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karlyman

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  1. Im 19. Jhdt., und noch bis in die 1930er Jahre hinein, wäre nachbessern/modifizieren genau das gewesen, was man in der Situation - und zügig - gemacht hätte. Das war meist von Kostenüberlegungen geprägt... "weggeschmissen" wurde in der Regel nichts. Stichworte technische Anpassung auf neue Zündsysteme, neue Kaliber, Konversionen/Aptierungen... Es sind (zumindest für die Zeit) teilweise nicht die schlechtesten Lösungen dabei herausgekommen.
  2. Das MR 416 hat sich in Tests des US-Militärs von 2007 als zuverlässiger erwiesen als das M4. Es lag bei der Störanfälligkeit etwa in der Größenordnung (minimal schlechter) des oft gelobten FN Scar.
  3. Ich bin übrigens überzeugt davon, dass HK diese vernünftige Anschlusswaffe hinbekommt. Schaut man auf die Modelle 416/417, sind die eigentlich schon greifbar.
  4. Ich will hier keine "Waffen-Retro"-Diskussion aufmachen, aber bezüglich des behaupteten "Pressblechgerümpels" muss ich doch noch mal nachhaken: Was soll denn am FN dieser Zeit (FAL, bekanntlich vorübergehend als G1 eingeführt) besser gewesen sein als am HK G3? P.S.: Übrigens war die deutsche Bw ja nur eine von mehreren Armeen, die letztere Waffe in der ersten Hälfte der 1960er Jahre eingeführt hat. Waren da alle anderen nationalen Beschaffungsstellen etwa auch "blöd"?
  5. Bist du dahingehend auch "traumatisiert"? Obwohl, soo schlimm können die 1980er bei der Bw für uns nun auch nicht gewesen sein. Schließlich sind die meisten hier (ich auch) noch immer (und das freiwillig!) beim Waffenreinigen...
  6. Was mir auffällt, ist aber wieder - jenseits aller Fakten - die übliche politische "Nachtreterei". Z.B. Zitat n-tv: "Die Grünen nannten das Eingeständnis der Probleme einen "Super-Gau für die Bundeswehr". "Das Vertrauen der Truppe in die Leitung wird erneut erschüttert. Die Liste der Desaster im Rüstungsbereich wird damit um einen besonderen sensiblen Punkt länger", erklärte der Haushalts- und Verteidigungsexperte Tobias Lindner." Bei den Grünen geht es doch ersichtlich nicht um irgendeine konstruktive Lösung. Die wollten (und wollen wohl heimlich noch immer) die Truppe letztlich doch am liebsten abschaffen.... Die Beschaffungsmängel interessieren sie, das unterstelle ich mal, eigentlich nicht wirklich, daher nenne ich die Worte des Bedauerns mal "Krokodilstränen". Nein, die Mängel sind für sie nur ein wohlfeiles Mittel, um dem politischen Gegner ans Schienbein zu treten.
  7. Das Thema nicht künstlich hochzuspielen ist vernünftig. Wir sollten in der Tat nicht indirekt an diesen Unsinn erinnern. Also, grundsätzlich mal Ball flachhalten. Das Problem ist nur - nicht wir bringen diese Unsäglichkeit immer mal wieder hoch, sondern irgendwelche meist links-gepolten (kommunal-)politischen Wirrköpfe. Wie hier. Die Frage ist, ob dann ein "Niederschweigen" möglich ist bzw. etwas bringt.
  8. Na, dein Wort in Gottes Ohr... Allein der Umstand, dass dieses -zig mal hin und her gewälzte, dann schließlich verworfene Sch...-Steuerthema wieder und wieder hochgerührt wird, ist schon übel. Die nehmen sich eine Kommune mit starken Finanznöten, um ein ideologisches Anliegen zu transportieren... Dass es gar nicht um Einnahmbeschaffung, sondern wieder mal um "Waffenrecht durch die Hintertür" geht, zeigt die Gestaltungsforderung, zuhause gelagerte Waffen zu "besteuern", vereinsgelagerte nicht. Nach dem Motto: "Ich bastle mir kommunal mein eigenes Waffenrecht". War dieses Waffensteuer-Gespenst nicht genau in Krefeld vor Jahren (als mehrere Städte dies prüften) schon mal auf der Tagesordnung?
  9. karlyman

    SIG Sauer Web ?

    Solche Markierungen gab es aber aus verschiedenen Gründen schon länger. Selbst mein KK-WS für die SIG P210, das ich seit etlichen Jahren habe (und absolut makellose Qualität hat), weist die "Exeter NH"-Markierungen auf. Nach Aussage meines Händlers einzig und allein deshalb, weil diese WS über SIG Sauer an den US-Markt vertrieben wurden, und wohl Rückläufer auf den europ. Markt zurück gelangten. Zu sagen für die Waffe bzw. das Teil an sich hat es in dem Fall nichts.
  10. karlyman

    SIG Sauer Web ?

    Ich denke, Isny und die Jagdwaffen von Lüke + Ortmeier (BlaserSauerMauser) sind nochmal eine andere Sache. Da ist nichts von Problemen, Verlagerungen, Restrukturierungen zu hören.
  11. karlyman

    SIG Sauer Web ?

