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IGNORED

MyDays / Jochen Schweizer Event


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Geschrieben

Ei Guude!

habe eben Werbung für Schießevents bei den im Titel angegebenen Unternehmen bekommen und dort mal ins Programm und in die Bewertungen von Teilnehmern geschaut. Das erstaunliche ist, dass ja doch ein sehr großes Interesse vorhanden ist und so gut wie alle sehr gut bewerten.

 

Dabei kamen mir ein paar Fragen:

 

- Wie hoch wird bei einem solchen Event der Verdienst des letztendlichen Trainers sein, wenn ein Kurs mit mehreren Kurz- und Langwaffen und Standmiete etc. wird? Vermutlich nicht sehr hoch

 

- Welche Waffen werden dort wohl üblicherweise verwendet und mit welchem

Bedürfnis? Darf man seine Sportschützenwaffen gewerblich einsetzen oder kann man als Anbieter entsprechende weitere Waffen separat beantragen? Aber auch hier die Frage - welches Bedürfnis?

 

Sicherlich ein interessanter Diskussionsansatz.

Geschrieben (bearbeitet)

Der Jochen Schweitzer sucht afaik immer Leute, die als Sub oder Sub - Sub für ihn Geld machen. Frag ihn einfach. (Mir persönlich wäre das Stück vom Kuchen zu klein. Bei den mir bekannten Zahlen)

Werde gewerblicher Schießlehrer mit allen Vor- und Nachteilen. Dann dürfte auf jede Stunde Schießstand nochmals eine fürs Papier kommen. Das ist zumindest mein Verständnis einer sauberen Lösung.

Edith sagt: Oder tue Deinem Verein Gutes.

Bearbeitet von Josef Maier
Geschrieben

Es ist eigentlich ganz einfach. Mydays, als auch Jochen Schweizer sind keine Groupons. Also nichts mit (ider selten) zwei für eins oder so. Wenn dunes anbieten darfst, machst du DEINEN Preis, also VK. Diesen nehmen Sie ins Programm auf. Wenn die Leute dann bei Dir sind für Ihren Schiesskurs, gibst du einemnder Beiden bescheid und Sie zahlen Dir dein Gels aus, abzgl Ihrer Marge... eigentlich ganz einfach bei denen... 

Geschrieben

Kollege vom Verein macht das fast wöchentlich auf unserem Stand. Der Gewinn ist relativ klein wenn man Munition und Zeit abgezogen hat. Aber das bisschen was hängen bleibt, bessert die Vereinskasse etwas auf.

 

Rein privat mit Gewinnabsicht lohnt sich das nicht. 

 

Das Motiv bei uns ist eher die Werbung für den Sport. Seit er das macht, hat sich unsere Zahl der aktiv schießenden Mitglieder vervierfacht.

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Geschrieben

Ich hab länger in diesem Bereich gearbeitet ... also Firmen-Events ... unabhängig von der dann eigentlichen Beschäftigung der Teilnehmenden. Die überwiegende Anzahl der Firmen ist recht schmerzfrei, was die Kosten angeht. Sie richten sich meist nach den Maximum-Sätzen die steuerlich möglich sind. Die Kunst ist es, die Vielzahl an Kunden zu finden um Auslastung zu schaffen. Wir haben Events mit 300-500 % verkauft, die der eigentliche Anbieter einfach nicht an den Mann gebracht hat. Marketing ... mehr konnten und hatten wir nicht.

In den Fällen haben wir einfach nur vermittelt und den Dingen klangvolle Namen gegeben.

 

Bei "Eigenentwicklungen" haben dann die, die draußen die Arbeit gemacht haben, meist wenig verdient. Du musst halt schauen, dass du Jochen einen Stand anbietest, einen  "Waffenhändler" findest der die Waffen liefert und dann noch ein paar Unerschrockene, die für Mindestlohn die Arbeit am Stand erledigen. In der Position verdienst Geld ... alles was nur annähernd in Richtung Fixkosten geht, auslagern. Leihwagen, Tagelöhner, Dienstleister die dir für kleines Geld Großes liefern.

