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LordKitchener

GRA Spendenaufruf wegen neuem Waffenrecht!

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vor 12 Stunden schrieb Pikolomini:

Wer kann mir erklären, ...

Wenn du etwas nicht verstehst kann das seine Ursache im Sachverhalt haben. In unzureichend dargestellten Zusammenhängen. Oder in dir.

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vor 3 Stunden schrieb JDHarris:

Die Verfassung soll den Bürger vor politischer Willkür schützen, selbst wenn dies eine Forderung der Mehrheit wäre!

Danke, das ist des Pudels Kern.

 

Unsere Verfassung gibt uns Abwehrrechte GEGEN den Staat. 1999 sagte Leutheuser-Schnarrenberger in einem Interview (das war vor 11 Jahren): 

Zitat

 

Ich spreche von der Gefahr einer Entwicklung hin zu einem autoritären Schutzstaat, weil die Bedeutung der Grundrechte, so wie sie die Mütter und Väter des Grundgesetzes konzipiert haben, heute an Gewicht zu verlieren droht. Seinerzeit interpretierte man die Grundrechte als Schutz vor staatlichen Eingriffen, also als Abwehrrechte gegenüber dem Handeln des Staates.
 

Aber es existiert auch der Ansatz, das Grundrecht als Schutzpflicht des Staates bzw. als Schutzrecht des Einzelnen auf Handeln des Staates zu betrachten.
 

Die Politik muss alles dafür tun, sich dem Schüren von Ängsten der Bürger entgegenzustellen, die in der Forderung gipfeln, der Staat müsse alles tun, um ihn zu schützen. Politiker haben meiner Meinung nach die Aufgabe zu verhindern, dass sich eine solche öffentliche Atmosphäre entwickelt. Und genau da liegt einiges sehr im Argen.
 

Gerade aus dem Umfeld der großen Volksparteien werden derzeit häufig bewusst Ängste mit erzeugt, potenziert oder geschürt, um am Ende unter Berufung auf dieses Grundverständnis massiv in Grundrechte einzugreifen. Das ist ein sehr konservatives und staatsorientiertes Denken, dem man als liberale Partei entschieden entgegentreten muss.

 

 

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14 minutes ago, Katja Triebel said:

(das war vor 11 Jahren):

Psst, Frau Triebel, nein.

 

Aber die Frau Leutheuser-Schnarrenberger fehlt mir jeden Tag mehr, eine der wahrlich wenigen Politikern mit Format, Eiern und einem feinen Sinn für Gut und Böse.

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Geht auch etwas aktueller. :)

 

Zitat

[...] Maßnahmen kommen ohne weitreichende, flächendeckende und anlasslose Grundrechtseingriffe aus. Ihrer Priorisierung in der Sicherheitsdebatte ist Ausdruck der liberalen Vorstellung von einem starken Staat. Dieser Staat ist in seinen Kernaufgaben wie dem Gesetzesvollzug im Bereich der inneren Sicherheit stark und lässt seine Bürger ansonsten in Ruhe, aber nicht im Stich. Er konzentriert sich auf die tatsächlichen gefährlichen Personen und wirkt präventiv einer Radikalisierung entgegen. Ein solcher Staat stellt seine Bürger nicht unter Generalverdacht, er achtet ihre Freiheitsrechte und verteidigt sie auch in Krisensituationen.

Quelle: https://www.novo-argumente.com/artikel/sicherheit_wie_ich_sie_nicht_meine

 

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Aber mal ein grundsätzlicher Gedanke: die Diskussion ist geprägt von einer Trennung in LWB und "den Rest". Und dem Rest wird unterstellt, gegen Waffen zu sein und mindestens in Kauf zu nehmen, die LWB zu entwaffnen oder es sich sogar zu wünschen. Und das halte ich für Unsinn.

