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Waffenverkäufe in den USA: bis 2,6 Mio. /Monat seit Corona - Biden will nur noch "smart guns" erlauben


Schwarzwälder

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In den USA werden in 2 Monaten soviel Schusswaffen umgesetzt wie bei uns der Gesamtbestand an Legalwaffen groß ist.

https://www.statista.com/statistics/1107651/monthly-unit-sales-of-firearms-by-type-us/

Den Löwenanteil machen dabei die "handguns" aus, also mehrschüssige Kurzwaffen - erfreulicherweise viele Erstbesitzer, was Waffenverbote immer mehr erschwert.

Foxnews hat vor 3 Stunden gemeldet, dass es seit Corona 5 Millionen (!!) Erstkäufer von Waffen gab: https://www.foxnews.com/category/us/personal-freedoms/second-amendment

Leider steigen dadurch die 9mm Muni-Preise ins Unermessliche - in den USA zahlt man aktuell teils > 800 USD/1000 Schuss wie @Scott und @Proud NRA Member schon erklärten.

Ich hoffe mal, diese Preiswelle schwappt nicht zu uns.

 

Nachdem manche Politiker in den USA Komplettverbote propagierten, kippt der Präsidentschaftskandidat Joe Biden jetzt in Richtung "Smart gun": 

https://www.foxnews.com/tech/joe-biden-smart-gun-technology-safety

Zitat

Presidential candidate Joe Biden has promised to introduce some of the most sweeping gun control legislation in recent history if elected in November, with the notion of "smart guns" at the center of his policy aimed at reducing firearm violence. ...

According to Biden's 2020 campaign website, gun violence is a "public health epidemic" – and he is committed to putting America "on the path to ensuring that 100% of firearms sold in America are smart guns."

Biden will, dass nur noch "smart guns" verkauft werden dürfen. Alle alten Waffen ohne "smart gun" Technologie will er mit einem großzügigen "buy back" Programm zurückkaufen. Man schätzt, dass der Aufpreis für die Smartgun Technik etwa 300 Dollar/Waffe betragen würde.

Auch da hoffe ich, dass dieser Trend nicht nach D rüberschwappt, sonst hätte Armatix doch noch gewonnen...

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vor 1 Stunde schrieb Schwarzwälder:

Biden will, dass nur noch "smart guns" verkauft werden dürfen. Alle alten Waffen ohne "smart gun" Technologie will er mit einem großzügigen "buy back" Programm zurückkaufen. Man schätzt, dass der Aufpreis für die Smartgun Technik etwa 300 Dollar/Waffe betragen würde.

Auch da hoffe ich, dass dieser Trend nicht nach D rüberschwappt, sonst hätte Armatix doch noch gewonnen...

Das ist wie ein Versprechen, alle Kraftwerke außer Kernfusionskraftwerke zu verbieten, und gleichzeitig zu versprechen, dass alle weiter ihren Strom bekommen, nur halt sauber.

 

Wenn es "smart guns" gäbe, die entfernt praktisch brauchbar funktionieren würden, dann würden sich viele die ganz freiwillig kaufen, für die Zwecke, wo sie sinnvoll sind. Angefangen mit den Polizeien, bei denen das Risiko, mit der eigenen Waffe erschossen zu werden, nicht unerheblich ist. (Einzelner Cop im Convenience Store oder an der Tanke mit der Kassiererin plaudernd reicht völlig - wenn man weiß, wie das "smarte" Entriegelungshebelchen am Holster funktioniert, braucht man sich nur dahinter anzustellen und hat jede Gelegenheit.) Auch für die verdeckte Waffe für Normalbürger, die oft alleine im Auto bleiben muss, oder die Waffe, die ich an meinem Schreibtisch greifbar haben will, wäre es super, wenn es da etwas gäbe, das sie unbenutzbar macht wenn nicht ich sie halte, aber sofort und zuverlässig funktioniert wenn ich sie greife (so wie der Laser, der beim Greifen automatisch angeht, aber halt lediglich den Druck erkennt).

 

So eine Technologie existiert aber noch nichtmal als Prototyp oder als Idee. Die Realität ist ernüchternder. Lockpickinglawyer, der einen Videokanal für Schlossöffnung betreibt, zeigt oft verschiedene Waffensicherungssysteme, die an Polizeien vermarktet werden, um z.B. die Vollauto-ARs in den Autos gegen Diebstahl zu sichern. Die Qualität der meisten dieser Dinger bewegt sich trotz ihres hohen Preises weit unterhalb derer eines ordentlichen Vorhangschlosses, und viele davon können ohne große Geschicklichkeit in Sekunden geöffnet werden, wenn man nur aus einem Video den Trick kennt. Solange es noch nicht einmal ordentliche "smarte" Aufbewahrungssysteme gibt, die ins Auto und nicht in die Waffe eingebaut werden, ist ein Einbau in die Waffen vollkommen illusorisch. (Hat sich an Arma*** eigentlich einmal ein wirklich talentierter Knacker versucht? Ich würde drauf wetten, dass da innerhalb von Tagen eine Methode entwickelt wäre, mittels derer auch Ungeübte die aufbekommen. Wäre vielleicht ein gutes Projekt damals gewesen, um die Firma zu erledigen -- das Produkt an die besten Schlossknacker schicken, mit einem Versprechen eines Geldpreises für die erste Methode, mittels derer ein Ungeübter innerhalb von einer Minute zuverlässig öffnen kann.)

