachlesen können, dass ihr alle paar Wochen an irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmt oder verlangen die dennoch Nachweise?    Wie soll das denn gehen???  In meinem Verband finden deutschlandweit wöchentlich in aberdutzenden Disziplinen unzählige (in deinen Worten: "irgendwelche") Wettkämpfe statt. Ich gebe dir per PM gerne meine Personalien und du sagst mir dann ob ich an genügend Matches teilgenommen habe. Viel Erfolg !
  • Hattet Ihr schon mal Stress/ Diskussionen mit Vereins- oder Verbandsfürsten, weil die Eure Nachweise nicht anerkennen wollten? Nein
  • Oder hat schon mal die Behörde den Entzug der Waffen angedroht? Oder gar geholfen, indem sie alle Nachweise anerkannt hat - im Gegensatz zu den Verbänden? NEIN

 

DANKE!  GERNE!

 

Geschrieben (bearbeitet)

Führe kein Schießbuch, weil es dazu keine Pflicht gibt und es völlig dumm ist. Es ist weder anerkannter Nachweis für irgendwas noch darf irgendwer auf Grundlage des persönlichen geführten Schießbuchs irgendein Bedürfnis ausstellen oder einen Antrag befürworten.

 

Wenn ich bspw. bisher eine Vereinsbestätigung haben wollte, dann hat der Verein das zu bestätigen. Wie die das machen ist mir scheißegal, ich zahle den monatlichen Beitrag ja nicht fürs rumsitzen. Sah dann so aus, dass da irgendwer die Schießkladde durchging und all meine Termine für die jeweiligen Jahre rausgesucht hat, um mir das zu bestätigen. Es kam mal die Diskussion auf, wieso ich nicht einfach mein Schießbuch einreiche, habe dann deutlich gemacht, dass eine Prüfung des Schießbuchs nicht ausreichend ist, sondern ausschließlich die Schießkladde zählt. Der Verein könnte sich ja auch endlich mal für ein digitales Schießbuch entscheiden, welches grundlegende Filterfunktionen mitbringt. Aber das wäre ja haram, weil Digital und Datenschutz und so. Seit ich seit über 10 Jahren dabei bin entfällt diese Sucherei ohnehin. 

 

Habe zudem viele Waffen im Überkontingent. Lass mir zu jedem Wettkampf einen Zettel unterschreiben, auf dem der Veranstalter alle möglichen Eintragungen macht, von denen er meint, dass die da rauf müssen. Wird auch immer wieder wegen Mehraufwand bemängelt, interessiert mich aber genau so wenig. Auch was der Verband damit macht, wenn er ein weiterhin bestehendes Bedürfnis damit bestätigen muss, interessiert mich nicht. Mir wurde das zwar schon Mal zurückgesandt, mit dem Hinweis das so einzureichen wie der Verband das möchte, aber auch hier machte ein Hinweis auf das Gesetz schnell klar, dass der Verband zu bestätigen hat, der Nachweis ist eben nicht an eine bestimmte Form wie ein Schießbuch gebunden. Diesen Nachweis kann man erbringen wie man will, weder spielt die Form eine Rolle noch hat der Verband das Privileg einfach so irgendeine Form zu fordern.

 

Deutschland ist eben auch was das angeht ein Dritte Welt Land. Ich kann mittlerweile alle meine IPSC-Wettkämpfe international tracken lassen, in Deutschland soll man aber noch für jede Dulli-Meisterschaft Zettel und Stift mitbringen, damit man sein Fleißbienchen fürs Bürokratieerledigen bekommt. Dass so viele diesen Quatsch freiwillig mitmachen, sorgt natürlich auch in Zukunft dafür, dass sich nichts ändert. 

Bearbeitet von Dinesh
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Dinesh:

Wenn ich bspw. bisher eine Vereinsbestätigung haben wollte, dann hat der Verein das zu bestätigen. Wie die das machen ist mir scheißegal, ich zahle den monatlichen Beitrag ja nicht fürs rumsitzen.