 

Die allermeisten haben überhaupt keine Ahnung vom Schützensport (von der Jagd auch nicht, aber die lasse ich mal außen vor). Ich kann das gut nachvollziehen, weil es bei mir selbst noch gar nicht lang her ist. Ich habe schon immer gerne geschossen, als kleiner Pimpf auf allen Rummeln / Kirmesbuden die Luftgewehrstände unsicher gemacht. Hat mich regelmäßig ums ganze (schmale) Taschengeld gebracht. Dann war viele, viele Jahre Ruhe. Dass es sowas wie ein Waffengesetz gibt, das es Sportschützen erlaubt, legal Waffen zu besitzen, war mir überhaupt nicht bekannt. Schützenvereine waren für mich irgendwelche (ich entschuldige mich für die Wortwahl - komme aus der Großstadt :D) "dörflichen Traditionsveranstaltungen", was da veranstaltet wurde, wollte ich gar nicht so genau wissen. Ab und an mal hatte ich zwar gehört, dass "Schützenbrüder" ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen, das waren für mich aber irgendwelche Sonderlinge, und die Idee, dass die Waffen zu Hause "horten", war selbst mir nicht wirklich geheuer. Im Großen und Ganzen war es mir aber ziemlich egal. Und die Idee, selbst Waffen zu besitzen - trotz vorhandener Faszination und ungebrochenem Spaß am Schießsport - war für mich so abstrakt wie die Quantentheorie.

 

Hätte mich irgendjemand gefragt, wie ich zu privatem Waffenbesitz stehe - hätte ich vermutlich erstmal gestaunt - und dann die Achseln gezuckt. Und so geht es im Übrigen meinem gesamten Bekanntenkreis - und auch Kollegen, sofern ich mit diesen über das Thema gesprochen habe. Der "gemeine LWB-Gegner" ist eine Legende. Es mag einzelne geben, aber die Mehrheit steht dem weitgehend neutral gegenüber. Die haben natürlich Angst vor Waffen - hatte und habe ich auch (wie hoffentlich jeder), wenn sie in falschen Händen sind!!

 

Was ich aber überhaupt nicht mal ansatzweise wusste, war:

 

- Welche strengen Voraussetzungen ein LWB erfüllen muss.

- Dass Waffen im Privatbesitz streng gesichert sein müssen.

- Dass LWB schon aus den Gründen der Zuverlässigkeit die vermutlich "bravsten" Bürger sind.

- Dass es ganz viele LWB gibt.

usw.

 

Wie ich dann zum LWB wurde, war eine andere Geschichte, aber sagen wir mal, es kam eher zufällig. Naturgemäß sehe ich die Welt heute mit ganz anderen Augen, aber vor drei oder vier Jahren wäre ich in euren Augen genau einer dieser "hoplophoben" Spinner gewesen - und wäre mir dessen gar nicht bewusst gewesen.

 

Das Mittel der Wahl wäre demzufolge - neben der "harten Verteidigung der Grundrechte" tatsächlich, die Akzeptanz zu erhöhen, in dem man schrittweise aufklärt, was Sportschießen eigentlich bedeutet. Mir ist klar, dass diese Idee weder Raketenwissenschaft, noch sonderlich originell oder gar neu ist - aber ich wollte es anhand meiner eigenen Erinnerung einfach nochmal ins Gedächtnis rufen.

 

Und ja, ich leiste meinen Beitrag. Ich bin seit zwei Jahren Sportschütze und habe schon gut ein Dutzend "Nichtsportschützen" als Gäste mitgenommen. Einige davon sind konvertiert, die anderen haben auf jeden Fall ein anderes Bild - und wenn es nur "Ich mag weiterhin keine Waffen, aber es beruhigt mich, dass bei euch alles so sicher zugeht." ist. In keinem EINZIGEN Fall ist mir bislang von Freunden, Bekannten, Kollegen oder sonstwem Ablehnung entgegen geschlagen.