 

Auch die von manchen Herstellern freiwillig eingebauten mechanischen Sicherungen taugen ja gerade einmal als Kindersicherung, und dafür sind andere Konzepte brauchbarer (wenn man sich keinen Schrank leisten kann oder will, eben wieder ein ordentliches Vorhangschloss). Für Wettbewerbs-, Jagd-, oder Spaßwaffen, die eh weggeschlossen gelagert werden und auch in ihrem Konzept eher eingeschränkt für kriminelle Zwecke taugen (also keine halbwegs kompakten Pistolen sind, welche von Straftäter aus naheliegenden Gründen überweigend verwendet werden), ist es eh vollkommen irrelelvant.

 

Auch die Zahlen zeigen schon, wohn die Reise führen würde. Selbst wenn irgendwann ein Spezialhersteller für teuer Geld ein für eingeschränkte Zwecke und bestimmte Waffentypen geeignetes Schloßsystem liefern könnte, der Austausch von 300 Millionen Waffen würde dauern, abgesehen davon, dass an vielen davon kulturelle oder persönliche Erinnerungen hängen und die Besitzer keineswegs zum Tausch geneigt wären. Auch die Langlebigkeit eines solchen Schlosssystems wäre zweifelhaft. Schaut mal, wie lange ein iPhone unterstützt wird. Viele haben aber noch Waffen vom Uropa.

 

Damit ist dieser Ansatz, genau wie Joe Biden als Kandidat, lediglich ein Platzhalter für ein völlig anderes dickes Ende. Die fressen etwas Kreide und reden von intelligenten Lösungen, die für alle funktionieren, und solchem Kokolores. Weil diese Lösungen nie funktioniert haben und es vermutlich nie tun werden, kommt dann der richtige Hammer.

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vor 8 Minuten schrieb Proud NRA Member:

Hat sich an Arma*** eigentlich einmal ein wirklich talentierter Knacker versucht? Ich würde drauf wetten, dass da innerhalb von Tagen eine Methode entwickelt wäre,

Vor vielen, vielen Jahren......... alles schon erledigt.

 

 

 

 

Edited by Klobürste von Esstisch
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vor 8 Minuten schrieb Klobürste von Esstisch:

Vor vielen, vielen Jahren......... alles schon erledigt.

Für deren Pistole auch? (Das Interesse dürfte von daher gering gewesen sein, weil das ja wenn ich mich recht entsinne, gerade keine Tragepistole sondern eine nahezu unbenutzbare KK-Pistole im Klotzformat war.)

 

Edit: Danke für den Nachtrag! Das sagt alles im Vergleich zur bekannten Technologie des Vorhangschlosses!

Edited by Proud NRA Member
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vor 2 Minuten schrieb JuergenG:

Sieht so aus 

Ja, an sowas hatte ich gedacht. Bei manchen elektronischen Schlossystemen (mit rotierendem Motor und Übersetzung) muss man immerhin die Magnete noch an einer bestimmten Stelle rotieren, aber bei vielen einfachen, auch hochpreisigen, Konstruktionen reicht schon hinhalten. 

 

Dazu kommt natürlich das Problem der Erkennung des Eigentümers. Optimal wäre natürlich biometrisch, aber man sieht ja schon, dass Gesichtserkennung mit der Coronamaske nicht geht, Fingerabdruckerkennung nicht mit dreckigen Fingern, usw. Ein Transponder, der wirklich nahe dran sein muss, taugt noch nicht einmal für das Schießen mit der schwachen Hand, und einer der weiter weg sein darf, schützt nicht davor, aus einem Meter Entfernung mit der eigenen Waffe erschossen zu werden.

 

Wer eine wirklich funktionierende Idee und deren Umsetzung hat könnte leicht so reich werden wie Gaston Glock, ganz ohne Gesetze. 

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Die "Smart Guns" sind, im Sinne von verlässlicher, praktischer Brauchbarkeit, eine Mär. Es gibt praktisch keine guten Neukonstruktionen, und noch weniger gibt es implementierbare Systeme für die unzähligen vorhandenen Waffen. Aber @Proud NRA Member hat da schon das Entscheidende dazu gesagt.

 

Dass J. Biden hier mit etwas hausieren geht, was nicht mal annähernd Praxisbezug hat, zeigt, dass er einfach Programmatik absondert - ohne über deren Inhalt eine Ahnung zu haben.

 

Und damit ist er so schlimm wie sein Widersacher. Nur mit dem Unterschied, dass dieser wenigstens nicht -zig Millionen Menschen ihr Eigentum wegnehmen will (den "buy-back"-Quatsch kann man vergessen).

 

Der "Smart Gun"-Bullshit, wenn so von Biden vertreten, dürfte in USA ein klarer Wahlkampfpunkt für Trump werden.

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