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knight

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  1. Nachtrag: Der Beitrag bei RTL, den ich meinte, ist so wie ich das sehe von Liv von Boetticher und nicht von Yasemin Yavuz. Und generell zum Thema: Im Video unten hat mal jemand von der Gamerfraktion haarklein auseinandergenommen, wie Journalisten vorgehen und womit man rechnen muss. Sehr sehr sehenswert! Auch die Programmgrundsätze aus dem Hochglanzkatalog am Anfang sind gut zu wissen. Die bieten sich für eine Grundsatzbelehrung für anfragende Journalisten an Wird aber eh nix nutzen. Von meiner Seite kann ich nur den Tipp geben: Wenn sich jemand darauf einlässt, dann filmt das alles mit eigenen Leuten parallel und liefert hinterher bei Youtube Beweise dafür, dass eure Aussagen völlig sinnentstellt zusammengeschnitten wurden. Dann ist der Schaden zwar immer noch da, aber man kann das wenigstens recht einfach als abschreckendes Beispiel für die Zukunft nutzen. Der absolute Oberhammer ist für mich die Szene ab Minute 8:25. Die geben offen zu, die Freude rein geschnitten zu haben und der Rundfunkrat segnet das auch noch ab! Mit Lügenpresse hat das alles übrigens nix zu tun. Mit Lügenwetter auch nicht. Nachtrag: wegen der kulturhistorischen Bedeutsamkeit des Videos bietet es sich an, durch Sammlung dieses Werkes sicher zu stellen, dass es der Nachwelt erhalten bleibt. bye knight
  2. Liebe Leute von Spiegel und Spiegel TV, wenn ihr es in der Vergangenheit mit eurer durch-den-Dreck-ziehen Rhetorik nicht gründlichst übertrieben hättet, ja dann könnte man euch auch heute noch ernst nehmen. Ich erinnere mich noch sehr genau an den 10-Seitigen Stimmungsmacher nach Winnenden, der erst dazu geführt hat, dass die Medien über die Sportschützen anfingen herzuziehen. Vorher lief noch alles sachlich ab, auch in der Politik. Aber ab diesem Artikel war die Politik getrieben von den Medien und wollte Handlungsfähigkeit demonstrieren. Das führte zu Gesetzesänderungen, die uns heute noch jeden Tag ordentlich das Leben schwer machen. Damals hätten wir uns gewünscht, dass man - so wie es heute ja en voque ist - mal ordentlich formuliert hätte, man dürfe wegen eines Ereignisses nicht eine ganze Personengruppe unter Generalverdacht stellen. Aber das gilt ja nur für ... Ach ihr wisst schon. Lesen Sie hier mit? Sind Sie das? http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/yasemin-yavuz/ Haben Sie den Beitrag für n-tv und RTL über freie Waffen gemacht, der jetzt regelmäßig zu sehen ist, u.A. auch mit einem konstruierten Test der zeigt, dass in dieser (konstruierten) Situation eine Schreckschusswaffe nichts bringt? Klammer auf: Aber nicht mit einer (konstruierten) Situation, in der die Schreckschusswaffe was bringt? Eigentlich fand ich den Beitrag gar nicht so schlecht. Ein paar sachliche Fehler, für die man vielleicht nichts kann, weil man sie eben so erzählt bekommt. Schon etwas unterschwellig die Message: Lasst das bitte. Aber ansonsten nicht in der Tradition der oben erwähnten Stimmungsmacher. Übrigens: Ab 5 Beiträgen kann man hier PMs verschicken. Dann können wir mal ein paar Fakten austauschen, aber nichts was irgendwie Sendematerial werden soll. Diese Frage ist mehr als berechtigt: "Klingt martialisch, ist aber nicht so." Warum nennt man es dann so? Erfahrungsgemäß wird technisch nicht gelogen, sondern über die Selektion und die Deutung des Materials wird beim Zuschauer die Botschaft erzeugt, die eben rüber kommen soll. Am besten noch mit unterlegter Bedrohungsmusik. Andererseits muss das ja nicht für jeden Journalisten gelten. Wir wollen ja keinen Generalverdacht loslassen Was man so hört ist, dass viele Leute Angst vor wilden Tieren haben. Der Wolf macht sich ja wieder breit in Deutschland. Bei den Schreckschusswaffen kommt dazu, dass viele Leute ihre Leidenschaft für ein neues und interessantes Sammelgebiet erkannt haben. bye knight
