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  1. Ja, genau! Zu diesem leidigen Thema hat Deutschlandfunk Kultur ein aufschlussreiches Interview mit dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz von der TU Berlin geführt: "Lauter politisch korrekte Volkspädagogen": (Hervorhebung von mir) In einer Journalistenschule bekommen die Teilnehmer schon in den ersten Unterrichtsstunden eingebleut, man habe in den Rubriken Nachricht, Bericht und Meldung nur zu berichten und es dem Leser zu überlassen, sich eine Meinung zu bilden. Sofern der Artikel als Meinung, Kommentar oder Glosse gekennzeichnet ist, gibt es keine Verpflichtung zur "schlichten", aber immer noch wahrheitsgemäßen Berichterstattung. Die Kunst, in der schlichten Berichterstattung ein Meinungsklima zu erzeugen, besteht in der weitgehenden Einhaltung ihres formalen Stils unter Aufweichung ihrer substantiellen Prinzipien. Durch die Verwendung bestimmter Sprachregelungen des Neusprechs, die immer mehr in den "darstellenden Stil" einfließen und Gewichtungen, die mitunter recht auffällig sind.
  2. Hätte sich dieser schlimme Vorfall statt in München in Bremen ereignet, würden dort wieder die rotgrünen Gebetsmühlen rotieren. Vor einem dreiviertel Jahr forderten die Bremer Jusos die Entwaffnung der Polizei: Weser Kurier Diese "Gefahr" konnte in München nicht vermieden werden. Für das Leben gibt es keine Vollkaskoversicherung. Schon gar nicht für unterbezahlte und besonders gefährdete Polizisten. Die Situation mutet geradezu grotesk an: Eine entwaffnete Polizei begegnet den dort ansässigen Clans "weniger bedrohlich" und "bürgernäher".
  3. Waffenbesitz in Bayern - neue Zahlen

    Die absurde Gedankenwelt der Grünen: Die "dramatische Zunahme an lebensgefährlichen Schreckschuss-; Reizstoff- und Signalwaffen" selbst hat überhaupt nichts mit dem Kleinen Waffenschein zu tun, weil der nicht den Erwerb und Besitz regelt. Diesbezüglich auf eine "Dunkelziffer" mit der Anmerkung zu verweisen,"weil der Besitz erlaubnisfrei ist", ist ein Widerspruch in sich. Die "Zunahme" dieser "Waffen" steht gleichsam nicht im direkten Kontext mit der Zunahme der ausgestellten Erlaubnisse zum Führen. Diese Erlaubnis zum Führen einer PTB-"Waffe" der unteren Micky Maus Klasse ist überhaupt erst unter der rot-grünen Regierung zustande gekommen. Am 1.4.2003 wurde der "Kleine Waffenschein" eingeführt, vor diesem Datum durfte man sie ohne Erlaubnis führen. Gleichzeitig wurde der bloße Besitz von Butterfly- Fall- Faust- und bestimmten Springmessern, Nunchakus und Wurfsternen verboten, die vormals überall in großer Zahl und billig zu bekommen waren. Die Anzahl dieser nunmehr "verbotenen Gegenstände" im heutigen Privatbesitz ist unbekannt, dürfte aber sehr hoch sein. Um ein Nunchaku herzustellen, benötigt man nur Hölzer und ein Stück Kette aus dem Baumarkt. Das Ganze mutet wie eine groteske Selbsterfüllungs-Strategie der faktischen Untauglichkeit, aber ideologischen Nützlichkeit an. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel wird immer weiter ausgesteckt, um die gesellschaftspolitische Bevormundung zu zementieren. Ein Verbot bzw. eine Einschränkung zieht die nächste nach sich, weil es die vorige schon gibt.
