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IGNORED

Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Wir sollten sofort 

 

Subsonic Munition

Laser Patronen

Laser Aufsätze

Kleinkalibermunition

Schrotmunition in allen anderen Kalibern wie 12/76

 

strengstens verbieten. Nicht dass die dann zur Pflicht werden. (Weil leiser und so ....)

 

Auch Wiederladen sollte verboten werden... nicht dass das dann zur Pflicht wird....

 

Achja. Waffenräume auch. Wo kommen wir da hin wenn dass dann jeder bauen muss....

 

 

 

 

Ganz ehrlich. Aus der Legalisierung für Jäger lässt sich erkennen, dass Schalldämpfer in den letzten Jahren nicht deliktrelevant waren. Es gibt daher keinen Grund für das Verbot....

Geschrieben (bearbeitet)

Das braucht man nicht ins Lächerliche zu ziehen.

Denn es ist schon klar, wohin der Zug im Lärm-/Immissionsschutz grundsätzlich fährt... 

Da können Schalldämpfer auf den Waffen, wenn die grundsätzliche waffenrechtliche "Hürde" für die Masse der Waffennutzer auf Ständen (Sportschützen) mal genommen wird, in der Tat sehr schnell zum Muss werden.

(Die anderen - polemisch - genannten Punkte sind kaum relevant, sie sind schon lange existent und von keiner Seite kam die Idee, sie als Schallminderungs-Wunderwerkzeuge heranzuziehen..). 

 

 

Bearbeitet von karlyman
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb marchfelder:

Warum haben Autos einen Auspuff wie ein Schalldämpfer, würden ja viel besser klingen ohne ;-)

 

 

Wieviel Autos gibt´s? Wieviele Schießstände gibt´s ? Wieviele Schießstände im 24/7 Betrieb.................will heißen der Vergleich hinkt.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Stunden schrieb Fro3:

. Aus der Legalisierung für Jäger lässt sich erkennen, dass Schalldämpfer in den letzten Jahren nicht deliktrelevant waren. Es gibt daher keinen Grund für das Verbot....

Zum einen sind Jäger nicht nur vom Waffenrecht begünstigt sondern es gibt halt mehr jagende Politiker als Sportler. 

Mit Schalldämpfern für Langwaffen ist die Politik kein Risiko eingegangen, weil LW vorher mit und ohne Schalli nicht deliktrelewand waren,  selbst bei der Wildbeuterei ist der Schuss deutlich hören. 

 

Was sollen Schalldämpfer an KW im Training oder Wettkampf für Vorteile bringen. 

90% meiner KW ist nicht geeignet,  alle Revolver, keine der KK-SpoPi, lvielleicht wären Austausch Läufe bei einigen Pistolen möglich? 

Ob das dann bei 6" Pistolen mit engen Bushing mit extra Lauf funktioniert?

Bisher können z. B. bei Bds Kombi neben mir ein KK Revolver Schütze und und auf der anderen Seite irgwas richtig lautes starten. 

Gibt es zukünftig Rotten mit Dose und ohne auf dem Lauf. 

Ich kann den praktischen Nutzen und die Umsetzbarkeit bei KW Disziplinen leider nicht erkennen? 

 

Bearbeitet von Tatonka
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb karlyman:

Das braucht man nicht ins Lächerliche zu ziehen.

Denn es ist schon klar, wohin der Zug im Lärm-/Immissionsschutz grundsätzlich fährt... 

Da können Schalldämpfer auf den Waffen, wenn die grundsätzliche waffenrechtliche "Hürde" für die Masse der Waffennutzer auf Ständen (Sportschützen) mal genommen wird, in der Tat sehr schnell zum Muss werden.

(Die anderen - polemisch - genannten Punkte sind kaum relevant, sie sind schon lange existent und von keiner Seite kam die Idee, sie als Schallminderungs-Wunderwerkzeuge heranzuziehen..). 

 

 

Der Zug fährt auch dahin ohne Schalldämpfererlaubnis. Ich kenn mehrere Stände die den Schießbetrieb einschränken müssen... Und einen bei dem Flinte jetzt halt komplett verboten ist, Und bis auf 1 St täglich Schalldämpferpflicht... Damit ist der Stand für Sportschützen die keine .22LfB haben so gut wie tod.....

