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IGNORED

Waffe und psychater


Intressent

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Gutentag,

ich befinde mich aufgrund von konzentrationsstörungen in psychatrischer behandlung. dieses krankheitssymptom ist jedoch laut meines psychaters unbedneklich, was das führen einer waffe angeht. werde ich probleme bekommen, wenn ich versuche die bedingungen zu erfüllen um eine waffe führen zu dürfen?

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ich befinde mich aufgrund von konzentrationsstörungen in psychatrischer behandlung. dieses krankheitssymptom ist jedoch laut meines psychaters unbedneklich, was das führen einer waffe angeht. werde ich probleme bekommen, wenn ich versuche die bedingungen zu erfüllen um eine waffe führen zu dürfen?

Komm vermutlich stark auf den jeweiligen SB an.

Wirst du medikamentös behandelt? Da kanns natürlich sein, daß beim SB jede Menge Warnlämpchen ala "Der nimmt böse böse Psychopharmakadrogen!?!?!?!!!" angehen. :peinlich:

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Komm vermutlich stark auf den jeweiligen SB an.

Wirst du medikamentös behandelt? Da kanns natürlich sein, daß beim SB jede Menge Warnlämpchen ala "Der nimmt böse böse Psychopharmakadrogen!?!?!?!!!" angehen. :peinlich:

mommentan noch nicht aber darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Ich werde warscheinlich Ritalin verschrieben bekommen.

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ich möchte die waffe führen um damit auf zielscheiben zu schießen. Ich habe immer wieder im laufe meines lebens kontakt mit waffen gehabt (befreundete Jäger, bundeswehr usw) und wollte es eben gerne mal richtig machen und lernen wie man mit einer Pistole richtig umgeht. ich denke das macht mir spaß.

Entschuldige bitte aber wie alt bist du?

Gruß Earl

ich bin 28 und befinde mich in der endpahse meines studiums. steh unter schwerem druck, muß viel stoff in kurzer zeit lernen usw.

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mommentan noch nicht aber darauf wird es vermutlich hinauslaufen. Ich werde warscheinlich Ritalin verschrieben bekommen.

Da wird jeder Versuch, irgendeine waffenrechtliche Erlaubnis zu erhalten, vermutlich a) sehr interessant aber auch b ) äußerst nervenaufreibend und hat c) wahrscheinlich höchst ungewisse Erfolgsaussichten. Denn die Sachbearbeiter sehen wahrscheinlich erstmal nur "psychiatrische Probleme", "Psychopharmaka" und (*OMG*) dann auch noch Btm. Die drohende Ablehnung irgendwelcher Erlaubnisse könnte man dann vermutlich nur noch mit möglichst mehreren ärztlichen Gutachten kontern, und inwieweit sich Ärzte finden, die angesichts der Prozessierfreudigkeit eines allseits bekannten Aktionsbündnisses ein solches Gutachten unterschreiben, ist äußerst fraglich.

Und gemeinerweise gilt das alles völlig unabhängig davon, daß du nach einer korrekten Einstellung wahrscheinlich wesentilch sicherer (z.B. auch beim Autofahren) sein wirst als ohne eine solche.

Tut mir leid, daß ich so pessimistisch klinge, aber angesichts der Ereignisse in den letzten paar Jahren ist mein Optimismus leider in die Knie gegangen.

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Da wird jeder Versuch, irgendeine waffenrechtliche Erlaubnis zu erhalten, vermutlich a) sehr interessant aber auch b ) äußerst nervenaufreibend und hat c) wahrscheinlich höchst ungewisse Erfolgsaussichten. Denn die Sachbearbeiter sehen wahrscheinlich erstmal nur "psychiatrische Probleme", "Psychopharmaka" und (*OMG*) dann auch noch Btm. Die drohende Ablehnung irgendwelcher Erlaubnisse könnte man dann vermutlich nur noch mit möglichst mehreren ärztlichen Gutachten kontern, und inwieweit sich Ärzte finden, die angesichts der Prozessierfreudigkeit eines allseits bekannten Aktionsbündnisses ein solches Gutachten unterschreiben, ist äußerst fraglich.

Und gemeinerweise gilt das alles völlig unabhängig davon, daß du nach einer korrekten Einstellung wahrscheinlich wesentilch sicherer (z.B. auch beim Autofahren) sein wirst als ohne eine solche.

Tut mir leid, daß ich so pessimistisch klinge, aber angesichts der Ereignisse in den letzten paar Jahren ist mein Optimismus leider in die Knie gegangen.

also warten bis ich mit dem studium durch bin und keine psychatrische behandlung mehr brauche? ich hoffe doch dann sind meine aussichten besser?

