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GunTalker

Das hätte ich nicht geglaubt! Hätte ich doch nur was dagegen getan!

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...Die Jäger haben in der Tat eine bessere Vertretung als die restlichen LWB, durch die politisch präsenten Funktionäre haben die Jagdverbände einen Draht zu den Machthabern, dieser fehlt den Sportschützen leider völlig!...

Dann glaub das mal, das muß ja auch jemand. Du freust Dich ja auch über die verfassungswidrigen Hausbesuche bei Dir, hast Du ja hier gepostet.

Und für den Rest zur Erinnerung: den Versuch "10 Langwaffen" aus NRW hat jedenfalls nicht der DJV gestoppt.

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Mit Rot/Grün sind weitere Verschärfungen zu erwarten. Jede Interessengruppe wird daran Anteil haben. Auch der jagdliche Bereich, der durch Waffen und dem eigentlichen Jagdbetrieb doppelt ideologisch besetzt ist.

Der Niedergang des Kernthemas Kernenergie lässt andere Themenbereiche stärker in den Focus rücken. Hier können die Parteiideologen schnelle Teilerfolge erzielen und dies publikumswirksam als Teilerfolg für die Rettung der heilen Welt verkünden.

Edited by reini

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...

Dann glaub das mal, das muß ja auch jemand. Du freust Dich ja auch über die verfassungswidrigen Hausbesuche bei Dir, hast Du ja hier gepostet.

...

:rolleyes: um zu erkennen das die Vertretung der Jäger besser ist als die der Sportschützen muß man kein Hellseher sein.. auch wenn nicht alles perfekt ist!

Und was die Hausbesuche betrifft.. ich hab kein Problem damit und stehe auch dazu. Wenn du deswegen Panik schiebst und den Weltuntergang kommen siehst ist das auch ok.

Aber mal abgesehen davon wird eine Verschärfung des WaffG und/oder das verbieten gewisser Waffenarten nicht durch einen Regierungswechsel sondern durch ein finales Ereignis kommen auf das man sich nicht vorbereiten kann..

Sollte der Fall eintreten (und das ist nur eine Frage der Zeit) und die Wahl der Mittel sowie die Zahl der Opfer entsprechend sein hilft keine noch so gute Vertretung oder Aufkleberaktion.. und es spielt auch keine Rolle wer gerade an der Macht ist..

Gruß

Hunter

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...

Sollte der Fall eintreten (und das ist nur eine Frage der Zeit) und die Wahl der Mittel sowie die Zahl der Opfer entsprechend sein hilft keine noch so gute Vertretung oder Aufkleberaktion.. und es spielt auch keine Rolle wer gerade an der Macht ist..

...

häem...*räusper*

B U L L S H I T !!!

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Die Jäger haben in der Tat eine bessere Vertretung als die restlichen LWB

Darüber denken viele Jäger aber ganz anders...

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Darüber denken viele Jäger aber ganz anders...

:rolleyes: dann müssen die es halt selbst in die Hand nehmen und besser machen... mit ein bisserl im Internet rum jammern weil alles so Schei..e ist wird es aber nicht getan sein..

Bisher hat sich ausser ein paar Selbstdarstellern und Maulhelden in der Richtung aber nicht das geringste getan.. bei den Sportschützen ist es das selbe..

Wenn man nix zu sagen hat kann man leicht Sprüche klopfen... in die Gelegenheit oder besser gesagt Verlegenheit etwas besser machen zu müssen kommt man ja nicht B)

Gruß

Hunter

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Hier muß ich Karlyman rechtgeben - schon die Borchart Rede vergessen?? Auf mein DJV Anschreiben zu der Problematik in Bremen warte ich heute noch (4 Wochen danach) auf eine simple Antwort. Wollte der DJV sich nicht auch stark machen in Punkto Gebühren vs. Jagdabgabe? Gehört habe ich als "einfacher" Jäger nie wieder was über den Status und bei Anfragen - nunja siehe Teil 1. Allerdings verleugnen die Jagdvertretungen nicht Mitglieder, ala Ambacher - ok der Punkt geht an die Jagdverbände.

@Hunter375: Ich verstehe ehrlich gesagt Deine Position bezüglich Lobby Vertretung und Akzeptanz der Hausbesuche nicht. Wie kann man die Besuche so ohne weiteres Akzeptieren, noch dazu wenn es zusätzliche Gebühren kostet? In Bezug auf die Lobby - eine starke Lobby kann viel verhindern und abfedern, da zu sagen es ist eh alles sinnlos stimmt nicht. Nur wir haben bisher keinen der speziell in den Medien kompetent dagegen halten und zu vorallem veröffentlichen kann.

