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Schwermetalle in Schießanlagen: WDR


karlk
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Die PÖSEN Jäger sind schuld: hier ab 13.45

Remmel bringt demnächst weitere Dienstleister in Arbeit und Brot.

Der Rotfunk ist ahnungslos sturzbetroffen, erkennt aber dringendsten Handlungsbedarf; alleine die Anmoderation strotzt vor Sachlichkeit.

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"Warum muss das mühsam untersucht werden?" :ridiculous:

Also Leute ich bitte euch, seid nicht so gemein zu dem armen Mäuschen!

Ein wissenschaftliches Studium hat sie ganz sicher nicht. Maxmimal "Sozialpädagogik", und das ist nach meiner präferierten Wissenschaftstheorie gar keine Wissenschaft, da "Dummschwätz" nunmal nicht zu einem Erkenntnisgewinn führen kann.

Aber auf jeden Fall hat sie das Buch "Rhetorik für Dummies" gelesen, und sieht auch ganz nett aus.

Das reicht beim WDR für "Lokalzeit" völlig aus.

Und sie hat brav gelernt. das Wort "Problem" zu brabbeln.

Ahja kann mir bitte nochmal jemand zusammenfassen, was der Experte, mit dem sie ein "Interview" (mein Gott, wie schlecht) geführt hat, gesagt hat?

Ich konnte mich nicht konzentrieren, war von ihrem tiefen Ausschitt und dem Halskättchen, was der Kameramann dann auch perfekt auf die Linie des goldenen Schnitts gesetzt hat (maximale Aufmerksamkeit) abgelengt :crazy:

Und ach Gottchen, vielleicht dauerts noch "Ein bis zwei Jahre".

Ok, das ist eine völlig sinnfreie Aussage, werden ja nicht die Folgen, sondern ein Zustand als "kritisch" herausgestellt.

Über die FOLGEN von Bleieintrag auf Schießanlagen wird ja gar nicht geredet.

Lediglich über die EXISTENZ.

Zur Qualität der Sendung: Einfach Laufen lassen....

***** BREAKING NEWS *****

"Auftritt als Clown - Das erste Mal [05:01 min]"

Mein Gott, ich vermisse echte Journalisten...

Eine der letzten Sendungen, die einigermaßen Niveau haben, ist der Weltspiegel.

Aber auch die bauen ab...

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Die PÖSEN Jäger sind schuld: hier ab 13.45

Remmel bringt demnächst weitere Dienstleister in Arbeit und Brot.

Der Rotfunk ist ahnungslos sturzbetroffen, erkennt aber dringendsten Handlungsbedarf; alleine die Anmoderation strotzt vor Sachlichkeit.

:rolleyes: das Bleiproblem ist nun mal ein Problem.. mit "Rotfunk" und "ahnungslos Sturzbetroffen" hat das sehr wenig zu tun... auch in Bayern wird in dieser Richtung gehandelt und ein Wurftaubenstand in meiner Gegend wurde vor ein paar Jahren aus genau diesem Grund geschlossen..

Der Politiker in dem Film hat es sehr deutlich gesagt, das Bleiproblem auf Schießständen ist nur eines der vielen Umweltprobleme die wir aus der Vergangenheit haben.. und garantiert nicht das größte Problem das wir haben!

Aber wir brauchen uns auch nicht einreden das man in Zukunft weiterhin Tonnenweise Schrot in den Wald schießen wird wie dies Jahrzehnte lang praktiziert wurde.. diese Zeiten sind nun mal vorbei und werden auch nicht mehr kommen!

Gruß

Hunter

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Die PÖSEN Jäger sind schuld: hier ab 13.45

Remmel bringt demnächst weitere Dienstleister in Arbeit und Brot.

Der Rotfunk ist ahnungslos sturzbetroffen, erkennt aber dringendsten Handlungsbedarf; alleine die Anmoderation strotzt vor Sachlichkeit.

Was für unqualifizierte Fragen dieser wohl uninformierten Sprecherin!

