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Schwarzwälder

4,2 Mio. Deutsche Skifahrer gegen 3,6 Mio. Legalwaffenbesitzer

Empfohlene Beiträge

Vorneweg: Ich war früher viele Jahre Mitglied in einem Skiverein und Skirennläufer und will hier nicht eine Sportart an den Pranger stellen.

Derzeit erreichen mich aber Briefe von MdBs, die sagen, dass die Schüler von Winnenden eben „auch ein Recht auf Leben“ gehabt hätten und andere Waffengegener argumentieren noch platter „Jeder Tote ist ein Toter zuviel“ und deswegen müssten wir Legalwaffenbesitzer eben Einschränkungen hinnehmen.

Ein Vergleich zeigt, wie unehrlich diese Debatte ist:

Die aktuelle DSV-Statistik zeigt http://www.ski-online.de/xfiles_a6/1240918396_7.pdf :

- Es gibt 4,2 Mio. deutsche Skifahrer – gut vergleichbar mit den 3,6 Mio. Legalwaffenbesitzern in D.

- Es gibt jährlich 50.000-52.000 Unfälle deutscher Skifahrer, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen.

- Davon sind 7200 Unfälle so schwer, dass sie eine stationäre (also nicht bloß Gipsbehandlung in der Krankenhausambulanz) Krankenhausbehandlung erfordern, dabei sind auch Unfälle, die in lebenslanger Behinderung und ggf. Berufsunfähigkeit enden.

Jetzt kommt’s: Etwa 20% dieser Unfälle gehen auf Fremdverschulden zurück Tagesspiegel !! Stellt euch mal vor, wir Legalwaffenbesitzer verletzen Jahr für Jahr 10.000 Menschen (20%) und schiessen 1500 sogar krankenhausreif! Unser Sport wäre längst erledigt.

Über tödliche Unfälle schweigt sich der DSV sinnigerweise aus, anderen Quellen zufolge gibt es in Österreich jährlich bis ca. 50 tödliche Skiunfälle Link und im bayrischen Wald bis zu 10-20 Link SPIEGEL. Mit anderen Worten: Pistenrowdys haben obendrein alljährlich ein Winnenden auf dem Gewissen!

Wo bleibt hier die „Jeder-Tote-ist –ein-Toter-zuviel“-Fraktion, die Law-and-order Politiker („alles verbieten!“)? In D gibt es weder Helmpflicht, noch Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Piste, auch Pistencarabinieris wie in Italien kennt man so eigentlich nicht. Es herrscht Freiheit pur auf der Piste; die vielen Toten und Schwerverletzten werden nicht wirklich thematisiert. Wie gesagt: Soll mir recht sein – nur dann ist es unehrlich, sich auf den Schützensport einzuschießen, diesen massiven Einschränkungen bis hin zum Totalverbot zu unterwerfen. Dann bitte nicht nur Freiheit auf der Piste, sondern auch im Wald und am Schiessstand!

Grüße

Schwarzwälder

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@SWJ

Klar hast du mit deinem Ansatz recht,aber:

wenn du das an entsprechenden Stellen thematisierst und laut ansprichst, wird man dir Folgendes antworten:

"Werter Herr SWJ, das sind doch aber allesamt nur Einzelfälle. Jeder für sich genommen zwar bedauerlich, aber ebend Einzelfälle und gewiss nicht symtomatisch für den geamten Skisport. Da muss man schon die Kirche im Dorf lassen und sollte keine Sippenhaft für die Verfehlungen Einzelner fordern...bla bla bla"

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Interessante Sichtweise!

Bin selber auch Skifahrer, und was vorallem Nachmittags an besoffenen "Amokfahrern" auf der Piste rumfährt ist manchmal nichtmehr normal.... :gaga:

Lustigerweise interessiert das aber anscheinend niemand und die Sache wird als "normal" abgetan...

Man überlege sich mal was passieren würde wenn einer besoffen auf dem Stand rumballert, und auch noch wen verletzt.... wobei ich noch nie nen besoffenen Schützen gesehen hab (zumindest nicht vorm und beim schießen ;) ), besoffene Skifahrer aber in einer Tour... :traurig_16:

Naja, ist halt irgendwie ne verkehrte Welt... :o

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Vorneweg: Ich war früher viele Jahre Mitglied in einem Skiverein und Skirennläufer und will hier nicht eine Sportart an den Pranger stellen.

