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Sgt.Tackleberry

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  1. Es gäbe aus meiner Sicht zwei Ansätze, die man ggf. - bzw. sinnvollerweise - kombinieren könnte: 1) Eine Werbeagentur wird "isoliert" (und von außen) beauftragt, eine Kampagne zu planen und durchzuführen. Der Tagessatz einer durchschnittlichen Werbeagentur dürfte sich so um die 750 Euro einpegeln (drunter und vor allem drüber geht natürlich immer). Wenn du eine Person aus der Agentur zwei Jahre für zwei Tage in der Woche beschäftigst (mit was auch immer), kostet das also in Summe etwa 150.000 Euro. Das ist schon mal eine Hausnummer. Dann kommen natürlich ggf. noch Produktionskosten (Einspieler, Werbefilmchen, Logos, was auch immer ...) dazu. 2) Die Sportschützen (Verbände, Vereine, Schießstände oder Einzelpersonen) engagieren sich selbst und tragen ihren Sport in die Breite. Ein Berliner DSB-Verein veranstaltet beispielsweise jedes Jahr einen Tag der offenen Tür - der wird breitflächig beworben und bietet Schießen "für jedermann/frau", von der LuPi bis zur Kanone (und das Wort ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen). Woanders habe ich das - ehrlich gesagt - noch nicht gesehen, da agieren die Schützenvereine / Schießstätten immer eher unsichtbar, was a) dazu führt, dass kaum jemand Notiz davon nimmt und b) das Ganze (naturgemäß) nicht sehr einladend wirkt. Dabei gäbe es doch Maßnahmen en masse: - Tage der offenen Tür auf Schießanlagen (s.o.) - Patenschaften für interessierte (Neu-)Schützen - also Ansprechpartner, die einen mal mitnehmen und in die Welt des Schießsports einführen, ggf. die ersten Schritte begleiten - mobile Schießkinos auf Straßen- / Volksfesten - wo man mit Laserwaffen schießen kann und dann gleich "eingeladen" wird, das Ganze doch mal in "groß" zu probieren - professionelle "Airsoft-Schießanlagen" für jedermann, nicht irgendwo am A*** der Welt, sondern zentral gelegen, wo man günstig und ohne große Komplikation mal "abdrücken" kann, um die erste Scheu vor Waffen zu überwinden - Partnerschaften mit Kirmesständen (Luftgewehrstände), wo Flyer mit Kontaktadressen verteilt werden (s. "Patenschaften") - Sponsoring von Firmenevents - ... Wenn ich noch ein bisschen schreibe, fällt mir bestimmt noch ganz viel mehr ein. Wie gesagt, wenn man das beides kombiniert, und beispielsweise ein bundesweites Netz von Patenschaften etabliert, darüber hinaus in den größeren Städten bundesweit Tage der offenen Tür organisiert, ggf. innerstädtisch präsent wird und einfach den Spaßfaktor in den Vordergrund stellt, das Ganze professionell durch eine Agentur präsent macht und damit die Distanz zwischen "Eingeweihten" und "Außenstehenden" verringert, dann kann eine Änderung eintreten.
  2. Ich hatte ja schon in einem anderen Fred darauf hingewiesen, dass die 320-er-Magazine in Deutschland nicht mehr lieferbar sind - auf Nachfrage beim Händler habe ich nun die Auskunft erhalten, dass SIG in USA nur noch für die USA produziert und es mit dem Wegfall von SIG in Deutschland keinen Import mehr gäbe. WTF?! Droht jetzt ein kompletter Engpass für ALLE Waffenteile? Müssen wir jetzt potenziell alles, was irgendwie kaputt gehen kann, hamsterkaufen?!