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Wenn ich das grade richtig recherchiert habe, hat die Moderatorin Zahnmedizin studiert.

Da handhabt man wohl eher kleine Mengen an Schwermetall :rolleyes:

Was soll denn nach Bleischrot kommen? Stahlschrot scheint nicht so ideal in der Umwelt zu sein, und der andere "Krempel" ist unbezahlbar

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"Warum muss das mühsam untersucht werden?" :ridiculous:

Also Leute ich bitte euch, seid nicht so gemein zu dem armen Mäuschen!

Ein wissenschaftliches Studium hat sie ganz sicher nicht. Maxmimal "Sozialpädagogik", und das ist nach meiner präferierten Wissenschaftstheorie gar keine Wissenschaft, da "Dummschwätz" nunmal nicht zu einem Erkenntnisgewinn führen kann.

Sie hat erfolgreich Zahnmedizin am UKH studiert.

rolleyes.gif das Bleiproblem ist nun mal ein Problem.. mit "Rotfunk" und "ahnungslos Sturzbetroffen" hat das sehr wenig zu tun... auch in Bayern wird in dieser Richtung gehandelt und ein Wurftaubenstand in meiner Gegend wurde vor ein paar Jahren aus genau diesem Grund geschlossen..

Ein Problem definiert sich nicht über die Itensität des Aktionismus im jeweiligen Sachzusammenhang. Von Blei auf dem Waldboden direkt auf Blei im Blut zu schließen, ist unzulässig.

Der Politiker in dem Film hat es sehr deutlich gesagt, das Bleiproblem auf Schießständen ist nur eines der vielen Umweltprobleme die wir aus der Vergangenheit haben.. und garantiert nicht das größte Problem das wir haben!

Exakt, zehntausende von Umweltproblemen aus dem "Industriezeitalter" warten demnach alleine in NRW auf ihre Lösung; Klientelpolitik: Erbsenzählen mit GPS-Empfänger wird boomen.

Den Landesstaatsapparat noch mit einigen neuen Mitarbeitern aufgepumpt, werden sich auch noch weitere vermeintliche Probleme identifizieren lassen. Schließlich ist die öffentliche Verwaltung im Gegensatz zur abermals so PÖSEN Industrie umweltfreundlich. Unser Wohlstand wird mit "Staatsdienstleistungen" zunehmen, Griechenland wies den Weg.

Unzweifelhaft bestanden zahlreich und bestehen vereinzelt ernstzunehmende, gesundheitsgefährdende Eingriffe in die Umwelt, aber die Verhältnismäßigkeit zum Gefährdungspotenzial spiegelt sich in so manchen journalistischen Darbietungen nicht wider, weshalb belastbare Sachzusammenhänge in derartigen Beiträgen gänzlich außen vor bleiben. Darum geht es (mir)!

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Also ein Studium an einer medizinischen Fakultät?

Dann sollte ihr die Schadstoffthematik ja nicht völlig fremd sein...

Im Grunde ist es ja klar: Man könnte unterirdische (wegen Landschaftsbild und so) Indoor-Schrotanlagen bauen.

Das kostet dann halt ein paar Millionen €. In Kombination mit einem Schießleistungsnachweis dürfte sich das Thema "Jagd" dann schnell erledigt haben.

Soweit ich informiert bin, wird bei neuen Anlagen in Bayern z.B. auf Gewässerschutz geachtet (Wälle etc.).

Das ist allerdings auch bei Anlagen "im Wald" gegeben, wenn auf einen gegenüberliegenden Hang geschossen wird (geringe Streueinwirkung).

Die Frage ist dann, wie (Bodenchemie!) das Schrot reagiert, sich zersetzt und ins Grundwasser eingetragen wird, und in welchen Mengen.

Die Aussagen "15 Tonnen Blei liegen rum" ist totaler Blödsinn, in Kombination mit den im Beitrag gezeigten abgeschossenen Hülsen (soll dem Zuschauer zeigen: Guck! Müll!) noch dümmer...