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Ja, natürlich!

Ich habe mich engagiert und den Jagdschein gemacht. Damit interessiert mich dieser ganze Unfug von wegen Verschärfung des Waffengesetzes genau gar nicht mehr, denn die Jäger haben (auch in der Politik) eine Lobby, welche diesen Namen auch verdient.

LG

Tasha

Hallo Tascha,

das wird Dir bei unseren "Grünen" auch nichts nutzen:

Im ersten Anlauf sind sie vielleicht gescheitert, aber der "lange Marsch durch die Institutionen" ist ja auch nicht vorbei ...

...

An dieser Stelle auch noch mal mein Hinweis auf die Bundestag Drs. 17/2130

(16.06.2010, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/021/1702130.pdf )

Antrag der Abgeordneten

Wolfgang Wieland, Volker Beck (Köln), Kai Gehring, Ingrid Hönlinger,

Memet Kilic, Jerzy Montag, Dr. Konstantin von Notz, Josef Philip Winkler

und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

worin unter anderem beantragt wird:

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

einen Entwurf zur Reform des Waffengesetzes vorzulegen, der

...

5. eine generelle Begrenzung für den privaten Waffenbesitz beinhaltet. Maßstab muss der tatsächliche Bedarf sein,

...

Begründung:

Zu Nummer 5

Die Erteilung eines Jagdscheins ist an hohe Voraussetzungen gebunden. Auch wenn die individuelle Eignung zum Waffenbesitz

also nicht in Frage steht, ber- gen auch Jagdwaffen, die in Privatwohnungen lagern, erhebliche Missbrauchs- risiken (so benutzte

etwa der Amokschütze von Bad Reichenhall im Jahr 1999 Jagdgewehre).

Deshalb ist es nicht sachgerecht, bei Jägern mit einem Jahresjagd- schein grundsätzlich den Bedarf nach Waffen als gegeben

vorauszusetzen. Die Bedarfsprüfung muss verschärft, die Zahl der Waffen begrenzt werden.

Diese Forderung, die immer noch Bestand hat, muss bei allen Jagdscheininhabern die Alarmglocken schrillen lassen!

...

In diesem Sinne

TDH

Edited by TheDearHunter

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Hallo,

ich finde es schon sehr bemerkenswert, wie emotional sich hier einige geben, wenn es um das Thema "Waffen" geht. Persönlich kann ich nur jedem am Waffenbesitz weiter Interessierten raten, den Jagdschein zu machen und Jäger(In) zu werden. Denn die "Grünen" können ideologisch argumentieren wie sie wollen: Die Jagd ist gesellschaftlich anerkannt und vor allem NOTWENDIG, um einen gesunden Ausgleich zwischen Flora und Fauna zu bewahren. Jäger wird es also immer geben, auch wenn man das Schützenwesen drastisch einschränken sollte.

Wenn ich mir hier einige Beiträge so durchlese frage ich mich ohnehin, ob es den Leuten wirklich noch um Schießsport geht oder vielmehr darum, schlicht großkalibrige Waffen haben zu wollen.

Fragt euch doch mal, warum die "Grünen" in letzter Zeit einen derartigen Zulauf bekommen haben. Weil sie - zumindest vor der Wahl - klar Position beziehen. Auch gegen den Waffenbesitz in Privathand. Und jetzt fragt euch mal, warum die Sportschützen in der Politik keine Lobby haben. Meines Erachtens, weil Waffenbesitz bei vielen Politikern per se ein ungutes Gefühl hervorruft und der Befürworter eines liberaleren Gesetzes mit dem nächsten Amoklauf sein weiteres Fortkommen in der Partei vergessen kann. Von Angriffen der Gutmenschen mal ganz abgesehen.

Ich denke, es ist höchste Zeit mal die Scheuklappen abzunehmen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Wenn es nur um die Ausübung des Schießsportes geht, dann genügen hierfür bestenfalls auch KK-Waffen, auch wenn großkalibrige Waffen zugegebenermaßen mehr Spass machen. Auch bei den olympischen Spielen wird nur Kleinkaliber geschossen. Das genügt. Welchen Grund kann man denn anführen, unbedingt eine Großkaliber-Waffe zu besitzen, ausser "Spass" und "Haben will"?

