Jump to content
IGNORED

Geschoß aus Lauf entfernen?


raging bull

Recommended Posts

Gestern Abend auf dem Stand,

es macht "plöpp" und der Schießfreund sagt erstaunt, nix geht mehr!

Zu den Einzelheiten, es handelt sich um einen Rugerrevolver 161, selbstgeladene Munition(vermutlich, teilweise, ohne Pulver) in .38 Sp, mit VM-Geschossen, eins davon etwa in der Mitte des Laufes, das 2. im Übergang Trommel/Lauf, das die Trommel komplett blockier, d.h. sie lässt sich weder drehen, noch öffnen.

Die ersten versuche die Geschosse zu entfernen waren nicht erfolgreich, wir haben versucht die Geschosse von vorne, mit einem 8mm Messingdorn und Hammer, zurück in die Trommel zu befördern, das Geschoß im Lauf bewegt sich, trotz einigem Kraftaufwand, keinen Millimeter.

In der Trommel befinden sich noch 2 Patronen!!!, keine Ahnung ob mit, oder ohne Pulver.

Eine Anmerkung an Rande, die Patronen wurden auf einer Dillon 650, mit Pulverwarngerät hergestellt, wie gesagt, teiweise ohne Pulver, teilweise kein Crimp.

Nun die Frage an die Spezialisten, wie können wir das Problem lösen und kann mann ggf die Waffe(mit den 2 Patronen) zu einem Büchsenmacher bringen??

Danke für Eure Hilfe und Gruß RB

Link to comment
Share on other sites

Hast du mal versucht erst mal richtig viel Öil in den Lauf zu schütten und dann vorsichtig mit dem Messingdorn

zu klopfen ?

so etwas kostet Nerven ich habe das mal bei einen KK Sport Gewehr gesehen da ging das Geschoss auch erst raus nachdem der Schütze

richtig viel Öil benutzt hat

Link to comment
Share on other sites

es macht "plöpp" und der Schießfreund sagt erstaunt, nix geht mehr!

Zu den Einzelheiten, es handelt sich um einen Rugerrevolver 161, selbstgeladene Munition(vermutlich, teilweise, ohne Pulver) in .38 Sp, mit VM-Geschossen, eins davon etwa in der Mitte des Laufes, das 2. im Übergang Trommel/Lauf, das die Trommel komplett blockier, d.h. sie lässt sich weder drehen, noch öffnen.

Die ersten versuche die Geschosse zu entfernen waren nicht erfolgreich, wir haben versucht die Geschosse von vorne, mit einem 8mm Messingdorn und Hammer, zurück in die Trommel zu befördern, das Geschoß im Lauf bewegt sich, trotz einigem Kraftaufwand, keinen Millimeter.

In der Trommel befinden sich noch 2 Patronen!!!, keine Ahnung ob mit, oder ohne Pulver.

Eine Anmerkung an Rande, die Patronen wurden auf einer Dillon 650, mit Pulverwarngerät hergestellt, wie gesagt, teiweise ohne Pulver, teilweise kein Crimp.

Nun die Frage an die Spezialisten, wie können wir das Problem lösen und kann mann ggf die Waffe(mit den 2 Patronen) zu einem Büchsenmacher bringen??

interessante situation.

dein freund hatte extremes glück im unglück: ein geschoss im lauf, eines im übergangskonus heisst also dass er es geschafft hat zwei "duds" nacheinander zu laden und den ersten obendrein einfach ignoriert hat. wäre die zweite "scharf" gewesen hätte er je nach ladung eine gute chance auf waffensprengung, mindestens jedoch auf laufaufbauchung = waffenentwertung gehabt. es scheint also dass er weder laden noch schiessen kann und vielleicht mal eine entsprechende schulung machen sollte. ein pulverwarngerät und eine teure presse ersetzen kein know-how und kein hirn. ich würde mal bis auf weiteres mindestens 3 stände abstand von ihm halten. soviel zum unvermeidlichen zeigefinger.