Derzeit erreichen mich aber Briefe von MdBs, die sagen, dass die Schüler von Winnenden eben „auch ein Recht auf Leben“ gehabt hätten und andere Waffengegener argumentieren noch platter „Jeder Tote ist ein Toter zuviel“ und deswegen müssten wir Legalwaffenbesitzer eben Einschränkungen hinnehmen.

Ein Vergleich zeigt, wie unehrlich diese Debatte ist:

Die aktuelle DSV-Statistik zeigt http://www.ski-online.de/xfiles_a6/1240918396_7.pdf :

- Es gibt 4,2 Mio. deutsche Skifahrer – gut vergleichbar mit den 3,6 Mio. Legalwaffenbesitzern in D.

- Es gibt jährlich 50.000-52.000 Unfälle deutscher Skifahrer, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen.

- Davon sind 7200 Unfälle so schwer, dass sie eine stationäre (also nicht bloß Gipsbehandlung in der Krankenhausambulanz) Krankenhausbehandlung erfordern, dabei sind auch Unfälle, die in lebenslanger Behinderung und ggf. Berufsunfähigkeit enden.

Jetzt kommt’s: Etwa 20% dieser Unfälle gehen auf Fremdverschulden zurück Tagesspiegel !! Stellt euch mal vor, wir Legalwaffenbesitzer verletzen Jahr für Jahr 10.000 Menschen (20%) und schiessen 1500 sogar krankenhausreif! Unser Sport wäre längst erledigt.

Über tödliche Unfälle schweigt sich der DSV sinnigerweise aus, anderen Quellen zufolge gibt es in Österreich jährlich bis ca. 50 tödliche Skiunfälle Link und im bayrischen Wald bis zu 10-20 Link SPIEGEL. Mit anderen Worten: Pistenrowdys haben obendrein alljährlich ein Winnenden auf dem Gewissen!

Wo bleibt hier die „Jeder-Tote-ist –ein-Toter-zuviel“-Fraktion, die Law-and-order Politiker („alles verbieten!“)? In D gibt es weder Helmpflicht, noch Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Piste, auch Pistencarabinieris wie in Italien kennt man so eigentlich nicht. Es herrscht Freiheit pur auf der Piste; die vielen Toten und Schwerverletzten werden nicht wirklich thematisiert. Wie gesagt: Soll mir recht sein – nur dann ist es unehrlich, sich auf den Schützensport einzuschießen, diesen massiven Einschränkungen bis hin zum Totalverbot zu unterwerfen. Dann bitte nicht nur Freiheit auf der Piste, sondern auch im Wald und am Schiessstand!

Grüße

Schwarzwälder

Kannst Du das (als bestinformierter Skifahrer) für die Allgemeinheit in einem vergleichenden Excel-Sheet aufbereiten, damit wir uns das aufs T-Shirt drucken können? Oder sollen wir das besser sein lassen?

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"Werter Herr SWJ, das sind doch aber allesamt nur Einzelfälle.

Ist ja auch so.

Gibt es vorsätzliche Skiunfälle mit 15 Toten?

Durch die "Einzelunfälle" verwischt die Gesamtzahl der Unfälle - wenn nicht prominente Persönlichkeiten beteiligt sind, erfährt davon keine Sau.

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Auto(renn)fahren - Tote

Ski fahren - Tote

Fußball - Tote ( Nivel, oder wie der Polizist hieß, z.B. )

Bergsteigen - Tote ( in Felsspalte gerutscht )

Eislauf im Winter - Tote ( Eis zu dünn, eingebrochen )

Reiten - Tote ( Runtergefallen, Genickbruch )

Noch mehr ?

Sport ist Mord, der alte Spruch. Das wird alles hingenommen, weil es einen Staat, der auf dem letzten Loch pfeift, nicht gefährlich werden kann. Kein Hahn kräht danach. Auch wir sind Sportler, teilweise Leistungssportler.

Sie lügen um die Wette. Sie bemänteln. Sie färben schön.

Eine Lüge bleibt eine Lüge.

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- Es gibt 4,2 Mio. deutsche Skifahrer – gut vergleichbar mit den 3,6 Mio. Legalwaffenbesitzern in D.

