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Harry Callahan

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  1. Nochmal ausführlicher: Das Problem: Seit Jahrzehnten wird das Waffenrecht scheibchenweise verschärft. Die Lobbyarbeit der Verbände zielt nur darauf ab, die Größe der Scheibchen zu verringern, aber ändert nichts daran, dass ständig verschärft wird. Ziel der (linken) Politik ist letztlich den legalen Waffenbesitz abzuschaffen. Wenn wir wollen, dass dieses Ziel verhindert wird, müssen wir langfristig nicht nur eine weitere Verschärfung verhindern, sondern eine Liberalisierung erreichen. Ist das realistisch? - Ja! Welches Image hatte Harley Davidson in den 70ern? Kein gutes. Es war das Motorrad der Gangs, der Kriminellen, der Outlaws. Innerhalb weniger Jahre ist es gelungen, dieses Image total zu wandeln. Heute ist eine Harley ein In-Produkt, Anwälte und Ärzte wollen unbedingt eine haben und die Firma steht wieder exzellent da. (Keine Diskussionen um die Technik bitte....) Wie ist das gelungen? Harley ist klar geworden, dass sie ihre Produkte gezielt bei Berühmtheiten und Stars platzieren müssen. Sie haben Vertreter in den Medien gefunden und es so geschafft, innerhalb weniger Jahre das Image komplett zu verändern. Was können wir tun? Wir müssen endlich verstehen, was die Bevölkerung denkt. Es gibt letztlich drei Gruppen: Die Legalwaffenbesitzer müssen wir nicht mehr erreichen, die sind ohnehin (eher) "pro" eingestellt. Dann gibt es einen Prozentsatz in der Bevölkerung, der komplett "anti"-Waffen ist - die Wähler der Grünen z.B.. An die müssen wir keinen Gedanken verschwenden - sie sind ohnehin Ideologen und nicht erreichbar. Aber in der Mitte gibt es eine große Anzahl von Menschen, denen Waffen egal sind, weil sie sich noch nicht damit beschäftigt haben. Diese Menschen erreichen wir nur, wenn wir ihnen vermitteln, warum sie sich für Waffen interessieren sollten. Und mal ehrlich - uns ist klar, dass Schießsport sehr viele Facetten hat und dass jede ihre Daseinsberechtigung hat. Aber es ist jemandem, der nichts mit Waffen zu tun hat, nicht zu vermitteln, warum man eine Großkaliberwaffe benötigt, wenn man die gleichen Übungen auch mit einer Kleinkaliberwaffe oder einem Lasergewehr "schießen" kann. Das ist zu komplex und betrifft nur ganz wenige Menschen. Was aber alle Menschen in Deutschland betrifft ist, dass sie alle wahrnehmen, dass unsere Gesellschaft immer unsicherer wird und dass der Staat kapituliert. Der Wunsch nach Sicherheit und Schutz betrifft alle Menschen. Wir müssen ehrlich sein. Wir können den Begriff "Waffen" abschaffen, und nur noch von Sportgeräten sprechen. Da weiß aber doch jeder, dass er veralbert wird. Ja - die halbautomatische Büchse ist eine Waffe und ja - man kann damit einen Menschen töten. Aber das ist kein Problem, solange die Waffe in den richtigen Händen ist. Aber mit einem hat Steven doch recht - die Diskussion zeigt doch, dass selbst wir im Forum hier uns nicht einigen könnten, was wir denn überhaupt wollen. Wie wollen wir nach außen auftreten, wenn wir selbst nicht wissen, was wir wollen.
  2. Selbstverteidigung als Bedürfnis, Waffenschein für unbescholtene Bürger, Wegfall der Mengenbegrenzung. Begründung: Der Staat kapituliert darin, die Bürger zu schützen. Er rächt sie nur, wenn schon etwas passiert ist. Nur der Bürger kann verhindern, zum Opfer zu werden. Alle Maßnahmen der letzten Jahrzehnte verhindern, dass sich gesetzestreue Bürger zur Wehr setzen können. Verschärfungen des Waffenrechts betreffen ohnehin nur die, die sich bereits an Gesetze halten. Alle anderen haben keine Strafen zu fürchten. Die Mengenbegrenzung ist Schikane. Ein gezielter Einbruch, um Waffen zu stehlen, kommt laut Kripo nicht vor. Auch im unwahrscheinlichen Falle eines Amoklaufs durch einen Legalwaffenbesitzer wird dieser keine 10 und auch keine 100 Waffen mitführen. Die Mengenbegrenzung bringt also keinen Sicherheitsgewinn.
  3. Vergiss es, hab nochmal nachgelesen.
  4. Ähm...... ein Abwehrspray durfte man seit Jahren nicht mehr führen. Nur ein Gewürz.
  5. ist das nicht so?
  6. Das ist übrigens ein Übersetzungsfehler. Im Originaltext steht "Du sollst nicht morden".
  7. Ja - bei einer Glock ist das auch so
  8. Ich habe noch eine, die ich nicht brauche. Muss nur kucken, ob die Schraube dabei ist....
  9. Na rate mal, wie das jetzt wieder gewertet wird: Laut Statistik sind wieder 42 legale Waffen in die Illegalität verschwunden. Damit wird dann in ein paar Jahren wieder begründet, dass Dein Tresor zuhause nun 2 Tonnen statt 200kg wiegen muss. Es kommen ja zu viele Waffen weg....