messingstab und hammer reichen normalerweise immer aus, zumindest für ein geschoss. ob du zwei damit auch noch in bewegung setzen kannst habe ich noch nie probiert, da das zweite erst im konus steckt könnte es gehen. natürlich muss die waffe entsprechend eingespannt werden damit sie nicht nachgibt (schraubstock - entsprechend gepolstert), nur mit frei mit in der hand halten oder lose auflegen und draufklopfen wird das nix. weitere empfehlung: evtl. gummihammer nehmen bw die mündung sonst wie (brettchen mit bohrung dazwischen?) schützen, falls du mit dem hammer abrutscht oder das geschoss auf einmal schneller als erwartet in bewegung kommt. sonst hast du gleich den nächsten schaden.

wenn das zweite geschoss im konus ein problem für die behandlung darstellt wäre es (je nach breite deines trommelspalts) denkbar, mit einem dünnen sägeblatt (ähnl. laubsäge) das geschoss im spalt durchzutrennen, dann kannst du wenigstens die trommel ausschwenken. mühsam aber möglich.

die tatsache dass weitere scharfe patronen in der trommel sind ist kein problem, die halten noch ganz andere erschütterungen im schuss aus. hauptsache die kammer direkt hinterm lauf ist nicht scharf, das müsste der beschreibung nach gegeben sein aber prüf es sicherheitshalber nach. ist da aus irgendeinem grund pulver & hütchen dahinter dann gute nacht. gespannt wird der hahn ja wohl nicht sein können wenn alles mit rechten dingen zugeht.

eine alternative ist es grundsätzlich die geschosse von vorne anzubohren, ein gewinde reinzuschneiden und sie rauszuziehen, ich gehe aber mal davon aus dass dir dafür die entsprechenden werkzeuge und das know-how es so zu machen dass dabei der lauf nicht beschädigt wird fehlen. das ist dann eine sache für den büma.

der büma ist immer die anlaufstelle nro 1 für jedes problem eines amateurs, sowas kann er allemal lösen. entsprechende fragen hier könnte man geradezu automatisiert mit "geh zum büma" beantworten lassen. bevor jetzt jemand die legalen fragen des transports einer geladenen waffe erörtert - ich würde das mal als eine notstands-situation bezeichnen, der zweck heiligt die mittel, wo kein kläger usw usf. so wie sich die situation darstellt ist das sicher die vernünftigste lösung um nichts zu "verschlimmbessern". kleines lehrgeld erspart hohe folgekosten!

um keine herzinfarkte beim büma zu provozieren empfehle ich die waffe in einem stabilen geschlossenen behältnis dort hinzutranspoprtieren und ihn zuerst mal sachlich über vorgeschichte und zustand zu informieren. nicht zu empfehlen wäre es die wumme (am besten mit lauf in seine richtung oder in richtung eines anderen kunden) auf die theke zu legen und zu sagen "die is geladen aber geht nicht mehr."

alles klar?

lg

Martin

Link to comment
Share on other sites

Hallo raging bull,

ich würde die Waffe zum Büchsenmacher bringen, selbst rum-Doktern bringt wenig ausser Schaden. :contra:

Der Transport zum BÜMA dürfte keine Probleme machen, da es ja ein Waffendefekt ist.

Da es sich um einen Revolver handelt und sich die Trommel nicht bewegt ist zumindest die Waffensicherheit gegeben.

Was mich jedoch wundert, ist die Tatsache das Dein Schießfreund es nach dem ersten Schuß der offensichtlich kein oder zuwenig Pulver hatte nicht merkte.

Wenn ich den Verdacht habe, daß mit meiner Mun. etwas nicht stimmte, entlade ich die Waffe und schau durch den Lauf ( lieber einmal zu oft als garnichtmehr).

Er hat ja sowieso riesen Glück gehabt, daß der zweite Schuß auch nicht funktionierte denn dann macht die Waffe einen großen BUUUMMM.

Viel Glück

fswald

Link to comment
Share on other sites

Hallo raging bull,

Er hat ja sowieso riesen Glück gehabt, daß der zweite Schuß auch nicht funktionierte denn dann macht die Waffe einen großen BUUUMMM.

Viel Glück

fswald

Na ja Bum macht es natürlich nicht - sieht aber aus wie ein Gartenschlauch in dem eine Maus sitzt.