Geschrieben

In der Tat. Mit „Privat“-Kunden kommst wahrscheinlich nicht weit. Da geht es eher um Auslastung des Standes... aber ich kenne „wenige“ Stände die eine eher geringe Auslastung hätten... 😉 Bei „Firmen“ sieht das schon ganz anders aus... wie @MAHRS schrieb, denen geht es eher um die Tagessätze die Sie pro Mitarbeiter zur Verfügung haben. Dann noch (wenn möglich) ein Mittag/Abendessen (extra Berechnung) hinzufügen, und idealerweise einen Tagungsraum. Dann kannst du die Kosten zusätzlich berechnen, inkl Catering (Kaffe/Kuchen usw...). Dann könnte es sich lohnen. Die haben auch ne gute Firmenkunden Abteilung, sorich die gerne mal an. Das ist dann individuell kalkuliert. Und Firmen/Abteilungen, die dann eine Tagung dort machen inkl des „Erlebnisse“ finden sich immer...

Geschrieben

Wie "Incentive" richtig geht, hat ja damals VW gezeigt😂

 

Für Firmenevents sind die genannten ganz OK, wegen der Steuer.

Für privat etwas zu teuer...

 

P.S. Persönlich bin ich kein Freund von solchen Events auf dem Schießstand. Lieber den ein oder anderen Bekannten mitnehmen und "Keilen"....die sind bis jetzt alle Hängengeblieben und die Mischung paßt, weil man sich ganz gut kennt.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Fussel_Dussel:

oder kann man als Anbieter entsprechende weitere Waffen separat beantragen? Aber auch hier die Frage - welches Bedürfnis?

Ich keinen jemanden, der mehrmals im Jahr im Nebengewerbe Sachkundekurse anbietet. 

Darüber holt er sich seine Bedürfnisse... 

Zumindest teilweise. Mehrere KW und HA für schulungszwecke und Anschauungsmaterial... 

  • 5 Jahre später...
Geschrieben

Ich grab mal das Thema wieder aus.

 

Ein Bekannter hat an einem Schiessevent von Jochen Schweizer teilgenommen.

Großartig angepriesen als "Das besondere Erlebnis mit .50 BMG"!

 

Zugegeben, das Kaliber stimmt, aber es waren auf 7.000 Joule reduzierte Ladungen, womit das Erlebnis schon mächtig eingeschränkt war.

Ich halte das für Verarsche, ich kauf mir ja auch keinen Golf GTI mit Trabimotor.

 

Er durfte auch keine Hülse mitnehmen da die wiedergeladen werden. Wie ist denn da die Rechtslage bei wiedergeladener Munition?

Geschrieben

@Hägar Es gibt eine klare Antwort auf die Frage: So wie es im Angebot stand und gekauft wurde.

 

Wurde eine Mitnahme einer (leeren) Hülse angeboten? Falls nicht => "Kulanz" des Veranstalters

Wurde die zu verwendende Munition mit Kaliber UND Energie angeboten? Falls nicht => Kaliber passt, Rest: "Alles geht, nichts muss ..."

 

Ist das rechtlich Ok? Das würde ich bejahen.

Ist das "moralisch" Ok? Aus meiner Sicht: Nein.

 

Aber so ist das halt in der heutigen Zeit mit "Werbung" und "Angeboten". Entweder man kennt sich (halbwegs) aus und lässt sich alles schriftlichen zusichern. Oder man lässt es bleiben.

Aus Sicht eines solchen Veranstalters: Jeden Tag steht ein "Dummer" auf .. :bad:

Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Hägar:

 

Zugegeben, das Kaliber stimmt, aber es waren auf 7.000 Joule reduzierte Ladungen, womit das Erlebnis schon mächtig eingeschränkt war.

Ich halte das für Verarsche, ich kauf mir ja auch keinen Golf GTI mit Trabimotor.

Das ist wohl bei den meisten Anbietern von .50 BMG Events so.
Der Grund liegt in der Standzulassung, da nur sehr wenige zivile Stände eine Freigabe über 7500 Joule haben.
Deshalb wird die Ladung reduziert.

Interessant finde ich allerdings Folgendes: Als ich gerade noch einmal nachgesehen habe, erinnerte ich mich daran, dass zumindest bei einem, glaube sogar zwei kommerziellen Ständen hier im Umkreis, die das anbieten, letztes Jahr noch als Bemerkung ohne weiter Erläuterung dabei stand, dass die Energie auf 7500 Joule begrenzt ist.
Außerdem wurde erwähnt, dass jeder Schütze eine Hülse als Erinnerung mitnehmen kann.
Ob dieser Hinweis auch bei JS selbst dabei stand, weiß ich nicht mehr. (Ich habe selbst nie ein solches Angebot genutzt.
Ein Arbeitskollege hat mal einen Gutschein geschenkt bekommen, und es hat ihm durchaus gefallen – mit mehreren verschiedenen Waffen bis hin zur .50 BMG.)

