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IGNORED

Das Kind ist im Brunnen...


h_m_o

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siehe hier:

http://www.welt.de/politik/article1153763/...ffenrechts.html

Vielleicht wäre die "Geheimdiplomatie" besser gewesen.

Sobald ein Waffen-Thema in der Öffentlichkeit breitgetreten wird, verlieren wir immer! :peinlich:

Warum immer neue Foren in Novelle hätte es besser gepasst, so langsam verliere auch ich den Überblick.

Übrigens:

Ich glaube nicht, dass eine Geheimdiplomatie besser gewesen wäre. Es war vorher schon absehbar. Die r.... Socken brauchen dringend ein Thema um die große Koalition in Frage zu stellen um sich für den neuen Wahlkampf neu aufzustellen. Mein Wunsch wäre, es würden mindetens bei einer (der nächsten) Bundestagswahl die legalen Waffenbesitzer ihr Wahlverhalten nur von der Einstellung seines Bundestagsabgeordneten zum "legalen" Waffenbesitz abhängig machen. Dies wird wohl ein Wunsch bleiben, hier werden wir nie allen unter einem Hut bekommen. Es ist schade, aber so wird es wohl sein.

Evtl. wäre es sogar besser die Novelle 2008 komplett abzublasen. Warum kann man hier ja ausführlich nachlesen!

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Evtl. wäre es sogar besser die Novelle 2008 komplett abzublasen. Warum kann man hier ja ausführlich nachlesen!

Dass das passieren wird glaubst Du doch wohl selber nicht.

Die Novelle wird kommen, das ist m.E. nach sicher - aber nur mit Verschärfungen.

Denn die Liberalisierungen werden von weiten Kreisen der Bevölkerung ja nicht gewollt und von der Politik nicht mitgetragen. Der Beweis ist ja nun erbracht.

Und wer wurde hier demontiert? Unser Innenminister!

VIelleicht sind wir Waffenbesitzer ja nur benutzt wurden, um dem Schäuble mal eins auszuwischen.

Gruß

Michael

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Blödsinn.

Wo glaubt Ihr denn, wo Ihr lebt - am Hof von König Artus oder Ludwig XIV.?

Wer glaubt, daß sich Veränderungen am Waffengesetz im geheimen Kämmerchen vollziehen lassen , glaubt auch an den Klapperstorch. Alles was mit Innerer Sicherheit zu tun hat, ist nun mal brisant. Und Erfurt ist nunmal auch allgegenwärtig, egal wie man das Versagen der Politik, der Ämter, der Schulleitung und der Polizei im Vorfeld und Verlauf von Steinhäusers Tat interpretiert.

In dem Moment, wo der Entwurf in den Umlauf dürch Ministerien und Ämter ging, war er öffentlich. Und im gegenwärtigen Zustand der Koalition kein Wunder, daß sich hier Munition zum Beschuß des Innenministers fand. Zudem lenkt doch das Thema "Freie Waffen ab 18!" wunderbar von den übrigen Orwellschen Plänen und Ermächtigungsparagraphen im Änderungstext ab, oder?

Und wenn es in diesem Kontext überhaupt nur Geheimdiplomati gegeben hat, dann doch wohl, was die Verschlußsysteme anbelangt, oder?

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Das war ja klar....

Da wird ne Lockerung angesprochen und dabei der Grund für

die Verschärfung so Medienwirksam breitgetreten und rausgekramt,

dass die Reaktion der "Gutmenschen" brav aufgegriffen werden kann und der

Vorstoß zur Lockerung wieder zurückgenommen wird.

Die PArole "so wenig Waffen wie Möglich im Volk" ist auch schon wieder gefallen.

Das war nichts anderes als ein Medienwirksamer Schritt, der mit Sicherheit zu weiteren

Verschärfungen genutzt wird in naher Zukunft...

Ich hasse Politik und Lügen....

Stephan

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Auf der Kommentarseite hat sich eine Diskussion entwickelt, die wieder einmal ( teilweise auch in den Reihen der Waffenbefürworter ) von keinerlei Sachkenntnis getrübt ist.

Hier sieht man das Hauptproblem bei der ganzen Sache: Die Leute haben kein Ahnung ( was ja noch nicht schlimm ist ) und glauben dann blindlings, was Politik und Medien ihnen vorsetzen ( und das ist das eigentlich schlimme, dass viele es noch nicht geschnallt haben das hier in allem Bereichen - nicht nur wenn es um Waffen geht- manipuliert wird und starke Desinformation betrieben wird ).