Kein Politiker engagiert sich allerdings für "Spass am Schießen". Oder könnt ihr mir spontan einen nennen?

Wie schon gesagt: Jägern kann man den Besitz entsprechend leistungsstarker Waffen nicht absprechen, da diese Waffen zur Ausübung der Jagd benötigt werden.

Also denkt mal darüber nach bevor ihr mich wieder wegen meines "Egoismus" verurteilt.

Wie lautet der Titel dieses Threads? "Das hätte ich nicht geglaubt! Hätte ich doch nur was dagegen getan!"

Ich habe es geglaubt und etwas dagegen getan.

LG

Tasha

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...blafasel...

Bernhard, du tust mir einfach nur leid... :heuldoch:

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Wie lautet der Titel dieses Threads? "Das hätte ich nicht geglaubt! Hätte ich doch nur was dagegen getan!"

Ich habe es geglaubt und etwas dagegen getan.

So ist dieser Thread und das darin angesprochene "Tun" aber nicht gemeint.

Und das weißt du auch.

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Persönlich kann ich nur jedem am Waffenbesitz weiter Interessierten raten, den Jagdschein zu machen und Jäger(In) zu werden.

1.

Das ist rein taktisches Denken. Mit ureigenem Interesse an der Jagd, sprich allem, was dazugehört, scheint es nicht viel zu tun zu haben.

2.

Wie schon x-mal festgestellt: Grüne/Linke streben zumindest deutliche Beschränkungen des jagdlichen Waffenbesitzes an (deutlich verschärftes Bedürfnisprinzip für Erwerb und Besitz).

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Wenn ich mir hier einige Beiträge so durchlese frage ich mich ohnehin, ob es den Leuten wirklich noch um Schießsport geht oder vielmehr darum, schlicht großkalibrige Waffen haben zu wollen...

Ich denke, es ist höchste Zeit mal die Scheuklappen abzunehmen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Wenn es nur um die Ausübung des Schießsportes geht, dann genügen hierfür bestenfalls auch KK-Waffen, auch wenn großkalibrige Waffen zugegebenermaßen mehr Spass machen. Auch bei den olympischen Spielen wird nur Kleinkaliber geschossen. Das genügt. Welchen Grund kann man denn anführen, unbedingt eine Großkaliber-Waffe zu besitzen, ausser "Spass" und "Haben will"?

Völlig falscher Ansatz.

Auch wenn ich dir vorerst nicht unterstelle, ins Lager der Waffengegner gewechselt zu sein, so hast du dir deren "Denke" perfekt zu eigen gemacht.

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Hallo,

i Die Jagd ist gesellschaftlich anerkannt und vor allem NOTWENDIG, um einen gesunden Ausgleich zwischen Flora und Fauna zu bewahren. Jäger wird es also immer geben, auch wenn man das Schützenwesen drastisch einschränken sollte.

...........t, dann genügen hierfür bestenfalls auch KK-Waffen, auch wenn großkalibrige Waffen zugegebenermaßen mehr Spass machen. Auch bei den olympischen Spielen wird nur Kleinkaliber geschossen. Das genügt. Welchen Grund kann man denn anführen, unbedingt eine Großkaliber-Waffe zu besitzen,

Wie schon gesagt: Jägern kann man den Besitz entsprechend leistungsstarker Waffen nicht absprechen, da diese Waffen zur Ausübung der Jagd benötigt werden.

Jagd gesellschaftlich anerkannt: Naja. Darüber lässt sich streiten.

Notwendig: Ja sicher. Aber muss das denn von einer selbsternannten Elite grünrocktragender dem Reichsjagdmeiser nacheifernder und seltsame Sprache sprechender alter Männer gemacht werden die versoffen durch den Wald stolpern und diesen durch die Jagd so eingeschränken für die Nutzung durch Radler, Jogger, Tierliebhaber etc...(Satire!)