Jetzt habe ich bei keinem Anbieter mehr einen Hinweis auf die reduzierte Ladung und die "Erinnerungshülse" gefunden. Ob man noch eine mitbekommen würde, weiß ich aber nicht. Fast 20 Euro pro Schuss sind für mich allerdings ein guter Hinderungsgrund – selbst wenn es nicht "kastriert" wäre. Da weigert sich mein inneres Sparschwein einfach. Mit reduzierter Ladung noch mehr, da reicht mir ab und an .338 LM mit praktisch der derselben realen Energie auch aus wenn es mal mehr knallen soll als ich selbst im Schrank habe.

Das Wiederladen war wegen der reduzierten Ladung bei diesen Angeboten allerdings immer schon üblich.
Gibt es vielleicht gerade eine Hülsenknappheit, sodass die Veranstalter etwas sparsamer sein müssen? Oder hat sich in einem Bundesland etwas geändert, sodass es z. B. schwerer ist, an neue Munition zu kommen? Ich weiß ja nicht, ob die vorher Hülsen einzeln gekauft haben oder ganze Patronen und diese dann delaboriert haben (wird wohl von Verfügbarkeit und Preis abhängig gewesen sein) – und ob jemand jetzt behördlicherseits mit der Delaborierung ein Problem hat (falls das gemacht wurde).

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Hägar:

Er durfte auch keine Hülse mitnehmen da die wiedergeladen werden.

 

Wieviel hat er denn für den Event bezahlt?

So eine leere Hülse kostet schon ein paar Euros- mehr als 10 - Ich habe mir mal eine schenken lassen. 

JS will einen Teil vom Kuchen, der Stand, der Besitzer der Waffe, der, der die Muni herstellt, der Durchführende ... - zahlst du mit Bananen, dann bedienen dich nur Affen.

Bearbeitet von Sal-Peter
Geschrieben (bearbeitet)

Für den privaten Nutzer kann ein einfaches "Gastschießen" im lokalen Verein mehr Sinn machen, als eine gebuchte Veranstaltung über JS / Mydays.

 

Nach meinem Verstänsnis ist die Abgabe von Munition zum sofortigen Verbrauch im Vereinsbetrieb kein Genehmigungs-pflichtiger Tatbestand. Bei einer gewerblichen Veranstaltung würde ich die lokale Waffenbehörde fragen, ob eine Munitionshandelserlaubnis erforderlich ist.

 

Als gewerblicher Veranstalter von "Shoot-Events" wird jedenfalls keine Waffenhandelsgenehmigung benötigt. Soweit Schusswaffen benötigt werden, können diese auf grüne WBK beantragt werden.

Wenn aber keine Shoot Events mehr angeboten werden, entfällt das Bedürfnis für diese Waffen...

Die waffenrechtlichen Vorschriften zum Sportschießen müssen eingehalten werden. Also keine Mannscheiben und so. Tierscheiben sind OK.
Mit wiedergeladener Munition wäre ich sehr vorsichtig: Gewerbliches Wiederladen, Beschusspflicht für gewerblich geladene Munition.

 

Die steuerliche Abschreibung für Schusswaffen ist eher uninteressant: AFA = 12 Jahre. Einfache Pistolen und Gewehre bis 800,-- netto sofort als GWG.

Werden die Schusswaffen "intensiv" genutzt und unterliegen diese einem höheren Verschleiß, können kürzere Fristen mit dem Finanzamt SCHRIFTLICH vereinbart werden.

Ein mir bekannter Standbetreiber hat 3 Jahre für intensiv genutzte Halbautomaten vereinbart. Ist aber auch irgendwie egal, ist die Waffe runter gerockt und wird entsorgt, kann der Restwert sofort abgeschrieben werden. Wechselsysteme können auch als Reparatur sofort abgeschrieben werden, wenn sie im Austausch für das Originalsystem geliefert werden.