 

Meiner Meinung nach gibt es in diesen Grenzfällen nur 2 Optionen. Schützen verwenden halt überwiegend Dämpfer, oder der Stand macht zu/geht langsam pleite.... Sich gegen eine Legalisierung zu stemmen nur weil man dann glaubt, man könnte dann so weitermachen wie bisher ist ... naja... optimistisch

 

 

vor 45 Minuten schrieb Tatonka:

Zum einen sind Jäger nicht nur vom Waffenrecht begünstigt sondern es gibt halt mehr jagende Politiker als Sportler. 

Mit Schalldämpfern für Langwaffen ist die Politik kein Risiko eingegangen, weil LW vorher mit und ohne Schalli nicht deliktrelewand waren,  selbst bei der Wildbeuterei ist der Schuss deutlich hören. 

 

Was sollen Schalldämpfer an KW im Training oder Wettkampf für Vorteile bringen. 

90% meiner KW ist nicht geeignet,  alle Revolver, keine der KK-SpoPi, lvielleicht wären Austausch Läufe bei einigen Pistolen möglich? 

Ob das dann bei 6" Pistolen mit engen Bushing mit extra Lauf funktioniert?

Bisher können z. B. bei Bds Kombi neben mir ein KK Revolver Schütze und und auf der anderen Seite irgwas richtig lautes starten. 

Gibt es zukünftig Rotten mit Dose und ohne auf dem Lauf. 

Ich kann den praktischen Nutzen und die Umsetzbarkeit bei KW Disziplinen leider nicht erkennen? 

 

Ich rede auch hauptsächlich von LW Dämpfern für Sportschützen... KW macht eher weniger Sinn... Und ist aktuell auch nicht für Jäger erlaubt. Daher mein Argument: Die gleichen Erlaubnisse für Jäger auf Sportschützen erweitern. und ebenfalls Dämpfer auch für Randfeuermunition zulassen....

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Fro3:

Der Zug fährt auch dahin ohne Schalldämpfererlaubnis.

Ich kenn mehrere Stände die den Schießbetrieb einschränken müssen...  

 

Warum, weil sie (aufgrund welcher Gegebenheiten/Veränderungen) die Schallimmissionsrichtwerte im Schießbetrieb nicht (mehr) einhalten?

 

P.S.:

Du glaubst tatsächlich, Schalldämpfer wären anwendbar bzw. ein Allheilmittel für alle schießsportlich verwendeten Lang- und Kurzwaffen...?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb karlyman:

 

Warum, weil sie (aufgrund welcher Gegebenheiten/Veränderungen) die Schallimmissionsrichtwerte im Schießbetrieb nicht (mehr) einhalten?

 

P.S.:

Du glaubst tatsächlich, Schalldämpfer wären anwendbar bzw. ein Allheilmittel für alle schießsportlich verwendeten Lang- und Kurzwaffen...?

Weil Anwohner neben einen Schießstand ziehen und sich dann über Lärm beschweren...

 

Und nein Schalldämpfer sind kein Allheilmittel. Ihre Erlaubnis ist aber auch nicht der Untergang des Sportschießens.

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Doggenrotti:

Ich bin ready

Ich und viele andere auch, aber was bringt uns das wenn die meisten unserer Waffen nicht bzw. nur mit hohen Aufwand/Kosten SD-Tauglich gemacht werden könnten. 

 

Ich bin zwar der Meinung das man LW-SD für Sportschützen erlauben könnte...  man sollte aber mit der Vorderung von Lärm/Gesundheitsschutz sehr vorsichtig sein, das könnte gewaltig in die Hosen gehen. Wenn der Gesetzgeber erst mal erkennt das schießen Gesundheitsschädlich ist werden ganz andere Lösungen als SD kommen. 

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Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Fro3:

Weil Anwohner neben einen Schießstand ziehen und sich dann über Lärm beschweren...

 

 

Wie hier schon mal genannt... Da ist ganz Anderes geboten als "Schalldämpfer". Sprich: rechtzeitiges Vorgehen gegen den (neuer Bebauung zugrunde liegenden) Bebauungsplan, bzw. sich im Bebauungsplanverfahren einbringen. 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Hunter375:

....was bringt uns das wenn die meisten unserer Waffen nicht bzw. nur mit hohen Aufwand/Kosten SD-Tauglich gemacht werden könnten. 

 

 

Man denke dabei nur mal an den ganzen Ordonnanzwaffen-Bereich... 