Hätten mehr Leute diese Einstellung, gäbe es keine Vereinsvorstände und Schützenmeister mehr, weil die sich das dann nicht mehr antun und sich selbst am Arsch lecken lassen.
Also für dich dann auch kein IPSC mehr in Deutschland.

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Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Pistolen-Paule:

Mal die Frage in die Runde - sowohl an die zukünftigen und frischen WBK-Inhaber, als auch an die alten Hasen, die länger dabei sind:

 

Wie haltet Ihr es mit den Schießnachweisen? 

 

  • Tragt Ihr jedes sportlich/ jagdliche Schießen in ein privat geführtes Schießbuch ein? (oder müsst Ihr am Tag X - wenn die Behörde den Nachweis für die letzten Jahre haben will - die Schießkladden in den Vereinen durchbrättern, wann ihr geschossen habt?)
  • Notiert Ihr nur die offiziellen, nach Reglement komplett absolvierten Disziplinen (also keine Probeschüsse oder nur einen Teil der Disziplinen) oder doch alles?
  • Lasst Ihr es vom Schießleiter/ Standaufsicht gegenzeichnen?
  • Trennt Ihr zwischen Vereinen, Verbänden und Veranstaltungen? Habt Ihr dafür separate Schießbücher?
  • Reicht den Behörden, dass sie in der Zeitung/ online nachlesen können, dass ihr alle paar Wochen an irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmt oder verlangen die dennoch Nachweise?
  • Hattet Ihr schon mal Stress/ Diskussionen mit Vereins- oder Verbandsfürsten, weil die Eure Nachweise nicht anerkennen wollten?
  • Oder hat schon mal die Behörde den Entzug der Waffen angedroht? Oder gar geholfen, indem sie alle Nachweise anerkannt hat - im Gegensatz zu den Verbänden? 

 

DANKE!  

 

Ja

Nein, alles

Ja

Nein und Nein

Weiß ich noch nicht

Bislang nicht, kommt bei meinem neusten Verein bestimmt noch.

Nein

 

Bei mir wird eingetragen: Datum, LW/KW, Waffe, Kaliber, Schußzahl, Schießstand, Unterschrift/Stempel

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Dinesh:

Wenn ich bspw. bisher eine Vereinsbestätigung haben wollte, dann hat der Verein das zu bestätigen. Wie die das machen ist mir scheißegal, ich zahle den monatlichen Beitrag ja nicht fürs rumsitzen. Sah dann so aus, dass da irgendwer die Schießkladde durchging und all meine Termine für die jeweiligen Jahre rausgesucht hat, um mir das zu bestätigen.

Ich unterschreibe als zuständiger Sportwart solche Bescheinigungen unserer BDS Mitglieder des Vereins. Mit deiner Einstellung würde ich das nicht tun. Ich hab genug zu tun als jedem Depp hinterher zu recherchieren ob er genug Termine hat. Leg die Termine beim Antrag mit vor und der wird bearbeitet und du hast keine 14 Tage später deine bewilligung vom Verband. Aber nicht so wie du dir das vorstellst. Ein Verein ist kein Dienstleister. Der Mitgliedsbeitrag ist kein Eintritt in eine kommerzielle Schießstätte. Da hat man auch als Mitglied Pflichten zu erfüllen. Wenn du noch gepampert werden musst geh zu deiner Mama und komm wieder wenn du Erwachsen bist. Solche "Vereinsmitglieder  " wie dich mag ich besonderst. Gut das wir so keine haben. Und wenn einer mal solche Ansichten vertritt wird das schnell geklärt. Wir haben 350 Mitglieder im Verein, bei deiner Einstellung käme der Vorstand ja gar nicht mehr nach Hause vor lauter arbeit. Das ist jetzt schon mehr Arbeit als Leute wie du sich vorstellen können/wollen. 