  4. Ich vermute, Du beziehst Dich dabei auf §5 WaffG (2) 3a und b? Ich begnüge mich mit dem Konjunktiv: "Verfolgen oder unterstützen" könnte bereits als Teilnahme "einzeln" an einer Demonstration gegen eine weitere Zuwanderung verstanden werden, da dies bereits als "gegen den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet" ausgelegt werden könnte. Hinreichend klar erscheint mir lediglich die universell instrumentalisierte Möglichkeit, diesen Rahmen nach den jeweils vorliegenden politischen Interessen auszurichten, auszuschöpfen und beliebig auszuweiten. Voraussetzung für eine Versagung des Waffenbesitzes wäre zudem ein Verbot von Pegida oder die Feststellung ihrer Verfassungswidrigkeit durch das Bundesverfassungsgericht. Ein Verbot der bloßen Teilnahme an einer Pegida-Demonstration ohne rechtskräftig gewordene Grundlage wäre wiederum gegen die verfassungsmäßige Ordnung gerichtet (Demonstrations- und Versammlungsrecht). Weitere - ohne Rechtsgrundlage - davon abgeleitete rechtliche Folgen wären im Hinblick auf die Feststellung der Zuverlässigkeit null und nichtig.
  5. Was künftig alles NOCH NICHT als staatsgefährdend festgestellt wurde, aber als Tatsache verwendet werden kann, die die Annahme rechtfertigt, dass... beispielsweise jemand - ohne Gewalt - sein Demonstrationsrecht nicht bei der Antifa, sondern bei Pegida wahrnimmt. Reicht das dann künftig schon zur Versagung einer waffenrechtlichen oder sprengstoffrechtlichen Erlaubnis? Die Tendenz, §5 und § 6 WaffG unter der genannten Formulierung präventiv auf weitere Bereiche auszuweiten, ist unverkennbar, weil sie sich genau dazu bestens eignet. Heute berührt die bloße Mitgliedschaft in einer nicht verbotenen Partei wie der NPD oder als Rocker in einem nicht verbotenen Charter per se die waffenrechtliche Zuverlässigkeit, ohne sich sonst nachweislich strafbar gemacht zu haben. Das berührt alles wirkliche staatsgefährdende Terroristen und Kriminelle nicht, die andere Wege als den legalen, schwierigen Weg finden, um an Waffen zu kommen. Vor einiger Zeit gab es eine Schießerei im Ruhrgebiet unter Clans. Von denen dürfte wohl kaum jemand eine WBK, geschweige denn einen Waffenschein gehabt haben. Der Verdacht liegt nahe, dass es vor allem zunehmend aktuelle politisch-staatliche Interessen sind, die bei der Auslegung und Gewichtung unter Zuhilfenahme der o.g. Formulierung eine Rolle spielen.
  6. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Origineller, ironischer Artikel auf achgut von Wolfgang Röhl. Nicht zum Thema Reichsbürger, aber zum Thema Waffen in Deutschland. Einige Kostproben: http://www.achgut.com/artikel/schutzpatron_oder_schutzpatronen Dabei haben die Grünen damals selbst maßgeblich an der Einführung des "Kleinen Waffenscheins" mitgewirkt. Vor dem 1. 4. 2003 benötigte man keinen KWS zum Führen eines PTB-Gasers. Gleichzeitig wurden Butterfly- Fall- Faust- und bestimmte Springmesser, Nunchakus und Wurfsterne für den privaten Besitz verboten. Vormals überall billig zu bekommen, dürfte der heutige, anonyme Bestand in Privatbesitz geradezu unschätzbar hoch sein. Nun empören sich die Grünen über die gestiegene Anzahl der - nach den Kriterien Zuverlässigkeit im rechtlichen Sinne und persönliche Eignung - erteilten KWS. Das Prinzip ihrer Politik ist das des selbsterfüllenden Daseinszwecks: Schaffe eine untaugliche, aber unbedingt ausbaufähige Scheinlösung zu einem Scheinproblem, um dich gesellschaftspolitisch dauerhaft in Szene zu setzen.