Nein, ich will eigentlich nicht mal dran denken; grauenhaft. 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb karlyman:

 

Wie hier schon mal genannt... Da ist ganz Anderes geboten als "Schalldämpfer". Sprich: rechtzeitiges Vorgehen gegen den (neuer Bebauung zugrunde liegenden) Bebauungsplan, bzw. sich im Bebauungsplanverfahren einbringen. 

Jup... das hätte man dann vor 20 Jahren machen sollen..... Jetzt ist es zu spät ... Flinte geht gar nicht mehr und ansonsten bis auf 1 St 2 Stände Schalldämpferpflicht für alles außer 22lfb...

 

Damit ist der Stand für Sportschützen durch....

Geschrieben

 

Als Sportschütze und Jäger in Personalunion muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Schälldämpfer bei einem "überwiegenen" Teil der genehmigten Schießsportdisziplinen dem Sport eher hinderlich statt förderlich sind.

 

Auf der einen Seite beginnt beim Schießen sehr schnell die Mirage damit das Zielbild zu verschlechtern und auf der anderen Seite sind der überwiegende Teil der Schalldämpfer nicht für schießsportübliche Schussserien ausgelegt. 

Geschrieben

Wären Schalldämpfer für Sportschützen erlaubt, so würde sich auch ein Markt entwickeln können, auf dem relativ günstige Schalldämpfer, die längere Schlussserien ohne allzu großen Verlust an Präzision bieten... und die Verbände würden auch passende Disziplinen anbieten.

 

Natürlich soll jedem Sportschützen selber überlassen werden, ob oder ob er nicht mit SD schießen möchte.

Aber in der Summe der Lärmbelastung, die von einem Schießstand ausgeht, ist doch klar, das auch mit einem freiwilligen(!) SD Angebot für Sportschützen die Gesamtlärmbelastung für die Nachbarschaft / Umwelt sinken würde. Von daher gibt es keinen vernünftigen Grund, SD für Langwaffen den Sportschützen vorzuenthalten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Schwarzwälder:

 

Natürlich soll jedem Sportschützen selber überlassen werden, ob oder ob er nicht mit SD schießen möchte.

Aber in der Summe der Lärmbelastung, die von einem Schießstand ausgeht, ist doch klar, das auch mit einem freiwilligen(!) SD Angebot für Sportschützen die Gesamtlärmbelastung für die Nachbarschaft / Umwelt sinken würde. 

 

Da wäre es mit der "Freiwilligkeit" schnell vorbei, da bin ich mir sicher. 

 

Die Sportschützen, die die zusätzlichen Kosten der SD (für Erstananschaffung, wiederkehrende Ersatzbeschaffung) für ihren Bestand von x Waffen nicht tragen können oder wollen, die ihre Ordonnanzwaffen nicht mit SD verunstalten möchten, die Bereiche ihres Schießsports mit SD gar nicht mehr normal ausüben könnten (s.o., @DVC1961 ) - haben das Nachsehen. 

 

Bearbeitet von karlyman
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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Schwarzwälder:

Wären Schalldämpfer für Sportschützen erlaubt, so würde sich auch ein Markt entwickeln können, auf dem relativ günstige Schalldämpfer...

 

kannst du voll vergessen!

 

denn selbst auf dem riesigen usa markt (die 200 dollar steuer gibt es nu nicht mehr auf dämpfer!) sind solche schallis immer noch sehr teuer!

und dann glaubst du das es hier günstig werden sollte?

Geschrieben

Bei Jägern ist der Schalldämpfer fast 6 Jahre nach Erlaubnis auch nicht zur Pflicht geworden... Nicht mal draußen bei der Jagd.... Obwohl es mehr Argumente dafür als dagegen gibt ....

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Schwarzwälder:

Wären Schalldämpfer für Sportschützen erlaubt, so würde sich auch ein Markt entwickeln können, auf dem relativ günstige Schalldämpfer, die längere Schlussserien ohne allzu großen Verlust an Präzision bieten... und die Verbände würden auch passende Disziplinen anbieten.

Das Problem ist, dass du die Naturgesetze nicht austricksen kannst.
Das Hauptproblem bei Schalldämpfern in Verbindung mit höheren Schussfolgen (und dazu zählen sportliche Schussfolgen!) ist Hitze!

Du kannst Schalldämpfer bauen, die höhere Temperaturen aushalten, die sogar Rotglut überstehen. Das wird im Behörden- bzw. militärischen Bereich gemacht.
Teilweise kann man diese auch als Jäger kaufen, wenn man denn zu viel Geld hat.
 