Wo hast du denn diese Zahl ausgegraben? Der DSB hat 1,4 Mio Mitglieder, plus BDMP, BDMP und DSU wohlwollend nochmals 100.000 dazu, meinetwegen auch nochmals 100.000 für die Historischen Schützenbruderschaften, die Kyffhäuser und die Reservisten. Dazu knapp 300.000 Jäger - wenn es um EWB-pflichtige Waffen geht, dürften es im günstigsten Fall 2 Mio sein. Das ist auch die Zahl, mit der in der WaffG-Debatte gearbeitet wurde, und sie ist realistisch.

Was damit allerdings deinen Zahlenvergleich anschaulicher und brauchbarer macht, es ist nämlich grob die Hälfte der Skifahrer - bei denen dürfte es kaum passive Mitglieder geben.

Und bei den Schützen gab es auch noch keinen Ministerpräsidenten, der mal eben aus Übermut und Nichtkönnen eine Mutter getötet hat...

(wird's auch nicht geben, weil Politiker, denen man eine Sportwaffe in die Hand drückt, eh einem plötzlichen Herzschlag erliegen würden - es ist ja angeblich die Waffe, die so gefährlich ist :peinlich: )

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Wo hast du denn diese Zahl ausgegraben? Der DSB hat 1,4 Mio Mitglieder, plus BDMP, BDMP und DSU wohlwollend nochmals 100.000 dazu, meinetwegen auch nochmals 100.000 für die Historischen Schützenbruderschaften, die Kyffhäuser und die Reservisten. Dazu knapp 300.000 Jäger - wenn es um EWB-pflichtige Waffen geht, dürften es im günstigsten Fall 2 Mio sein. Das ist auch die Zahl, mit der in der WaffG-Debatte gearbeitet wurde, und sie ist realistisch.

Du vergisst allerdings komplett die Altbesitzer und Erben - das macht dann aus Deinen 2 Mio. die 3,6 Mio. die Arne Niederbacher in seiner Dissertationsschrift nennt, und die auch sonst oft zitiert wird, aber leider selten thematisiert wird.

Grüße

Schwarzwälder

bearbeitet von Schwarzwälder

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....wenn nicht prominente Persönlichkeiten beteiligt sind, erfährt davon keine Sau.

Und wenn, stört's auch keine selbige. Pistenrowdy for Ministerpräsident - > kein Problem.

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.....aber Ski sind nicht zum töten gemacht.....

Irgendwo las ich ( in "ruhigen Zeiten", vor Erfurt ), daß die Waffe einen Bedeutungswechsel ( oder Sinnwechsel ) erfahren hat, daß sie, zumindest in Zivlistenhand, vom Kriegsinstrument zum Sportgerät wurde.

Das obige Argument taugt nichts.

Vor vielen Jahren sprach ich mal mit einem Mediziner. Wir kamen auf Boxen. Folgendes hörte ich ( und stimme heute noch zu ): Die Evolution hat sich viel einfallen lassen, um das anfällige und so enorm wichtige Organ Gehirn zu schützen ( Knochen, Häute, Wasser ).

Der Mensch erfindet eine "Sportart", wo es darum geht, diese Sicherungsmaßnahmen der Natur zu knacken, wo mit brutalster Gewalt ( ich las irgendwo die Kräfte, die ein Boxer a la Klitschko "aussendet", konnte es kaum glauben; mit Sicherheit ist so eine boxhandschuhbewehrte Faust eine Waffe ) versucht wird, u.a. diesem lebenswichtigem Organ, zunächst vorübergehend, solchen Schaden zuzufügen, daß der Kampf beendet ist, d.h. Sieger ist der Gehirnschädiger.

Warum schreibe ich das hier ?

All diese Prominenten, auch Politiker, sitzen bei großen Boxwettkämpfen gar gern in der ersten Reihe und feuern an. Hier wird der Tod in Kauf genommen, wenn er denn eintritt ( i.d.R. nur Tod auf Raten, da ein Gehirnabschnitt weniger versorgt und hier mal eine Leitbahn unterbrochen ... ) und wenn ich auch nie Boxen schaue, so weiß ich doch, daß es das schon gab.

Diese von vornherein auf das Ausschalten von Körperfunktionen ( Milzriß, Rippenbrüche, Hirnbluten usw. usf. ) und letztendlich Tod ausgelegte Sportart nehmen die Gutmenschen hin.

Ich habe hier keine Zahlen, aber ich habe Augen zum Zeitung lesen.