Habe dies bei einer Flinte gesehen-da würde die Brünierung schön hell und das dünne Rohr wurde so dicker, wie bei einem wasserschlauch, bei einer LB in 45 hat man die Laufaufbauung nur gefühlt und in der Mitte der sich anders anfühlenden zone war der Lauf rauher. Bei einem S6W 868 war beim reinscheuen eine Zone des Laufinneren nicht richtig zu sehen-von außen nicht wrklich was zu sehen.

Bei dem Revolver hat sich nichteinaml die Schussleistung sichtbar verändert.

zu Schuss mit wenig Pulver:

Das man das nicht merkt -kann durchaus vorkommen-gerne in Zeitserien oder wenn man nicht jeden Schuss per Spektiv verfolgt.

Ist mir auch passiert-hat sich nur ein ganz bißchen anders angefühlt und ich habe den Schuss nicht gesehen-beim Vorspannen des Hahns drehte dann die Trommel nicht-zum Glück- aber wirklich anders hat sich das nicht angefühlt.

Habe damals mit Hilfe des Schiessleiters, der kalibergenaue Messingstäbe, echt für die meistend gängigen Kaliber, bereit hatte, die Murmel zurückgeklopft.

@Martin Gritsch naja die Belehrungen- das er dies und das nicht kann-helfen hier ja jetzt nicht-

dem Rest Deines Postings kann ich auch nichts sinnvolleres hinzufügen.

Link to comment
Share on other sites

Das man das nicht merkt -kann durchaus vorkommen-gerne in Zeitserien oder wenn man nicht jeden Schuss per Spektiv verfolgt.

Ist mir auch passiert-hat sich nur ein ganz bißchen anders angefühlt und ich habe den Schuss nicht gesehen-beim Vorspannen des Hahns drehte dann die Trommel nicht-zum Glück- aber wirklich anders hat sich das nicht angefühlt.

das kommt davon wenn man schlappladungen verschiesst :P

bei revolvern baucht auch tendenziell weniger der doch recht fette lauf auf, dafür springt gern mal die trommel schön auseinander, möglicherweise fliegt auch die rahmenbrücke davon. bei www.kurzzeit.com gab's mal (oder gibts noch immer?) ein video von einer revolversprengung. der schütze selber hat beim revolver sogar eine verhältnismäßig geringe gefährdung in der situation, der danebenstehende könnte aber ganz schön was abbekommen.

@Martin Gritsch naja die Belehrungen- das er dies und das nicht kann-helfen hier ja jetzt nicht-

dem Rest Deines Postings kann ich auch nichts sinnvolleres hinzufügen.

stimmt schon, vom zeigefinger ist noch keiner schlau geworden, da rennst du offene türen ein bei mir. ich hatte allerdings den eindruck dass dem OP nicht bewusst war wie knapp er da an einem größeren unfall vorbeigeschrammt ist, hab mich auch auf ein minimum an belehrung beschränkt und viele konstruktive tips hinterher geschoben. einverstanden? :s75:

lg

Martin

Link to comment
Share on other sites

Hat schon mal einer dran gedacht, dass in der Trommel noch eine Hülse steckt !!!!!

Wenn man beide Klicker nach hinten befördert , wird sich das hintere Geschoss richtig lecker in der Hülse stauchen. Man kann dann nur noch beten, dass das Vordere tief genug in der Trommel verschwindet, damit diese sich öffnen lässt.

In der Regel hat ein 158gr TM 17mm. Bei Zwei sind das nach Adam Riese 34 mm.

Die Knarrentrommellänge ist ~41mm.

Ich würde die Pillen nicht nach hinten treiben.

Der Waffe zuliebe sollte man einen Büma aufsuchen oder in Zukunft Bleipillen laden.

Hoffentlich sind die Pillen keine VM.

:s75:

@ Leupold

Bist Du Sportschütze oder Rohrverleger :s82:

Link to comment
Share on other sites

Bist Du Sportschütze oder Rohrverleger

Sagen wir mal so: "Immer Kreativ, wenn ich eine Lösung brauche :eclipsee_gold_cup: "

Wenn Du die Fettpresse meinst...., habe ich sogar schon mal bei einem alten Luftgewehr gemacht, dass hatte vorne ein Gewinde. Der Besitzer hatte da 4 oder 5 Diabolos drinn, bis er gemerkt hat, dass die Federdichtung nicht i.O. war!