Waffen der Jäger: Ja, man braucht was was Wild tötet. Müssen das aber so viele Waffen sein? Reicht da nicht EINE Langwaffe aus? Warum Kurzwaffen? Warum müssen die Waffen privat gelagert werden? Warum werden die Waffen nicht bei dier Polizei zwischengelagert, bei Bedarf ausgegeben und nach der Jagd wieder sicher verschlossen? Warum so ineffiziente Ansitzjagden? Warum nicht mehr staatlich organisierte verpfichtende große Drückjagden? Warum nicht gleich staatlich angestellte Ranger? Warum überhaupt Jagd mit "Laiendarstellern"? Warum nicht mit studieren Biologen, aka Beamten oder Angestellten die "Leistung" nachweisen müssen? Warum diese alte N...i-Jagdgesetzt das modernen biologischen Forschungsergebnissen zuwiederläuft, ideologisch nicht mehr passt und dringend reformiert gehört? Warum nicht Kontrolle der Bestände mit Medikamenten? Warum das grausame Abschiessen?

@ Tasha Yar: Ich habe den Jagdschein seit 2002. Ich kenne den Dünkel der Jägerschaft. Wach auf! Kein Waffenbesitzer, KEINER, wird in der sich verändernden politischen Landschaft der nächsten Jahre ungeschoren davon kommen. Schon GAR NICHT die Jagd.

Nur meine Meinung. Mann muss Sie nicht teilen.

Manche Hähne glauben, daß die Sonne ihretwegen aufgeht. (Fontane)

____________

Ein paar Kostproben, die darauf hindeuten wie das ganze ideologisch "besetzt" ist. Mehr Staat weniger privat. Ganz einfach (http://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/jagdgesetz-gruene-ku/)

Ein Konflikt verlaufe zwischen Interessen des Tierschutzes und der Jagd.„...... Beispiel der Fallenjagd zeigen. Sie ist nicht nur vollkommen unnötig, sondern sorgt auch für unglaubliches Leid.

...

...u einem kompletten Verbot der Wildfütterung g.... „Für uns ist klar, Wildfütterungen müssen ohne Wenn und Aber verboten werden. Wild heißt Wild, da es natürlich ohne Fütterung durch den Menschen leben können muss. ...die Fütterungen sind wildbiologisch kontraproduktiv und müssen abgestellt werden.“

„Für uns ist klar, dass die Wilddichte so reguliert werden muss, dass der Wald sich natürlich verjüngen kann. .... Hier müsste das Jagdgesetz so verändert werden, dass Jäger stärker in die Pflicht genommen werden können, ihren Aufgaben gerecht zu werden, um für eine vernünftige Wilddichte im Wald zu sorgen“,

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Ich habe es geglaubt und etwas dagegen getan.

Dagegen hast Du gar nichts getan - Du hast dich nur in einer Ecke verkrochen, von der Du glaubst, daß Du da lange Zeit sicher vor Waffenrechtsänderungen bist.

Das Andere "etwas tun müssen", damit Du in dieser Ecke recht lange sicher bist, hast Du nur noch nicht begriffen!

Fühl Dich dort in Deiner Ecke nur nicht zu sicher!

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Welchen Grund kann man denn anführen, unbedingt eine Großkaliber-Waffe zu besitzen, ausser "Spass" und "Haben will"?

Wenn du dich mit der gleichen Muße nun auch noch dem Schießsport inkl. dem GK-Schießsport zuwidmest, wie du hier versuchst ohne Not Terrain für verloren zu erklären, dann wirst du dir mit Leichtigkeit selbst beantworten können, warum GK im Schießsport seinen Platz hat.

Es kann natürlich auch sein, dass du einfach versuchst hier rumzutrollen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29 ) . Das sieht man deinen Posts ja nicht direkt an. Falls nicht, dann solltest du dringend an deinem Kommunikationsstil arbeiten. Dieser Verdacht drängt sich nämlich auf. Und für Trolle gibt es keine Schonzeit. Als Jäger dürfte dir ja klar sein, was das bedeutet.

bye knight

Fühl Dich dort in Deiner Ecke nur nicht zu sicher!

Es soll auch Regionen geben, in denen die Jagd von staatlicher Seite vorgenommen wird. Soviel dazu.

bye knight

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Das größte Problem für Legalwaffenbesitzer in Deutschland ist das "Bedürfnisprinzip". Es ist nicht richtig das einer Waffen besitzen darf nur weil er ein "Bedürfnis" dafür hat. Und so kocht jede Interessenvertretung sein eigenes Süppchen. Die Deutschen brauchen das Recht auf Waffenbesitz, "Bedürfnisprinzip" muss weck. Nötig wäre eine Vereinigung wo alle Legalwaffenbesitzer und alle Waffenhersteller(nicht nur kleine hier im Forum bekannte)auch Mauser,Sauer,HK und andere Promies drin sind. So kann man was bewegen. Eine Schusswaffe bleibt Schusswaffe egal wer die besitzt, einer mit "Bedürfnis" oder ohne.