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  • Wichtig 1
Geschrieben

Ich bin (noch) kein WBK Inhaber, aber werde es folgendermaßen hadhaben:

 

  • Tragt Ihr jedes sportlich/ jagdliche Schießen in ein privat geführtes Schießbuch ein? (oder müsst Ihr am Tag X - wenn die Behörde den Nachweis für die letzten Jahre haben will - die Schießkladden in den Vereinen durchbrättern, wann ihr geschossen habt?).  Ja, ich trage Alles direkt ein und lasse gegenzeichnen
  • Notiert Ihr nur die offiziellen, nach Reglement komplett absolvierten Disziplinen (also keine Probeschüsse oder nur einen Teil der Disziplinen) oder doch alles? Ich trage Alles ein, was ich am Schießstand mache. Trainingsschüsse, Einschießen von Ausrüstung etc. Wenn passend, mit Erwähnung der entsprechenden Disziplin
  • Lasst Ihr es vom Schießleiter/ Standaufsicht gegenzeichnen? Ja, jedes mal. Wird bei uns im Verein einfach so gehandhabt und ist kein Aufwand
  • Trennt Ihr zwischen Vereinen, Verbänden und Veranstaltungen? Habt Ihr dafür separate Schießbücher? Bisher nicht, plane ich auch nicht. Ich habe zwei Schießbücher DSB/BDS, trage aber Alles in ein Schießbuch ein
  • Reicht den Behörden, dass sie in der Zeitung/ online nachlesen können, dass ihr alle paar Wochen an irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmt oder verlangen die dennoch Nachweise? Musste ich noch nicht nachweisen, soweit ich weiß muss es aber extra nachgewiesen werden
  • Hattet Ihr schon mal Stress/ Diskussionen mit Vereins- oder Verbandsfürsten, weil die Eure Nachweise nicht anerkennen wollten? Nein, hat bisher (ich beantrage gerade die WBK) aber sowohl bei DSB und BDS kein Problem gemacht
  • Oder hat schon mal die Behörde den Entzug der Waffen angedroht? Oder gar geholfen, indem sie alle Nachweise anerkannt hat - im Gegensatz zu den Verbänden? bei mir noch nicht anwendbar....
Geschrieben (bearbeitet)

Das private Schießbücher keinen rechtlichen Bestand haben sollen, hab ich schon öfter gehört.
Aber auch hier gilt halt: Geschriebenes Gesetz in enger Auslegung vs. Realität. Das hat man gerade im Waffenrecht und allem, was damit zusammenhängt, öfter.
Muss ich nicht toll finden, es wird aber auch nichts ändern wenn ich dagegen einen Handstand mache und mit den Füßen klatsche.

Wenn ich jetzt einen neuen Voreintrag will, dann wollen Verbände eine Kopie meines privaten Schießbuchs = sie erkennen es an.
Führen des Schießbuchs kostet mich pro Training vielleicht 3 Minuten Zeit, inkl. von jemandem unterschreiben lassen.

Alternativ kann ich natürlich auch die Vereinskladde der letzten 12 Monate durchforsten und da zig Seiten raus kopieren.

 

Wer das jetzt nicht braucht und einen auf harten Hund macht, da bin ich mir inzwischen bei sehr vielen (auch außerhalb des Waffenbereichs) nicht mehr so sicher, ob die vorgegebene digitale Realität wirklich mit dem echten Leben übereinstimmt.
Also ob "10 Waffen im Überkontingent" oder IPSC in Wahrheit nicht doch eher 7,5 J Luftgewehr im eigenen Keller sind.

 

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Dinesh:

habe dann deutlich gemacht, dass eine Prüfung des Schießbuchs nicht ausreichend ist, sondern ausschließlich die Schießkladde zählt.

Was natürlich hanebüchener Unsinn ist. Der Rest passt dazu. 

 

Der Verband bestätigt die von Dir gemachten Angaben. Selbstverständlich kann er das von Dir verlangen diese in entsprechender Form einzureichen.