Wir brauchen in Deutschland gar keine staatliche Zensur (Anm. d. Red.: ZENSUR, die; behördliche(!) Prüfung von Druckschriften u. a. - Quelle: DUDEN - 23. Aufl.), das erledigen die Medien schon von ganz von alleine.

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Das hätte anders laufen müssen.

Jetzt wissen alle Politiker, dass man sich mit Erleichterungen im WaffG nur die Finger verbrennen kann.

Zur Geheimdiplomatie:

Kennt Ihr den Film Anna und der König?

Spielt 1862 in Siam: http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_und_der_...%B6nig#Handlung

Da soll ein Paar hingerichtet werden, weil die Frau, die von Ihrer Familie an den König als Geschenk gegeben wurde, weiterhin Kontakt zu Ihrem Mann hatte und ihre große Liebe nicht aufgeben konnte.

Anna, die Lehrerin, die schon zu verschiedenen Zeiten früher Einfluss auf Entscheidungen des Königs genommen hatte, meinte nun bei der Gerichtsverhandlung ÖFFENTLICH den König bitten zu müssen, dass er die Frau verschone und nicht zum Tode verurteile.

Da der König keine Kritik von Untertanen an sich dulden kann und wenn er darauf reagieren würde, seine Autorität undergraben würde, bleibt ihm gar nichts anderes übrig, die Frau und Ihren Mann zum Tode zu verurteilen.

Später im Film wird klar, dass der König über den Ablauf selbst sehr traurig ist, weil es ihm nicht mehr möglich war, eine weise Entscheidung zu treffen, die einerseits sein Gesicht gewahrt hätte, andererseits die beiden Liebenden gerettet hätte...

So wie in D derzeit die Uhren ticken, bringen öffentliche Diskussionen zum Thema WaffG rein gar keine bis eher negative Effekte.

Gruß,

Pistolero

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Nein, im Gegenteil.

Die Öffentlichkeit muß seriös informiert werden.

Die Tagesthemen von gestern haben es gezeigt: Desinformation, wo man hinschaut.

Und wie willst Du das bewerkstelligen, Heinrich?

Das Interesse von Presse, Funk und Fernsehen am Waffenrecht ist gering, die Materie ist komplex und die Öffentlichkeit ist negativ vorbeeinflusst.

Gruß

Michael

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Wo sind den jetzt die FWR- Milliönchen für eine Kampagne verblieben, die dem Nichtberechtigten eine informierte Entscheidung ermöglichen könnte? WO ist die Knete???

V ????????????

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Hallo,

ich muss Herrn Schiller uneingeschraenkt zustimmen.

Im stillen Kaemmerlein kann niemand wirksam auf den Entstehungsprozess von Gesetzen Einfluss nehmen.

Besonders wichtig ist es eine eindeutige Position zu vertreten und diese auch so zu formulieren, dass Sie als Wille des Gesetzgebers in den Gesetzesmaterialien Niederschlag findet.

Leider ist bislang keine der von unseren Interessenvertreter uns Sportschuetzen verkauften Errungenschaften dort gelandet.

Bereits in den ersten Ausgaben der neuen Waffenrechtskommentare wurde dieses angeblich Erreichte mit Hinweis auf den Willen des Gesetzgebers wieder relativiert und zurueckgenommen.

Ein Richter, der bei solchen geheimen Treffen nicht dabei war und daher auch nicht wissen kann was, "abgesprochen" wurde, liest aber die massgeblichen Kommentare zum Waffenrecht und das erklaert beispielsweise auch die Rechtsprechung zur gelben WBK.

Was die Richtlinie 91/477 EWG angeht, so wurde diese bereits am 13.09.1991 im Amtsblatt der Europaeischen Gemeinschaften veroeffentlicht. Eine Lektuere lohnt.

Es wird deutlich, dass sich keine Verschaerfung eines nationalen Waffenrechts auf diese Richtlinie stuetzen kann und dass die Verschaerfung des WaffG 2002 alleine eine politische Entscheidung nach Erfurt war, die der Harmonisierung des Waffenrechts in Europa zuwider laeuft.

Das diese politische Entscheidung eine Fehlentscheidung ist und war und hier ein bedauerlicher Einzelfall fuer politischen Wahlkampf benutzt wurde, wird klar, wenn man erkennt, dass das Anheben der Altersgrenze fuer Sportschuetzen keinerlei Erhoehung der oeffentlichen Sicherheit gebracht hat, jedoch eine erhebliche Beschneidung der Rechte von Sportschuetzen und eine Beeintraechtigung der Jugendarbeit der Sportschuetzenverbaende.

