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IGNORED

Schießsport an den Nagel hängen?


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Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb lemmi:

... oder abgeschittenen Finger vom Einweghandschuh! 

Den Tesafilm kann ich ohne Abweichung der Treffpunktlage durchschießen. Vermutlich platzt der sogar schon, wenn sich vor dem Geschoß Druck aufbaut. 

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Cannon Balls:

Den Tesafilm kann ich ohne Abweichung der Treffpunktlage durchschießen. Vermutlich platzt der sogar schon, wenn sich vor dem Geschoß Druck aufbaut. 

Der Fingerling sitzt aber fester und macht keinerlei Probleme, ausprobiert. Geht übrigens auch bei der Flinte!

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Hier nochmal ein Update von mir zu diesem Thema: 

 

Ich bin habe mich dazu entschlossen, es an den Nagel zu hängen. Mit dem Gedanken auf Grundkontigent zu reduzieren nur um die Waffen dauerhaft behalten zu können kann ich mich nicht anfreunden, nur damit die dann im Schrank einstauben. Für alle Interessierten gebe ich hier einen Link zu meinen Auktionen, ich hoffe das ist soweit in Ordnung.

https://www.auctronia.de/kundenangebote/Moccs

 

Falls nicht, sucht nach dem Benutzer "Moccs" auf Auctronia. 

 

Danke an jeden der sich hier beteiligt hat. Ob ich es irgendwann bereuen werde? Durchaus möglich, aber dann ist es so. 

 

viele grüße

 

Geschrieben

Ich bin beim gleichen Problem angekommen. Bin seit 25 Jahren dabei, Wiederladeschein, Ausrüstung dafür, Waffentresor und der ganze Zirkus was alles dazu gehört und was nicht. Zum einen die plötzlich weggefallene Leidenschaft, zum anderen verschiedene, plötzlich aufgetretene Erkrankungen mit Klinikaufenthalt, NotOp usw. Den Verkauf meiner Waffen möchte ich jetzt selbst abwickeln um meine Frau zu schonen. Schützenkollegen mit ausreichendem Sachwissen was den Wert der Waffen betrifft, gibt es nicht wirklich! Irgendwann ist halt "Time to say goodby".

Geschrieben

Also ich habe heute mit einigen Schützen auf der BDS LM in der WSG gequatscht und es ist in er Tat sehr traurig, dass so vielen nur noch zu den Wettkämpfen gehen, damit dem Gesetz genüge getan wird.

Es geht immer weniger um den sportlichen Wettstreit, also viel mehr ein gefühlter Zwang etwas tun zu müssen, um etwas behalten zu dürfen.

Ist zwar auf der einen Seite für die Ausrichter der LMs schön, da die Stände voll sind und die Kosten somit reingespült werden, die entstehen, aber mit dem Schießsport hat das recht wenig zu tun.

 

Und da muss man sich schon im inneren darüber einig werden, ob man einen Sport weiterhin ausüben möchte, der einen von gesetzeswegen zwingt ihn ausüben zu müssen.

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb whaco:

Also ich habe heute mit einigen Schützen auf der BDS LM in der WSG gequatscht und es ist in er Tat sehr traurig, dass so vielen nur noch zu den Wettkämpfen gehen, damit dem Gesetz genüge getan wird.

Es geht immer weniger um den sportlichen Wettstreit, also viel mehr ein gefühlter Zwang etwas tun zu müssen, um etwas behalten zu dürfen.

 

Das war doch, angesichts der verschärfen Gangart bei der Besitzbedürfnisprüfung in ein paar Bundesländern, absehbar.

Es wird eben "dem Bedürfnis hinterhergeschossen".

Geschrieben

Die Problematik sieht man immer wieder, auch unabhängig vom Schießsport.

Ich schieße Wettkämpfe eigentlich nur zum Wohle des Verbandes, geringe Anzahl an Disziplinen. Glücklicherweise wird mein Überkontingent damit abgedeckt.

Ansonsten habe ich für mich entschieden, scheiß auf Disziplin XY, schieße nur das, was dir Spaß macht.

Da diese Waffen zu 98% auf Gelb gehen,  ist auch kein Druck vorhanden.

 

Dafür ist der Spaß wieder da.

Geschrieben (bearbeitet)

Moin!

egun kostet zwar Geld, dürfte aber insbesondere für 1€ Auktionen trotz der Auktionsgebühren die bessere Alternative zu Auctronica sein, da die Reichweite viel höher ist.

 

Und ja, wenn keine Emotionen mehr am Schießsport hängen, darf man den Sport auch aufgeben.
Für reine Sportschützen kommt ja auch noch erschwerend hinzu, dass die Zuverlässigkeitsüberprüfungen bei vielen Behörden inzwischen auch regelmäßig alle 3 Jahre Gebühren auslösen.