Ich plädiere hier nicht für ein Abschaffen dieser "Sportart", sollen sie sich doch umbringen und ihre Augen blind schlagen. Ich finde es abscheulich, aber die Teilnehmer lieben ihre Sache so wie wir und trainieren auch intensiv. Darum muß ich es akzeptieren, weil ich sonst mit zweierlei Maß messen würde.

Aber der Staat mißt nicht nur mit zweierlei Maß, denn blutige Gesichter bringen Quote in TV und div. Blöd-Blättern.

Mir ging es, worum auch sonst, um das Lügengebäude, das perverse und morsche.

Eben mal ein Blick durch eine ganz andere Brille.

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Ist ja auch so.

Gibt es vorsätzliche Skiunfälle mit 15 Toten?

Durch die "Einzelunfälle" verwischt die Gesamtzahl der Unfälle - wenn nicht prominente Persönlichkeiten beteiligt sind, erfährt davon keine Sau.

Auch die Taten der Wahnsinnigen wie Tim K., Robert S. und Bastian B. waren Einzelfälle. Denn jeder der Täter handelte aus ganz eigenen Motiven, ganz für sich allein, also Einzeln.

Aber im Gegensatz zu Unfällen oder Straftaten innerhalb gesellschaftlich akzeptierter menschlicher Betätigungsbereiche (Hobby und/oder Beruf) wird es offenbar im Bereich der Legalwaffenbesitzer (Sportschießen, Jagd etc) als legitim betrachtet, die kollektive Bestrafung aller LWB zu fordern. Sogar die Forderung, LWB haben ggf eine Verzichtserklärung abzugeben, nach der sie "freiwillig" auf ihre im GG verbrieften Grundrechte verzichten, gilt da als völlig legitim. Ja es gilt sogar als chick und opportun, dass die Politik diversen, in privater Eigeninitiative auf die Beie gestellten Aktionsbündnissen hofiert und ihnen im Fall der Fälle auch die ein oder andere Lanze bricht.

Ich habe noch nie Forderungen irgendwelcher Aktionsbündnisse nach einem Verbot von Fahrzeugen mit Hubraum größer als X Liter im Privatbesitz gehört, wenn wiedermal ein "Bonze" sein "eingebautes Vorfahrtsrecht" zum Nachteil eines Anderen missbraucht hat, auch ist mir noch nie zu Ohren gekommen, dass jemand gefordert hätte, Äxte und Beile dürften nicht mehr an Privatleute verkauft werden, weil mal wieder ein Irrer freigedreht ist und seine Familie mit eben einer Axt oder einem Beil ausgelöscht hat. Die Beispielliste ließe sich beinahe endlos fortführen.

Und genau um dieses Messen mit dreierlei Maß ist es, was ich mit meinem sarkastisch gemeinten Beitrag zum Ausdruck bringen wollte. Aber wahrscheinlich muss man hier in Zukunft wirklich jede Form von Ironie und Sarkasmus entsprechend kennzeichnen...

Ersuche höflich darum, User nicht zu verwechseln !!!

SWJ = Schwarzwildjäger

Mea culpa...

ist im Eifer des Gefechts passiert, sorry

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Ich denke solche Vergleiche sind immer schwierig - es geht hier nicht darum etwas für die öffentliche Sicherheit zu tun, sondern dem Volk vorzugaukeln, dass man das täte. Wenn jemand wirklich Interesse daran hätte möglichst vielen Jugendlichen das Leben zu retten, dann würde Freitags und Samstags vor jeder Disko Alkoholkontrolle sein: Schaut Euch mal die Zahlen der Toten und Verletzten jedes Jahr durch Alkoholeinfluß an - und dann die Verteilung nach Altersgrupprn und Wochentagen:

HIER

2007:

  • 20.785 Unfälle unter Alkoholeinfluß mit
  • 26.594 Verunglückten
  • 565 Getöteten
  • 7.402 Schwerverletzten

Die Zahl der Todesfälle liegt Freitag und Samstag mehr als doppelt so hoch wie an jedem anderen Wochentag.

Aber wie gesagt: Hier geht es nicht darum Leben zu retten, sondern Handlungsfähigkeit (in Ermangelung eines wirklich passenden Begriffs für die Vorstellung) aufzuführen; ist allerdings mal wieder eine ziemlich jämmerliche Posse...