Aber diese Dinger sind groß, schwer und sauteuer.
Und sie sind trotzdem nach fünf Schüssen so heiß, dass du bei weiten Entfernungen heftigst mit Mirage und Co. zu tun hast.

Das spielt keine Rolle für den SWAT-Operator, der bei einem Einsatz mit 5 m Zielentfernung ein Gebäude sichert und dabei entsprechend große potenzielle Ziele hat.
Aber es spielt eine massive Rolle für einen Sportschützen, der auf 25 m in der Innenzehn landen will.
Oder gar auf 100 m / 300 m.


Und da kannst du noch so viel Geld in die Entwicklung stecken: Ohne aktive Kühlung geht es da einfach nicht an den Naturgesetzen vorbei.

Und ja, es haben sich nun auch einige aktive Schalldämpfernutzer (als Jäger z. B. oder ggf. auch mit militärischem Hintergrund) und gleichzeitig Sportschützen hier und anderswo im Thread geäußert.
Inkl. mir. Und alle haben dasselbe dazu gesagt. Vielleicht sollte es dann einem wirklich zu denken geben.

Oder gibt es hier jemanden der aktiver Schalldämpfernutzer ist UND die Dinger für allgemeines sportliches Schiessen für WIRKLICH SINNVOLL und praktisch hält.
Dann mal bitte melden.


Es ist das eine, dass man sagt, eigentlich ist es Blödsinn, dass Schalldämpfer vom Gesetzgeber so behandelt werden, wie sie behandelt werden, da es zumindest bei GK einfach nur auf einem Hollywood-Einfluss (wie z. B. beim Wurfsternverbot auch) ohne jegliche Relevanz für eine Gefahr im Real-Life beruht. Filmwissen in Gesetze gegossen.

Aber es ist halt etwas anderes, etwas für einen Zweck, für den das Ding völlig untauglich ist (Ausnahme sehe ich wirklich bei temporären oder dauerhaften Hörschäden von Schützen, um früher oder mit höherer Sicherheit wieder in das Training – trotz aller Nachteile, die der Schütze dabei hat – einsteigen zu können), so eine Änderung zu fordern, bei der der SD als Allheilmittel dargestellt wird und dann mit sowieso schon kritischen Dingen wie Lärmschutz etc. zu argumentieren. Das wird zum Bumerang.


 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb Fro3:

Bei Jägern ist der Schalldämpfer fast 6 Jahre nach Erlaubnis auch nicht zur Pflicht geworden... Nicht mal draußen bei der Jagd.... Obwohl es mehr Argumente dafür als dagegen gibt ....

HUST HUST
 

Am 5.2.2026 um 12:58 schrieb Fro3:

bis auf 1 St 2 Stände Schalldämpferpflicht für alles außer 22lfb...

 

Damit ist der Stand für Sportschützen durch....

Nur um mal einen von dir selbst genannten Fall zu zitieren …


Und das, obwohl die Schalldämpfer für Jäger nicht mit dem hier bei den Sportschützen genannten Schutz „anderer“ vor Fremdemissionen eingeführt und gefordert wurden, sondern mit dem Argument des Gesundheitsschutzes des Jägers selbst (ggf. auch Tierschutz/Jagdhund).

Gerade bei der Jagd in schwierigem Gelände kommt es leider wirklich vor, dass der Gehörschutz unbemerkt verrutscht oder man es zwar bemerkt, aber trotzdem der Schuss abgegeben wird. Teilweise aus vermeidbarem Übermut, seltener, aber leider vorkommend, aus Eigenschutz unbedingt notwendig (Angriff durch ein verletztes Tier auf sich selbst oder den eigenen Hund – da zögern die meisten nicht).

Alles für den Stand irrelevant. Als Jäger darf ich meine Schalldämpfer auf dem Stand auch nur deshalb nutzen, weil ich die Waffe damit einschießen muss und auch das Handling der Waffe in der tatsächlichen Jagdkonstellation einüben soll.

Für das sportliche Schießen darf ich ihn auch als Jäger, der einen besitzt, am Stand nicht verwenden.