  7. Mäurer möchte wieder gehört werden

    Pure, emotional aufgestellte Behauptungen ohne Nachweis. Ausdruck eines verfestigten Feindbild-Klischees: "Rambo spielen", "Problem mit sich selbst haben" "Täter identifizieren sich über diese Waffen". Neben der Psychologisierung von Sportschützen, die solche Waffen rechtmäßig besitzen, darf natürlich die Verbots-Floskel nicht fehlen: "Niemand brauche diese Waffen". Mäurer schlägt ganz mühelos eine kausale Brücke von Jägern und Sportschützen zu "Tätern". Falschaussagen aufgrund mangelnden Wissens = Ignoranz oder falscher Zuordnung: "Großen Waffenschein" - "Waffe kaufen". Falsche Schlussfolgerung aufgrund der sattsam falschen Prämisse: "Je weniger solche Waffen im Umlauf sind..." Tatsache ist, dass die meisten Schusswaffen sich illegal im Umlauf oder Besitz befinden, was kein Waffengesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz wirksam nach unten regulieren bzw. gar verhindern könnte. In Bremen sind lediglich 566 HA-Langwaffen registriert. Mäurer sollte besser sein Augenmerk auf die Aktivitäten von Clans in seinem Kiez lenken. Da dürfte er am ehesten waffenfündig werden. Wenn er denn wollte. Aber da tut sich seit vielen Jahren nichts Entscheidendes, aus welchen mutmaßlichen Gründen auch immer. Die "kriegswaffenähnliche Optik" scheint Mäurer besonders zu stören, obwohl solche HA, wie andere Waffen auch, von Sportschützen nur ungeladen in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden dürfen und kein Außenstehender die Optik dieser Waffen real zu Gesicht bekommt. Die "Optik" einer AK-47 kennt der normale Bürger nur aus dem Fernsehen, beispielsweise von Allahu-Akbar-Festivals. Über Verbands-Funktionäre wie Peter Czyron, die offenbar ein Faible für die Beibehaltung ihrer Luftpumpen, KK und vielleicht noch Flinten an den Tag legen und nach dem St. Florians-Prinzip argumentieren, mache ich mir keine Illusionen mehr: "Das kann sich nur um Sammlerwaffen handeln" und "In unseren Wettkämpfen werden solche Waffen definitiv nicht eingesetzt". Armselig.
  8. Waffenrecht gilt auch für Paintball-Pistolen

    Ich erinnere mich an eine TV-Reportage über die Tätigkeit des deutschen Zolls an der Grenze zu Tschechien. Damals galt noch nicht die EU-Regelung über die Bewegungsenergie für Softair"waffen" von maximal 0.5 Joule, sondern noch 0.08 Joule nach deutschem Recht. Alles was damals darüber war, war kein Spielzeug mehr, sondern galt als Schusswaffe i. S. des WaffG, wenn auch als frei erhältliche Druckluftwaffe bis 7,5 Joule mit F im Fünfeck ab 18. Ein Mann, der mit seiner Familie in seinem Van einen Ausflug nach Tschechien gemacht hatte, hatte eine Softairpistole aus gelbem Kunststoff, noch in Plastik eingeschweißt verpackt (nicht zugriffsbereit) über die Grenze nach Deutschland eingeführt, die eben kein F im Fünfeck aufwies und deswegen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das WaffG bekommen. Der arme Mann war völlig konsterniert. Ob das Verfahren später aufgrund Verbotsirrtums bzw. geringer Schuld eingestellt wurde, ging aus der Reportage nicht hervor.
  9. Heute schon gelacht? Akte 2016 und Vollautomaten

    Privatfernsehen gibt es vor allem, weil die Industrie damals ihre Werbung viel besser und intensiver platzieren konnte als in der noch diesbezüglich spärlichen ARD/ZDF/Dritte-Ära. Vorher war es nämlich viel schwieriger und nur langfristig planbar, einen Werbespot zur passenden Zeit unterzubringen.
  10. Novo "Generalverdacht gegen Waffenbesitzer" Katja Triebel

    Junge Freiheit vom 16. 8. 16: https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv16/201635082674.htm Eine bemerkenswerter Artikel und Zusammenfassung der realen Hintergründe und Verhältnisse, die in den Mainstream-Medien selten oder gar keine Erwähnung finden.