Es ist nur meine bescheidene Meinung.

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Es soll auch Regionen geben, in denen die Jagd von staatlicher Seite vorgenommen wird. Soviel dazu.

Sehr, sehr zweideutig - aber wahr! :eclipsee_gold_cup:

Aber ich bin sicher, ob es Tasha auch so sieht... :rolleyes:

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Hallo,

selbstverständlich dachte ich "taktisch", als ich den Jagdschein mache. Ich war und bin auch Sportschützin. Persönlich habe ich allerdings während des Jagdkurses mehr Freude an der Jagd als am Schießen auf Scheiben gefunden.

Was mir hier in der Diskussion auffällt ist die Tatsache, dass es objektiv gesehen auch nicht eine einzige Institution gibt, welche ein mögliches Verbot des Großkaliber-Schießsportes verhindern könnte, sollte ein entsprechendes Gesetz beschlossen werden. Was es hingegen in großem Umfang gibt sind Redner, privat oder in Verbänden organisiert. Tatsächlich bewirken können sie gar nichts, wenn es darauf ankäme.

Wenn man seine Interessen vertreten will und muss, dann ausschließlich mit dem Gesetz. Wenn das Gesetz dem Jäger Waffen zubilligt, dann mache ich mir eben dieses Gesetz zu Nutzen. Ganz einfach.

Politikern, denen es lediglich darauf ankommt wiedergewählt zu werden, vertraue ich meine schießsportlichen Interessen nicht an.

Ebenso halte ich es für vergebliche Liebesmüh, einen Umschwung der öffentlichen Meinung erreichen zu wollen. Mit dem nächsten Amoklauf ist das alles wieder dahin. Schade um die Zeit und um das Geld.

Wie ich schon weiter oben im Thread geschrieben habe: Ich bin davon überzeugt, dass auf Dauer nur eine finanziell gut gestellte und aggressive Anwaltskanzlei, welche auch vor einer Verfassungsklage nicht zurückschreckt, geeignet ist, die Interessen von Jägern und Schützen auf Dauer sicher zu stellen. Alles andere ist lediglich gut gemeint - aber ineffektiv.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt halte ich persönlich die Interessenvertretung der Jäger für besser als die der Sportschützen. Da ich meine Waffen behalten will, gibt es keinen Grund, mir dies zu verübeln.

LG

Tasha

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Zum gegenwärtigen Zeitpunkt halte ich persönlich die Interessenvertretung der Jäger für besser als die der Sportschützen. Da ich meine Waffen behalten will, gibt es keinen Grund, mir dies zu verübeln.

Das Du die IG der Jäger für die bessere Vertretung der Mitglieder hälst, verüble ich dir nicht! Was ich Dir verüble, ist, dass Du dich in einem Satz darüber beschwerst, dass es die Redner nicht schaffen würden, Gesetze zu verhindern, tust aber selbst nichts anderes, als Dich hinter Leuten zu verstecken, die die Lobbyarbeit betreiben.

Wenn alle etwas tun und ihren Beitrag leisten würden, wäre die Masse der Redner so groß, daß sie diese Gesetze verhindern könnten! Das wäre Lobbyarbeit!

Engagiere Dich!

Edited by trichter

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Persönlich habe ich allerdings während des Jagdkurses mehr Freude an der Jagd als am Schießen auf Scheiben gefunden.

[...]

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt halte ich persönlich die Interessenvertretung der Jäger für besser als die der Sportschützen. Da ich meine Waffen behalten will, gibt es keinen Grund, mir dies zu verübeln.

Das wird dir hier niemand verüblen.

Was man dir aber vorwerfen darf, ja geradezu vorwerfen muss ist, dass du ein paar Posts weiter oben die Existenzberechtigung für GK-Schießen an sich in Frage stellst.

Was mir hier in der Diskussion auffällt ist die Tatsache, dass es objektiv gesehen auch nicht eine einzige Institution gibt, welche ein mögliches Verbot des Großkaliber-Schießsportes verhindern könnte, sollte ein entsprechendes Gesetz beschlossen werden.