 

Das Schießbuch ist eine mögliche Form der Glaubhaftmachung. Eine einfache noch dazu. Solange Du nicht alle Termine selbst abzeichnest, sondern Ort, Datum und eine Unterschrift der dortigen Aufsicht bringst, gibt es auch keinen großen Zweifel daran.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Fyodor:

Ein Schießbuch für alles was für das sportliche Bedürfnis relevant ist. Also Trainings und Wettkampf. Jagdliches schießen nicht. Ich vermeide selbst zu unterschreiben, manchmal ist halt aber niemand anders da. 

 

Das Schießbuch bleibt immer bei mir. Der Verband bekommt wenn nötig eine Kopie. An das Amt geht es nie.

Warum denn blos das jagdliche Schießen nicht? Es schadet doch nicht. Ausserdem gibt es da oft garkeine Trennung. Ich trainiere zB BDS/DSB und DJV mit ein und der selben Waffe auf der gleichen Schießanlage.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb PetMan:

Ihhh, Arbeit.

 

Typisch deutsch.

 

vor 2 Stunden schrieb chief wiggum:

Hätten mehr Leute diese Einstellung, gäbe es keine Vereinsvorstände und Schützenmeister mehr, weil die sich das dann nicht mehr antun und sich selbst am Arsch lecken lassen.
Also für dich dann auch kein IPSC mehr in Deutschland.

 

Hätten mehr Leute diese Einstellung, hätten die Vereine oder Verbände unter dem Druck der anstehenden Arbeit schon längst bessere Lösungen gefunden.

 

Wenn mir zum Beispiel jemand mit irgendwelcher Arbeit für ungelernte Hilfsarbeiter kommt, digitalisiere ich in der Regel den Prozess und automatisiere das. Bin ja auch faul. 

Irgendwie funktionieren diese marktwirtschaftlichen Kräfte in Deutschland aber nicht mehr. Es kann extremer Leidensdruck sein, an den Prozessen wird partout nichts geändert, weil man das ja schon immer so gemacht hat. Stattdessen wird Arbeit immer weiter ausgelagert, bis der Kunde, der die Rechnung bezahlt, auch gleich die Arbeit für die er zahlt mit erledigt. In Deutschland hat man sich in dieser Mentalität leider gut eingerichtet, wundert sich aber gleichzeitig, dass es immer schlechter läuft.

 

Das gleiche betrifft bspw. auch die Reinigung der Schießstände. Meine beharrliche Weigerung da irgendwelchen Dreck weg zu machen führte letztendlich auch dazu, dass das kein anderer mehr gemacht hat. Also wurde dann endlich jemand beauftragt, der das als Dienstleistung einmal pro Woche professionell macht. Der Beitrag stieg dafür nur minimal, nun sind aber eben nicht länger bei jedem schießen 10 Leute mit Aufräumen beschäftigt. Heute würde sich auch niemand mehr finden, der da sauber macht. Man ist eben faul, wie ich auch. 

 

Es muss einfach jemand den Anfang machen und unbequem sein. Der Rest ist erstmal pikiert, neidisch oder fühlt den sozialen Frieden gebrochen und folgt dann früher oder später, weil man einsieht, dass es längst überfällig war. 

 

Nimm einfach mal an, du wärst in einem Verein der deine Schießstandbesuche digital loggt, ein digitales Schießbuch mit digitalen Signaturen hat, du nur noch dein Smartphone nutzt und über eine App jederzeit signierte Ausdrucke ziehen kannst. Würde irgendwer zu dem Buch und Stift-Dreck zurückkehren? Natürlich nicht. Man würde einen Bogen um solche Vereine machen, diese würden aussterben. Ein Verein ist eben Dienstleister und bietet eine Leistung an. Woher die Idee kommt, dass ein Verein eine parasitäre Struktur sein muss, welche die Mitgliedsbeiträge verbrennt und nichts außer organisatorischen Maßnahmen erledigt, die sich komplett automatisieren und digitalisieren lassen, ist mir ein absolutes Rätsel.