Wenn die Dame wirklich Medizinerin ist (und sich nicht einfach durch Auswendiglernen ausgezeichnet hat), dann sollte ihr ihr Beitrag mehr als peinlich sein.

Ein seriöser Journalist hätte die durch die Schießanlage ins Grundwasser eingebrachte Bleimenge (ach, dazu ist kaum was zu finden, da die Messungen im "natürlichen Rauschen" untergehen? Ahja...) z.B. in Relation zu anderen Stoffen (z.B. Medikamente im Abwasser, die nicht gefiltert werden können, Straßenverkehr.......) gesetzt.

Schade, dass die Frau ihre Dissertation nicht mehr gemacht hat.

Die hätte ich gerne mal gelesen...

Nachtrag:

Ich dachte im ersten Moment im Übrigen wirklich, der WDR hat halt eine 20-Jährige hingestellt, die es nicht besser kann. Sie kam engagiert für die Sache rüber, das Interview sah auch aus, als hätte sie sich Mühe gegeben.

Ich dachte eben, sie weiß es nicht besser und denkt wirklich, "Blei auf dem Boden" führt zu "schwerer Vergiftung" etc.

Sie ist ja auch kein bischen wirklich auf den Experten im Interview eingegangen.

Wie gesagt, ich hatte sie für so 18-20 Jahre alt geschätzt, und halt unwissend. "Moderationsmäuschen" eben, frisch aus dem Praktikum, voller Tatendrang, aber ohne große Erfahrung.

Na, hatte ich mich getäuscht!

Ich hab jetzt aber nochmal ihr Profil angesehen.

Wenn sie tatsächlich Medizinerin ist, dann MUSS sie die Sachverhalte kennen und verstehen.

In diesem Fall würde sie aber bewusst fehlmoderieren!

Am Ende noch Absicht? Der WDR hat einen öffentlichen BILDUNGSAUFTRAG!

Edited by JaegerAusBayern
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Ich weiss nicht ob's Sie's wussten:

Menzenschwand, Anfang 1959 legte das geologische Landesamt Baden-Württemberg 4 Schurfgräben am Bachufer in einem Bereich erhöhter Radioaktivität an, wobei Uranerze gefunden wurden.

Nicht bekannt ist, ob die jetzt ROT-GRÜNE Regierung in Stuttgart, die Entsorgung der gesamten Region Südschwarzwald vorgesehen hat.

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Leute,

jetzt regt euch doch nicht über alles so auf, sonder steckt euere Energie lieber in eine aufklärende E-Mail, die dem Redaktionsteam die tieferen Zusammenhänge, an derer sich die Problematik tatsächlich bemisst, transparent macht.

Kristina Sterz hat den Beitrag mit Sicherheit nicht selbst erstellt sondern anmoderiert. Und immerhin hat sie es zu einem Wiki-Eintrag und vielen Fan-Seiten gebracht :wub:

bye knight

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Wenn die Dame als Zahnärztin (wobei, wir wissen ja nicht, ob sie die KOMPLETTE Ausbildung gemacht hat, oder nur z.B. bis zum ersten Staatsexamen?) einen Beitrag mit "grade wenn man weiß, was alle schiefgehen kann" anmoderiert, dann hilft keine aufklärende eMail mehr.

Dann hilft nur eine Aberkennung des akademischen Grades...

Edited by JaegerAusBayern
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Wenn die Dame als Zahnärztin einen Beitrag mit "grade wenn man weiß, was alle schiefgehen kann" anmoderiert, dann hilft keine aufklärende eMail mehr.

Dann hilft nur eine Aberkennung des akademischen Grades...

---ist aber leider nicht einfach- wenn auch bei höheren Weihen und deren Aberkennung schon Erfolge verzeichnet wurden.

MfG!

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:rolleyes: das Bleiproblem ist nun mal ein Problem..

---für mich nicht. Wer ein inzwischen würdiges Alter erreicht hat- wie ich- kann sich noch an die guten alten Zeiten erinnern, wo es verbleites Benzin mit 100 Oktan gab und der Kat ein unbekanntes Fremdwort war.