Link to comment
Share on other sites

Hat schon mal einer dran gedacht, dass in der Trommel noch eine Hülse steckt !!!!!

Wenn man beide Klicker nach hinten befördert , wird sich das hintere Geschoss richtig lecker in der Hülse stauchen. Man kann dann nur noch beten, dass das Vordere tief genug in der Trommel verschwindet, damit diese sich öffnen lässt.

Hoffentlich sind die Pillen keine VM.

:s75:

Hallo Murmelgieser,

Das mit der Hülse ist ein berechtigtes Argument, aber wenn man die Murmeln nun hinterklopft und entsprechend vorsichtig ist,

kann man ja dafür sorgen, dass die eine im Lauf bleibt, die andere in der Trommel ist und der Spalt zwischen Trommel und Lauf

sozusagen die Trennung ist. So kann man dann die Trommel ausschwänken und die 2te Murmel gemütlich rausklopfen.

Und... es sind VM murmeln......

Gruß

Stephan

Link to comment
Share on other sites

Ganz einfach: Lauf herausschrauben! Ich gehe mal davon aus dass dieser mit einem Gewinde im Rahmen verschraubt ist. Der Rest ist dann Fummelei.

Viel Erfolg!

Gruß,

Harald

Dürfte in der Tat die sauberste Lösung für dieses spezielle Problem sein. Wenn sich beim zurückklopfen der beiden Murmeln die in Übergangskonus und Trommelausgang sitzende ein bischen verkantet, wäre alles erst richtig blockiert.

Da der gemeine Sportschütze regelmäßig nicht über entspr. Werkzeug verfügt, sollte man da den Büchser dranlassen, um weiteren Flurschaden zu vermeiden.

Beim DIY mit Hammer und Dorn nur soweit klopfen, bis die hinten liegende Murmel vom Laufansatz eben freikommt - dann Tromel ausschwenken u. entladen usw.

Link to comment
Share on other sites

Das mit dem Aufsägen im Trommelspalt ist gar nicht so doof. Allerdings muß man das Sägeblatt präparieren:

als erstes wird der Teil, den man zum Sägen im Trommelspalt nutzen will dünn geschliffen. (So viel geschick

muß man schon haben, sonst sollte man es ganz seinlassen.) Anschließend das Sägelatt bei ca. 300-400°C

weichglühen. Dann richtet es am Rahmen keinen Schaden an und der Trommelspalt bleibt unversehrt. Für's

Messing oder Blei reicht die Härte dann allemal noch aus. Dann eins und Hopp, los geht die Sägerei. Alles ein

bischen mit Gefühl, versteht sich.

Sollte die Trommel dann frei sein: entladen, Sicherheitskontrolle!

Das festsitzende Geschoß geht ganz einfach frei. Wild draufrumhämmern hilft nicht. Dann staucht sich's nur

noch mehr an die Laufwandung. Ich würde es mit Kältespray abkühlen und anschließend gleich Graphitspray

hinterhersprühen. Sinn: Durch die plötzliche Kälteeinwirkung zieht sich das Geschoßmaterial ein wenig zusammen.

Die Lage entspannt sich kurzzeitig. Das Graphitspray verhintert ein erneutes Festkleben am Lauf.

Durch mäßigen Druck auf das Geschoß mittels Messingdorn sollte es sich rausschieben lassen. Ein paar leichte

Schläge kann man auch ansetzen.

Kältespray und Graphitspray gibt es in jedem technischen Handel.

Ganz versnobt wäre natürlich der Rostlöser der Firma FÖRCH. Der kühlt nämlich den besprühten

Gegenstand schockartig auf ca. -40°C ab und das enthaltene Graphit schmiert gleichzeitig.

Das waren meine bescheidene Anregungen...

Link to comment
Share on other sites

Sagen wir mal so: "Immer Kreativ, wenn ich eine Lösung brauche :eclipsee_gold_cup: "

Wenn Du die Fettpresse meinst...., habe ich sogar schon mal bei einem alten Luftgewehr gemacht, dass hatte vorne ein Gewinde. Der Besitzer hatte da 4 oder 5 Diabolos drinn, bis er gemerkt hat, dass die Federdichtung nicht i.O. war!

Logisch war das Fett gemeint und das funzt auch.