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ich bin 28 und befinde mich in der endpahse meines studiums. steh unter schwerem druck, muß viel stoff in kurzer zeit lernen usw.

Warum möchtest Du Dich in einer so schweren Phase Deines Lebens mit einer noch schwereren Bürde, nämlich dem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Schusswaffen, mit allem was dazugehört, belasten?

Ich würde Dir davon dringend abraten.

Wenn Du in Deinem Leben in eine Phase mit ruhigerem Fahrwasser und ohne Psychopharmaka im Blut kommst, würde ich das ganze nochmal überdenken.

Aber in Deiner jetzigen Situation würde ich Dir, trotz dass ich Dich nicht persönlich kenne, von der Schilderung Deiner Situation geleitet, Dir davon abraten!!!

Grüsse, vom Lone

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@ Interessent

Ich habe nur gefragt, weil ich aus meiner Arbeit heraus eher jüngere Klienten kenne, welche Methylphenidat verordnet bekommen.

Na ja, ich vermute das es unter das BTM- Gesetz fällt. Könnte Probleme geben. Es geht bei Verabreichen solcher Mittel meist um Dauergaben.

Bist du denn schon in einem Verein und am Schiessen oder willst du dich hier erst mal schlau machen?

Konzentration und eine ruhige Hand sind zwei wesentliche Dinge beim Sport- Schiessen oder bei der Jagd.

Vielleicht klärst du das nochmal mit deinem Psychiater, vielleicht gibt es ja auch mildere oder andere Mittel.

Viel Glück,

Earl66!

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ich möchte die waffe führen um damit auf zielscheiben zu schießen.

Das wirst du garantiert nicht genemigt bekommen.

Allenfalls bekommst du ne Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Waffen aber nicht zum führen.

Lies dich erstmal in die Grundlegenden Sachen zum Waffenbesitz in Deutschland ein.

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Ich schließe mich voll und ganz TheLonestar's Ausführungen an!

Man sollte sich in einer schweren Zeit nicht noch mehr aufbürden. Konzentriere dich voll und ganz auf das bei dir momentan ansteht. Danach wenn du das gemeistert hast und in ruhigem Fahrwasser angekommen bist - dann entscheide ob das überhaupt etwas für dich ist.

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Gutentag,

ich befinde mich aufgrund von konzentrationsstörungen in psychatrischer behandlung. dieses krankheitssymptom ist jedoch laut meines psychaters unbedneklich, was das führen einer waffe angeht. werde ich probleme bekommen, wenn ich versuche die bedingungen zu erfüllen um eine waffe führen zu dürfen?

hmmmm seltsam.... Hat dein Psychiater Umgang mit Waffen? Hat er Erfahrungen, wenn er so etwas sagt?

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ich möchte die waffe führen um damit auf zielscheiben zu schießen.

So wir mir das vorkommt, hast Du vom Schießsport völlig falsche Vorstellungen.

BITTE les Dich erstmal in das Thema ein und besuch einen Schützenverein. Aber bitte erst, wenn Du Ruhe hast und keinerlei bewusstseinsverändernden Medikamente nehmen musst.

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danke für die vielen antworten. ja ich hatte angefangen mich in das thema einzulesen, aber mir wurde gleich gesagt das menschen die in psychatrischer behandlung sind das eh gleich vergessen können, deswegen dachte ich frage ich hier nochmal nach.

ich habe offensichtlich falsche vorstellungen gehabt, so ein waffenschein scheint wohl aufwendiger zu sein als ich dachte. werde das wohl auf später verschieben müssen.

Ich bin im Prinzip auch gegen die einnahme von solchen medikamenten, aber was will ich machen, ich schaffe sonst meine abschlußprüfung nicht und als hartzler ist das leben eben auch nicht so pralle oder als 400 € sklave.

Im grunde ist es auch gleichgültig ob man selber oder die gesellschaft dran schuld ist, in jedem fall hat man kaum handlungsmöglichkeiten und muß sich an die paar möglichkeiten hängen an die man eben ran kommt. und wenn man dabei seine gesundheit ruiniert ist das leider ein risiko was man eingehen muß.

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Ich bin im Prinzip auch gegen die einnahme von solchen medikamenten, aber was will ich machen, ich schaffe sonst meine abschlußprüfung nicht und als hartzler ist das leben eben auch nicht so pralle oder als 400 € sklave.