 

vor 4 Minuten schrieb Fyodor:

Das Schießbuch ist eine mögliche Form der Glaubhaftmachung. 

 

Ja, genau. :rolleyes: 

 

Das Schießbuch ist eben keine Form der Glaubhaftmachung, schon gar keine die irgendeine rechtliche Bewandtnis hat. Das Schießbuch ist die Behauptung, dass du an diesen Terminen da warst. Die Arbeit des Vereins ist eben genau die Prüfung der Behauptung und dann die Bestätigung, dass diese Termine so auch stattgefunden haben. Du kannst auch gern mündlich behaupten, dass du deine Termine hast. Der Verein hat das zu prüfen. Es reicht also die formlose Behauptung dem Verein gegenüber, dass die Termine erbracht wurden. Rest kann dir egal sein. 

 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Hasenklage:

Warum denn blos das jagdliche Schießen nicht?

Weil nur sportliches schießen das sportliche Bedürfnis begründet. Natürlich ist jedes Training gut für beides. 

 

vor 17 Minuten schrieb Dinesh:

Das Schießbuch ist die Behauptung, dass du an diesen Terminen da warst

Sage ich doch, Glaubhaftmachung. Das ist nicht das gleiche wie ein Nachweis. Deshalb schrieb ich ja auch, dass die Termine nicht alle selbst unterschrieben sein sollten. Denn dann ist es tatsächlich nur eine Behauptung. Aber mit Vereinsstempel und fremder Unterschrift kann man erstmal ausgehen dass die Angaben stimmen. 

 

Die "Kladde" ist übrigens nichts anderes, und auch nicht vorgeschrieben. Die Kladde ist ein Sammelschießbuch für alle Personen die an einem Ort geschossen haben, das persönliche Schießbuch ist das Schießbuch für eine Person, egal wo sie geschossen hat. Da Personen und nicht Schießstände Nachweise zu bringen haben, ist das persönliche Schießbuch die sinnvollste Lösung.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 52 Minuten schrieb Dinesh:

Das gleiche betrifft bspw. auch die Reinigung der Schießstände. Meine beharrliche Weigerung da irgendwelchen Dreck weg zu machen führte letztendlich auch dazu, dass das kein anderer mehr gemacht hat. Also wurde dann endlich jemand beauftragt, der das als Dienstleistung einmal pro Woche professionell macht. Der Beitrag stieg dafür nur minimal, nun sind aber eben nicht länger bei jedem schießen 10 Leute mit Aufräumen beschäftigt. Heute würde sich auch niemand mehr finden, der da sauber macht. Man ist eben faul, wie ich auch. 

Oh mann , sowas liebe ich. Gut das wir bei uns vor jeder Neuaufnahme im Vorstand Abstimmen ob Aufnahme oder nicht. Meine Stimme bekämst DU nicht. Geh besser nur auf kommerziellen Ständen Schiessen, da kannst du diesen Anspruch haben. Aber nicht in einem VEREIN. " Irgendwelchen Dreck weg zu machen..................." das ist der Dreck den alle Schützen verursachen, auch du . Auch Reperaturen machen sich nicht von selber . Deine denke passt wie gesagt zu einem kommerziellen Schießstand. In einem Verein hat so einer wie du nix zu suchen.......................und damit DU faul sein kannst sollen andere die Arbeit machen. Sorry, aber das ist asozial . Im wahrsten Sinne des Wortes . Wir haben vor kurzem im Verein bei der Generalversammlung Pflichtstunden beschlossen. Daraufhin kamen mindest ein Dutzend kündigungen. Waren wohl Leute wie du. Und was soll ich sagen........Reisende soll man nicht Aufhalten. Die Leute hätten dem Verein eh nix gebracht.................

