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Schiessbuch führen! Schikane?


epitaph

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:hi: Ich bin es leid immer das Schiessbuch mitzuführen

Nur um zu Beweisen,daß man immer noch sein "Sportgerät"

benötigt.Oder ein neues zu Beantragen.

Reicht nicht der Eintrag ins Schiessbuch des Vereines,wenn vorhanden.

Das Gleiche natürlich auch bei Fremdvereinen.

Mich stört immer das Fragen nach Stempeln und Unterschriften :icon13:

Für ein Paar Anregungen bin bin ich ganz Ohr :icon14:

Beste Grüsse

Epitaph

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:hi: Ich bin es leid immer das Schiessbuch mitzuführen

Nur um zu Beweisen,daß man immer noch sein "Sportgerät"

benötigt.Oder ein neues zu Beantragen.

Reicht nicht der Eintrag ins Schiessbuch des Vereines,wenn vorhanden.

Das Gleiche natürlich auch bei Fremdvereinen.

Mich stört immer das Fragen nach Stempeln und Unterschriften :icon13:

Für ein Paar Anregungen bin bin ich ganz Ohr :icon14:

Beste Grüsse

Epitaph

Es verlangt von dir niemanden ein Buch zuführen, nur obliegt der Nachweiß bei dir. Wie du den erbringst ist dir überlassen, z.B. auch durch Urkunden oder Teilnehmerlisten von Meisterschaften.

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Wenn du NACHWEISEN musst, das du regelmäßig schiesst ( Behörde) wie willst du das machen, ohne Schiessbuch?

Die Schiessbücher dürfen dir von den VEREINEN nicht kopiert werden, bzw. müssen alle anderen Daten unkenntlich sein ( DATENSCHUTZ).

Da ist es IMHO einfacher, nach dem Schiessen kurz zur Aufsicht und ne Unterschrift holen........oder?

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Im eignen Verein sollte es ausreichen 1 mal pro Jahr alles aufeinmal vom Vereinsschießbuch in Dein eignes zu Übertragen.

In fremden Vereinen wirst wohl kaum drum herum kommen, Dir jedesmal die Unterschrift und den Stempel zu holen.

Aber bedenke: Wie meine Vorredner schon sagten: Du wirst unabhängiger mit Deinem eigenen, immer aktuell geführten Schießbuch.

Und wenn mal das Vereinsheim abbrennt, hast Du immer noch Deine Schießnachweise parat.

IMI

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Hallo Epitaph,

nach §15(1)7.B) WaffG hat der Verein den "Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder.....zu führen".

Daneben fordert unser BDS-LV die Vorlage von Kopien des Schießbuches für den Bedürfnisnachweis. Wir kommen also wohl um die doppelte Buchführung nicht herum ?! Das kann (soll) man durchaus als Schikane sehen. Die alte Regelung (ohne Schießbuch, Bedürfnibescheinigung des Vereins) war wesentlich weniger aufwändig und sicherlich für die "innere Sicherheit" nicht problematischer - ist aber leider "Schnee von Gestern".

Wie Karl Valentin schon sagte: "Früher war alles besser - sogar die Zukunft".

Viele Grüße - sundance

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Das Schießbuch stiftet Dir selbst einen nicht zu unterschätzenden Nutzen, wie hier bereits mehrfach ausgeführt wurde.

Ein Schießbuch als "Schikane" zu bezeichnen halte ich für absolut verfehlt.

Deinen Gehörschutz (nebst anderem Equipment) schleppst Du doch auch zu Deinem persönlichen Nutzen mit auf den Stand...

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Ich bin jetzt seit 1993 im Schießsport unterwegs und schreibe von Anfang an alles auf. Damals hatten wir noch einen SB der gerne Schießbücher kontrollierte und dann seinen Stempel reindrückte -und natürlich auch seine Entscheidung, ob Genehmigung oder nicht, davon abhängig machte. Mittlerweile wird das ja nicht mehr gefordert, trotzdem führe ich weiter Buch. Mein Verein nützt mir nämlich gar nichts. Der gehört dem DSB an und es wird nur .22 LfB geschossen. Ich bin aber noch Einzelmitglied im BDS und schieße auf diversen Ständen bei allen möglichen Vereinen vor allem Großkaliber und IPSC. Außerdem bin ich Wiederlader. Mittlerweile ist es ganz interessant in den alten Büchern zu blättern- welche Ladungen, Geschoßgewichte und -form, Einstellungen ZF / Visierung bei welcher Ladung, Ringzahlen mit den verschiedenen Waffen, Wettkampergebnisse und auch die Möglichkeit nachzuvollziehen, wo ich wann war. Man vergißt ja so schnell.

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Jep, so'n Schießbuch, auf das man selbst Zugriff hat, macht unabhängig, und irgendwann wird's auch mal ein Dokument zum Ansehen. Zur Zeit hab ich noch das olle Ding von Frank...., bin im Moment am Überlegen mir am PC selbst eins zu designen, wo mehr drinsteht so á la Waffe, Kaliber, Übungen und wie getroffen. Damit wär's dann mehr für mich und weniger für die Behörde.