 

Wenn wir das schaffen, dass der Schießsport eine ganz gewöhnliches Hobby ist, vor dem niemand Angst haben muss, weil die Sicherheit immer und an allervorderster Stelle steht, dann werden sich auch diese reflexartigen Verschärfungen vielleicht etwas mehr in Grenzen halten. Es wird nie aufhören - wenn mal wieder was passiert - aber dieser Übereifer nähme vielleicht ab.

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Sehr gute Ansätze @Sgt.Tackleberry

 

Das ein unbedarfter nicht informierter Bürger nicht per Se unser Feind ist,  ist korrekt. 

 

Nimm nun mal 2 Leute die keine Ahnung von LWB haben und frag den ersten:

Sollen diese Sportschützen, die für tausende Tote Jedes Jahr durch Amoklauf verantwortlich sind verboten werden? 

Die Antwort wäre natürlich ja.

 

Frag den anderen:

Sollen Sportschützen, die bereits vor dem Erwerb einer Waffe und in regelmäßigen Abständen vom BKA und Verfassungsschutz durchleuchtet werden und die für weniger als 0.1% aller Delikte mit Waffen verantwortlich sind verboten werden oder sollte man sich den 99.9% der illegalen Waffenbesitzern zuwenden und hier strikter vorgehen? 

 

Die Antwort wäre natürlich das man die Sportschützen in Ruhe lassen solle und sich den richtigen Problemen zu stellen. 

 

 

Alles eine Frage der Frageart und wie man diese Leute informiert. 

(Zahlen fiktiv gewählt) 

 

Eine zielgerichtete Kampagne der GRA oder anderen GEMEINSAM zusammen arbeitenden Vereinen kann hier helfen, den Unwissenden aufzuschlauen. 

Dies kann z.B. wunderbar durch Gutachten, Musterklagen oder ähnlichem gemacht werden. 

Was uns aktuell noch fehlt sind vernünftige Medien die mal bewusst pro Sportschützen berichten würden. Aber das trauen die sich ja nicht. 

 

Hier hab ich auch noch nicht den Stein der Weisen gefunden wie wir diese Leute aufweichen können um uns ein bisschen Realistischer zu betrachten. 

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vor 1 Stunde schrieb 2stroke:

..

Was uns aktuell noch fehlt sind vernünftige Medien die mal bewusst pro Sportschützen berichten würden. Aber das trauen die sich ja nicht. 

..

In den regionalen Medien funktioniert das ganz gut. Die Massenmedien würden sich das auch trauen, nur was gibts für die über Sportschützen zu berichten? Die leben von spektakulären Nachrichten oder Klatsch der die Massen interessiert.. was bleibt da über Sportschießen groß positives zu berichten mit dem die Geld verdienen können?

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vor 3 Minuten schrieb Hunter375:

was bleibt da über Sportschießen groß positives zu berichten mit dem die Geld verdienen können?

Es ist eine Randsportart, selbst bei den Amis, wo man deutlich photo- und telegenere Sachen machen kann, und auch wenn junge Damen oder athletische junge Herren gewinnen, die deutlich photo- und telegener sind als der deutsche Durchschnittsmeister. Das Interesse an verquasten verwaltungsrechtlichen Problemen dieses Sports dürfte ungefähr so groß sein, wie das an für Langstreckenkanuten schikanösen Regelungen im Binnenschiffahrtsrecht (keine Ahnung, ob es solche Probleme gibt, nur ein erdachtes Beispiel).

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Naja man könnte schon mal reisserisch behaupten dass die Politik jetzt wohl die falschen Schlüsse zieht, wenn nach einem Anschlag mit illegalen Waffen mal wieder das Gesetz verschärft werden soll.

Könnte doch auch für die Presse mal ganz nett sein da einen Politiker zu denunzieren wenn er eindeutig und nachweislich die falschen Schlüsse zieht.

 

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Nachdem das Thema vaporisiert ist...

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