Im grunde ist es auch gleichgültig ob man selber oder die gesellschaft dran schuld ist, in jedem fall hat man kaum handlungsmöglichkeiten und muß sich an die paar möglichkeiten hängen an die man eben ran kommt. und wenn man dabei seine gesundheit ruiniert ist das leider ein risiko was man eingehen muß.

Was willst du nach dem Studium tun?

Immer wenn es Druck gibt, etwas eigentlich unlösbar ist aber du eine Lösung finden musst?

Immer wieder Ritalin?

DAS ist keine Lösung.

Ich würde dir raten, eine zweite psych. Meinung zur Einnahme von Ritalin einzuholen.

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Puuh, ich würde keine Psychopharmaka nehmen wollen. Ganz doll nicht!

Ich habe selber studiert.

Neben Begeisterung fürs Fach hat mir folgendes geholfen:

- Mit motivierten Leuten zusammen lernen und sich gegenseitig den Stoff erklären.

- Nicht auswendig lernen sondern versuchen, den Stoff wirklich zu verstehen.

- Sich fragen: Was ist der Nutzen? Wie kann man das möglichst intuitiv sehen? (die Theorie möglichst anschaulich machen)

- Den zu lernenden Stoff mit eigenen Worten möglichst einfach formulieren (schriftlich und mündlich)

- Gedächtnisprotokolle von mündlichen Prüfungen bzw. Kopien voriger Klausuren (gibt's bei der Fachschaft)

- Learning by doing

Hier gibt ein Informatik-Professor meiner Ansicht nach einige gute Lerntipps:

www.sim.ovgu.de/infos_fuer_studenten/pruefungsvorbereitung/erfolg_bei_muendlichen_pruefungen.html.

Daraus:

In jedem Fachgebiet gibt es eine Progression: Wissen . Verstehen . Anwenden.

(...)

Die beste Methode, etwas zu lernen, ist so zu lernen, als müsste man den Stoff selbst unterrichten, und der beste Weg zu testen, ob man ein Thema beherrscht, ist, das Thema jemand anderem zu erklären. Albert Einstein hat einmal gesagt: "Man hat eine Sache erst dann verstanden, wenn man sie seiner Großmutter erklären kann." Aus diesem Grund ist die Simulation der Prüfung die effektivste Prüfungsvorbereitung, die ich kenne.

Einige dieser Lerntipps kennst Du wohl schon. Aber vielleicht war ja noch was neues dabei. Ich denke, die Anwendung dieser einfachen Tipps ist effektiver für einen guten Abschluss als Psychopharmaka.

Was studierst Du denn? Ich habe was sehr technisches studiert (Abschluss vor 12 Jahren). Hast Du mündliche oder schriftliche Prüfungen?

PS: Speziell noch zu Konzentrations-Problemen: Achtest Du auf gesunde Ernährung? Das macht auch sehr viel aus. Und Sport mäßig aber regelmäßig.

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danke für die vielen antworten. ja ich hatte angefangen mich in das thema einzulesen, aber mir wurde gleich gesagt das menschen die in psychatrischer behandlung sind das eh gleich vergessen können, deswegen dachte ich frage ich hier nochmal nach.

ich habe offensichtlich falsche vorstellungen gehabt, so ein waffenschein scheint wohl aufwendiger zu sein als ich dachte. werde das wohl auf später verschieben müssen.

Ich bin im Prinzip auch gegen die einnahme von solchen medikamenten, aber was will ich machen, ich schaffe sonst meine abschlußprüfung nicht und als hartzler ist das leben eben auch nicht so pralle oder als 400 € sklave.

Im grunde ist es auch gleichgültig ob man selber oder die gesellschaft dran schuld ist, in jedem fall hat man kaum handlungsmöglichkeiten und muß sich an die paar möglichkeiten hängen an die man eben ran kommt. und wenn man dabei seine gesundheit ruiniert ist das leider ein risiko was man eingehen muß.

Nein das muss man nicht, was nützt dir überhaupt dein Studium wenn du dir deine Gesundheit ruiniert hast?!

Willst du jedes Problem mit der Einnahme von Psychopharmaka und Drogen lösen?

Da kann ich mich nur dem Vorredner (schreiber) anschließen.

Und es ist überhaupt nicht sicher das man durch die Einnahme von Medikamenten die das Bewustsein verändern

eine Prüfung schafft.Und nochmals ein "Waffenschein" bekommt in Deutschland eh kein Normalsterblicher unabhängig

ob er "in Behandlung" ist oder nicht.Für einen Waffenbesitz braucht man eine Besitzkarte.