(Klar, freies Training ohne Sportordnung kann ich als Jäger auch als jagdliches Übungsschießen nutzen, dann ist das legal. Aber wenn man es ganz streng formal sieht …)

Was meinst du wie lange es dauert wenn dann mal mit großem TamTam wegen Lärmschutz für Anwohner die Schalldämpfer für alle freigegeben werden bis dann dieses Thema "verbindliche Nutzung" bei immer mehr Schiessständen sich langsam als Auflage durchsetzt und vielleicht irgendwann sogar eine generelle Auflage wird. 
Einen Fall hast du ja schon selbst genannt!

 

Oder hier gibt es ja immer wieder Berichte bzw. Diskussionen dazu, dass in Frankreich mittlerweile auf vielen Ständen (oder halt bei Wettbewerben auf Privatgelände), gerade weil KK-Schalldämpfer dort praktisch problemlos verfügbar sind, diese zur Pflicht gemacht wurden. Hier ist das immer wieder Diskussionsthema, weil selbst für -auch- Jäger es sehr schwer ist, KK-Schalldämpfer genehmigt zu bekommen.

Da sieht man, wo die Reise hingehen kann.
 

Wobei ich da sagen muss, dass ich dazu meine Informationen nur aus zweiter bzw. dritter Hand habe, also aus mitgelesenen Forendiskussionen, und noch nie selbst an einem entsprechenden Wettbewerb in Frankreich teilgenommen habe. (Würde ich es in meinem Fall, wo es ja als Jäger geht, dann vermutlich dadurch lösen, dass ich einen .223-Schalldämpfer habe und jenseits der Grenzlinie das Aufschrauben für mich legal wäre. Natürlich aber erst genau alle rechtlichen Umstände prüfen, alleine schon der Transport zur Grenze könnte ja wieder wegen dem strengen Bedürfnisprinzip heikel sein wenn nicht gleichzeitig auch eine Jagdeinladung vorliegt. Als reiner Sportschütze würde ich mich schlau machen, ob in Frankreich etwas rechtlich dagegen spricht, einen der bekannten, zu einem .22 lr-SD baugleichen „F-in-Fünfeck“-Luftgewehrschalldämpfer zu verwenden, und dann so einen kaufen.)


Nichts dagegen, dass Schalldämpfer irgendwann einmal komplett aus dem WaffG verschwinden. Alleine schon, weil es beim Reinigen und Aufbewahren viel unnötigen Aufwand reduziert.
Aber das dann bitte nicht mit Getue, Getöse und Schreien nach „Gesundheitsschutz“, sondern einfach mit guten Argumenten: nämlich mit dem Argument, dass sie im realen Leben aus einem ohne Gehörschutz ziemlich sicher schädigenden Knall immer noch einen Knall machen, der in den meisten Fällen weiterhin Gehörschutz verlangt, viele hundert bis tausend Meter weit noch zu hören ist, allerdings alles auf einem etwas niedrigeren Niveau.
Und dass es deshalb einfach bürokratischer Blödsinn ist, Schalldämpfer weiter als regulierte Gegenstände zu führen.

Bearbeitet von JFry
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb karlyman:

Die Sportschützen, die die zusätzlichen Kosten der SD (für Erstananschaffung, wiederkehrende Ersatzbeschaffung) für ihren Bestand von x Waffen nicht tragen können oder wollen, die ihre Ordonnanzwaffen nicht mit SD verunstalten möchten,...

 

Wenn ein Schützenverein davon bedroht ist, aus Lärmschutzgründen geschlossen zu werden, dann hat das mit Schalldämpfererlaubnissen zunächst wenig zu tun. Der Verein muss dann halt real zusehen, dass er die Lärmemissionen in Griff bekommt. Das kann er baulich tun oder auch spezielle Schalldämpferboxen (vgl. Schweiz) installieren (auch ne gute Lösung für Deine zitierten Ordonnanzwaffen) oder indem er z.B. Schießzeiten für KK, LG und GK mit SD ausweitet und für GK ohne SD zeitlich mehr limitiert. SD sind also nur *eine* Möglichkeit von vielen, die Lärmemissionen in den Griff zu bekommen und daher sehe ich da auch keine "Pflicht" auf uns zukommen.

Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb HangMan69:

... und dann glaubst du das es hier günstig werden sollte?

Drum schrieb ich ja "relativ" günstig. 