  3. Aber mal ein grundsätzlicher Gedanke: die Diskussion ist geprägt von einer Trennung in LWB und "den Rest". Und dem Rest wird unterstellt, gegen Waffen zu sein und mindestens in Kauf zu nehmen, die LWB zu entwaffnen oder es sich sogar zu wünschen. Und das halte ich für Unsinn. Die allermeisten haben überhaupt keine Ahnung vom Schützensport (von der Jagd auch nicht, aber die lasse ich mal außen vor). Ich kann das gut nachvollziehen, weil es bei mir selbst noch gar nicht lang her ist. Ich habe schon immer gerne geschossen, als kleiner Pimpf auf allen Rummeln / Kirmesbuden die Luftgewehrstände unsicher gemacht. Hat mich regelmäßig ums ganze (schmale) Taschengeld gebracht. Dann war viele, viele Jahre Ruhe. Dass es sowas wie ein Waffengesetz gibt, das es Sportschützen erlaubt, legal Waffen zu besitzen, war mir überhaupt nicht bekannt. Schützenvereine waren für mich irgendwelche (ich entschuldige mich für die Wortwahl - komme aus der Großstadt :D) "dörflichen Traditionsveranstaltungen", was da veranstaltet wurde, wollte ich gar nicht so genau wissen. Ab und an mal hatte ich zwar gehört, dass "Schützenbrüder" ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen, das waren für mich aber irgendwelche Sonderlinge, und die Idee, dass die Waffen zu Hause "horten", war selbst mir nicht wirklich geheuer. Im Großen und Ganzen war es mir aber ziemlich egal. Und die Idee, selbst Waffen zu besitzen - trotz vorhandener Faszination und ungebrochenem Spaß am Schießsport - war für mich so abstrakt wie die Quantentheorie. Hätte mich irgendjemand gefragt, wie ich zu privatem Waffenbesitz stehe - hätte ich vermutlich erstmal gestaunt - und dann die Achseln gezuckt. Und so geht es im Übrigen meinem gesamten Bekanntenkreis - und auch Kollegen, sofern ich mit diesen über das Thema gesprochen habe. Der "gemeine LWB-Gegner" ist eine Legende. Es mag einzelne geben, aber die Mehrheit steht dem weitgehend neutral gegenüber. Die haben natürlich Angst vor Waffen - hatte und habe ich auch (wie hoffentlich jeder), wenn sie in falschen Händen sind!! Was ich aber überhaupt nicht mal ansatzweise wusste, war: - Welche strengen Voraussetzungen ein LWB erfüllen muss. - Dass Waffen im Privatbesitz streng gesichert sein müssen. - Dass LWB schon aus den Gründen der Zuverlässigkeit die vermutlich "bravsten" Bürger sind. - Dass es ganz viele LWB gibt. usw. Wie ich dann zum LWB wurde, war eine andere Geschichte, aber sagen wir mal, es kam eher zufällig. Naturgemäß sehe ich die Welt heute mit ganz anderen Augen, aber vor drei oder vier Jahren wäre ich in euren Augen genau einer dieser "hoplophoben" Spinner gewesen - und wäre mir dessen gar nicht bewusst gewesen. Das Mittel der Wahl wäre demzufolge - neben der "harten Verteidigung der Grundrechte" tatsächlich, die Akzeptanz zu erhöhen, in dem man schrittweise aufklärt, was Sportschießen eigentlich bedeutet. Mir ist klar, dass diese Idee weder Raketenwissenschaft, noch sonderlich originell oder gar neu ist - aber ich wollte es anhand meiner eigenen Erinnerung einfach nochmal ins Gedächtnis rufen. Und ja, ich leiste meinen Beitrag. Ich bin seit zwei Jahren Sportschütze und habe schon gut ein Dutzend "Nichtsportschützen" als Gäste mitgenommen. Einige davon sind konvertiert, die anderen haben auf jeden Fall ein anderes Bild - und wenn es nur "Ich mag weiterhin keine Waffen, aber es beruhigt mich, dass bei euch alles so sicher zugeht." ist. In keinem EINZIGEN Fall ist mir bislang von Freunden, Bekannten, Kollegen oder sonstwem Ablehnung entgegen geschlagen. Wenn wir das schaffen, dass der Schießsport eine ganz gewöhnliches Hobby ist, vor dem niemand Angst haben muss, weil die Sicherheit immer und an allervorderster Stelle steht, dann werden sich auch diese reflexartigen Verschärfungen vielleicht etwas mehr in Grenzen halten. Es wird nie aufhören - wenn mal wieder was passiert - aber dieser Übereifer nähme vielleicht ab.