  10. Deshalb unterschreibst Du ja beim Antrag, dass Du mit der Einholung entsprechender Auskünfte einverstanden bist. Rein freiwillig natürlich.
  11. Keine Sorge, wird noch abgehen - wie immer. Chips und Cola aufs Wetterdeck !!!
  12. Aber interessant ist doch die Frage, in welcher Weise denn der "Rechtsextremismus" die Demokratie zerstören will. Konnte mir noch niemand beantworten. Genauso wenig konnte jemand die Frage beantworten, welche Forderung der AfD denn nun eigentlich rechtsextrem sein sollte. Da wird dann immer nur geantwortet, dass der Höcke ein böser Nazi sei, aber auch da fehlt mir die Angabe, welche rechtsradikalen Forderungen er denn nun stellt. Immer werden irgendwelche seiner Zitate als nationalistisch bezeichnet, aber wenn ich so tief in die Trickkiste der Betroffenheit greifen will, dann frage ich mich, wie VW (auch noch VOLKSwagen !!!) mit der Typenbezeichnung "T4" durchgekommen ist. Oder warum es noch immer "Führerschein" heissen darf statt "Fahrerlaubnis". Und nehmen wir einmal an, es gäbe echte Rechtsextreme in der deutschen Parteienlandschaft. In einer Demokratie stellen Parteien ihren Gesellschaftsentwurf vor und über den wird dann abgestimmt. Die Mehrheit entscheidet dann, wo es lang geht. Wenn also nun eine Mehrheit in Deutschland eine stramm rechtsradikale Partei wählen würde, dann wäre es doch nur ein Zeichen von Demokratie, eine stramm rechtsradikale Regierung zu haben, die dann einen rechtsradikalen Kurs verfolgt. Klingt doof - wäre aber nichts anderes als Demokratie. Über stramm linksradikale Forderungen wie die Enteignung von Wohnungsbesitzern durch Kevin Kühnert regt sich ja auch niemand auf. Und DAS ist mal eine wirklich radikale kommunistische Forderung. Vom ambivalenten Verhältnis der Grünen zur Pädophilie mal ganz abgesehen.
  13. Naja - sie muss sich die Welt halt so umbiegen, dass sie in die eigene Ideologie passt. Nancy kannte in ihrem ganzen Leben nichts anderes als den Kampf gegen Rrrrääächts. Das wird sie nicht so einfach aufgeben.
  14. Vielleicht sollten wir die guten Seiten neuer Kulturen sehen. So ein Islamist weiß wenigstens, was eine Frau ist und das Männer nicht menstruieren.
  15. Wir hatten diese Situation im Verein auch. Der Sachbearbeiter bei der Waffenbehörde (RLP) sah das ganz pragmatisch. Die Ausfertigung einer Zweit-WBK ist nicht vorgesehen. Also bleibt ja nur die Möglichkeit einer WBK-Kopie. Er meinte, wenn ein Polizist bei einer Kontrolle die WBK anzweifelt, würde er ohnehin entweder im NWR nachsehen oder die Waffenbehörde anrufen. Beides würde dann die Rechtmäßigkeit bestätigen. Disclaimer: Dies entspricht der Auskunft meines Sachbearbeiters. Frag einfach bei Deiner Waffenbehörde nach.
  16. Das ist nur eine Umschreibung dafür, dass wir bald mehr Steuern zahlen müssen.
  17. Im Gegensatz zu Beuth habe ich aber meine Forderung artikuliert. Welche Forderung stellt er denn eigentlich auf? Steht doch nichts drin....
  18. Ich fordere auch eine Änderung des Waffengesetzes. - Anerkennung von Selbstverteidigung als Bedürfnis - Generelle Erteilung eines Waffenscheins ohne Nachweis der individuellen Bedrohungslage - Wegfall der Anzahlbeschränkung
  19. KRASSE Preise! Und warum die große Spannweite?
  20. Mal ganz ehrlich: Wer glaubt, dass es ausreicht, den Schlüssel zu verstecken, der lässt sich beim Friseur das Gehirn schneiden. Wenn das Verstecken reichen würde, könnte man auch einfach die Waffen verstecken und könnte sich den Umweg um den Waffenschrank sparen. Dass es nicht ausreichend ist, wenn man den Schlüssel zum Banktresor am Schlüsselbrett aufbewahrt, sollte doch auch logisch sein. Viele Gerichtsverfahren könnte man sich sparen, wenn man einfach mal für 5 Cent nachdenkt.
  21. Verstehe ich ja. Aber wenn ich jetzt mal den Fall betrachte, dass ein Sportschütze bei einem sportlichen Wettkampf eine auf jagdliches Bedürfnis erworbene Kurzwaffe verwenden will. Welcher Teil sollte dann angreifbar sein? Die Lagerung nicht. Der Transport auch nicht, da er die Waffe ja jederzeit zu einer zugelassenen Schießstelle verbringen darf. Sobald er auf der zugelassenen Schießstätte ist, dürfte er sich ja auch eine Waffe leihen und diese benutzen. Also an welcher Stelle sollte denn das überhaupt angreifbar sein?
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