Das gilt für die Jagdwaffen genauso.

bye knight

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Hallo Tasha,

bezüglich Deines Werdegangs zum Jagdschein (um Mißverständnisse vorzubeugen, erst Sportschießen, dann auschließlich Jagd und Begeisterungsfindung im Lehrgang) können wir uns die "Hand geben" war bei mir genauso. Von daher kann ich all Deine Ansichten auch nachvollziehen. Nur, die Bremer fordern in Ihrem Wahn die Abschaffung ALLER GK-Waffen, differenziert wird da nicht! Ich kenne noch die Zeit wo mit FLG und Kollektivflinte (FLG abgezählt und abgerechnet!) gejagd wurde. Von daher korrekt - Jagd wird es immer geben, siehe nur Berlin und das Schwarzwildproblem. Auch bezweifele ich das sie nur und ausschließlich v. Berufsjägern ausgeübt werden kann. Dafür gibt es einfach zu wenige, der Beruf ist auch finanziell im Vergleich nicht so attraktiv, desweiteren hat es ebenfalls meines Wissen in der DDR auch nicht funktioniert, auch da gab es "Laienjäger" obwohl ich diese Wortschöpfung als sehr abwertend empfinde, jeder der die Jägerprüfung gemacht hat, weis das wir keine Laien sind! Nur und jetzt kommt das große ABER,es kann durch blödsinnige Auflagen, Nasenwirtschaft und durch (jetzt Gottseidank noch unmögliche) Beschränkungen fast unmöglich gemacht werden bzw. wieder einem nur priviligierten Stamm (Politiker und Co) ermöglicht werden. Der DJV oder auch ÖJV macht nichts im Vorfeld dagegen - siehe sie Situation an der Saar da geht der Mist mit den Grünen doch schon richtig los. Es bleibt auch als Jagdscheinbesitzer nur das Mitreden und nicht zurücklehnen, das wäre unser Untergang!

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Hallo trichter,

ich verstecke mich hinter niemandem! Und meine Interessen vertrete ich schon immer selbst - auch dafür benötige ich niemanden. Die "Lobbyarbeit" des Jagdverbandes sehe ich auch in erster Linie darin, dass viele Politiker offenbar auch Jäger sind und weniger im Einfluss des Verbandes auf die Politik.

Redner verhindern gar nichts, solange sie keinen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung haben.

Und Politiker hören erst zu, wenn es um ihre Wiederwahl geht.

Ich erachte die von privater Seite ins Leben gerufenen Initiativen (FWR, FvLW, prolegal usw...) für völlig zweckfrei, solange sie kein Druckmittel haben, um die berechtigten Interessen ihrer Mitglieder im Zweifel auch gegen ideologische Verblendung der Politik durchsetzen zu können. Als Vorbild hierfür nenne ich nur die NRA, für die ich mich finanziell engagieren würde. Aber hier in Deutschland? Warum sollte ich mich durch Eigeninitiative für den Waffenbesitz wildfremder Leute engagieren? Und vor allem: Wie denn? Aufkleber verteilen? Politikern mein Leid klagen? Wahlen boykottieren? Vielleicht sogar die FDP wählen?

Im Ernst: Warum sollte ich das tun? Ich bin mit der gegenwärtigen Situation für uns Jäger(Innen) im meinem Bundesland sehr zufrieden, habe einen kostenfreien Begehungsschein und kann mir alle Waffen kaufen, die ich will, solange ich sie ordnungsgemäß verwahren kann.

Anstatt mir meine Lebenszeit mit den Sorgen und Problemchen anderer zu verkürzen genieße ich lieber meine Zeit beim Ansitz oder die paar Stunden im Monat am Schießstand. Soziales Engagement in allen Ehren (ich bin seit 15 Jahren ehrenamtlich tätig), aber für den Waffenbesitz anderer engagiere ich mich nicht.

Und wenn eines Tages die Jagd verboten bzw. der Waffenbesitz eingeschränkt wird: Und? Mein Lebensglück hängt nicht davon ab. Ich würde es bedauern und wäre gespannt, wie man die Schwarzwild-Population ohne Jäger in den Griff bekommen wollte - das wäre es aber schon auch.

Etwas mehr Gelassenheit täte hier einigen auch recht gut.

LG

Tasha

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Ich bin mit der gegenwärtigen Situation für uns Jäger(Innen) im meinem Bundesland sehr zufrieden,

Also wohnst Du nicht im Saarland, BW oder NRW..

Und wenn eines Tages die Jagd verboten bzw. der Waffenbesitz eingeschränkt wird: Und? Mein Lebensglück hängt nicht davon ab.

Gibt Wichtigeres...sehe ich auch so...

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