Heutzutage werden nicht selten Halbautomaten gekauft, die schon in der Grundkonfiguration 3000 oder mehr Euro kosten. Dann kommen noch weitere 2000 EUR (mind.) für Glas, Montage, Zweibein und sonstige Upgrades wie Abzüge dazu, sodass viele neue Halbautomaten für 5000 EUR in der Endkonfiguration an den Start gehen. Wenn dann noch 1000 EUR für einen Edelstahl-Schalli, der ggf. sogar dauerfeuertauglich wäre, übern Ladentisch gehen, dann ist dies eben "relativ" nicht mehr  so viel mehr. Diejenigen, die 5000 EUR für einen Halbautomaten hinlegen können, werden auch noch die 1000 EUR für den Edelstahl-Schalli hinlegen können.

 

Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb JFry:

...
Das Hauptproblem bei Schalldämpfern in Verbindung mit höheren Schussfolgen (und dazu zählen sportliche Schussfolgen!) ist Hitze!

...
Und sie sind trotzdem nach fünf Schüssen so heiß, dass du bei weiten Entfernungen heftigst mit Mirage und Co. zu tun hast.

...

Es ist das eine, dass man sagt, eigentlich ist es Blödsinn, dass Schalldämpfer vom Gesetzgeber so behandelt werden, wie sie behandelt werden, da es zumindest bei GK einfach nur auf einem Hollywood-Einfluss (wie z. B. beim Wurfsternverbot auch) ohne jegliche Relevanz für eine Gefahr im Real-Life beruht. Filmwissen in Gesetze gegossen.

...

@JFryNatürlich müssten (und werden sich) die Sportordnungen dann auch an Schalldämpferwaffen anpassen. Dann gibt es halt Disziplinen mit wenigen Schuss ggf. in Kombination mit einer schnellen 5er Serie ganz zum Schluss separat und nur für Schalldämpferwaffen. Dann hast Du das Hitzeproblem weitgehend im Griff. Ich bin sicher, BDS und Co. bekommen das hin. 

 

Man sollte auch mal an die gebeutelte Waffenbranche denken. Eine Zulassung von Schalldämpfern für den Schützensport bringt einen enormen Umsatz in die Branche: neue Dämpfer, Austauschdämpfer, neue Waffen speziell für Dämpfer, Büma-Arbeiten (Gewinde schneiden, Gassysteme anpassen oder regulierbar machen usw.), das wird ein Fest für die Branche!

 

Zudem hat das BKA sich ja ziemlich eindeutig festgelegt, dass man Schalldämpfer jedenfalls für GK-Langwaffen für nicht deliktrelevant hält. Dann sollte es in einer freiheitlich(!)-demokratischen Grundordnung eigentlich keine Verbotsgrundlage für solche Schalldämpfer mehr geben, zumal im Einzelfall auch Sportschützen gesundheitlich vom Einsatz der SD profitieren können, es also vernünftige Gründe für deren Besitz gibt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Schwarzwälder:

Diejenigen, die 5000 EUR für einen Halbautomaten hinlegen können, werden auch noch die 1000 EUR für den Edelstahl-Schalli hinlegen können.

 

Der Preis allein ist nicht das Problem, es geht auch um die Funktion, weil der SD zu Gasdruckspitzen im Verschlußsystem führt.

 

Dann sind wir z. B. auch beim Thema verstellbare Gasabnahme.

 

Es gibt SD, die wiederum dafür konzipiert sind, bei B&T heißt das z. B. Reduced Blowback Suppressor – RBS.

 

Das hat oft den Nachteil, daß der Schußknall insbesondere in der Nähe des Ohrs wieder lauter wird.

 

Ein weiteres Thema gerade beim HA sind die Schnittstellen zwischen Mündung und SD, da braucht es ggf. noch passende Aufsätze.

 

Zusammengefaßt: Einfach aufschrauben und problemlose Funktion erwarten ist Glückssache.

 

Noch ein grundsätzlicher Aspekt: der SD dämpft lediglich den Schall an der Mündung, nicht jedoch den Überschallknall.

 

Letzteren werden Anwohner am Stand trotz hervorragendem SD weiterhin mitbekommen.

Bearbeitet von Elo
Geschrieben

"Autos haben auch Schalldämpfer"! Dann frage ich mich, warum gibt es Klappendämpfer und Abschaltungen dafür? Ich bin strickt dagegen, weil eine "Pficht" dazu , vermutlich nicht lange auf sich warten läßt mit dem Ergebnis, dass es dann auch kein Ordonanzschießen bzw. Vorderlader- mehr geben wird. und sollten dann weitere Lärmscbutzanpassungen an den Schießständen vorgenommen werden müssen, haben wir "gewonnen"!😣

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