  3. Ich bin aus nachvollziehbaren Gründen gebeten worden, hier wieder zu öffnen. Dieser Bitte komme ich gerne nach. Aber... Im Threadtitel geht es um "freie Waffen" und "kaum noch lieferbar". Jetzt kann man sich darüber streiten, ob das besser im Board über freie Waffen oder im bestehenden Thread über "Pfefferspray ausverkauft" aufgehoben ist. Liegt der Schwerpunkt auf freie Waffen bzw. auf den genannten Fragen zu den Herstellern von freien Waffen? Dann würde das eigentlich ins Board freie Waffen gehören. Da im Thread konkrete Hersteller genannt wurden und der Thread hier sehr prominent unter Allgemein steht und entsprechende Außenwirkung entfalltet, ist es fair, wenn darauf an dieser Stelle hier unter Allgemein geantwortet werden darf. Ich möchte euch trotzdem bitten das Thema "Lieferbarkeit" hier nur untergeordnet zu diskutieren bzw. dafür den verlinkten Pfefferspraythread zu nehmen. bye knight
  4. Ich verstehe die Diskussion nicht. Es gibt keine Obergrenze für Selbstschutzmittel in der Bevölkerung. bye knight
  5. Moderativer Hinweis: Bitte hier weiter diskutieren: http://forum.waffen-online.de/topic/443001-pfefferspray-ausverkauft/ bye knight
  6. Ja. Back to topic please! bye knight
  7. Frag deine Kinder, ob sie als politisch korrekte Boko Haram TerroristInnen*X gehen wollen. bye knight
  8. Ein häufiges Missverständnis ist der Glaube, die Reden im Parlament oder im Bundesrat seien dazu da, die anderen Parlamentarier oder Ratsmitgleider von seiner Position zu überzeugen. Die Reden seien quasi ein Streitgespräch oder eine Diskussion. Das sind sie nicht. Die Meinungsfindung innerhalb der Parlamentarier bzw. auch der Ratsmitglieder geschieht viel früher in den Ausschüssen. Dort läuft der Argumentationsaustausch und je nach dem wie sachlich oder wie politisch das Thema aufgefasst wird, kommt man dann mit Sachargumenten durch oder rennt halt gegen Wände. Die Reden im Parlament oder im Rat dienen dazu, dem Volk die eigene Position (ggf. die der Fraktion oder die des Landes) zu präsentieren. Addressaten sind also nicht die anderen Parlamentarier sondern die Zuhörer auf der Bühne, an den Geräten zu Hause oder die sich irgendwann später mal die Protokolle durchlesen. Aus dem gleichen Grund spielt es auch nicht wirklich eine Rolle, wie viele Parlamentarier bei einer Abstimmung anwesend sind. Wenn man hier mit einer anderen (=falschen) Erwartungshaltung ran geht, bekommt man natürlich ein schlechtes Bild geliefert. Vor diesem Hintergrund finde ich es bedauerlich, dass der Bundesrat der Empfehlung des Ausschusses nicht gefolgt ist. Das heißt für mich, dass hier politische Überzeugungen stärker waren, als Sachargumente. Dass sich die Sachargumente durchsetzen konnten, zeigt ja die ablehnende Empfehlung des Ausschusses. Nur waren die Länderregierungen hier zu einem großen Teil eben ideologisch getrieben. bye knight
  9. Hallo alle, bin zufällig bei Youtube hierauf gestoßen. So ein Test an sich ist ja nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich finde ich hier, dass sich das Öffentlich Rechtliche Fernsehen mit sowas mal beschäftigt hat. Wäre eigentlich an der Zeit so einen Test mal zu wiederholen und auch auf die aktuelle Rechtslage anzupassen. Der Ratschlag am Ende, sich beim Innenminister zu beschweren, ist für ÖR-Fernsehen heutzutage ungewohnt starker Tobak. bye knight