Aber ist schon besser, wenn man das Schießen selbst nachweisen kann und keine beglaubigte Abschrift aus dem Vereinsbuch braucht, der mann mit Bücklingen hinterherlaufen darf.

Entlastet andererseits auch den Verein/Schießleiter und überträgt die Verantwortung genau dem, der auch den Nutzen davon hat.

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Die Schikane ist eigentlich nicht das Schießbuch, sondern vielmehr die Forderung eines Bedürfnisnachweises durch das Gesetz, weil er mit keinerlei Sicherheitsgewinn verbunden ist. Sowas ist eines freien Landes unwürdig.

Aber erzähl das mal den Vertretern der Staatsmacht...

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Die Schikane ist eigentlich nicht das Schießbuch, sondern vielmehr die Forderung eines Bedürfnisnachweises durch das Gesetz, weil er mit keinerlei Sicherheitsgewinn verbunden ist. Sowas ist eines freien Landes unwürdig.

Aber erzähl das mal den Vertretern der Staatsmacht...

Genau das ist der Punkt ! :s75: Gruß - sundance

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Ich wäre froh, wenn die Leute bei uns ein eigenes Schießbuch führen würden. Leider machen das nur sehr wenige.

Da ich die Schießbücher nur sehr ungern (und wenn, dann auch nur an Vorstandsmitglieder) zum kopieren mitgebe, bleibt es regelmäßig an mir hängen, die Trainings- und Schießnachweise zu besorgen, wenn jemand eine neue Waffe beantragen will.

Ich hänge dann wieder ausgiebig an der Kopiermaschine.

Nun für Neumitglieder tue ich das gerne. Für Leute ohne I-Net Zugang sauge ich auch deren Ergebnislisten aus dem Netz.

Bei gestandenen Schützen allerdings denke ich oft, dass die das selbst machen könnten...

... naja, die meisten wissen, dass ich gerne "Rot-Süß" oder "Jacky-Coke" trinke! :gutidee:

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Ich wäre froh, wenn die Leute bei uns ein eigenes Schießbuch führen würden. Leider machen das nur sehr wenige. Daher bleibt es regelmäßig an mir hängen, die Trainings- und Schießnachweise zu besorgen, wenn jemand eine neue Waffe beantragen will. Ich hänge dann wieder ausgiebig an der Kopiermaschine.

Dann sage den Leuten, wenn sie zu faul sind ein eigenes Schießbuch zu führen, das sie dann selbst sehen sollen, wo sie den notwendigen Nachweis beim Erwerb einer neuen Waffe herbekommen. Oder den Nachweis gegenüber der Behörde nach drei Jahren. Den Leuten den Arsch nachtragen, wo gibts denn sowas. :contra:

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Ich führe kein Schießbuch.

Aber ich führe eine Liste, in welche meine Ergebnisse der Wettkämpfe eingetragen werden. Dies ermöglicht mir eine Übersicht und Informationen über eventuelle Leistungssteigerungen oder das Gegenteil davon.

Die Liste hat folgende Spalten:

  • Lfd. Nummer
  • Datum
  • Betr. Verein
  • Betr. Verband
  • Art des Wettkampfes (Rundenkampf, VM, KM, BM, GM, LM, DM...)
  • Disziplin (beispielsweise 25 Meter Schießen)
  • Wertungsklasse (beispielsweise .357 Mag.)
  • Ergebnis
  • Platz
  • Verwendete Waffe

Und als Letztes gibt es die Spalte, die ein Häkchen erhält, wenn ich für den entsprechenden Wettkampf eine Urkunde bekommen habe.

Bei Waffenanträgen füge ich die Liste mit der Bitte bei, für Stichproben die Wettkämpfe auszuwählen, für welche eine Urkunde ausgestellt wurde, da mir dann der Nachweis leichter fällt. Bisher wurde immer darauf verzichtet.

Festgestellt habe ich, dass in den meisten Vereinen diejenigen Schießbücher führen, die es nicht notwendig hätten, da sie sowieso überregional als Sportschützen bekannt sind.

MP

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Dann sage den Leuten, wenn sie zu faul sind ein eigenes Schießbuch zu führen, das sie dann selbst sehen sollen, wo sie den notwendigen Nachweis beim Erwerb einer neuen Waffe herbekommen. ...

Wetten hier denken welche (oder posten gleich), dass die sog. "Vereinsfürsten" doch dafür da sind!

Und wenn man es nicht macht noch Selbstgefälligkeit und "Mchtspielchen" unterstellt bekommt?

So ist die Mentalität heute eben.

Festgestellt habe ich, dass in den meisten Vereinen diejenigen Schießbücher führen, die es nicht notwendig hätten, da sie sowieso überregional als Sportschützen bekannt sind.

MP

Das habe ich auch schpon festgestellt!

