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IGNORED

Bezüglich Datenschutz- das sollte man lesen.


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Hallo in die Runde! Ich hoffe und wünsche mir, daß dieser Bericht in dieser Rubrik richtig plaziert wurde und möglichst Viele von Euch das lesen- und vielleicht nachdenklich werden.

Zur Sache: Ich habe eine Langwaffe bei der Behörde zur Vernichtung abgegeben, weil ich sie nicht mit allem Häckmäck bei egon reinstellen wollte. Mir war die Wumme egal, sie sollte weg. Ich will nicht in's Detail gehen, es war eine erlaubnispflichtige Waffe, bei mir eingetragen, ich habe wenig bezahlt und mir war ein eventueller Verkauf egal.---- Und jetzt wird es interessant. Es klingelte bei mir, ein männliches Wesen sagte: ich bin bei der Polizei, ich möchte mit ihnen über ihre Waffen sprechen. Ich: Meine Waffen sind registriert, angemeldet- also alles in trockenen Tüchern. "Er": Sie haben doch bei der Waffenbehörde (zur Kenntnis: Bei mir ist das Polizeipräsidium einschließlich der Waffenrechtsabteilung für private Schußwaffen zuständig) eine Waffe abgegeben, die ich ihnen abkaufen möchte.

Der Pollzist war- im Nachhinein erfragt- tatsächlich echt und bei dieser Behörde angestellt.

Ich zu ihm: die entsprechende Waffe habe ich nicht mehr in meinem Besitz und ist zur Vernichtung abgegeben worden. "Er": das macht nix, ich habe mich erkundigt, sie können die Waffe, wenn nicht inzwischen verschrottet, immer noch verkaufen.

Da der "Beamte" tatsächlich echt war, sagte ich: Meinetwegen, mich interessiert die Wumme eh nicht mehr. Also er einen Kaufvertrag (doppelte Ausführung) vorgelegt und ich ihm das Gerät überlassen.

Ich zur Waffenrechtsbehörde--- und ich fing mir einen Rüffel ein- dennoch wurde nachträglich ein Formular zur Überlassung ausgestellt, ohne Gebühren für mich-----da wurde ich nachdenklich:

Woher hatte ein NICHT bei der Waffenrechtsabteilung beschäftigter Kenntnis von wirklich sensiblen Daten: Meine korrekte Adresse und die Kenntnis über meine Waffen?

Ich bin inzwischen ein mäßig finanziell versorgter Renter-Zombie und hätte nicht das Geld, einen Anwalt einzuschalten, um dieser Sache nachzugehen. Aber es stinkt mir dermaßen, daß ich diesen Vorfall doch im Forum einbringen wollte. ---Schlußendlich: Datenschutz (besonders bei Behörden) ?

Da kann ich nur trocken schluchzen -mit Lachen ist da nix mehr-

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Egal wie gut der technische Datenschutz funktioniert... die besten Firewalls, Zugangsbeschränkungen und Berechtigungssysteme nutzen nichts, wenn der Flurfunk funktioniert.

--und DAS ist die richtige Formulierung---"Flurfunk"--- treffend und verständlich auch ohne Kommentar.

Mfg!

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Das einzige was ich hier nicht verstehe ist, warum die Waffenbehörde dir einen Rüffel erteilt? Ansonsten würde ich hier mal den Datenschutz nicht heißer kochen als nötig. Es gibt schlimmeres. Du hast noch Geld für deine Waffe bekommen und jemand anderes hat das bekommen, was er suchte. Eigentlich ein Grund, dass alle zufrieden sein sollten.

bye knight

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.....Ich bin inzwischen ein mäßig finanziell versorgter Renter-Zombie und hätte nicht das Geld, einen Anwalt einzuschalten, um dieser Sache nachzugehen. Aber es stinkt mir dermaßen, daß ich diesen Vorfall doch im Forum einbringen wollte. ---Schlußendlich: Datenschutz (besonders bei Behörden) ?

Da kann ich nur trocken schluchzen -mit Lachen ist da nix mehr-

Richtig, drauf schlagen bis kein Auge mehr trocken bleibt.

Was zählt das Geld für dich als mäßig finanziell versorgten Rentner Zombie, woher solltest du auch wissen wie viel Rente du mal vom Staat bekommst.

Da wagt es dieser Staatsbüttel doch tatsächlich dich anzusprechen und dir Geld anzubieten und du hast es genommen, obwohl er einen richtigen Vertrag vorgelegt hat.

Ist doch dreist von ihm das so korrekt zu machen, mach eine Beschwerde über ihn, denn der Deutsche ist und bleibt der größte Denunziant.