Und die Jagersleut haben seit hunderten von Jahren mit Blei(Schrot) geschossen und gejagt.

Die echten Umweltprobleme ruhen unter unserer Schuhsohle: 40 000 Jahre oder länger strahlender Atommüll, verbuddelt wie eine Leiche im Keller: Sieht ja keiner!

Ich wehre mich gegen die Blei-Panikmache und empfehle den sogenannten Poltikern- egal aus welcher Ecke- die wahren Umweltprobleme anzugehen.

MfG!

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Naja, statt sich über die Moderatorin aufzuregen, sollte man mal lösungsorientierter denken. Hunter375 hat es getroffen: So weitergehen kann es nicht. In Norwegen ist Bleischrot nicht nur auf der Jagd, sondern auch auf Schiessplätzen seit etlichen Jahren verboten - bleifreie Muni ist da angesagt.

Man müsste auch mal untersuchen, z.B. welche Schrotkorngrößen zu mehr Belastung führen: kleine - oder große mit größerer Reichweite. Dann muss man ja nicht gleich unterirdische Stände fordern, aber Wälle und/oder bestimmte Bodenanlagen wären ja mögliche weitere Lösungsansätze. Und so ein Schiessstand im Naturschutzgebiet mit direktem Bleieintrag auf dem dahinterliegenden Acker ist natürlich ein gefundenes Fressen. Da muss man als Landesjagdverband vielleicht vorausschauender Umdenken und nicht warten, bis man an den Pranger kommt.

Grüße

Schwarzwälder

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So weitergehen kann es nicht. In Norwegen ist Bleischrot nicht nur auf der Jagd, sondern auch auf Schiessplätzen seit etlichen Jahren verboten - bleifreie Muni ist da angesagt.

Man sollte sich vielleicht eher über die alten Industriebrachen im Pott oder den Phospatdünger (Uran) aufregen, anstatt über ein paar Tonnen Blei...

Wieder ein Weg die Jäger und Schützen zu gängeln...mehr nicht!

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Sorry, aber der Beitrag ist ja wohl eine alte Kamelle neu verpackt. Unser 25m/50m Schießstand wurde bei der letzten Standabnahme wegen dem Thema Blei+Boden fast geschlossen bzw. der Umbau angeordnet. Umbaukosten rund 20.000 Euro für 2 Stände. Dann schaut euch mal die in Hüfingen an - was die für ihren Tontaubenstand für Auflagen bekommen haben - da sind die Umbaukosten sicher in 6-stelligen Bereich. Als Kurzwaffenschütze konnte ich nur noch den Kopf schütteln (wegen den Auflagen bzw. dem Aufwand) ...

Und wenn da wirklich über ein Rapsfeld drüber geschossen wird, gehört den Behörden die das genehmigt haben die Löffel lang gezogen.

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Und so ein Schiessstand im Naturschutzgebiet

Wie dein Haus im Naturschutzgebiet, das muss demnächst abgerissen werden.

Ach, du hast nicht im Naturschutzgebiet gebaut? Na kein Problem, dann erklären wir einfach main deinen Garten zum Naturschutzgebiet...

Was war wohl ehr da: Der Schießplatz oder das Naturschutzgebiet?

Hier gibts Schießplätze, die sind weit über 100 Jahre alt...

Und zum Thema "Beiverbot" oder "Ersatzstoffe": Wie gesagt, die "Bleischießstände" existieren seit Jahrhunderten.

Wenn nun plötzlich auf Ersatzstoffe umgestellt wird, werden natürlich diese in größeren Mengen ausgebracht. Was das für Auswirkungen hat, ist auch nicht wirklich untersucht, v.a. mus ja z.B. bei Wismut eine Legierung verwendet werden, damit das überhaupt die nötigen ballistischen Eigenschaften hat.

Die Abprallerthematik wird dabei noch nichtmal berücksichtigt...