  11. Krieg langsam ein Schleudertrauma...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Waffenschein "Häufung von Amokläufen in deutschen Schulen" - eine pluralisierende Formulierung, die sich wohl in erster Linie auf ein einzelnes, plakativ ausschlachtbares Ereignis bezieht - den "Amoklauf von Erfurt" (O-Ton Wiki auf der entsprechenden Seite) vom 26. 4. 2002. (Winnenden ereignete sich erst ein paar Jahre später am 11. 3. 2009). Eine denkbar untaugliche Begründung zu einem denkbar untauglichen Gesetz; wirkungslos und fern der Realität. Wer vor Inkrafttreten des neuen WaffG von 2002 vor dem 1. 4. 2003 eine PTB-Knifte führte, konnte rechtlich nicht belangt werden. Es sei denn, die Person hatte nicht das erforderliche Mindestalter. Ebenso untauglich wie das gleichzeitig eingeführte Besitzverbot von Butterfly- Fall- und Faustmessern, Nunchakus oder Wurfsternen. Bevor sie als "verbotene Gegenstände" eingestuft wurden, bekam man die Dinger in jedem Ramschladen. Die Anzahl, die sich davon heute in Privatbesitz befindet, ist unbekannt. Dieser ideologische Meilenstein von WaffG wurde unter Rot-Grün verabschiedet. Nun mosern die Grünen, es würden zu viele Kleine Waffenscheine ausgestellt. Solche Vorfälle, wie sie der Merkur berichtet, lösen bei den grünen Phantasten nur den unbändigen Wunschreflex nach weiteren Verschärfungen aus - für den Erwerb und Besitz von Schreckschusswaffen, wie die "Welt" vor ein paar Monaten berichtete: http://www.welt.de/politik/deutschland/article151113070/Gruene-wollen-Kauf-von-Schreckschusswaffen-erschweren.html "Innenexpertin" [sic!] Irene Mihalic schafft es doch tatsächlich, die gesamte realitätsferne Absurdität des grün-ideologischen Universums in nur zwei Sätzen unterzubringen. "Die Dinge in die Hand nehmen" - das haben die Bereicherer des Ficki-Ficki-Silvesterfestivals in Köln wortwörtlich getan, ohne dass sich das Gewaltmonopol durchsetzen konnte.
  12. Kompetenz ist mittlerweile Ausdruck der Absicherung spezifischer Interessen in der Politik, die sich immer mehr manifestieren und institutionalisieren. Diesen Interessen gilt es, ein festes Axiom zu verschaffen, das seinen Niederschlag in der Errichtung von "Kompetenzzentren" findet. Für viel Geld ins Leben gerufen, bilden sich seit Jahren zahlreiche "Kompetenzzentren" außerhalb der Wirtschaft im politischen und universitär-wissenschaftlichen Betrieb heraus. Ihre Aufgabe besteht darin, als stützende Säulen der Staatsraison und gesellschaftspolitischen Erziehung zu dienen. Dabei geht es um die Beibehaltung der Diskursherrschaft, insbesondere gegen rechts. Wie beispielsweise die "sozialpsychologische Analyse der Mitte-Studien" des "Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung" an der Uni Leipzig (in Querverbindung zu Organisationen wie der Antonio-Amadeu Stiftung und anderen fragwürdigen Organisationen). https://www.kredo.uni-leipzig.de/start/ Gleichsam wie die "Mitte der Gesellschaft" ist der legale Waffenbesitzer für Sozialindustrielle dieses Schlages suspekt. Er fungiert als potentielles Feindbild in einem zunehmend ideologisierten Gesellschaftsbetrieb, der sie trägt. Selbstredend auch und gerade Politiker aller Couleur in der späten Ära Merkel. Rationale und rechtsstaatliche Überlegungen sind oft nicht erwünscht, sie treten vor emotionalen Wünschen und Ängsten in den Hintergrund. Der Trieb nach (vermeintlich) moralischer Überlegenheit ist zu verführerisch, die Angst vor der sozialen, finanziellen und beruflichen Demontage zu mächtig, der wollende Blick auf die Sachlage verstellt. Diese Mechanismen sind nicht neu, sie treten nur in neuem Gewand auf.