    Der Artikel ist nicht so neu, und beschreibt eine laufende, leider wohl nicht aufzuhaltende Entwicklung. Was etwas aufstößt, ist der übliche säuerliche Unterton "Waffenproduktion - bäh." Und ja, Großtiere "totschießen", das tut der Herr Lüke ja auch noch.... Das mediale Klima hierzulande ist oft einfach nur noch widerlich. Manchmal denke ich, die Firma macht es gar nicht so falsch, teilweise einfach in ein freieres Land zu verlagern... Gruß, karlyman SIG-, SIG Sauer- und Blaser-Fan.
  12. Ist das eigentlich so ein extremer Nischenmarkt, dass da die Produktion und Vermarktung von Repliken (wie eben bei den anderen historischen Zündsystemen) nicht lohnt? Und "Atomphysik" sind die Zündnadel-Waffen ja nun auch nicht gerade....
  13. Das ist in der Tat ein schlechter Witz. Nun kann es ja sein, dass man bestimmte Teile aufgrund von Exportrestriktionen gar nicht aus USA rausbekommt. Das ist dann eben so bzw. zumindest von Midway oder Brownell's nicht zu vertreten. Als nicht akzeptabel empfinde ich es aber, wenn (unter dem rechtlichen Aspekt) eigentlich lieferbare Teile aus dem Sortiment von Br.USA nun gar nicht (längere Lieferzeiten wären ja noch hinnehmbar) an bzw. über die europäischen "Töchter" Br.CH oder Br.D geliefert werden.
  14. Wenn kein (nennenswerter) Umsatz getätigt wird, kann das allerdings auch zur Folge haben, dass man irgendwann auf dem Bestellweg gar keine US-Artikel mehr bekommt.
  15. Das empfinde ich dann (ich habe mich noch nicht selbst vergewissert) als eigentliches Problem. Längere Lieferzeiten, naja.... Etwas höhere Preise, auch noch (zähneknirschend) hinzunehmen... Aber wenn ich Artikel gar nicht bekomme, obwohl sie bei Brownells.USA erhältlich sind - das ist nicht verzeihlich.
  16. Das müsste m.E. noch um einen dritten "Herkunftskomplex" erweitert werden, der aktuell wohl einen erheblichen Anteil (vlt. höher als die genannten WK II-Bestände) ausmachen dürfte: Umwälzungen der 1990er Jahre in Ost- und Südost-Europa; soll heißen: - Bestände aus dem Zusammenbruch bestimmter Warschauer-Pakt-Streitkräfte, die schlicht "versilbert" wurden - Bestände aus dem zerfallenen Jugoslawien bzw. dem dortigen Bürgerkrieg sowie aus dem Zusammenbruch des ehem. Regimes in Albanien.
  17. Stimmt. Aber es ist eine Binsenweisheit, dass es politisch letztlich nicht um wirkliche "Sicherheit" geht. Die Hoffnung (bzw. das Konzept) der Gegner privat besessener Waffen und Munition ist es schlicht, dass weder eine Cheopspyramide noch ein Fort Knox von den privaten Waffenbesitzern bezahlbar wären...
  18. "Transportabel" und "leicht zu knacken" ist mit gewissem Aufwand alles. Wir reden hier aber nicht von hochbrisantem Sprengstoff oder von Plutonium. Wir reden von schlichter, für Zivilisten zulässiger Munition. Und es geht darum, eine einfache Wegnahme zu verhindern. Die Alternative zu "transportabel" und "knackbar" wären (so man jeder öffentlich gemachten Hysterie beliebig nachgeben wollte) die Modelle Cheopspyramide bzw. Fort Knox...
  19. Die Verhältnisse in A und der CH sind aber gesellschaftlich kaum verschieden von denen in D. Das ist Fakt. Und die genannten Nachbarländer zeigen, dass es in Bezug auf die Sicherheit der Bürger sehr gut mit einem modifizierten, oder gar ohne, waffenrechtliches Bedürfnisprinzip funktioniert. Diesen (themenbezogenen) Spiegel soll sich D also ruhig vorhalten lassen. Mehr Freiheit ist möglich.
  20. Fein. Verbieten wir doch schlicht alles, was entwendet werden und dann zu Straftaten benutzt werden kann.
  21. Nur aus Interesse: Gibst du hier die Verwaltungsgerichtssprechung (und die dort zugrunde liegenden Annahmen) wieder - oder ist das tatsächlich deine Beurteilung?
  22. Es war von unseren Verbänden zugestanden worden.... die sich davon einerseits ein "staatstragendes" Entgegenkommen, andererseits wohl auch ein wenig "Exklusivität" bzw. Daseinsberechtigung für sich erhofft hatten.
  23. "Fortbestehen" ist aber eine andere Baustelle, und heißt - generelle Prüfung des schießsportlichen Bedürfnisses (= aktiven Sportschützendaseins). Mit Einzelbedürfnisprüfung bezogen auf die Waffe (vgl. Nachfrage von wingmaster1) hat das nichts zu tun.
  24. (Mal abgesehen von der Grundsatzdiskussion um Freiheiten, deliktische Relevanz etc., die hier zu führen sich aber nicht lohnt): War im Braunschweiger Urteil nicht bereits von 15 jagdlich besessenen Langwaffen die Rede, ab denen man sozusagen "erwerbsauffällig" werde....? Ehrlich, 15 jagdliche Langwaffen sind nun wahrlich nicht so außergewöhnlich viel.
  25. Aber selbstverständlich nur begründet. Im wesentlichen dann, wenn sich herausstellt, dass entscheidungserhebliche Tatsachen bei Erteilung der Erlaubnis tatsächlich nicht vorlagen. Mit "al gusto" (Sachbearbeiter hat nun veränderte Ansichten) ist es juristisch nicht getan.
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