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Andor

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  1. Es gäbe da schon mindestens eine konkrete Maßnahme, die kurzfristig umsetzbar und erfolgreich sein könnte: Aktuell bietet das Waffengesetz schon die Möglichkeit des des Waffenverbotes. Aktuell ist es aber ein langwieriges und aufwändiges Verfahren, bis das verhängt werden kann. Deutlich vereinfachen ließe sich das, wenn ein Waffenverbot bei einem Prozess wegen eines relevanten Deliktes automatisch mit verhängt werden würde. Gültigkeitsdauer abhängig vom Strafmaß und Erst-/Wiederholungstäter.
  2. Um das nachzuvollziehen kommt man mit Logik im Sinne von nachvollziehbar und zielführend nicht weiter. Meine Vermutung: Es muss etwas getan werden Die Bekämpfung der Ursachen ist unbequem, langwierig und teuer An das Waffengesetzt wollen wir eh ran --> Wir verbieten etwas, was gefährlich klingt und sich gut in der Presse macht. Zusätlich bietet sich die Gelegenheit, auch an anderer Stelle im Waffengesetz herumzupfuschen.
  3. Ist das "feststehend" jetzt schon weggefallen oder wurde das nur nicht richtig wiedergegeben? Bei 6cm generell wären auch die meisten Taschenmesser betroffen.
  4. Das ist doch jetzt schon so. Mittlerweile ist es ein riesen Aufwand geworden, selbst eine kleine Satzungsänderung eingetragen zu bekommen.
  5. Bezogen auf Messer ja, allgemein für Waffengesetzverschärfungen sehe ich die gelb angemalten Halbautomaten noch etwas weiter vorne.
  6. Ich finde die Aktion auch gut, zumal Netflix ja ständig die Preise erhöht. Die Frage ist nur, wie das in der Praxis funktioniert. Kann ich das Messer direkt an der Grenze nach Deutschland abgeben? Bekomme ich ein Gutschein oder muss ich mich mit meinem Netflix - Konto registrieren?
  7. Also denen könnte geholfen werden --> Freiflug in ein Kalifat ihrer Wahl.
  8. Darüber, wer wen akzeptiert, kann man sicher streiten. Das Buzl hat aber ausdrücklich gesagt, dass sie erst aktiv werden, wenn eine konkrete Gesetzesverschärfung im Raum steht. Wie bei den letzten Verschärfungen zu sehen ist es dann eber bereits zu spät und es ist wieder ein Stück der Salami weg.
  9. Also wird der kleine Waffenschein kritischer gesehen als eine WBK?!?
  10. Verstehe ich nicht so. Damit die Behörde etwas davon mitbekommt muss das ja angezeigt und weitergemeldet worden sein. Also nicht einfach eine laute Diskussion am Stammtisch.
  11. Das war anscheinend nur eine kurze Übergangszeit, nachdem die Schutzmaßnahmen gegen Gaseinleitung zugenommen hatten. Lediglich ein paar Nachahmer setzen das wohl noch ein. Allerdings sind da aufgrund der benötigten Satzmengen die Schäden im Umfeld massiv. Das ist auch mein Kenntnisstand. Und da hilft die Verschärfung des Sprengstoffgesetzes wenig. Eine Zeit lang gab es da wohl Versuche mit Selbstlaboraten, nachdem sich aber einer von denen bei Versuchen selbst in die Luft gesprengt hat nehmen die wohl jetzt das gute Zeug vom Schwarzmarkt. Man benötigt eben sehr viel Kraft auf einer sehr kleinen Fläche.
  12. Hier mal ein Beispiel für einen gut und objektiv geschriebenen Zeitungsartikel: "Die Zahl der Waffen ist nicht relevant, geschossen hat er nur mit einer"
  13. Aus dem Bild Artikel: "Um 1.40 Uhr stürmte ein Spezialeinsatzkommando die Wohnung in Dresden-Gorbitz im Helbigsdorfer Weg. In der Wohnung in einer Plattenbau-Siedlung entdeckten die Fahnder noch viel mehr: Softair-Pistolen, Luftdruckpistolen und täuschend echt aussehende sogenannte Anscheinswaffen. Noch ist unklar, wie der junge Mann an die Waffen gekommen war." Na, ich würde mal sagen, er hat sie im Laden gekauft, er ist ja schon 18. Gerade solche Zeitungsartikel sind es, die Stück für Stück gegen Legalwaffen und deren Besitzer Stimmung machen.
  14. Na ja, dort, wo minutengenau abgerechnet wird, ist man versucht, die Kontrolle so kurz wie möglich zu halten. Kaffee ist dann leider auch keiner drin.