  10. Moderativer Hinweis: Hier geht es um Fälle von erfolgreicher Notwehr. Hier geht es nicht um Grundsatzdiskussionen, wie viel Polizei gebraucht wird oder warum die nicht da ist. Ich habe hier mal durchgewischt, mehrere off topic entfernt und eine Ermahnung stehen lassen. Wir überlegen noch, wie wir das Thema hier sinnvoller platzieren bzw. aufziehen können, aber dafür brauchen wir noch etwas Zeit und ich kann auch kein Ergebnis vorwegnehmen und will auch keine Erwartungen an ein bestimmtes Ergebnis wecken. Auch aus diesem Grund möchte ich dringend darum bitten, hier on topic zu bleiben. bye knight
  11. Ging mir so um diese Zeit exakt genauso! Sympathische Leute, durfte mal alles schießen, als ich den .357er in der Hand hatte, kam der Vereinsfürst rein und hat gekläfft: Erst mal 1 Jahr Luftpistole, dann erst Sachkunde, dann KK. War das beste was mir passieren konnte! Denn ich bin dann weitergezogen und bei der DSU gelandet bye knight
  12. Gilt das auch umgekehrt? Jemand gibt eine eidesstattliche Versicherung ab, dass er mehr als die Allgemeinheit bedroht ist und die Bedrohung nur mit einer Schusswaffe abwenden kann. Bekommt der dann einen Waffenschein? Dass die Voraussetzungen vorliegen wäre ja bewiesen. bye knight
  13. Das ist halt so, wenn das eigentliche politische Ziel lautet: "Ihr sollt das machen, was ich will!" Andere mal selbst machen lassen, kommt ja bei vielen im Gedankenuniversum gar nicht mehr vor. Ich denke nicht, dass die dir wirklich postalisch was schreiben. Nach meiner Wahrnehmung wird die Nennung von vollem Namen (und Anschrift oder wenigstens Ort) gerne als Filter genommen, damit man eher ernsthafte Diskussionsbeiträge bekommt. Aus der Deckung heraus lässt sich halt gut asymetrisch Krieg führen. Ich würde das nicht kritisch sehen. Schicke ihnen halt die Daten mit dem Angebot sich auch mal gerne selbst ein Bild auf dem Schießstand zu machen, wenn sie mal wieder in der Nähe sind. Wir wollen was von denen, also gehen wir einen Schritt auf sie zu. Je mehr sie uns vertrauen, umso eher beschäftigen sie sich mit unseren Argumenten. bye knight
  14. Wenn du dir mal ein Bild von den verschiedenen Produkten machen willst, dann schau dir mal diese Videos an. Die sind schon ein wenig auf Lustig und Glosse gemacht, aber das hindert ja nicht daran, eine bessere Vorstellung von den Produkten zu bekommen. Generell meine Meinung: Gel, Spray, Strahl usw. haben verschiedene Eigenschaften und das führt dazu, dass sie in verschiedenen Situationen ihre Vorteile ausspielen können - oder eben gerade nicht. Das optimale gibt es also nicht. bye knight
  15. Machs einfach besser.
  16. Ich habe mir mal die deutsche Kommentierung zum Vorschlag der EU-Kommission angesehen (falls mehrere im Umlauf sind: Ich habe die vom FWR verlinkte Version genommen https://www.parlament.gv.at/PAKT/EU/XXV/EU/08/82/EU_88221/imfname_10597711.pdf) und die aus meiner Sicht interessanten Dinge rausgeschrieben. Dabei ist natürlich zu bedenken, dass es hier eine etwas freie Übersetzung von Juristenenglisch ist. Ein paar Kommentare habe ich gleich in die Liste aufgenommen, ein Fazit ganz unten. - Verbot von Waffen, die Vollautos ähnlich sehen, wird eigentlich abgelehnt, da es nicht auf technischen Kriterien beruht. Gleichzeitig fragt man aber nach: Wann soll denn die Ähnlichkeit gegeben sein? Und begründet das damit, dass man das ja wissen müsse, weil man die dann verbotenen Waffen ja auch einziehen müsse. Altbestandsregelung kann man schon mal vergessen. Und dann legt man noch nach, dass technische Kriterien für dieses Verbot sinnvoller wären. Man lehnt also ein weiteres Verbot (an dieser Textstelle) nicht rundweg ab. Man will es nur technisch genau bestimmen können. - Die Umsetzung innerhalb von drei Monaten wird als nicht durchführbar bezeichnet. Man wird mindestens zwei Jahre brauchen. Das muss man beachten, wenn die Diskussion darauf kommt, dass dies ja nicht so schnell kommen werde. Der springende Punkt ist aber, dass mit Verabschiedung der Richtlinie ja feststeht, was kommen wird. Das