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IGNORED

Eine kafkaeske Behörde in West Virginia


knight
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Sehr interessant zu lesen. Und vor allem: Es funktioniert ja auch so!

 

http://www.gq.com/story/inside-federal-bureau-of-way-too-many-guns

 

Der Threadtitel "kafkaeske Behörde" ist nicht von mir, den habe ich so aus dem Titel übernommen. Wenn man bedenkt, weshalb das so eingerichtet wurde, macht das ja auch alles Sinn. Und wie bereits erwähnt: Es funktioniert ja trotzdem.

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Ich weiß gar nicht was das Gejammer dort soll... eine Rückverfolgung dauert maximal 1 Woche, wenn es schnell gehen muß 24 Stunden. Das ist doch gut! Nach dem Verbrechen kommt es auf Minuten ja eh nicht mehr an.

 

Alle Daten sind da, und verfügbar.

 

Und da es keine Datenbank gibt, wird sich der Mißbrauch, und die Überreaktion bei "Hausbesuchen" in Grenzen halten.

 

Ich finde das System gut! Nachweislich ausreichend.

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vor 36 Minuten schrieb Fyodor:

 

 

Und da es keine Datenbank gibt, wird sich der Mißbrauch, und die Überreaktion bei "Hausbesuchen" in Grenzen halten.

 

 

 

Die wird es geben, nur nicht offiziell. Das ATF hat eine lange Geschichte in der die sich weit über das Gesetz stellen. 

 

 

 

 

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Wenn Mißbrauch großen Aufwand bedeutet, wird er abnehmen. Da die Einträge aber ohnehin nach Händler, und dann nach Waffe sortiert sind, und eben NICHT nach Namen gesucht werden kann, ist der gefährlichste Mißbrauch (hat der eine Waffe, welche denn, wie viele, ...) gar nicht möglich. Suchen kann man nur nach der Waffe, nicht nach dem Besitzer. Und selbst wenn man einen Namen hat, sagt das nichts aus darüber was der sonst noch so alles besitzt.

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Am 2.9.2016 um 12:18 schrieb Fyodor:

Wenn Mißbrauch großen Aufwand bedeutet, wird er abnehmen. Da die Einträge aber ohnehin nach Händler, und dann nach Waffe sortiert sind, und eben NICHT nach Namen gesucht werden kann, ist der gefährlichste Mißbrauch (hat der eine Waffe, welche denn, wie viele, ...) gar nicht möglich. Suchen kann man nur nach der Waffe, nicht nach dem Besitzer. Und selbst wenn man einen Namen hat, sagt das nichts aus darüber was der sonst noch so alles besitzt.

 

Vielleicht nicht in dieser Datensammlung. 

 

Aber es gibt genug andere davon. Alleine die Kreditkartenabrechnungen. 

 

Moment, XY kauft Teile für eine AK74, dann muss er auch eine solche haben. Oder warum kauft jemand Garand Clips? Weil er einen hat. (Nein, natürlich muss er keinen haben, aber das wird unterstellt.) Munitionskäufe über das Internet, Wiederladeartikel, etc. ATF, FBI, NSA, wer auch immer aus dem Buchstabensalat wissen recht genau wer wie viele Waffen besitzt. Das die Daten momentan nicht genutzt werden ist das eine, aber alleine das sie existieren führt früher oder später zu Missbrauch. 

 

 

 

 

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Zitat

Serial numbers, it turns out, are tangled clogs of hell. Half the time what the cop is reading you is the patent number, not the serial number, or it's the ID of the importer, and then you have the “zero versus letter O” problem, the “numeral 1 versus letter l versus letter small-cap I” problem, and then there is the matter of all the guns with duplicate serial numbers (various Chinese guns, certain pre-1968 American guns).

 

Und das Problem, daß jemand eine Patentnummer als Seriennummer eingibt hat was damit zu tun, daß die Amerikaner kein nationales Waffenregister wollen? Wenn man eine legal gekaufte Waffe in Amerika zurückverfolgen will, dann lässt sie sich zurückverfolgen. Das Hauptproblem bei der Sache, daß Waffen, die zu Straftaten verwendet werden, im Regelfall nicht legal gekauft werden, würde auch durch die größten Datensammlungen nicht gelöst.

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vor 15 Stunden schrieb Proud NRA Member:

 

 Wenn man eine legal gekaufte Waffe in Amerika zurückverfolgen will, dann lässt sie sich zurückverfolgen.

 

Nö, das hört spätestens da auf, wo der Verkauf von privat zu privat erfolgt ist. Der private Verkäufer ist nicht verpflichtet, die Dokumente aufzubewahren und dann mal viel Glück bei der Suche nach John Smith aus WV.....

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vor 2 Minuten schrieb Boule:

 

Nö, das hört spätestens da auf, wo der Verkauf von privat zu privat erfolgt ist. Der private Verkäufer ist nicht verpflichtet, die Dokumente aufzubewahren und dann mal viel Glück bei der Suche nach John Smith aus WV.....

 

In den meisten Fällen ist er das schon. Bei Verkäufen zwischen Bundesstatten muß es normalerweise über einen FFL gehen, oder an jemanden mit Sammlerlizenz. In beiden Fällen sind die Dokumente aufzubewahren. In den meisten Bundesstaaten ist auch bei Verkäufen innerhalb des Bundesstaats eine Frist für das Aufbewahren der Dokumente gegeben. Die Möglichkeit von falschen Angaben, insbesondere Verwendung falscher oder gestohlener Papiere gibt es natürlich immer. Daß die Suche nach einer Waffe wegen eines legalen Privattransfers ins Leere läuft dürfte ziemlich selten sein, und bei illegalen Transfers werden selbstverständlich Dokumentationsvorschriften eh nicht eingehalten.

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vor 21 Stunden schrieb Proud NRA Member:

 

In den meisten Fällen ist er das schon. Bei Verkäufen zwischen Bundesstatten muß es normalerweise über einen FFL gehen, oder an jemanden mit Sammlerlizenz. In beiden Fällen sind die Dokumente aufzubewahren. In den meisten Bundesstaaten ist auch bei Verkäufen innerhalb des Bundesstaats eine Frist für das Aufbewahren der Dokumente gegeben.

 

Da der Sammler auch eine FFL hat ist er damit auch Lizenzinhaber und hat das "bound book" requirement. Das Ding bleibt bis zu 15 Jahre nach Geschäftsende beim FBI.

18 von 50 Staaten würde ich aber jetzt nicht die "meisten Bundesstaaten" nennen. Diese 18 haben die Verpflichtung einen background check (NICS oder Ähnliches) bei privaten Verkäufen durchzuführen und damit eine verdeckte Registrierung sowie eine Verpflichtung für das Aufbewahren von Dokumenten. Der Rest.... nö, da darf man nur keinen begründeten Zweifel haben.

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