Bei Gastschützen reicht eine Langwaffen - Präzision von 10cm/100 Meter aber voll aus. Am besten die großen BW 10er Scheiben nehmen :-) Da hat dann jeder sein Trefferlebnis.

Mit Kurzwaffen wird meist eh nur gestreut. Treffen tut da kaum einer im sportlichen Sinne. Große Klappfallscheiben machen da am meisten Spass.

 

Die Angebote über JS / Mydays können von dem Anbieter auch als Werbeplattform genutzt werden. Den Teilnehmern kann vor Ort Werbematerial für weitere Angebote mitgegeben werden.

Finanziell sind die JS / Mydays Angebote eher weniger auskömmlich. Typisch greift sich JS / Mydays wohl 30% und mehr ab. Zu teuer darf die Veranstaltung auch nicht sein, da JS diese dann nicht ins Programm aufnimmt.

 

Hier einmal die Sicht eines Veranstalters:  https://cojote-outdoor.de/warum-man-als-anbieter-jochen-schweizer-und-maydays-meiden-sollte/

Und hier ein Hotelier ab 3:10 : 

 

Ein typisches JS Shoot Event für 160 Euro brutto:

Waffen:

  • 10 Schuss Pistole 9 mm
  • 6 Schuss Revolver Kaliber .38 Spezial
  • 5 Schuss Pistole .45 ACP
  • 10 Schuss Kaliber .223 Remington z.B. Colt M4, AR 15 System, SIG 516, Schmeisser, DPMS
  • 10 Schuss Kalaschnikow
  • 3 Schuss Schrotflinte

 

Bei einer angenommenen Provision von 30% landen beim Veranstalter 112€ brutto

 

Seine reinen Munitionskosten belaufen sich auf ca. 21€  brutto

 

Also bleiben ihm 91€ brutto pro Teilnehmer um Standkosten, Personal, Waffen, Versicherung, und seinen Gewinn abzudecken.

Von den Aufsichten her benötigt man Manndeckung: Pro Schützen eine Aufsicht beim Schützen, die sofort eingreifen kann.

 

 

Mit 10 Teilnehmern pro Veranstaltung könnte da tatsächlich etwas kleben bleiben. Viel wird es aber nicht sein...

 

Und dann gibt es da noch einen finalen Interessenkonflikt bei JS / Mydays: Am meisten verdienen sie, wenn der Gutschein gar nicht erst eingelöst wird ;-)

 

frogger

 

 

 

 

 

 

Bearbeitet von frosch
Geschrieben (bearbeitet)

Ach ja, ich verwende JS für persönliche Eventwünsche nur als Anregung.

Bei JS schauen was es gibt und dann bei Google den Veranstalter suchen und direkt buchen: 

https://www.google.com/search?q=harz+Quad+event&client=firefox-b-d&hs=tRy9&sca_esv=6a52f92c2e81f74a&ei=oAuHaZ6bIL2txc8Ps5yaoQs&biw=2560&bih=1475&ved=0ahUKEwie66iJjseSAxW9VvEDHTOOJrQQ4dUDCBM&oq=harz+Quad+event&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiD2hhcnogUXVhZCBldmVudEgAUABYAHAAeAGQAQCYAQCgAQCqAQC4AQzIAQCYAgCgAgCYAwCSBwCgBwCyBwC4BwDCBwDIBwCACAA&sclient=gws-wiz-serp

 

Ergebnis für eine geführte drei Stunden Quad Tour: 

JS 120 Euro für einen Gutschein und potentiellen Frust beim Buchen des Termins.

Direkt beim Anbieter 110€ mit sofortiger Buchungszusage.

 

Ach ja, insbesondere bei einigen Hotelevents mit der "sofort buchen" Option kann sich JS / Mydays lohnen, da hier oftmals Überkapazitäten zu durchaus attraktiven Preisen angeboten werden.

Aber niemals einen Gutschein kaufen, dessen Einlösen nur Frust bringt!

 

 

frogger

 

 

Bearbeitet von frosch
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb JFry:

Das ist wohl bei den meisten Anbietern von .50 BMG Events so.
Der Grund liegt in der Standzulassung, da nur sehr wenige zivile Stände eine Freigabe über 7500 Joule haben.
Deshalb wird die Ladung reduziert.

 

Dann hätten die aber wenigstens die Mündungsbremse abmontieren sollen...  😎

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