Bearbeitet von PetMan
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb Dinesh:

Du kannst auch gern mündlich behaupten, dass du deine Termine hast. Der Verein hat das zu prüfen. Es reicht also die formlose Behauptung dem Verein gegenüber, dass die Termine erbracht wurden. Rest kann dir egal sein

 

Ich würde mich nicht für dich stundenlang die Schießkladde durchsuchen, um deine Termine zu bestätigen. Ein Anderer darf nicht reinschauen, Datenschutz. Nicht das Problem des Vereins, wenn du dann deine Termine nicht belegen kannst.

Geschrieben

Ich führe seit jeher ein Schießbuch, für mich selbst, und es ist die einfachste Möglichkeit der Nachweisführung.

Zudem bietet unsere Behörde an, z.B zur Überprüfung nach drei Jahren, einfach formlos eine Kopie des Schießbuches einzureichen.

Ferner ist es auch einfacher für den Nachweis gegenüber dem Verband, für Neuerwerb.

Da die Schießkladde dem Datenschutz unterliegt, wird da auch nicht einfach jemand drin rumsuchen, um irgendwelche Termine zu finden. Die Schießkladde belegt auch nur deine Anwesenheit, nicht dass du tatsächlich geschossen hast.

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb PetMan:

Oh mann , sowas liebe ich. Gut das wir bei uns vor jeder Neuaufnahme im Vorstand Abstimmen ob Aufnahme oder nicht. Meine Stimme bekämst DU nicht. Geh besser nur auf kommerziellen Ständen Schiessen, da kannst du diesen Anspruch haben. Aber nicht in einem VEREIN. " Irgendwelchen Dreck weg zu machen..................." das ist der Dreck den alle Schützen verursachen, auch du . Auch Reperaturen machen sich nicht von selber . Deine denke passt wie gesagt zu einem kommerziellen Schießstand. In einem Verein hat so einer wie du nix zu suchen.......................und damit DU faul sein kannst sollen andere die Arbeit machen. Sorry, aber das ist asozial . Im wahrsten Sinne des Wortes . Wir haben vor kurzem im Verein bei der Generalversammlung Pflichtstunden beschlossen. Daraufhin kamen mindest ein Dutzend kündigungen. Waren wohl Leute wie du. Und was soll ich sagen........Reisende soll man nicht Aufhalten. Die Leute hätten dem Verein eh nix gebracht.................

 

Wie kann man dieses quasi-kommunistische Verständnis von Organisationen heutzutage noch haben? Wie oft muss dieser Quatsch scheitern, bis man das begreift?

 

Der Verein nimmt Geld für eine Dienstleistung. Im Gegenzug erdreistet sich dann euer Verein Zwangsstunden für die zahlende Kundschaft zu verhängen. Was ist das denn für eine verquere Welt? Ein Dienstleister, den ich bezahle, hat einen Scheiß zu tun Zwangsarbeit über mich zu verhängen. Im Gegenteil, er hat mir mein Leben so einfach wie möglich zu machen oder ich suche mir einen anderen.

 

Welcher Sklave zahlt denn Beiträge für eine Organisation, die ihn zusätzlich zu den Beiträgen noch Zwangsarbeit auferlegt? Absurd, die Welt steht Kopf. Kein Wunder, dass Politiker hier mit jeden Unsinn durchkommen, man schreit ja förmlich danach. Nicht nur, dass man massiv Steuern und Abgaben leistet, warum nicht auch noch Lebensjahre für Wehrzwang oder anderen Quatsch der Organisation opfern. Alles andere wird dann obendrauf auch noch asozial genannt, ich kann nicht mehr. Ich bin wirklich völlig baff, wie man überhaupt auf einen solchen Gedanken kommt. Die totale Invertierung all dessen, was normal ist. 

 

Vor Allem, weil die Kündigungen auch noch als irgendwas Positives gesehen werden. Die Leute gehen, Wachstum wird gehemmt, Potential nicht ausgeschöpft. Wer genau will jemanden als Führungspersonal in seinem Verein haben, der derart gegen die Interessen des Vereins handelt und Praktiken einführt, welche Mitglieder vergraulen?