Susanne Putsche

Rechtsanwaeltin

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Was jetzt gemacht werden muss ist eine DESENSIBILIERUNG der Bevölkerung bezogen auf legal erworbene Waffen - Wir haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Das Grundübel ist immer DIE VERMUTUNG! - das ein großer Teil der Bevölkerung GEGEN WAFFEN IST! Das DER GRÖßTE TEIL der Bevölkerung im normalen Leben ÜBERHAUPT nicht mit diesem Thema konfrontiert wird ist aber eine Tatsache. Das Thema WAFFEN ALLEINE hat sehr wahrscheinlich keine Existensberechtigung - das thema WAFFEN als EINER DER FREIHEITLICHEN GRUNDPFEILER in unserem Demokratieverständniss sehr wohl! Das würde aber dazu führen das die im moment agierende Führung und das im Moment funktionierende System in Deutschland als NICHT DEMOKRATISCH indentifiziert wird! Das bedeutet außerdem das hier eine GRUNDLEGENDE WENDE im Verständniss vom Bürger bezogen auf den Deutschen Staat stattfindet bis hin zum zivilen Ungehorsam gegenüber allen Massnahmen die eine möglichkeit DEMOKRATISCH ENTSCHEIDUNGEN zu finden und umzusetzen im INTERESSE DES STAATES ALLEINE verhindern! Das Thema Waffen muss selbstverständlich werden! So alltäglich wie es ist morgens die Brötchen beim Bäcker zu holen - erst dann werden weite Teile der Bevölkerung sich mit dieser Thematik auseinandersetzen! Jeder trifft Entscheidungen aufgrund persönlicher Interessen! Jeder Politiker trifft seine Entscheidung aufgrund persönlicher Interessen! Dieses zu akzeptieren hat zur Folge das immer neue UNDEMOKRATISCHE FORDERUNGEN im Schutze einer IMAGINÄREN TERROR BEDROHUNG eingeführt werden! Und selbst wenn diese Terror Bedrohungen NICHT IMAGINÄR WÄHREN; sollte es nicht die Aufgabe des States sein SEINE EIGENEN BÜRGER WIE TERRORVERDÄCHTIGE ZU BEHANDELN sondern diese aktiv miteinzubeziehen und ihnen die Möglichkeiten zu geben sich selbst zu schützen!

Gruss an alle

slot

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Hallo an alle,

ich für meinen Teil habe nicht im entferntesten daran geglaubt, dass eine Entschärfung kommen würde!!

Das war doch nur "Augenwischerei" um sich bestätigt zu sehen,denn die öffenliche Meinung ist doch immernoch am besten zu

manipolieren.

Nachdem dann gestern Nacht auch noch ein besoffener Sportschütze(laut Medien 1,7%) in Merane rum geballert hat und dabei einen Pkw beschädigt und einer Person ins Bein geschossen hat, wird man jetzt nochmals "aufschreien" das alles viel schärfer werden muß.

Mich ko... das alles an!!

Die einen füllen sich die Taschen und sind unschuldig,die anderen verdummen das Volk und Die die wirklich Ahnung haben, werden erst garnicht ran gelassen!!! Soviel zum Tehma "Demokratie in Deutschland"

Gruß Kalle

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Es geht darum, ein halbwegs vernünftiges WaffÄndG zum 1.4. 2008 in Kraft treten zu lassen.

Daher sollte in vernünftiger und ruhier Art über Deliktrelevanz und Grundrechte gesprochen werden.

Heinrich

Hi Heinrich,

ist es nicht so,dass ganz Deutschland über olympische Medalien,Weltmeister und der gleichen im Schießsport jubelt,

aber keine Ahnung davon hat das dafür auch ein gewisses Maß an traininig und Jugendarbeit notwendig ist!!!

Jedoch immer alle über einen Kamm geschert werden!?

Gruß Kalle

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Konrad Freiberg, kritisierte im Kölner "Express“ und in der "Thüringer Allgemeinen“ vor allem, dass bei der geplanten Reform des Waffenrechts auf ein zentrales Waffenregister verzichtet wird - "in einem Land, in dem jede Banane und Kartoffel registriert wird.“ Zu wissen, wie viele legale Waffen es gebe, sei unverzichtbar.

Aha, nimmt man die Aussage Freibergs dem Wortsinn nach, sind all unsere Sportgeräte nicht registriert. Denn warum sonst fordert er vor dem Hintergrund, daß eine Registrierung legaler Waffen unbedingt notwendig sei, die zentrale Waffenkartei, damit man wisse, wieviel legale Waffen es denn nun in Deutschland gibt?