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(wird's auch nicht geben, weil Politiker, denen man eine Sportwaffe in die Hand drückt, eh einem plötzlichen Herzschlag erliegen würden - es ist ja angeblich die Waffe, die so gefährlich ist :peinlich: )

... und erst ab 9 mm...

Ansonsten finde ich diese Aufrechnungen langsam peinlich.

Hier geht es nicht darum, was ungefährlicher ist oder als ungefährlicher hingestellt wird.

Es geht um bürgerliche Rechte, um die Freiheit, sein Leben und seine Freizeit so zu gestalten, wie man es möchte, solange man niemanden damit beeinträchtigt oder schädigt.

Diese Einschränkungen sind prinzipieller Natur und betreffen nicht nur den Schießsport.

Auf Diskussionen nach dem Motto "da gibt es aber viel mehr Tote und Verletzte" würde ich mich nicht einlassen.

Richtig sind aber trotzdem die Bemerkungen, daß je nach Gusto mit verschiedenen Maßstäben gemessen wird und, betrachtet man die Gesetzgebung und die Äußerungen der meisten Politiker, die Verlogenheit kaum noch zu übertreffen ist.

Gruß,

André

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Der Vergleich ist leider auch ungeeignet, weil bei den meisten Schußwaffendelikten Vorsatz vorliegen dürfte,

während beim Skifahren Fahrlässigkeit oder widrige Umstände zu Unfällen (selbst mit tödlichem Ausgang)

führen.

Bei der Ausübung des Sportes selber dürften Schützen (eben wegen der Gefährlichkeit des Geräts) von allen

Sportlern vielleicht abgesehen von Schachspielern, mit Abstand die wenigsten Verletzungen oder gar Todesfälle durch

Unfälle haben.

Als Skifahrer kann man selbst bestimmen, ob man auf die Piste geht und sich dem Sportrisiko aussetzt,

oder nicht.

Die Fälle, in denen Ski benutzt wurden, um jemanden vorsätzlich z.B. in der eigenen Wohnung vom Leben

zum Tode zu befördern..

Gruß Fatty

bearbeitet von Fatty

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Und der Witz ist ja noch, dass diese Verletzten und Toten bei der ganz normalen Ausübung des Sports (Skifahren) verursacht werden, und nicht durch den Mißbrauch von Sportgeräten.

Übrigens: 400 Tote bei Badeunfällen in deutschland jährlich (Quelle: DRK)

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.Der Vergleich ist leider auch ungeeignet, weil bei den meisten Schußwaffendelikten Vorsatz vorliegen dürfte,

während beim Skifahren Fahrlässigkeit oder widrige Umstände zu Unfällen (selbst mit tödlichem Ausgang)

führen.

Meines Wissens gibt es Skifahrer, die als "Pisten-Rowdys" angesehen werden, weil sie rücksichtslos fahren. Und bei dieser Fahrweise - gilt sinngemäß auch für den Straßenverkehr - ist es nur eine Frage der Standpunktes. Wer ohne Rücksicht auf andere fährt, handelt zumindest grob fahrlässig; aus meiner Sicht - vorsätzlich, weil er sich über die Folgen seiner "Fahrkünste" im Klaren sein müßte.

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Und der Witz ist ja noch, dass diese Verletzten und Toten bei der ganz normalen Ausübung des Sports (Skifahren) verursacht werden, und nicht durch den Mißbrauch von Sportgeräten.

Übrigens: 400 Tote bei Badeunfällen in deutschland jährlich (Quelle: DRK)

Stimmt ja schon, aber der Mißbrauch als Tatmittel ist ja auch schlecht möglich, höchstens als Fluchtmittel (ala Willy Bogner..)

Aber man badet nicht aus Versehen, oder fährt aus Versehen Ski. Wenn aber jemand L-Schußwaffenopfer wird (ich weiß, das kommt

selten vor), hat der/diejenige sich das meist nicht ausgesucht.

Deswegen würde so ein Vergleich wahrscheinlich zerrupft..

Gruß Fatty

P.S. Irgendwie müssen wir aus der "Deliktecke" weg..da kann man nicht gewinnen.

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...