Fakt ist: Bisher DÜRFEN auf den meisten Ständen bleifreie Schrote gar nicht genutzt werden.

d.h. das Ganze muss erstmal ausführlich untersucht werden. Kommt am Ende heraus, dass die bleifreie Munition besser ist, kann man die natürlich nutzen.

Aber vor Kurzem gab es mehrere schwere Jagdunfälle mit bleifreier Büchsenmunition. Etliche Forstämter haben daraufhin den Einsatz untersagt!

(wegen den Auflagen bzw. dem Aufwand) ...

Richtig, und das geht der Industrie im Übrigen genauso.

Das ist der Irrglaube der Ökos: Wenn sie einfach alles "verbieten" oder brutale Auflagen machen, dann freut sich die Umwelt.

Fakt ist: Sobald die Auflagen- und Abgabenlast einen kritischen Punkt erreicht, beginnt die Abwanderung.

Wie war das mit dem Atomausstieg?

Sagen wirs mal so: Je umweltfreundlicher Strom produziert wird, desto besser.

Leider haben die Ökos eine Sache vergessen: Polen baut derzeit 2 neue AKWs, Tschechien auch, Frankreich ebenfalls.

Neben dem Export nach Deutschland ist die Ansiedelung von Industrie geplant.

Das verläuft im Grunde immer so: Zuerst werden die Werke verlegt, danach folgt irgendwann Forschung & Entwicklung.

Ich sags mal so hart es klingt: Wenn wir Deutschen uns zu Tode regulieren, dann ist am Ende gar kein Geld mehr da, und Umweltschutz (das ist überall so) entsteht als Bedürfnis bei einer Bevölkerung, die keine anderen Sorgen hat (wie z.B. kein Geld für Nahrung, ordentliche Wohnung, Ausbildung, Krankenversorgung.....).

Eine Überregulierung zwecks "Umweltschutz" kann am Ende also das genaue Gegenteil bewirken!

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Wie hier manche auf die gerade "hippe" Bleihysterie aufspringen und einer hier sogar "vorausschauendes Umdenken" sprich Einschränken und Verbote fordert ist abartig. Zum Einen gibt es wesentlich größere Umweltsünder die aber niemand angehen will, zum anderen wo ist denn immer die ach so hoch beschworene reale Gefährdung der Allgemeinheit? Es sind Schießplätze - niemand geht da Pilze sammeln order ähnliches und zum Thema Jagd, wo ist die reale Gefährdung bei Bleischrot / Bleimunition für die Umwelt? Außer hysterischen Gekreische und Zwangswechsel Forderungen ist nicht viel Substanz dahinter, was den realen jagdlichen Gefährdungspart betrifft. Aber verbieten ist ja gerade "in".

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So weitergehen kann es nicht. In Norwegen ist Bleischrot nicht nur auf der Jagd, sondern auch auf Schiessplätzen seit etlichen Jahren verboten - bleifreie Muni ist da angesagt.

Nur weil irgendwo bereits Verbote bestehen, ergibt sich kein Grund, zwingend zu folgen.

Sachargumente zum Gefährdungspotenzial sollten vorgebracht werden, daran mangelt es.

Und so ein Schiessstand im Naturschutzgebiet mit direktem Bleieintrag auf dem dahinterliegenden Acker ist natürlich ein gefundenes Fressen.

Wurde bereits geschrieben: Das Naturschutzgebiet war vermutlich nicht bereits bei Ersteinrichtung des Schießstands ausgewiesen.

Blei auf dem Acker ist aus dem Beitrag nicht zu entnehmen. Vielmehr werden Plastikschrotbeutel gezeigt, die sich im aufstehenden Raps verfangen haben! Das mag von der Anordnung nicht der Weißheit letzter Schluß sein, aber auf einen Bleieintrag in Lebensmittel, diesen suggeriert die Berichterstattung, lässt sich keinesfalls schließen!

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Wo kommt denn da Arsen her, oder meinte die Moderateuse Antimon als Härtungskomponente?