Leider nicht beim Revolver, denn dieser hat einen Übergangskonus, dh. wenn das konische Geschoß diesen verläßt, sitzt es noch vor dem Trommelspalt.

Es wird dann laut "bätsch" machen, das Fett wird aus dem Trommelspalt spritzen aber die Trommel geht immer noch nicht auf.

Bei Langwaffen mit Mündungsfeuerdämpfer oder Schalldämpfergewinde, wird deine Methode funktionieren.

:s82:

Link to comment
Share on other sites

Hallo Murmelgieser,

Das mit der Hülse ist ein berechtigtes Argument, aber wenn man die Murmeln nun hinterklopft und entsprechend vorsichtig ist,

kann man ja dafür sorgen, dass die eine im Lauf bleibt, die andere in der Trommel ist und der Spalt zwischen Trommel und Lauf

sozusagen die Trennung ist. So kann man dann die Trommel ausschwänken und die 2te Murmel gemütlich rausklopfen.

Und... es sind VM murmeln......

Gruß

Stephan

Der Boden des vorderen Geschosses wird sich in den Kopf des hinteren Geschosses eindrücken, somit wird kein Spalt entstehen um die Trommel zu öffnen.

Lauf raus ist eine gute Lösung und wahrscheinlich auch notwendig.

Um den Büma zu sparen würde ich in den Lauf ein Messingrohr bis zum Geschosskopf fest einsetzen und ein Geschoss nach dem Anderen ausbohren.

Für die Jungs mit der Sägeidee: Habt ihr schon mal versucht mit einer 0,2mm dicken Säge ein Tombakgeschoss mit Bleifüllung durchzusägen. Außerdem hat das Geschoss die Trommel durch ihre Vorwärtsbewegung an das Laufende gezogen. Ein leichts Trommelspiel gibt es nicht mehr.

Viiiiiel Spaß und langzeit gute Laune :00000733:

:s75:

Link to comment
Share on other sites

Also ich hatte vor Jahren mal EINEN Geschoßstecker, war ein 158 Grain Teilmantelgeschoß. Ging leicht wieder zurück in die Hülse zu klopfen, der Putzstock mit Messingadapter und ein kleiner Hammer haben gereicht. Schnell vom Stand heim, geklopft und wieder zum Stand, weitergeschossen.

Mit Messingdorn in annähernd Kalibergröße müßten sich auch alle zwei Geschosse so weit in die Hülse treiben lassen, daß die Trommel aufgeht. Griff evtl. abschrauben, damit er nicht beschädigt wird und -falls er aus Gummi ist- beim klopfen nicht federt, das vernichtet Energie.

Link to comment
Share on other sites

das kommt davon wenn man schlappladungen verschiesst :PMartin

Hi Martin-soll ja Disziplinen geben, PP1, NPA, 1500, Stahlplatte, Speed, bei denen

ich durch Verwenden moderater Ladungen Vorteile habe bzw. teilweise ja schon durch die Sportordung gezwunden werde.

Gut wäre es, wenn es ein funktionierendes Targetpulver ala, Titegroup oder N320, gäbe, bei dem die Hülse

voll wäre.

@raging bull: Berichte uns bitte -wie das Problem gelöst würde. Ist sicher für viele interessant.

Link to comment
Share on other sites

Also ich hatte vor Jahren mal EINEN Geschoßstecker, war ein 158 Grain Teilmantelgeschoß. Ging leicht wieder zurück in die Hülse zu klopfen,

Dann steckt das Geschoss aber nur im Übergangskonus. Wenn es zur Gänze in dir Züge eingetreten ist, gibt es bei korrekter Geschossdurchmesser kein "Ging leicht wieder zurück".

Im vorliegenden Fall: Geschosse mittels Bohrererführungshülse anbohren, konische Schraube in die Geschosse einschrauben, Distanzhülse auf den Lauf und mittels Kontermutter herausziehen.

Link to comment
Share on other sites

Dann steckt das Geschoss aber nur im Übergangskonus. Wenn es zur Gänze in dir Züge eingetreten ist, gibt es bei korrekter Geschossdurchmesser kein "Ging leicht wieder zurück".