Als Jagdscheininhaber bin ich davon noch verschont.

 

frogger

Bearbeitet von frosch
Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb frosch:

Als Jagdscheininhaber bin ich davon noch verschont.

Nö, heißt bloß anders. Wenn ich die Benachrichtigung vom Amt bekomme, daß mein JS am 2.2. verlängert werden kann dann ist im Hintergrund schon die Überprüfung gelaufen. Die Kosten sind dann in den 240,- € Verlängerungsgebühren (für 3 Jahre) mit drin. 

Geschrieben

Das ist korrekt. Das Verlängern des Jagdscheines löst auch eine Zuvelöässigkeitsüberprüfung aus.

Mindestens alle 3 Jahre. Eine zusätzliche Überprüfung als Sportschütze entfällt bei meiner Behörde damit, weil sie beides machen: Jagd und Sport. Also keine zusätzlichen Kosten für mich.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Stunden schrieb whaco:

Und da muss man sich schon im inneren darüber einig werden, ob man einen Sport weiterhin ausüben möchte, der einen von gesetzeswegen zwingt ihn ausüben zu müssen.

 

Sehr gut geschrieben, und wohl mit Sicherheit mit das häufigste Argument, warum Leute mit dem Schießsport aufhören bzw. gar nicht erst damit anfangen.

 

Kommt wohl gleich nach dem Argument "stark erhöhte Bleibelastung im Körper durch Sportschießen", die ebenfalls alles andere als harmlos ist und schwerste gesundheitliche Schäden mit sich ziehen kann.

 

Aber darüber gibt es ja hier in anderen Threads ausführliche Diskussionen.

 

Bearbeitet von GermanKraut
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb karlyman:

Das war doch, angesichts der verschärfen Gangart bei der Besitzbedürfnisprüfung in ein paar Bundesländern, absehbar.

Es wird eben "dem Bedürfnis hinterhergeschossen"

 

Daher halte ich mich,  wie auch viele Vereinskameraden, im Grundkontingent auf. Das macht die Sache etwas einfacher und der Spaß am Schießen ist trotzdem vorhanden. 

Geschrieben (bearbeitet)

Mir geht's hingegen wie wohl ebenfalls vielen Schützenkollegen - ich sehe nicht ein, mich von guten und geschätzten Waffen zu trennen, nur weil viele Jahre nach deren Erwerb in meinem Bundesland eine verschärfte Bedürfnispraxis für deren Fortbesitz als "ÜK" eingeführt wird...

 

 

Bearbeitet von karlyman
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb karlyman:

Mir geht's hingegen wie wohl ebenfalls vielen Schützenkollegen - ich sehe nicht ein, mich von guten und geschätzten Waffen zu trennen, nur weil viele Jahre nach deren Erwerb in meinem Bundesland eine verschärfte Bedürfnispraxis für den Fortbesitz eingeführt wird...

 

 

 

Wenn man die Waffen schon hat, ist das natürlich was anderes. Ich habe eben immer aufgepasst,  im Grundkontingent zu bleiben mit den Neuanschaffung und da geht durchaus schon einiges.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Kugelfang78:

 

Daher halte ich mich,  wie auch viele Vereinskameraden, im Grundkontingent auf. Das macht die Sache etwas einfacher und der Spaß am Schießen ist trotzdem vorhanden. 


Das mag auf den ersten Blick zutreffend sein, wer aber durchaus viel Wettkampf geschossen hat und auch viele unterschiedliche mit vielen unterschiedlichen Anforderunge a die Waffen, kommt meist nicht drum herum, sich deutlich über Kontingent zu bewegen.

Es soll ja Schützen geben die das tatsächlich als Sport ausüben, aber irgendwann nicht mehr die Zeit habennd damit kürzer treten wollen/müssen. Da zähle ich mich teils auch dazu.

Und genau diese trifft diese Bedürfnisprüfungthematik hätter, da es entweder heißt aus Zwang schießen zu gehen, zum Wettkampf, oder den Bestand deutlich zu reduzieren.

In den kommenden Jahren werden wir vermutlich eine deutliche Verringerung der Sportschützen zu verzeichnen haben, womit der Gesetzgeber sein Ziel erreicht hat.

Damit sinken dann auch die Mitgliederzahlen in den Vereinen, was sukzessive zu einem Vereinssterben führen wird.

 

Aktuell steigen die Teilnehmerzahlen bei Wettkämpfen, aufgrund der Bedürfnisthematik, aber auch dies wird in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen.

 

Genau das ist es allerdings, wogegen die Verbände vorgehen müssen, auf der politischen Ebene, denn Sport darf nicht durch die Politik eingeschränkt oder zerstört werden.

Das ist es aber, was passieren wird.

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