 

Aber wie schon gesagt, so funktioniert in Deutschland ja mittlerweile alles. Von oben herab entscheidet selbst der niederste Bemächtigte, wie er die unter ihm, die ihn finanzieren, noch abbückt. Da fragt sich noch einer, warum hier alles vor die Hunde geht. 

 

vor 15 Minuten schrieb pedruckt:

 

Ich würde mich nicht für dich stundenlang die Schießkladde durchsuchen, um deine Termine zu bestätigen. Ein Anderer darf nicht reinschauen, Datenschutz. Nicht das Problem des Vereins, wenn du dann deine Termine nicht belegen kannst.

 

Ja, der Meinung bist du, bis ich dich anwaltlich darauf hinweisen lasse, dass du genau das zu tun hast. Seine Arbeit nicht zu erledigen, weil man der Meinung ist der Antragsteller müsse erstmal über das Stöckchen springen, weil man selbst zu bequem ist, soweit kommts noch. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Dinesh:

Der Verein nimmt Geld für eine Dienstleistung.

Also für mich ist ein Verein ganz sicher kein Dienstleister, sondern ein Zusammenschluss von Hobbybegeisterten, die versuchen, gemeinsam ein anspruchsvolles und mit gesetzlichen Hürden vollgepflastertes Hobby auszuüben.
Gut, dass wir bei uns eine Probezeit für neue Mitglieder eingeführt haben.... bei uns würdest Du nicht aufgenommen werden. Bei den anderen Vereinen, die ich so kenne (und das sind einige) schon 3x nicht. Ich nehme an, Du machst auch keine Aufsicht und ihr habt einen professionellen Aufsichtsdienst?

Ein Schießbuch inkl. personalisiertem BDMP-Stempel als offiziell vom Verband anerkannte Abzeichnung zu führen, kostet mich max. 2 min nach meiner Trainingszeit. Es gab damit noch nie Probleme bei der Bedürfnis- oder sonstigen Überprüfungen und andere (die das ehrenamtlich machen!!) haben damit auch so gut wie keine keine zusätzliche Arbeit. Auf alle Fälle muss niemand irgendwelche Individual-Dokumente erstellen. Würdest Du bei uns auch nicht bekommen.
Eine Schießkladde hat so gut wie keine Aussagekraft. Da steht gerade mal der Name und das Datum drin. Bringt für Überkontingent-Überprüfungen schon mal gar nix.

 

Bitte überdenke Deine Einstellung mal bei Gelegenheit, ob das kameradschaftlich ist. Wir sind hier vereinsmäßig klar im ehrenamtlichen Hobbybereich und nicht im kommerziellen Bereich unterwegs.
 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Dinesh:

Der Verein nimmt Geld für eine Dienstleistung. Im Gegenzug erdreistet sich dann euer Verein Zwangsstunden für die zahlende Kundschaft zu verhängen. Was ist das denn für eine verquere Welt? Ein Dienstleister, den ich bezahle, hat einen Scheiß zu tun Zwangsarbeit über mich zu verhängen. Im Gegenteil, er hat mir mein Leben so einfach wie möglich zu machen oder ich suche mir einen anderen.

 

Du siehst also einen Verein als Dienstleister ? " Zahlende Kundschaft " gibt es in einem Verein nicht, das sind alles Mitglieder. "Zwangsarbeit " ........das wurde mit einer sehr hohen Mehrheit in der Generalversammlung von den Mitgliedern so beschlossen. Und um DIR dein Leben so einfach wie möglich zu machen, weil du ja faul bist, sollen andere deine Arbeit machen, deinen Dreck wegräumen , und die anderen haben nur für dich da zu sein. Sie werden ja "Bezahlt " dafür. Du hast echt Knall nicht gehört..................

 

Den Rest von deiner Einstellung kommentiere ich nicht mehr. Wer sich das in Ruhe durchliest sieht selbst was ein " Geistiger Dünnschiss " das ist.

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