heißt, nicht die Zeitdauer bis zur Umsetzung in nationales Recht ist entscheidend, sondern bis wann die Richtlinie auf EU-Ebene durchgezogen werden soll. - Man will noch mal genauer geklärt haben, ob die Aufnahme von Replikas und Schreckschusswaffen in Kat C einen den Aufwand rechtfertigen Sicherheitsgewinn rechtfertigt. Auch hier: Man lehnt das nicht grundsätzlich ab, sondern fragt nach besseren Begründungen. Man brüstet sich sogar damit, dass unser NWR die Aufnahme dieser Waffen schon können wird. - Verwirrung um die neue Liste der wesentlichen Teile, wobei ich hier nicht verstehe, warum da überhaupt was geändert werden soll. - Man wünscht sich ein zusätzliches Kriterium wonach Salut- und Gaswaffen nur Munition verschießen dürfen, die in ihren Abmaßen nicht identisch zu "live"-Munition ist. - Generell will man die Kurzwaffen von der Umbaumöglichkeit in Salutwaffen ausschließen. - Weil Spielzeug-, Federdruck-, Druckluft- und andere Waffen unter den Begriff Replika fallen können, ist man etwas reserviert gegenüber der Aufnahme dieser in Kat C. Man lehnt das aber nicht ab, sondern fragt wie man den Begriff Replika anders definieren könnte. - Bei der Markierung wünscht man sich eine Klarstellung, dass nur wesentliche Teile markiert werden sollen. Sollten andere Komponenten wie etwa Federn oder Schrauben markiert werden, würde das zu höheren Aufwänden aber nicht zu höherer Sicherheit führen. - Interessant: Man stellt fest, dass über die Markierung und das NWR eine Waffe nicht immer eindeutig zurückverfolgt werden kann. Deshalb plant man in Deutschland über die bestehende Markierung hinaus jeder Waffe eine eindeutige Nummer zuzuweisen, die dann eindeutig verfolgbar sei und bittet die EU darüber nachzudenken, dass auch einzuführen. Immerhin ist der Text so formuliert, dass nur die im NWR erfassten Waffen (also die legalen) diese zusätzliche Markierung bekommen sollen. Das war Sarkasmus, falls es einem beim Lesen nicht aufgefallen sein sollte - Man möchte das Kaliber in die Markierung mit aufgenommen haben. - Man bittet die Kommission zu prüfen, ob eine Regelung aufgenommen werden kann, dass keine Waffen aus Staatsbeständen in zivile Hände kommen und begründet das damit, dass die Auflösung von staatlichen Waffenbeständen nicht zur Aufrüstung der Zivilisten führen dürfe. - Man beschwert sich darüber, dass ein Passus weggefallen ist, Erlaubnisse wieder einzuziehen und weist darauf hin, dass man aus deutscher Sicht diese Möglichkeit immer noch für gegeben hält. - Man fragt nach, was genau mit medizinischen Tests gemeint ist. Immerhin: Verpflichtende Psychotests sind aus deutscher Sicht nicht akzeptabel. - Man hält die Verpflichtung für Museen verbotene Waffen unbrauchbar zu machen für Überregulierung und fragt nach, ob es Beispiele für aus Museen verschwundene Waffen gibt, die diese Regulierung notwendig machen. - Man kann dem nachträglichen Widerruf von Erlaubnissen für Kat A Waffen nicht zustimmen. - Man fragt nach, wie die Regelungen zum Online-Erwerb genauer gemeint sind. Sollen das nur noch für Händler unter sich erlaubt sein. Oder soll man nur noch vom Händler online kaufen dürfen. Außerdem fragt man sich, ob Händler denn bessere Möglichkeiten hätten die Erwerbserlaubnis zu prüfen, als Privatleute. - Zur 5-Jahresfrist: Man stimmt zu, dass eine Erlaubnis nicht für immer gelten sollte, fragt sich aber ob eine fixe Fünf-Jahresregel ausreichend sei. - Verfahrensanmerkungen zur Frage der Nicht-Aktiverbarkeit von Gas-, Signal- und Salutwaffen. Habe ich inhaltlich nicht verstanden. So wie ich das sehe will man nicht, dass die EU Kommission das als Implementierungsverordnung alleine beschließen kann. - Man fragt sich, ob der Vorschlag zum Datenaustausch einen Vorteil bringt. Man will von EU Seite wohl