  13. R. G. anzeigen wegen Hetze.

    Grafes "sportmordwaffen.de" zeigt bereits durch seine Namensgebung, dass es ihm nicht um Seriosität geht, sondern um die mittelbare Dämonisierung eines Tatwerkzeugs für potentielle Täter. Ein Tatwerkzeug, das im Zusammenhang mit einer Straftat nach dem StGB statistisch sehr selten verwendet wird. Laut BKA-Falldatei von 2010: 5129 Verstöße gegen das WaffG mit Schusswaffen 7862 registrierte Fälle von Verlust bzw. Diebstahl einer Schusswaffe. (Der Diebstahl illegal besessener Waffen wird in aller Regel nicht angezeigt, da der Besitzer sich damit selbst einer Straftat bezichtigen würde) 496 Fälle im Zusammenhang mit einer Straftat nach dem StGB (Fälle, wo mit einer Schusswaffe gedroht, geraubt, verletzt oder getötet wurde etc.) Davon aus legalem Besitz in 27 Fällen. http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/8/8a/BundeslagebildWaffen2010.pdf Ganze SIEBENUNDZWANZIG Fälle einer konkreten Gefährdung durch Schusswaffen aus legalem Besitz bleiben unter dem Strich übrig! http://wiki.piratenpartei.de/AG_Waffenrecht/Material#Bundeslagebild_Waffenkriminalit.C3.A4t_2011 Falls Roman Grafe hier mitlesen sollte: Im rechtsstaatlichen Sinne lässt sich daraus kein Verbot des legalen Waffenbesitzes (der wahrscheinlich nur ein Fünftel des Gesamtbesitzes oder noch weniger ausmacht) ableiten und begründen! Aber Grafe geht es überhaupt nicht darum. Es geht ihm nicht darum, Recht zu haben, sondern - gegen alle Realität und rechtsstaatliche Verhältnismäßigkeit - Recht zu behalten. Er erwähnte unlängst in einem seiner "Artikel", 5,8 Mio. legaler Schusswaffen befänden sich in Privatbesitz (gemäß Nationalem Waffenregister). Er erwähnte jedoch nicht den mehrfach höher geschätzten, illegalen Besitz. Er spricht von "tödlichen Waffen", "Mordwaffen als Sportwaffen" und liefert dafür eine geradezu absurde, durchweg irreale Definition: Ach gar? Und olympische KK-Waffen bzw. Bockdoppelflinten für das olympische Wurfscheibenschießen? Weniger gefährlich? Ein Flinte im Nahbereich - über deren Wirkung mag ich im Falle einer Bluttat lieber nicht nachdenken - nur geht eine solche kaum einmal von Wurfscheibenschützen aus, geschweige denn von olympischen. Grafe erwähnt diese Waffen explizit nicht auf seiner Startseite, sondern tarnt die Tatsache ihrer olympischen Verwendung mit dem Begriff "alternativ". Er erwähnt gleichsam nicht, dass ein flauschiges Kopfkissen völlig genügt, um einen Menschen durch Ersticken zu töten. Erwähnt nicht den banalen Besitz von "gefährlichen Waffen" zu x-hundert-millionenfachen Exemplaren: Messer aller Art. Mit denen man schnell viele Menschen töten kann. Beispielsweise dort, wo der Besitz von Schusswaffen schon lange verboten ist: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tokio-offenbar-tote-und-verletzte-bei-messerangriff-a-1104689.html Aber was rechtfertige ich mich als legaler Waffenbesitzer vor einem Neojakobiner und Eiferer, dem es um die Erziehung anderer nach seinem egomanischen Weltbild geht! Der vom "Sportwaffen-Wahn" spricht und damit spiegelbildlich nur seinen eigenen Wahn verrät. Der einen Bogen schlägt von der Dämonisierung der Waffe hin zur psychologischen Stigmatisierung ihrer Besitzer. Ein Blick in §§ 5 und 6 WaffG dürfte ihm vor Augen halten, dass der Gesetzgeber von jeglichem Wahn befallene WBK-Antragsteller nach Kriterien ausschließt, zu deren uneingeschränkte, amtliche Überprüfung das schriftliche Einverständnis des Betreffenden vorliegen muss! Eben wegen dieses tiefen Eingriffs in Persönlichkeitsrechte im Hinblick auf die Überprüfung der Zuverlässigkeit und Eignung. Für Letztere lautet die vielfältige Versagungs-Formel: Wenn Tatsachen (die in der Person liegen) die Annahme rechtfertigen, dass... Eine Basis, die nach politischem Gut- (oder Schlecht)dünken künftig weiter ausgebaut werden könnte. Selbstredend geht seine Forderung "Solche Waffen dürfen nicht länger verkauft und benutzt werden" an der Realität vorbei. "Dürfen" ist nur auf der Seite teutonischen Gehorsams