Ausserdem musst du doch nicht jeden auf die Nase binden das du beim Psychiater warst, anders als eine Vorstrafe

(ausschlaggebend bestimmte Anzahl Tagessätze die im BZG steht) kann dies auch kein SB wissen.

Aber du solltest dich überhaupt erst mal mit der Frage beschäftigen welche Disziplin du schießen möchtest.

Ganz am Anfang kann es auch was bringen mit einem LG (Luftgewehr/Pistole) anzufangen dann auf KK umzusteigen

und eventuell vielleicht später auf GK Kurzwaffe aber das muss jeder für sich entscheiden was ihm liegt oder nicht.

Ich kenne Schützen die zB. ein Leben lang LG und KK schießen und auch nicht mehr umsteigen wollen, aber auch solche

die ohne größere Umwege gleich den Weg über GK gefunden haben.

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@ Interessent

WBK = Waffenbesitzkarte, Nachweis- Dokument! Wird von der Behörde für die begehrte Schusswaffe ausgestellt und benötigt, um vom Händler die vorherig eingetragene Schusswaffe zu erwerben. Der Antragsteller muss minimum 1 Jahr in einem anerkannten Verband (Schützenverein), regelmäßig trainieren (18x im Jahr) und einen Nachweis darüber führen, der auch fortlaufend geführt wird und von der Behörde nach drei Jahren als Nachweis abgeprüft werden kann. Außerdem mußt du eine Waffensachkunde- Prüfung ablegen. Es wird bei Antragstellung eine Abfrage im Bundeszentralregister vorgenommen (erweitertes Führungszeugnis), ist dies nicht "clean", wird eine waffenrechtliche Erlaubnis versagt.

Kein regelmäßiges Training, keine Vereinszugehörigkeit führt zur Aberkennung des Bedürfnisses und Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis, sprich Knarre ADE!

Waffenschein = Erlaubnis zum Führen von Schusswaffen. Waffen dürfen am Mann und in der Öffentlichkeit getragen werden. Dies Zugriffsbereit.

Sportschützen müssen ihre Waffen verschlossen zum Schiessstand transportieren, getrennt von der Munition. Jäger dürfen ihre Schusswaffe erst im Revier fertigladen und holstern.

Es gibt zwischen der WBK und dem Waffenschein diesen herausragenden Unterschied. Das eine regelt den Besitz, das andere das Führen oder die Verfügbarkeit im schussfertigen Zustand.

Apropos H4; Munition 9mm- 50 Schuss; ca. 9 €, Vereinsmitgliedschaft Monat ?, Waffe zwischen 800- 3000 € (z.B. Pistole), Tresor, ca. 400- 500 €, Gehörschutz, Anfahrt, und und und......

...... nicht Billig der Spass! Ich hoffe Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

Gruß Earl66!

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Wie soll der Sachbearbeiter denn die Info zur Behandlung bekommen, wenn nicht vom Patienten selber. Der Arzt darf diese Info nicht rausgeben und wird es auch nicht tun.

Mach Dir keinen Kopf. Traniere und beantrage dann eine WBK, fertig

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Ich glaube ihr macht euch falsche Vorstellungen von Ritalin. Das Zeug wirkt, zumindest bei mir, wie eine starke Tasse Kaffee. Könnte auch daran liegen, dass ich es mittlerweile 10 Jahre nehme.

Erstaunlicherweise hat sich bei mir nicht mal eine Gewöhnunssucht entwickelt, im Gegenteil, ich nehme es eher so selten wie möglich.

Und auch die Wirkung nimmt mit der Zeit ab, oder das ADS - eins von beiden.

Mittlerweile nehme ich es nur noch zum Lernen oder vor Klausuren, damit es auch noch die letzten 10% Gehirnleistung rauskitzelt.

Sicher gibt es Leute, bei denen es stärker wirkt, oder die abhängig werden, oder oder oder. Allerdings sind mir persönlich 3 Studenten ausser mir bekannt, die es schon länger nehmen, und alle 3 sind recht ordentlich geraten.

Wobei bei mir im Moment auch noch die erste WBK erst in der Mache ist, das Amt hat letzte Woche alle Unterlagen bekommen, und guckt jetzt in mein ZStV - wo allerdings nichts drinstehen dürfte. Ich hab dem SB aber auch nichts von Ritalin erzählt, das war schon bei meinem Klassenlehrer schlimm genug, der mich deswegen jahrelang behandelt hat wie ein rohes Ei.

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