  15. Ich sehe hier zwei unterschiedliche Herangehensweisen, die sich aber nicht unbedingt ausschließen müssen. Das eine ist die oben geschilderte "Geheimdiplomatie" (ist nicht abwertend gemeint), mit der man evtl. noch Verschärfungen abwenden kann, wenn diese konkret im Raum stehen. Mein Gefühl bei vergangenen Verschärfungsrunden ist hier leider, dass man meist nur das Schlimmste verhindern kann, ein paar Scheiben der Salami aber trotzdem jedesmal weg sind. Die Herangehensweise des VDB sehe ich etwas breiter aufgestellt: Sowohl durch Gespräche mit Politikern als auch durch Werbekampangnen versucht er, allgemein das Ansehen des Schießsportes in seiner vollen Breite wieder zu verbessern, welches in den letzten ~20 Jahren sehr gelitten hat. Zudem betreibt er Aufklärungsarbeit um z.B. deutlich zu machen, dass Legalwaffenbesitzer mit Extremisten nichts am Hut haben. Je besser das Ansehen von Sportschützen und Jägern in der Öffenlichkeit ist, desto schwerer lassen sich anlasslose Verbote durchsetzen, da der Rückhalt fehlt. Das sehe ich auch als wichtigen und kritischen Punkt. Umso mehr, da ja z.B. der DSB auf Landesebene hier teilweise umfassend Disziplinen anbietet (über Liste B). D.h. auch hier herrscht Uneinigkeit innerhalb von Verbänden. Ausgeschlossen sehe ich das keineswegs, siehe meine o.a. Begründung. Kritisieren würde ich diese Feststellungen schon in soweit, dass sie, entgegen deiner ansonsten offenen Ausführungen, kontraproduktiv im Einsatz für unsere gemeinsame Sache, den Schießsport, zu sehen sind. Bisher hat der VDB sich nicht zu den Aktionen gegen den BZL geäußert. Als offenen Punkt sehe ich aber auch, dass der BZL in den Augen vieler (auch von mir) sich noch nicht ausführlich genug über die Ziele seiner Neuaufstellung und sein zukünftiges Verhältnis zum VDB geäußert hat. Wenn hier von beiden Seiten in Zukunft ein Miteinander und nicht Gegeneinander gewünscht ist fände ich eine Aussprache und eine gemeinsame Erklärung sehr wichtig!
  16. Da wurden es erst mal konkret Springmesser genannt. Damals wurde bei Butterflymessern genauso argumentiert und dann zusammen mit z.B. Ninjasternen (warum auch immer) verboten..
  17. Tut mir leid, aber diese Aussage halte ich für falsch und gefährlich. Zunächst mal: Weswegen stufst du die medienwirksame Aufklärung über die geforderten (und meiner Meinung nach) sinnfreien und aktionistischen Gesetzesverschärfungen als Polemik ein? Das würde ja bedeuten, dass die Gesetzesverschärfungen eigentlich doch Sinn machen würden, oder? Ich halte es für richtig, darüber faktenbasierend und umfassend zu informieren. Verschärfungen im Waffengesetz machen sich immer gut in der Presse und ließen sich in der Vergangenheit meist schnell umsetzen. Ich halte es für wichtig zu signalisieren, dass es hier Gegenwind geben könnte. Evtl. besinnt man sich dann und sucht nachhaltigere und sinnvolle Problemlösungen. Auch als Panikmache würde ich das nicht bezeichnen. Eine Begründung für die Forderungen nach Verschärfungen ist die Verbreitung bestimmter Mesertypen in problematischen Personenkreisen. Mit der gleichen Argumentation wurden schon mal die Butterflymesser zu verbotenen Waffen erklärt (übrigens immer noch ohne nachgewiesene Wirksamkeit). Und ja, aktuell schützt uns noch die FDP vor Verschärfungen. Aber sich nur darauf zu verlassen halte ich für zu kurz gedacht. Denn schon nach der nächsten Wahl könnte die FDP nicht mehr in der Regierung sein und dann wäre ihr Einfluss nur noch gering. Und die Schubladen für abgelehnte Gesetzesvorschläge sind geduldig.
  18. Leider nein. Aber unabhängig davon: Wenn ich mir hier anschaue, wie viele Personen im Bereich der Interessenvertretung beschäftigt sind, mir den dort runterladbaren Jahresabschluss anschaue und die Zahl hinter "Löhne und Gehälter" durch 12 teile komme ich auf ein ähnliches Ergebnis. Und nochmal unabhängig davon: Ist beim Buzl evtl. noch eine Vollzeitstelle frei, auf die man sich bewerben könnte? Ich frage für einen Freund...
  19. War bei mir ähnlich. Ich hatte nach dem Einstellen der Auktion einen Defekt an der Waffe festgestellt, leider hatte bereits jemand geboten und ich konnte die Auktion nicht mehr löschen. Daraufhin hatte ich egun angeschrieben (incl. Foto des Defekts) und um Löschung der Auktion geboten. Als Antwort wurde ich gesperrt, eine Mail kam nicht, auch nicht auf meine Beschweden hin.
  20. Nix da. Erst mal ein Jahr lang Tauben vergiften im Park, dann sehen wir weiter!
  21. Ich verstehe auch die Argumentationskette nicht ganz. Um welche Fläche wird Sachsen mit jedem Verbandsmitglied größer?
  22. Und sich im gleichen Artikel auch noch über "...ist zu vermuten, dass es für eine nicht unerhebliche Zahl an Jagdscheininhabern der langfristig erfolgreichte Weg ist, an nahezu unbeschränkte Zahl an Langwaffen und Munition zu kommen..." zu beklagen. Damit bettelt er ja geradezu um eine Waffenrechtsverschärfung für alle Jäger. Und er stößt damit sicher nicht auf taube Ohren!
  23. Die gelten jetzt schon als gefährliche Einhandmesser, ohne Witz! Gab deswegen schon Verfahren. Du wirst doch wohl jetzt nicht mit Fakten argumentieren wollen?!?
  24. Gar nicht. Nur eine massive Verschlechterung der Sicherheitslage in Deutschland könnte das ändern. Ist die Sicherheitslage in der Schweiz denn so schlecht?
  25. Hier ist mal wieder der Vergleich von Aufwand und Nutzen wichtig. Macht es Sinn, dafür zigtausenden von rechtschaffenden Bürgern zusätzliche Arbeit und Kosten aufzubürden und enorme Ressourcen bei den jetzt schon überlasteten Waffenbehörden zu binden? Wenn die wenigen, um die es geht, bereits jetzt schon gegen existierende Gesetze verstoßen und mittlerweile ganz legal SRS Waffen und Armbrüste im europäischen Ausland kaufen können? Bei Armbrüsten kommt noch die extrem niedrige Deliktrelevanz hinzu.
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