existent und wirksam. Dies wird Grafe indes nicht einsehen wollen; wer wollte sonst noch von ihm reden? Ihm bleibt nur die Flucht in polemische Geflilde, der Schieflage der Realität, der Halb-Viertel, Achtel- bis Nullkomma-Null-Null-Null-Wahrheiten, der inquisitorischen Dämonisierung von Gegenständen und ihrer Besitzer. Der Lebenslüge einer untauglichen Befreiung der Menschheit vor einer Gefahr, die es so nicht gibt. Die schon aufgrund des illegalen Besitzes niemals gelingen kann. Damit besitzt Grafe alle Voraussetzungen zu einem wirtschaftlichen Wohlergehen im sozialindustriellen Zeitalter: Lärme, agitiere, lamentiere, polemisiere! Schaffe ein monströses Problem, zu dem du selbst die Patentlösung in Form eines kategorischen Imperativs lieferst: Verbieten! (KI gemäß Kant: du sollst, denn du kannst). Schaffe die Voraussetzungen zur Befriedigung deines Egos: Inszeniere eine Heilsgeschichte, in deren Mittelpunkt du selbst Heiland sein und deine Jünger um dich scharen kannst. Einem solchen Individuum mit dem Vorwurf "Hetze" beizukommen, ist rechtlich und praktisch unmöglich. Zumal die Hatespeech-Maasgaben ganz anderen Interessen und Zwecken vorbehalten sind: Der Kahane-konformistischen Dressur zur "Zivilcourage". Derjenige, der einem Gegenstand die diffuse Eigenschaft einer "Sportmordwaffe" zuweist und damit die psychologische Stigmatisierung ihrer vom Waffen-Wahn des potentiellen Mordens befallener Besitzer meint und auf diese Weise infam kommuniziert, genießt im Gegensatz zu den regelmäßig überprüften "Waffennarren" offenbar ein gerütteltes Maß an Narrenfreiheit.
  14. Apropos Messerangriff in Japan: http://www.focus.de/panorama/welt/messerattacke-in-japan-mann-toetet-mindestens-19-menschen-in-behinderteneinrichtung_id_5762376.html Ob Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, im Volksmund die Misere genannt, nun "Handlungsbedarf" für die rechtliche Überprüfung des Besitzes von japanischen Küchenmessern und LKWs sieht? Maziere und Kauder entwickeln momentan weitere Verbotsphantasien: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Muenchner-Amoklauf-Debatte-ueber-gewalthaltige-Computerspiele-flammt-wieder-auf-3277564.html Bleibt nur die Frage, wie viele Küchenmesser sich in bundesdeutschen Küchenschubladen und wie viele Ego-Shooter-Spiele sich auf Festplatten, CD-Roms und DVDs in bundesdeutschem Privatbesitz befinden. Die Piratenpartei sprach von "Populismus" - ein inflationär gebräuchlicher Begriff der BRD-Kampfrhetorik, der gänzlich daneben ist. Denn populär sind solche Verbotsforderungen nur bei denjenigen, die ihre rosarote Brille nicht mehr ablegen können, weil sie die ungefilterte Realität nicht ertragen, insbesondere die ihres möglichen politischen Prestigeverlustes. Aktionismus der untauglichsten Art wäre hier die passende Beschreibung für ein ausuferndes Phänomen, das unsere Grundrechte einschränkt, weil Politiker glauben, sich damit profilieren zu können. "Je korrupter der Staat, desto zahlreicher die Gesetze" - Publius C. Tacitus, römischer Geschichtsschreiber.
  15. Wie sich die Zeiten ändern... Bis 1953 gab es aufgrund der hohen Kaffeesteuer einen lebhaften Schmuggel von Belgien nach Deutschland. Heute gilt das Interesse mehr den Einkäufen aus dem niederländischen Coffeeshop. https://de.wikipedia.org/wiki/Aachener_Kaffeefront Alles nur für kalten Kaffee. Nun aber stürzen sich die Medien auf das dunkle, dunkle Darknet und angeblich slowakische Theaterrequsitenrückbauschusswaffen, die man mitsamt Muni dort bekommt. Gegen Vorauskasse, wenn man denn überhaupt etwas (frei Haus?) bekommt und obendrein nicht abgekocht und/oder erpresst wird. Sonst juckt den Zoll Kaffee nur, um herauszufinden, was sich unter der Kaffeeladung eines Kleinlasters aus Pristina denn so alles verbergen könnte. Neben gewissen Substanzen, die Spürhunde des Zolls nicht erschnüffeln sollen, finden sich auch mal russische Automaten der Marke Kalaschnikow, mit denen EU-Bürger nicht spielen dürfen.
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