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So oft wird wohl keine korrekt registrierte Waffe zur Vernichtung abgegeben. Das ist eine Sensation, die wird in der Behörde die Runde gemacht haben. Solange überlastete und hart arbeitende Beamte Zeit haben, um auf dem Flur ein Schwätzchen zu halten, wird man das auch mit den besten Datenschutzbestimmungen nicht verhindern können.

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Solange niemand klingelt und sagt: „Hab isch gehorrrt, Du habbe Ballermann was isch kaufe wolle!"

Gehts doch noch!

Wo liegt der Unterschied zu einem zeitweise Kostüm tragenden Menschen, der vielleicht etwas besser Deutsch kann?

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Wo liegt der Unterschied zu einem zeitweise Kostüm tragenden Menschen, der vielleicht etwas besser Deutsch kann?

Das der keinen Zugriff auf eine Datenbank hat, in der alle Deine Waffen und Deine Anschrift gespeichert sind.... also dienstlich zumindestens.

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Hallo in die Runde! Ich hoffe und wünsche mir, daß dieser Bericht in dieser Rubrik richtig plaziert wurde und möglichst Viele von Euch das lesen- und vielleicht nachdenklich werden.

Zur Sache: Ich habe eine Langwaffe bei der Behörde zur Vernichtung abgegeben, weil ich sie nicht mit allem Häckmäck bei egon reinstellen wollte. Mir

Schon bedenklich wenn das ein echter "Polizist" gewesen sein soll.

Vielleicht mal einen Beschwerdebrief oder gleich Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben!

Normalerweise lässt man sich auch einen Ausweis zeigen wenn man sich nicht sicher ist Tür gleich wieder zu und

nächste Polizeidienststelle anrufen schließlich gibt es auch einen Haufen falsche Polizisten.

Sagen das man keine Haustürgeschäfte macht, desweiteren fragen woher er die Daten hat.

Auf kein weiteres Gespräch einlassen es ist immer noch so das ein einzelner Polizist von sich aus gar nichts entscheiden

darf, die Kontrollen zur Aufbewahrung werden eher vom Ordnungsamt bzw. der zuständigen Waffenrechtsbehörde durchgeführt.

Und ein Polizist benötigt will er mal einfach so in eine Wohnung einen Durchsuchungsbeschluss und da kommt dann auch kein

einzelner Beamter.

Desweiteren sollte man auch ein Schreiben an den für den Wohnort oder Gebiet zuständigen Beauftragten für Datenschutz

veranlassen.

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Schon bedenklich wenn das ein echter "Polizist" gewesen sein soll.

Vielleicht mal einen Beschwerdebrief oder gleich Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben!

Normalerweise lässt man sich auch einen Ausweis zeigen wenn man sich nicht sicher ist Tür gleich wieder zu und

nächste Polizeidienststelle anrufen schließlich gibt es auch einen Haufen falsche Polizisten.

Sagen das man keine Haustürgeschäfte macht, desweiteren fragen woher er die Daten hat.

Auf kein weiteres Gespräch einlassen es ist immer noch so das ein einzelner Polizist von sich aus gar nichts entscheiden

darf, die Kontrollen zur Aufbewahrung werden eher vom Ordnungsamt bzw. der zuständigen Waffenrechtsbehörde durchgeführt.

Und ein Polizist benötigt will er mal einfach so in eine Wohnung einen Durchsuchungsbeschluss und da kommt dann auch kein

einzelner Beamter.

Desweiteren sollte man auch ein Schreiben an den für den Wohnort oder Gebiet zuständigen Beauftragten für Datenschutz

veranlassen.

Genau und der gorm muss den Betrag den er bekommen hat in dreifacher Höhe nachweislich spenden.

Wer vertraut schon einem Polizisten, da könnte ja jeder an die Tür kommen.

Polizisten dürften privat gar keine Waffe haben dürfen, weder als Jäger noch Sportschütze. Die sind schliesslich privilegierte und haben keine Sachkunde gemacht.

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Wow man stelle sich vor, dass sich sogar Polizisten untereinander unterhalten. Und da entspinnt sich ein Gespräch über eine kürzlich zur Vernichtung abgegebenen Waffe. Man kennt sich und weiß, dass da Interesse bestehen könnte. Der ehemalige Besitzer könnte ja auch noch davon profitieren. Und nun "besorgt" man sich die Adresse und fragt freundlich an. Das ist formal nicht richtig aber auch nicht die Welt. Der alte Besitzer ist verdutzt aber nimmt das Geld gerne und dankbar an. Und nu kommts, der alte besitzer regt sich nachträglich darüber auf und will das ganze nur deswegen nicht verfolgen, weil er keinen Anwalt bezahlen kann. Das Geld für die alte Wumme hat er aber gerne genommen!