Im vorliegenden Fall: Geschosse mittels Bohrererführungshülse anbohren, konische Schraube in die Geschosse einschrauben, Distanzhülse auf den Lauf und mittels Kontermutter herausziehen.

Ich bezweifele, dass Gewinde im Bleikern eines Geschosses, ohne auszureißen, soviel tragkraft haben, dass man das Geschoß durch den ganzen Lauf aus der Mündung herausziehen kann - insbes. eines, das erst im Übergangskonus sitzt und die Hauptverformung noch gar nicht durchgemacht hat.

Link to comment
Share on other sites

Nur so ne Überlegung am Rande: Beide Geschosse ausbohren und mittels Schraube rausziegen muss eigentlich nicht sein. So richtig stört ja nur das Ding im Übergangskonus. Evtl. kann man das vordere Geschoss großzügig (4 - 5 mm sollte funktionieren) durchbohren, dann mit einem passenden Stab das hintere Geschoss überreden, wieder in der Trommel zu verschwinden und die Trommel ausschwenken. Der vordere Klicker sollte sich dann mit einem etwas dickeren Stab rausprügeln lassen.

@raging bull: Seid ihr sicher, dass da nur zwei Murmeln im Lauf stecken? Ich hab bisher einmal ne VM Pille aus nem Lauf rausgeprügelt, 9mm Vollmantelgeschoss aus ner Pistole, ein paar wenige, nichtmal sehr harte Schläge mit einem Gummihammer haben gereicht und das Ding war wieder draussen. Kann mir nicht vorstellen, dass ein .38er Geschoss so viel fester sitzen soll...

Link to comment
Share on other sites

@trapshot

Ich betrieb mehrere Jahre eine gewerbliche Schiessanlage. Ich weiss wovon ich spreche. Habe mit dieser Methode schon einige Geschosse entfernt. In meiner Werkzeugkiste liegen heute noch eine Anzahl von Bohrerführungshülsen. Man weiss ja nie, wann man sowas wieder gebrauchen kann.

Link to comment
Share on other sites

@trapshot

Ich betrieb mehrere Jahre eine gewerbliche Schiessanlage. Ich weiss wovon ich spreche. Habe mit dieser Methode schon einige Geschosse entfernt. In meiner Werkzeugkiste liegen heute noch eine Anzahl von Bohrerführungshülsen. Man weiss ja nie, wann man sowas wieder gebrauchen kann.

Deine Methode kann natürlich funktionieren, insbes., wenn das Geschoss den engsten Laufteil schon passiert hat.

Ich selbst habe bisher nur (bei Schützenkollegen) an der Klopfmethode teilgehabt.

Andererseits habe ich mit ähnlicher Konstruktion wie Deiner schon Gewinde aus Stahl gerissen (Auto/Motorrad) :mad: , weshalb ich, wenn drastisches Aufheitzen ausscheidet, Drücken bevorzuge.

Ich sehe aber eben, dass Du von Gewinde nix gesagt hast - nehme daher an, dass eine selbstschneidende Schraube gemeint ist? Dann siehts anders aus, wenn sich das Geschossmaterial nach innen drücken kann u. die Schraube zusätzlich festklemmt.

Link to comment
Share on other sites

hallo jörgi-1911

interessante vorschläge -ABER du hast eine Pistole und keinen Revolver :icon14:

trucker

Ich fahr' ja auch keinen Peugeot und kann ihn trotzdem reparieren. :s82:

Deswegen kann man doch seine Gedanken schweifen lassen, gerade weil man einen Metallberuf erlernt hat.

@Murmelgießer:

Die Sägeblatter einer Vibrationssäge sind von sich aus nur ca. 0,5 mm stark und aus sehr gutem Stahl.

Dünnschleifen kein Problem. Man kann sie ja wieder in die Vibrationssäge einspannen und damit sägen.

(So ein Ding haben wir in der Firma - sehr praktisch das!!)

Müßte der Trommespalt im vorliegendem Fall nicht Maximalmaß haben? Schließlich wird die Trommel zurückgedrückt.

Geschoß kann nicht nach vorne weg, Gasdruck ist noch da, Hülse noch angeliedert.

Erklärmal bitte.

Link to comment
Share on other sites

Archived

This topic is now archived and is closed to further replies.

×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Use
Privacy Policy
Guidelines
We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.