Ich habe noch nie Forderungen irgendwelcher Aktionsbündnisse nach einem Verbot von Fahrzeugen mit Hubraum größer als X Liter im Privatbesitz gehört, wenn wiedermal ein "Bonze" sein "eingebautes Vorfahrtsrecht" zum Nachteil eines Anderen missbraucht hat, auch ist mir noch nie zu Ohren gekommen, dass jemand gefordert hätte, Äxte und Beile dürften nicht mehr an Privatleute verkauft werden, weil mal wieder ein Irrer freigedreht ist und seine Familie mit eben einer Axt oder einem Beil ausgelöscht hat. Die Beispielliste ließe sich beinahe endlos fortführen.

Und genau um dieses Messen mit dreierlei Maß ist es, was ich mit meinem sarkastisch gemeinten Beitrag zum Ausdruck bringen wollte. Aber wahrscheinlich muss man hier in Zukunft wirklich jede Form von Ironie und Sarkasmus entsprechend kennzeichnen...

Mea culpa...

ist im Eifer des Gefechts passiert, sorry

Geht mir genauso auf den Keks!

Hätte Tim K. sich nicht Vatterns Beretta sondern den Porsche geschnappt und zur besten Pausenzeit seine ehemaligen Mitschüler totgefahren, dann hätte es mit Sicherheit kein "Aktionsbündnis Amokfahrt Winnenden" gegeben. Und auch Hardy Schober hätte sich zurückgehalten. Ich kann mich an ein Foto von ihm im WWW erinnern, auf dem er vor einem Bücherregal mit einem Modellauto darin zu sehen war.

Ich würde auch meine Hand dafür ins Feuer legen, daß unsereiner mit Schußwaffen und auch KFZ verantwortungsbewußter umgeht als so mancher Bündnis-Gründer. Denn die Registerauszug eines gewissen ehemaligen Finanzberaters, der als Vielfahrer unterwegs war, möchte ich gerne mal in die Finger bekommen.

Aber zu dem Thema kann ich nur das Gutachten des Instituts für Rechtspsychologie der Uni Bremen vom 02.02.2008 empfehlen.

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Hallo Schützenfreunde,

so wahr und einleuchtend diese Fakten auch für uns und einige besonnene Bürger sind, die Vergleiche mit PS-Monstern, Skifahrern und Rennmaschhinen bringen relativ wenig.Die die eine fudamentalistische Anti(privat)waffenhaltung haben, ändern ihr Meinung nicht, die sind und bleiben borniert.Im übrigen lehnen die auch die vorgenannten Sachen meist ab, nur sehen sie hier keinerlei Chancen, etwas zu "erreichen".Die kennen auch die Fakten, die wissen auch, dass es objektiv gesehen im WaffG NULL-KOMMA-NULL Handlungsbedarf gibt, die wissen auch, dass KK ebenso gefährlich wie GK sein kann, aber jede neue Verschärfung gibt ihrem geltungssüchtigen Ego, und sei es nur ein Teilerfolg, Auftrieb. Toleranz gegenüber dem "way of life " anderer kennen sie leider nicht. Aberwitzigerweise war zumindestens führer Toleranz immer das Leitmotto von dieser polit. Gesinnungsgruppe und sie hatten durchaus ehrenwerte Ziele (wobei ich Che und Fidel T-shirts bei denen nie verstanden habe oder haben die Wattebällchen geworfen? :rotfl2: ), aber die sind wohl dem Populismus zum Opfer gefallen. Quote machen gilt auch hier.

So sieht es leider aus im Jahr 2009 in Deutschland.Probleme hätten wir ja genug, aber nein,es wird versucht die sportliche Freizeitgestaltung (+Jagd) von nachweislich anständigen Leuten zu vermiesen.

Allzeit gut Schuß, allen Legalwaffenbesitzern!

Gruß EM

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Aber man badet nicht aus Versehen, oder fährt aus Versehen Ski.

...

Naja ich versteh schon was du meinst ..... Aber hast du schonmal nen richtigen Unfall mit so'ner Pistensau gesehen? Dann wird dir ganz anders....

BTW: der beste Vergleich ist mMn. im noch das Autofahren... und wenn einem der Bedarf an Mobilität entgegengehalten wird, dann kann man auf den hohen Anteil an Privatfahrten verweisen.... (BTW: gibt's dazu mal ne offizielle Statistik vom ADAC oder Avd?)

Und wer es nicht glaubt, dass auch Autos gefährlich sind: 17-Jähriger ohne Führerschein verursacht Unfall mit drei Toten

gruß

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