Gibts denn auch ein Problem mit Stahlschrot, ich hab mich immer etwas über "umweltfreundliche Patronen" gewundert mit Filzpfropfen statt Plastikkäfig aber dann doch Blei- statt Stahlvorlage?

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Gibts denn auch ein Problem mit Stahlschrot, ich hab mich immer etwas über "umweltfreundliche Patronen" gewundert mit Filzpfropfen statt Plastikkäfig aber dann doch Blei- statt Stahlvorlage?

Es gibt gar kein "Problem".

JEDER Stoff, der irgendwo ausgebracht wird, hat eine Auswirkung in irgendeiner Weise.

Auch völlig "ökologische" Dinge wie Gülle vom Biobauern.

Du kannst auch mit dem Zeug, was so in einem normalen Wald wächst eine halbe Kleinstadt vergiften.

"Problem" entsteht erst, wenn es durch die Ausbringung eines Stoffes z.B. zu gesundheitlichen Schäden kommt.

Im Klartext: Dazu gibt es bei Schießplätzen genau 0 Belege (außer du rennst durch den Prallhang und leckst die Bleikugeln ab...).

Was z.B. nachgewiesen ist, ist die Auswirkung von Blei auf Seeadler (bei der Jagd mit Blei).

Deshalb sollte man mit Blei verunreinigten Aufbruch da auf keinen Fall liegen lassen.

Zudem nehmen Wasservögel Blei auf, welches DIREKT im Wasser liegt.

Das ist ähnlich wie z.B. die Aussage: "Auch beim Kugelschuss ist Blei im Wild".

Das stimmt zwar tatsächlich, allerdings ist immer die MENGE von einem Stoff entscheidend.

In der Pressemeldung steht dann immer: "Stoff XX in Produkt XXX gefunden! LebensmittelSKANDAL, FleischKRISE, warum tut keiner was?!?"

Ziel ist Einschaltquote. Es gibt dann tatsächlich Leute die meinen, sie würden nun "sterben".

Witzig ist dann, dass wenn man sich mal die wissenschaftliche (ne, nicht die BILD) Literatur anschaut, die Menge, die man konsumieren müsste, um bei der überhaupt einmal eine Auswirkung möglkich ist, bei mehreren 100kg Nahrung liegt über einen bestimmten Zeitpunkt (z.B. 1 Überläufer pro Tag über 10 Jahre essen), oder die Dosis, die tatsächlich im Mittel zum Tode führt (LD50) bei z.B. 20 Tonnen Wildschwein, die binnen einer Stunde konsumiert werden müssten liegt :rolleyes:

Der Witz ist ja auch: Nichmal im Tierversuch kann man sowas nachweisen. Irgendwann hat die Ratte einfach genug und will nimmer fressen :ridiculous:

Und btw: Auch Eisen ist toxisch. Gab bereits Fälle, in denen nen Kind ne komplette Packung Eisentabletten gefuttert hatte oder bestimmtes Schneckenkorn (ebenfalls ähnliche Verbindungen). Besonders förderlich für die Gesundheit ist es jedenfalls nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bleivergiftun...und_Trinkwasser

"Bleirohre werden seit 1973 nicht mehr eingebaut, sind aber noch in 10–15 % der Haushalte in Ballungsgebieten vorhanden."

Das wäre vielleicht ehr mal sinnvoll zu renovieren, als sich über Schießplätze aufzuregen.

Ahja und wichtig für die Ökos:

"Seit Sommer 2006 ist in Deutschland wiederholt Cannabis aufgetaucht, das mit elementarem Blei verunreinigt ist. Im Raum Leipzig wurden 29 Bleivergiftungen dokumentiert, die sich auf den Konsum des verseuchten Marihuanas zurückführen lassen. Im Februar 2009 sind im Raum München mehrere Patienten mit Bleivergiftungen festgestellt worden, nachdem diese mit Bleisulfid gestrecktes Cannabis konsumiert hatten. Im Blut der Patienten, die an Vergiftungssymptomen litten, fanden sich hohe Bleiwerte."

Edited by JaegerAusBayern
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