Und da fragt ihr euch noch, warum die Cops bei jeder Gelegenheit den Arsch an die Wand bringen. Warum kein Auge mehr zugedrückt wird, warum Behörden buchstabengetreu alles umsetzen. Die haben keinen Bock sich von solchen Leuten anscheißen zu lassen...... von Leuten, die den Blick für das Leben verloren haben.....

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Wo ist das Problem?

Die Waffe wird abgegeben und es wird ein Protokoll angefertigt, wo alle Daten drin stehen.

Nun geht die Waffe und das Protokoll seinen weiten Weg von Dienststelle zu Dienststelle, bis zur Asservatenkammer und zur Kriminaltechnik zum amtlichen Beschuss Vergleich.

Wie ich schon einmal erwähnte werden alle Waffen die sich im amtlichen Gewahrsam befinden beschossen, egal ob legal oder illegal besessen.


Du hast den thread aber schon gelesen, oder?

Bestimmt nicht, Hauptsache draufgehauen!

Edited by uwewittenburg
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Es gilt anscheinend NUR für Berlin. Evtl. sogar nur für eine spezielle Dienststelle.
Also, tu' uns allen einen Gefallen und verallgemeinere das nicht auf alle Gemeinden und alle Bundesländer.
Könnte am Ende noch jemand glauben.

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Es gilt anscheinend NUR für Berlin. Evtl. sogar nur für eine spezielle Dienststelle.

Also, tu' uns allen einen Gefallen und verallgemeinere das nicht auf alle Gemeinden und alle Bundesländer.

Könnte am Ende noch jemand glauben.

Das gilt eben nicht nur für Berlin, schon gar nicht für eine bestimmte Dienststelle. Welche BL noch, entzieht sich meiner Kenntnis.

Im Land Brandenburg wurde vor Jahren durch einen derartigen Beschuss einer SRS Waffe eine Raubserie aufgeklärt.

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Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich.

In einer Zeit, in der Leute alles mögliche von sich freiwillig preisgeben, in einer Umgebung die nichts vergisst (Internet), regt sich jemand auf, dass er für eine Waffe, die er abgeschrieben hat, noch Geld bekommt, weil sich jemand seine "sensiblen" Daten besorgt hat und höflich (nehme ich jetzt mal an) gefragt hat...

Zugegeben, ich hätte wohl auch mal nachgefragt, wie er an seine Infos gekommen ist, aber der Flurfunk ist da ja die plausibelste Erklärung. Menschen kommunizieren eben miteinander und dabei werden eben auch mal Informationen ausgetauscht und nicht nur Dummfug oder Bemerkungen über das Wetter. Wenn alles was den Verkauf/Kauf betraf korrekt abgelaufen ist, who cares. Die Waffe taucht somit auch nicht in irgendeiner Statistik über vernichtete, freiwillig abgegebene Legalwaffen auf. Ist doch auch positiv, oder?

Es gibt wahrlich genug andere Aufreger. Wie kommen z.B. irgendwelche Werbefuzzis oder Kaffeefahrtenbetreiber an irgendwelche Adressen um zielgerichtet Leute anzuschreiben und mit ihrem Müll zu nerven?

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Gorm ist seine Wumme los und um ein paar Euro reicher.

So what?

Datenschutz gibts sowieso nur dann, wenn wir Normalsterblichen was wissen wollen...

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Im Land Brandenburg wurde vor Jahren durch einen derartigen Beschuss einer SRS Waffe eine Raubserie aufgeklärt.

SRS lese ich als "Schreckschuss".

Wenn dem so ist, so müsste das

- eine auf scharf umgebaute und wohl sichergestellte gewesen sein (wer käme auf die Idee, eine illegal gemachte abzugeben)

denn eine Schreckschuss-Waffe mit PTB Zeichen mit kriminaltechnischem Hintergrund zu beschießen ist sinnlos.

.

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SRS lese ich als "Schreckschuss".

Wenn dem so ist, so müsste das

- eine auf scharf umgebaute und wohl sichergestellte gewesen sein (wer käme auf die Idee, eine illegal gemachte abzugeben)

denn eine Schreckschuss-Waffe mit PTB Zeichen mit kriminaltechnischem Hintergrund zu beschießen ist sinnlos.

Bei einem SRS Revolver würde ich Dir ev. Recht geben.

Überlege mal wie viel Spuren sich auf einer Hülse befinden! :wiederladen:

Wenn an einem Tatort eine Hülse aufgefunden wird, kann man durch einen Vergleich auch eine SRS-Waffe identifizieren!

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Wenn an einem Tatort eine Hülse aufgefunden wird, kann man durch einen Vergleich auch eine SRS-Waffe identifizieren!

Aha.

Und ein Täter, der eine Waffe an einem Tatort benutzt hat, gibt die so einfach bei den Behörden zur Vernichtung ab?

DIR glaub' ich kein Wort.

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