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Wetten hier denken welche (oder posten gleich), dass die sog. "Vereinsfürsten" doch dafür da sind!

Und wenn man es nicht macht noch Selbstgefälligkeit und "Machtspielchen" unterstellt bekommt?

Wie denn das? Mit eigenem Schießbuch ist man doch gerade vom Vereinsfürsten unabhängiger. Mann kann die Unterlagen selbst komplett bereitstellen und der Chef braucht nur noch Stempel und Unterschrift drauf setzen.

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Mittlerweile ist es ganz interessant in den alten Büchern zu blättern- welche Ladungen, Geschoßgewichte und -form, Einstellungen ZF / Visierung bei welcher Ladung, Ringzahlen mit den verschiedenen Waffen, Wettkampergebnisse und auch die Möglichkeit nachzuvollziehen, wo ich wann war.

Muss ja aussehen wie ein Telefonbuch, deine Schießkladde... :rolleyes:

Im Ernst:

- das Schießbuch ist genau so viel bzw. genau so wenig Schikane (je nach Ansicht..) wie das ganze waffenrechtliche Bedürfnisprinzip in D

- es kann in der Tat auch über den "behördlichen" Zweck hinaus für den Schützen selbst ganz interessant sein.

Ich nehme die BDMP-Schießbuchvordrucke.

Gruß,

karlyman

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Guest sammler
Hallo Epitaph,

nach §15(1)7.B) WaffG hat der Verein den "Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder.....zu führen".

...

Sundance, wenn Du schon zitierst, dann bitte nicht sinnentstellend. Der Verein hat absolut nicht die Verpflichtung, "Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder.....zu führen". Der Text des §15(1)7.b lautet korrekt:

"b)einen Nachweis über die Häufigkeit der schieß-

sportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder wäh-

rend der ersten drei Jahre, nachdem diesem erst-

malig eine Waffenbesitzkarte als Sportschütze

erteilt wurde, führen und ".

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.....................................

Ich nehme die BDMP-Schießbuchvordrucke.

Gruß,

karlyman

Hallo,

ich benutze ebenfalls die bdmp vordrucke.

meine behörde oder der lv wollte das teil aber noch nie sehen, ich glaube aber sobald du über das grundkontigent hinaus kommst schaut das anders aus. war zu meiner zeit noch nicht der fall..............

ich nutze das teil nebenher auch noch zur übersicht über verbrauch und schußbelastung der waffen (nur lw's).

ist mm sehr interessant, wie sich verbrauchszahlen und schwerpunkte ild zeit ändern.

als schikane hab ich es nie empfunden, ist für mich standart wie der schon erwähnte uu lästige gehörschutz.

gruß VA

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Sundance, wenn Du schon zitierst, dann bitte nicht sinnentstellend. Der Verein hat absolut nicht die Verpflichtung, "Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder.....zu führen". Der Text des §15(1)7.b lautet korrekt:

"b)einen Nachweis über die Häufigkeit der schieß-

sportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder wäh-

rend der ersten drei Jahre, nachdem diesem erst-

malig eine Waffenbesitzkarte als Sportschütze

erteilt wurde, führen und ".

Hallo Sammler,

danke für die Ergänzung. Trotzdem habe ich als "Vereinsobermotz" eine Sache an der Backe, die mir querliegt. Die Reduzierung auf "drei Jahre nach erstmaliger Erteilung" macht die Sache zwar etwas übersichtlicher, aber dennoch.......

Viele Grüße - sundance

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Guest sammler
...Trotzdem habe ich als "Vereinsobermotz" eine Sache an der Backe, die mir querliegt. ...

Geht mir (ebenfalls als "Obermotz") ganz genauso. Und da mein Verein keinen eigenen Stand hat, ist das Ganze dann richtig unübersichtlich und praktisch kaum durchführbar. Aber trotzdem wird es gefordert und muß gemacht werden, schon im Interesse des "Neumitglieds". Mir graut jetzt schon davor, daß irgendein Beamter im BMI diese Buchführungspflich auf alle Mitglieder ausdehnen könnte. Deshalb mein Hinweis.

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Für ein Paar Anregungen bin bin ich ganz Ohr :icon14:

Beste Grüsse

Epitaph

Also unser Verein hat die 10-er Karte eingeführt- Praktische Sache

D.H. ich zahle für die Karte 25 EUR, damit kann ich 10 mal den Kurzwaffenschießstand besuchen.

Ich lege bei der Aufsicht die Karte vor und die Aufsicht macht ihren Servus drauf.

Insgesamt 10 Felder, die vorgedruckt sind.

Stempel überflüssig, weil die Karte einmalig auf der Vorderseite den Namen des Vereins enthält.

Ist die Karte voll, bewahre ich sie in einer Schachtel auf.

Somit habe ich stets einen Nachweis, wann ich geschossen habe. Das Kleingeld entfällt auch bei dieser Aktion.

Für den Langwaffenstand gibts ne extra Karte.

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