Verbringunserlaubnisse speichern und auch die Ablehnung von waffenrechtlichen Anträgen. - Man zieht in Betracht, dass Vollautos, die in Halbautos konvertiert wurden, verboten werden sollten, da hier die Wahrscheinlichkeit eines Rückbaus höher sei. - Ein Verbot von Anscheinswaffen ist nicht sinnvoll (an dieser Textstelle klarer formuliert). - Objektiv betrachtet sind deaktivierte Waffen und Replikas nicht gefährlich, deswegen sollte noch mal genauer untersucht werden, warum diese Kat C werden sollen. Mein Fazit dazu: Ich hätte mir da mehr erhofft. Aber ohne das was auf der Tonspur so noch mitgegeben wird zu kennen, tue ich mir schwer das einzuordnen. Da wird oft von "muss genauer untersucht werden" gesprochen. Wenn die damit tatsächlich "muss genauer untersucht werden" meinen, dann ganz klar Wenn das Diplomatengeheimsprech für "geh wieder spielen" ist, dann könnte daraus noch was werden. Dass man klar Ablehung gegen das totale Besitzverbot von Kat A Waffen ist - konkret die Abschaffung der Ausnahmen - verwunderte mich erst etwas. Wenn man aber die Begründung sieht (Herrsteller, Sachverständige, usw.) dann ist klar: Da ist ja der Staat am Ende selbst betroffen. Dass man aber gar nicht so klar gegen die Markierungspflicht von Schrauben oder Federn oder die Aufnahme von Gasern in Kat C argumentiert, wundert mich auch wieder. Gerade ersteres überhaupt in Betracht zu ziehen ist völlig absurd und abwegig. Interessant ist auch über diesen Kommentar zu erfahren, was man denn so im Waffenrecht in D so in nächster Zeit ohnehin plant. Die zusätzliche eindeutige Nummer für jede Waffe ist ja auch wieder so eine Behördenglanzidee. Positiv: Man tritt den Psychotests klar entgegen. Negativ: Wenn man EU weit verbieten will, dass Staaten ihre Waffen an Zivilisten verkaufen dürfen (geht ja hier wohl hauptsächlich um Kat B), dann zeigt das doch wieder die Abkehr von Sachlichkeit hin zu Ideologie. Dadurch werden die Besitzerlaubnisse ja nicht mehr und damit auch nicht der Besitz. Schwierig: Die Limitierung auf 5-Jahre wird für mich nicht einstufbar kommentiert. Das kann alles oder gar nix bedeuten. Hat man Angst, man müsse von der Wiederholprüfung nach drei Jahren nun auf fünf hoch gehen? Oder will man alle fünf Jahre prüfen und für die Neulinge schon nach drei Jahren? So ein bischen habe ich das Gefühl, man nutzt das NWR - genauer das was man alles mit dem NWR schon jetzt oder bald machen könnte, als Hebel, um die entsprechende Regulatorik dafür einzufordern, ohne deren Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Zusammengefasst: Eine einheitliche Positionierung kann ich nicht erkennen. Das ist möglicher Weise auch der Kürze der Zeit bei der Erstellung und der Anzahl der mitwirkenden Personen geschuldet. bye knight
  17. knight

    SSW Selbstschutz ?

    Wenn ich mir so manche Youtube-Videos ansehe, wo die SSW mal ordentlich getestet werden, dann bin ich arg am zweifeln, wie zuverlässig die Teile überhaupt sind. Die besten machen 1.000 Schuss Platzpatronen fast(!) ohne Störung. Wenn man dann Pfeffer- oder CS-Patronen lädt, kommen bei 10 Schuss 2, 3 oder 4 Störungen vor. Für den Selbstschutzfall sind die meiner Ansicht nach völlig untauglich. Bei realen Waffen würde der Hersteller bei so einer Quote kein Stück mehr verkaufen. Dazu kommt, dass halt auch bei vielen SSWs billige Materialien verwendet werden - wohl häufig Zink. Wenn das bei beanspruchten Teilen der Fall ist, dann sind die schon vor den 1.000 Schuss verschlissen und die SSW funktionsuntüchtig Richtig gute aktuell erhältliche SSW kenne ich keine und habe auch irgendwann mal aufgehört, mich da auf dem Laufenden zu halten. Früher hät's sowas net gegeben. bye knight
  18. Das wird kontraproduktiv sein. bye knight
  19. knight

    SIG Sauer Web ?