Dann frage ich mich jedoch, wozu um WBK, JS und WS so ein Affentanz veranstaltet werden muss. Warum ich für jede Änderung an meiner WBK nen ordendlichen Stapel Papier und Euros in die Amtsstube meines SB tragen muss usw usf. Wenn doch meine Knallstöcke bisher offenbar gar nicht registriert waren.

Und jetzt die Gretchenfrage: wieso in Gottes Namen ist das Wissen um die Bestandszahlen an legal besessenen Waffen wichtiger als die Erkenntnis, daß von legal besessenen Waffen keine Gefahr ausgeht (wenn überhaupt dann doch wohl eher von den Schützen) sondern daß es die illegalen, vornehmlich von den einschlägigen Personenkreisen aus dem Milieu besessenen Waffen sind, von denen bzw von deren Besitzern Gefahren ausgehen.

Aber ich versteh schon, gesteht man diese Erkenntnis ein, wird es verdammt schwierig, dem "dummen" Michel die Mär von der Notwendigleit weiterer Verschärfungen des Waffenrechts zu verkaufen. Weil man illegalen Waffenbesitz nunmal nicht per Gesetz eindämmen kann, da würden auch keine Amnestien oder sostige Lockangebote (z.B. Waffe gegen Stereoanlage) helfen.

Also bedient man sich mal wieder uns Legalwaffenbesitzern als Vehikel für die Verwirklichung der Profilierungsgelüste. Daß man damit, wie so oft schon geschehen, die Falschen trifft, ist nachrangig, Hauptsache der tumbe Michel sieht, daß die Politik etwas tut.

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Habe mir erlaubt, wegem dem Gekreische der Leutheusser-Schnarrenberger Horst Engel zu kontakten,

der früher öfter mal ein offenes Ohr für uns hatte:

Zum Thema Änderung des WaffG.

Sehr geehrter Horst Engel,

nachdem wir länger nichts von einander gehört haben, ist es heute an der Zeit, mich

wieder einmal bei Ihnen zu melden und eine Bitte an Sie heranzutragen:

Sie habe doch sicher Kontakte zur FDP-Fraktionsvize Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ?

Nutzen Sie doch bitte diese Kontakte, um der Dame nahe zu bringen worum es beim Schießsport geht.

Hat ein hochrangiges Mitglied der FDP es wirklich nötig in den wilden "wir sind gegen alles" Aktionismus zu verfallen,

der sonst eher die laute aber wenig informierte Fraktion der Grünen ziert?

Ich finde es persönlich sehr schade, daß eine Partei, wie die FDP meint, auf diese Weise Punkte zu sammeln zu müssen.

Ihnen sind die Fakten zum Thema legaler Waffenbesitz sicher noch aus unseren früheren Kontakten geläufig.

Deshalb bitte Sie um Ihre Hilfe.

MIt freundlichen Grüßen

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Habe mir erlaubt, wegem dem Gekreische der Leutheusser-Schnarrenberger Horst Engel zu kontakten,

der früher öfter mal ein offenes Ohr für uns hatte:

Sehr gut!

Ich habe mich auch gefragt, warum ausgerechnet die Partei, die immer die eigene Verantwortung des Bürgers in den Mittelpunkt ihres Programmes stellt, unreflektiert mit den "das gehört aber alles verboten" Politikern der anderen Parteien gleicher Meinung ist.

edit: Tippfehler

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Der eingangs verlinkte Beitrag hat übrigens auch eine Umfrage dabei. Das Ergebnis bisher:

Umfrage

Sind Sie der Meinung, dass Deutschland sein Waffengesetz verschärfen sollte?

Ergebnis

28% Ja, das Waffengesetz ist noch viel zu liberal

18% Ja, der legale Waffenbesitz muss noch stärker kontrolliert werden

12% Nein, das deutsche Waffengesetz ist schon streng genug

30% Nein, Schindluder wird fast nur mit illegalen Waffen betrieben

12% Nur eine gemeinsame europäische Lösung ist hier sinnvoll

Diese Frage ist, im Gegensatz zu der des ZDF, nicht sehr manipulativ gestellt, und es gibt durchaus intelligente Antwortmöglichkeiten. Interessant ist dabei, daß die größte Einzelgruppe scheinbar unserer Meinung ist! Oder sind alle gut 600 Teilnehmer bisher aus diesem Forum? :D

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