  4. Geht auch etwas aktueller. Quelle: https://www.novo-argumente.com/artikel/sicherheit_wie_ich_sie_nicht_meine
  5. Quelle: Waffengesetz
  6. Und immer diese ganzen "Vereinsmitglieder" und "Freunde, die keinen Internetzugang" haben. Dafür dann aber extra neu angemeldet.
  7. Sgt.Tackleberry

    Timer CED 7000

    Ich habe den ShotMaxx 2, CED 7000 und CE Pocket Pro II. Und letzterer ist mein Favorit. Seitdem ich den habe, nutze ich die anderen quasi nicht mehr, das Display, das man von oben sehen kann, ist für mich das einzig Wahre. Die Gürtelhalterung vom CED, die man dann immer hochklappen muss, finde ich nicht so dolle ...
  8. Roßlau hat m.W. auch offen (100 + 300m): http://www.slg-rosslau.de/ Und die Walther-Arena sollte ab 08.06. wieder öffnen - da sind 100m möglich (müsstest allerdings mal anfragen, wie die Konditionen für Gäste aussehen): http://www.adlershoferfuechse.de/
  9. https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/ausraster-wegen-lauter-musik-berliner-schiesst-auf-menschengruppe-haftbefehl-wegen-versuchten-totschlags/25875856.html Bin gespannt, was da rauskommt. Wenn es eine reguläre Schusswaffe gewesen wäre, dann wäre sie wohl "mehr als geeignet", jemanden schwer zu verletzen? Aber der erste (bzw. zweite) Kommentar fordert natürlich gleich einer Verschärfung des EU-Waffenrechts.
  10. Wie es doch so schön heißt, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Da steht nichts von einem Zeitpunkt. Der von dir zitierte Satz "... überlässt sie einem Dritten", ist notwendig, weil die Überlassung nur an einen Berechtigten erfolgen darf (s. §34 (1) Satz 1). Der Kurier ist nicht berechtigt (aus dem "erlaubnisfreien Transport" folgt keine Berechtigung), folglich kann keine Überlassung stattfinden. Aus diesem Grunde haftet der Versender auch für die ordnungsgemäße Übergabe an den Berechtigten! (Die Verantwortung liegt beim Transporteur, aber die waffenrechtliche Haftung beim Versender - was ein Problem in der Praxis darstellt, aber so ist m.W. halt die Rechtslage, unabhängig von der praktischen Durchführung).
  11. Nix da. Es geht um 1 - 2 Tage. Meine SB ist da sehr penibel, bei jedem Voreintrag erhalte ich einen "liebevollen" kleinen Klebezettel, auf dem genau vermerkt ist, wann die nächste und die übernächste Waffe erworben werden dürfen (fehlt nur noch die Uhrzeit :D). Danke an alle!
  12. Hey Leute, ich stehe gerade auf dem Schlauch. Bisher habe ich meine Waffen alle direkt "zu Fuß" beim Händler gekauft, mit persönlicher Übergabe. Nun steht ein Erwerb per Versand an. Frage: Wenn eine Waffe vom Händler versendet wird, kann dieser ja - logischerweise - keinen Eintrag in die WBK vornehmen. Was gilt denn dann als Erwerbsdatum? Gem. WaffG müsste das ja das Datum sein, an dem ich die "tatsächliche Gewalt darüber erlange", aber woher will die Behörde das wissen? Ich bekomme doch - bei DHL beispielsweise - keine Quittung über den Empfang, die ich vorlegen könnte. Also doch "sicherheitshalber" der Tag des Versands?! Falls nicht - wenn der Händler die Waffe eine Woche vor dem Ende der Erwerbsstreckung versendet und ich mit dem Kurier eine Übergabe genau zum Tag vereinbare, an dem ich die (nächste) Waffe "erwerben" darf, wäre das dann zulässig? Was wäre denn, wenn der "aus Versehen" einen Tag zu früh klingelt - muss ich ihn dann wegschicken? Wenn ich die SB anrufe (was ja der einfachste Fall wäre), wird sie mich garantiert fragen, warum ich nicht noch die drei Tage länger warte - aber ich WILL eben nicht! Ich muss mich auf die anstehenden Matches vorbereiten.
  13. Diese Frage wurde ja offenbar (notgedrungen?) schon von anderer Stelle entschieden. Im Übrigen möchte man den zeitlosen Satz von Karl Valentin zitieren: "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
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