    Kommt bei euch irgendwas sinnvolles, wenn ihr auf der Sig Sauer Webseite auf die XSeries klickt? Gibt es überhaupt irgendwas sinnvolles zur XSeries auf deren Webseite? Wo? bye knight
  20. Zu und zu und zu und zu und zu Wenn man sich mal anschaut, wie das bei der Einführung der (ersten) Vorratsdatenspeicherung war: Damals wurde argumentiert, dass es in machen Ländern diese Vorratsdatenspeicherung gab, in manchen nicht. Daher hat ein Telkounternehmen aus einem Land mit Vorratsdatenspeicherung einen Wettbewerbsnachteil gegenüber einem Telkounternehmen aus einem Land ohne Vorratsdatenspeicherung. Die Vorratsdatenspeicherung war also eine Maßnahme zur Harmonisierung der Marktverhältnisse in Europa. Jaja, wer's glaubt... Die Wahrheit dahinter ist eine ganz andere. Maßnahmen zur Inneren Sicherheit brauchen im Ministerrat Einstimmigkeit! Diese Einstimmigkeit wäre allerdings nie zustande gekommen. Also hat man daraus keine Maßnahme der inneren Sichherheit gemacht, sondern zur Angleichung der Marktverhältnisse. Und jetzt ratet mal... Da braucht man nämlich im Ministerrat keine Einstimmigkeit. Nach der Abschaffung haben dann viele die Wiedereinführung gefordert. Aber komischer Weise hat man nie irgendwelche Argumente bezogen auf die Marktgleichstellung gehört. Immer nur wegen der Inneren Sicherheit. Wer dieses Europa für eine lupenreine demokratische Veranstaltung hält, der kann das ja gerne in eine Reihe mit Putin stellen. Oder so... So und jetzt kann sich jeder mal fragen, warum man hier eine Binnenmarkt und Verbraucherschutzmaßnahme daraus konstruiert, bei den Argumenten aber immer mit "Die Anschläge von Paris haben gezeigt, dass ..." anfängt. Natürlich ist das eine Maßnahme zur Inneren Sichherheit, aber Einstimmigkeit kann man nicht erzielen und deswegen schiebt man den Binnenmarkt als Argumentation vor. Die europäische Idee stirbt gerade in sehr sehr vielen Köpfen. Das können die hier mitlesenden U-Boote gerne mal nach oben melden! bye knight
  21. Würde mich wundern, wenn die Bank als ganzes sich so zertifizieren lässt. Normalerweise sind das einzelne Produkte der Bank, die so zertifiziert werden bzw. nach diesen Regeln anlegen. Muss ja nicht immer ein Zertifikat dahinter stehen. bye knight
  22. Gibt sogar Banken mit einer eigenen Schießsporttruppe: https://www.db-sport.de/hamburg/vereinssport/sportschiessen/?nav=vs&category_url=schiesssport bye knight
  23. Na dann auf, auf! Als nächstes sind die BT-Abgeordneten dran, damit die den BMI mit Anfragen fluten, was der denn da für Dinger treibt. bye knight
  24. Wenn Banken vom Staat (den Bürgern) gerettet werden, dann kann der Staat (Bürger) auch erwarten, dass Sie diskriminierungsfrei arbeiten. bye knight
  25. Das wäre aus meiner Sicht erst der zweite oder dritte Schritt. Der Fokus liegt im Moment klar auf der Abwehr des Vorschlags der EU Kommsision. Wir müssen allerdings tatsächlich aus der Position des Getriebenen raus. Wie man das macht, erfordert sicher die ein oder andere Denke. So läuft das immer so ab, dass jemand mit Maximalforderungen kommt, wir müssen dagegen halten, am Ende kommt ein Kompromis raus und es ist trotzdem wieder eine Scheibe von der Salami ab. Wenn wir selbst Forderungen erheben, geht dann auch mal der Kompromis in die andere Richtung. Mir hat das Statement aus Polen ganz gut gefallen. Sinngemäß: Die EU Kommission will mit dem Vorschlag den europäischen LWBs Knüppel zwischen die Beine werfen. Aber was sie erreicht haben ist, dass sich die europäischen Legalwaffenbesitzer verbünden und in Zukunft stärker denn je auftreten werden! bye knight
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